DE65871C - Resonanzboden mit eingelassenem Steg - Google Patents
Resonanzboden mit eingelassenem StegInfo
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- DE65871C DE65871C DENDAT65871D DE65871DA DE65871C DE 65871 C DE65871 C DE 65871C DE NDAT65871 D DENDAT65871 D DE NDAT65871D DE 65871D A DE65871D A DE 65871DA DE 65871 C DE65871 C DE 65871C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/06—Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Um für alle Töne gleiche Klangfülle zu erzielen, wird der Steg bei dem vorliegenden
Resonanzboden derart angeordnet, dafs derselbe eine natürliche Knotenlinie für alle Töne
bildet.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dafs der Resonanzboden in der Steglinie in zwei
ungleiche Hälften getrennt wird und beide Hälften derart mit dem Steg in Verbindung
stehen, dafs sie gesonderte Resonanzböden bilden und von diesem gemeinsamen Steg
gleichzeitig in Schwingung versetzt werden.
Fig. ι der Zeichnung ist eine obere Ansicht und Fig. 2 ein Querschnitt eines derartigen
Resonanzbodens, Fig. 3 zeigt die Verbindungsart zwischen Steg und Resonanzboden und Fig. 4
eine Abart der durch Fig. 2 dargestellten. Anordnung.
Der Steg α ist zu beiden. Seiten mit Längsnuthen
b versehen, in welche die Innenkanten der beiden Resonanzböden c eingelassen sind.
Letztere müssen in den Nuthen gut passen, damit sie sowohl an der oberen als auch an
der unteren Seite von dem Steg gefafst werden. Um dieses Fassen des Steges auf beiden Seiten
unter allen Umständen zu sichern, ist es ,vorth eilhaft, die Ränder der Resonanzböden
keilförmig zuzuschä'rfen und sie in die entsprechend
gestalteten Nuthen des Steges hinein zu zwängen, wie es die Fig. 4 erläutert. Dadurch
erhalten beide Resonanzböden gleichen seitlichen Druck, und die Tonschwingungen können auf beide Böden unter gleichen Verhältnissen
übertragen werden.
Durch diese Anordnung ist es nach Ansicht des Erfinders ausgeschlossen, dafs der Steg
schwingende Theile des Bodens behindert, weil die Kanten des letzteren natürliche Knotenlinien
bilden müssen. Und wenn auch die eine oder andere Bodenhälfte auf gewisse Töne
weniger leicht anspricht, so wird die andere Bodenhälfte, da sie nicht symmetrisch geformt
ist, die Tonstärke ergänzen. Es schwingen also beide Resonanzböden vollkommen unabhängig
von einander. Dieses ist, wie der Erfinder annimmt, weder bei den sogenannten Doppelböden der Fall, noch bei denjenigen
Resonanzböden, bei welchen durch besonders stabile Verbindung des Steges bezw. Anordnung
eines Gegensteges der Resonanzboden, ohne ihn zu trennen, * in zwei Hälften zu
theilen gesucht wird. Bei den erstgenannten, den Doppelböden, leuchtet die Abhängigkeit
der Böden von einander ohne Weiteres ein. Bei den letztgenannten Resonanzböden ist es
der unterhalb des Steges bezw. zwischen den beiden Stegen befindliche Theil des Resonanzbodens,
welcher durchaus störend auf die erstrebte Klangverstärkung wirkt. Denn wenn auch die eine Bodenhälfte bestrebt sein würde,
bei gewissen Tönen voll auszuschwirigen, so wird die andere Bodenhälfte, deren Gröfsenverhältnisse
weniger günstig für dieselben Töne sein werden, diese nur schwach wiedergeben
können. Die Schwingungen der zweiten Bodenhälfte werden durch Uebertragung des unter oder zwischen dem Steg liegenden Bodentheiles
die der ersten Bodenhälfte behindern, ja letztere werden sich den ersteren anpassen
und ebenso unvollkommene Töne abgeben. Es ist dieses dasselbe Verhältnifs wie bei den
Flageolet-Tönen, welche annähernd denselben
Gesetzen unterliegen. Berührt man beispielsweise eine Saite auf ein Drittel ihrer Länge
mit dem Finger und streicht die längere der beiden Saitentheile an, so wird nicht die nächst
höhere Quinte des der vollen Saite zukommenden Tones ertönen, sondern die Octave dieser
Quinte, d. h. der längere Theil der Saite wird nicht in Schwingungen gleich seiner ganzen
Länge, also von 2/3 der ganzen Saite schwingen,
sondern, es wird der kürzere Theil der Saite auch mitschwingen wollen und dieselbe Schwingungsart
auf den längeren Theil übertragen; es wird sich auf dem längeren Theil in der Mitte ein Knotenpunkt bilden und die Schwingungen
werden halb so lang sein, wie dieser Saitentheil. Einen ähnlichen Einflufs kann bei
der vorliegenden Anordnung der eine Resonanzboden auf den anderen nicht ausüben,
da beide Böden vollständig von einander getrennt sind und jeder Boden seine Schwingungen
nur vom Steg erhält.
Der mit diesen beiden Resonanzböden erzeugte Ton soll annähernd die doppelte
Klangfülle des durch einen einfachen Resonanzboden wiedergegebenen haben, und bei
geeigneter Wahl der Gröfsenverhältnisse sollen sämmtliche Töne eines Instrumentes mit gleicher
Klangfülle ansprechen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Resonanzboden, mit welchem der Steg derart verbunden ist, dais ersterer mittelst Falz oder Nuthen (b) in den die natürliche ■Knotenlinie für alle Töne bildenden Steg (α) eingelassen und dadurch in zwei unabhängig von einander schwingende Theile zerlegt ist, zum Zwecke der Erzielung einer erhöhten Klangfülle der Töne.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65871C true DE65871C (de) |
Family
ID=339623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65871D Expired - Lifetime DE65871C (de) | Resonanzboden mit eingelassenem Steg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65871C (de) |
-
0
- DE DENDAT65871D patent/DE65871C/de not_active Expired - Lifetime
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