DE658736C - Vorrichtung zum Abstuetzen von Drehstaehlen beim Eindrehen von Kalibern in Walzen - Google Patents

Vorrichtung zum Abstuetzen von Drehstaehlen beim Eindrehen von Kalibern in Walzen

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Publication number
DE658736C
DE658736C DET45557D DET0045557D DE658736C DE 658736 C DE658736 C DE 658736C DE T45557 D DET45557 D DE T45557D DE T0045557 D DET0045557 D DE T0045557D DE 658736 C DE658736 C DE 658736C
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DE
Germany
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supports
turning
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tool
screwing
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Expired
Application number
DET45557D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Seckelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
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Publication date
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Priority to DET45557D priority Critical patent/DE658736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658736C publication Critical patent/DE658736C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Das Eindrehen tief eingeschnittener schmaler Walzenkaliber bereitet erhebliche Schwierigkeiten. Zum Einschneiden tiefer Kaliber müssen die Drehmeißel verhältnismäßig weit aus dem Werkzeughalter frei hervorstehen, so daß sie schwingen und daher leicht abbrechen.
Man hat bereits vorgeschlagen, diese Schwierigkeiten durch unter die Drehmeißel gesetzte Stützen zu beheben. Nach einem solchen Vorschlage sind die Stützen unter dem vorderen schneidenden Ende des Drehmeißels angeordnet und lose auf das Drehbankbett aufgesetzt. Diese Art der Drehmeißelabstützung hat den Nachteil, daß man, da das Vorwärtsbewegen der Drehmeißelstützen von Hand durch leichte Hammerschläge bewirkt wird, die Bank zum Vorwärtsbewegen der Stützen stillsetzen muß.
Außerdem ist diese Art der Abstützung auch nur dann anwendbar, wenn es sich darum handelt, höchstens zwei Drehmeißel zu stützen, da es bei mehr als zwei Stützen unmöglich ist, dieselben vollkommen gleichmäßig vorwärts zu bewegen.
Weitere Vorschläge gehen dahin, das überragende Ende des Meißels mit Hilfe von Stützen gegen den Werkzeugschlitten selbst abzustützen. Auch diese Art der Abstützung ist ungeeignet. Zwar kann nun nicht mehr das freie Meißelende gegenüber dem Werkzeugschlitten schwingen; doch übertragen sich die Schwingungen auf den Werkzeugschlitten. Bei weit vorgeschobenem Werkzeugschlitten wird dann aber der Meißel mitsamt dem Werkzeugschlitten in Schwingungen geraten, besonders wenn die in dieser Schlittenstellung ohnehin schon kurzen Führungen verschlissen sind. Es wird somit bei dieser Art der Abstützung der Meißel einmal die Gefahr des . Abbrechens derselben nicht behoben und zum andern das·genaue Einschneiden der Kaliberform unmöglich gemacht. Außerdem haben die bekannten Vorrichtungen dieser Art den Nachteil, daß die Stützen selbst sowie die zur Befestigung der Stützen am Werkzeugschlitten dienenden Ansätze o. dgl. recht verwickelte und daher teure Formen besitzen, die zudem meist nicht ohne besondere Umbauten an vorbändenen Maschinen angewendet werden können. Um nun ein Schwingen des ganzen Werkzeugschlittens zu verhindern, wurde vorgeschlagen, am Werkzeugschlitten einen Stützarm o. dgl. anzubringen, welcher sich auf dem dem Werkzeugschlitten gegenüberliegenden Teil des Drehbankbettes abstützt. Hierdurch wird zwar erreicht, daß der Werkzeugschlitten selbst in weit vorgeschobener Stellung einwandfrei abgestützt ßo ist und nicht schwingen kann. Jedoch kann durch diese Anordnung das Schwingen des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben -worden:
Karl Seckelmann in Duisburg-Hochfeld.
Meißels nicht unterbunden werden, da bei diesen bekannten Ausführungsformen eine Unterstützung der Meißel an ihrem freien/ Ende gegen den Werkzeugschlitten nicht; vorhanden ist. .··,
Gegenstand der Erfindung ist eine Vor-»; richtung zum Stützen der Drehmeißel, durch· die es möglich ist, insbesondere bereits vorhandene Drehbänke mit einfachen Mitteln so ίο einzurichten, daß sie sich für das Eindrehen selbst sehr schmaler und tiefer Kaliber in Walzen eignen. Gemäß der Erfindung wird ein Schwingen der Drehstähle und des Werkzeugschlittens vermieden und eine Vorbewegung der Drehmeißel mit mechanischem Vorschub dadurch erreicht, daß an dem die Stähle tragenden Werkzeugschlitten ein auf dem Maschinenbett gleitender taschenförmiger Körper befestigt ist, in dessen Tasche an den Drehstählen angreifende Stützen einstellbar festgeklemmt sind.
Die Erfindung bietet den Voiteil, daß eine große Anzahl von Drehstählen abgestützt werden kann. Dieses ist besonders wichtig, wenn mehrere sehr schmale und tiefe Kaliber, z. B. Stauchkaliber für Bandeisen, eingeschnitten werden sollen.
Beim Vorschub des Schlittens gehen so auch die Stützen mit und bieten den Formmessern auch bei den schmälsten Kaliberabmessungen auf der ganzen Länge eine feste und ruhige Unterlage. Ein Abbrechen der Drehmeißel ist somit nahezu ausgeschlossen. Die Anzahl der gleichzeitig zur Verwendung gelangenden Drehmeißel ist nach Maßgabe der Breite der Kaliberränder oder des Schlittens beliebig. Die Meißel können in der üblichen Weise durch Zwischenstücke mittels der Seitenschrauben des Schlittens gehalten werden. Durch die gleichzeitige Verwendung einer größeren Anzahl Drehmeißel wird ein genaues und gerades Einschneiden der Kaliber im Verhältnis zur Walzenoberfläche erreicht. Das Einschneiden von Kalibern bis zur Breite von 10 mm erfolgt unter Verwendung von Stützen, die aus einem Stück hergestellt sind. Für breitere Kaliber können die Stützen aus bearbeiteten, auswechselbaren Flacheisen zusammengesetzt und für jede beliebige Kaliberbreite verwendet werden. Je nach Abstand der Kaliber wird ein Flacheisen o. dgl. in die Tasche zwischen die Stützen eingeführt und von einem Seitenkeil gehalten. Die Beschaffungskosten dieser Stützen sind gegen-■: über den bisher bekannten losen Stützen •außerordentlich gering, jedoch die Leistung -vjst· um ein Vielfaches höher. Neben den gelingen Anschaffungskosten, der ausgeschalteten Bruchgefahr der Drehmeißel und der gesteigerten Arbeitsleistung kommt als weiterer großer wirtschaftlicher Vorteil hinzu, daß der Gegenstand der Erfindung auf jeder vorhandenen Walzendrehbank angebracht werden' kann, ohne- dieselbe verändern zu müssen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt den Aufriß, Abb. 2 die Stirnansicht und
Abb. 3 den Grundriß
der Vorrichtung.
Die Hauptstütze besteht aus der Rückwand α und der Stützentasche b, welche an der Rückwand befestigt wird.
Der Taschenkörper b wird am Schlitten h befestigt. Die Unterkante dieses Körpers gleitet über eine Unterlage c, welche auf dem Bett der Drehbank ruht. Damit ein gletehmäßiges Verschieben der Stützen gewährleistet wird, befindet sich vorn an der Schlittenspindel ein auswechselbarer Stützdrükker d.
In die Stützentasche i des Taschenkörpers b werden die auswechselbaren, an den Schneidstählen g angreifenden Stützen e eingeführt.
Zwecks Vermeidung eines seitlichen Verschiebens der Stütze innerhalb der Tasche muß die Stütze befestigt werden; dies kann in verschiedener Weise geschehen. Im vorliegenden Falle wird sie mit zwei Bolzen/ gehalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Abstützen von Drehstählen beim Eindrehen von Kalibern in Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Stähle {g) tragenden Werkzeugschlitten Qi) ein auf dem Maschinenbett (c) gleitender taschenförmiger Körper (b) befestigt ist, in dessen Tasche (i) an den Drehstählen angreifende Stützen (e) einstellbar festgeklemmt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    RRRUN. OKIlHlIi-Kl1 IN 1)1:R
DET45557D 1935-07-27 1935-07-27 Vorrichtung zum Abstuetzen von Drehstaehlen beim Eindrehen von Kalibern in Walzen Expired DE658736C (de)

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DE658736C true DE658736C (de) 1938-04-14

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DE (1) DE658736C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175528B (de) * 1957-10-18 1964-08-06 Herkules Franz Thoma Maschf Quersupport mit Abstuetzflaeche fuer eine Meisselstuetze fuer Drehbaenke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175528B (de) * 1957-10-18 1964-08-06 Herkules Franz Thoma Maschf Quersupport mit Abstuetzflaeche fuer eine Meisselstuetze fuer Drehbaenke

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