DE339867C - - Google Patents

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DE339867C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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Description

Bei den Wiener Gitarren ist die Resonanzdecke unterhalb des Schalloches durch zwei sie wagerecht durchziehende, zueinander parallele Querstege versteift und abgestützt, die beiderseits in die Zarge des Gitarrkörpers eingreifen, in .diese eingelassen und an ihr in geeigneter Weise befestigt sind.
Die so angeordneten, als Stimmbalken dienenden Querstege haben aber für die Gitarre
ίο den Nachteil, daß sie deren Resonanz schädigen. Die bei solchen Gitarren gegriffenen Töne klingen gegenüber den Eigentönen der Gitarre, z. B. Klopftönen, zum Teil kurz und stumpf, da die ganz durchlaufenden Querstege' dem Ausschwingen der gegriffenen Töne hinderlich sind. Wenn z. B. der Eigenton des Instrumentes c ist, so klingen die gegriffenen umliegenden Töne, etwa der Baß a, dumpf, unrein und kurz, desgleichen auch h und eis,
ao während der g-Ton etwas reiner und kräftiger klingt, da er vom Eigenton c stärker abweicht. Dieselbe Erscheinung zeigt sich auch bei den Oktaven. Im allgemeinen leiden die Wiener Gitarren daran, daß bei ihnen die Baßtöne recht klanglos zum Ausdruck kommen und der Diskant verhältnismäßig schwach und dünn erklingt.
Bei der anderen Hauptart der Gitarren, bei der spanischen Gitarre, sind in der Re. 30 sonanzdecke knapp unter dem Schalloch sieben Längsstege vorgesehen, die zur Zarge führen, um die Resonanzdecke zu versteifen. Auch bei diesen Gitarren hat sich der Nachteil gezeigt, daß ihr Diskant schwach und kraftlos ist und auch die Bässe nur schwach, dumpf und kurz zum Ausdruck kommen. Dies liegt bei diesen Instrumenten daran, daß ihnen der als Stimmbalken dienende Quersteg fehlt, wodurch die Resonanzdecke nicht die nötige Unterlage und Geschlossenheit hinsichtlich der Klangzusammenfassung erhält.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gitarre, deren Bauart so beschaffen ist, daß sie alle diese Nachteile restlos und einfach beseitigt.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß auf der Innenseite der Resonanzdecke entsprechend tief unter dem Schalloch ein Quersteg angebracht ist, der geeignet weit von der Zarge abstehend endet und dessen Enden abgeschrägt sind. Dieser Quersteg wird von zwei in der Baß- und Diskantseite angeordneten Längsrippen gekreuzt. Ferner ist der Quersteg so geformt, daß er auf der Baßseite niedrig gehalten ist und gegen die Diskantseite kuppen artig ansteigt.
In der Zeichnung ist eine derart ausgebildete Gitarre in Fig. 1 von innen gesehen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. ι.
Hierbei ist a die Resonanzdecke mit dem Schalloch b und der Zarge c. Entsprechend weit unterhalb des Schalloches b ist auf der Innenseite der Resonanzdecke a ein Quersteg d von entsprechender Stärke angebracht, welcher beiderseits nicht bis zur Zarge reicht, sondern geeignet weit von diesen abstehend endet. Die Stirnflächen e des Quersteges sind zweckmäßig abgeschrägt, um den als Stimmbalken wirkenden Quersteg nicht unvermittelt, sondern

Claims (5)

  1. organisch in die Resonanzdecke überzuleiten. Der Stimmbalken A ist so geformt, daß er auf der Baßseite f des Instrumentes flach, d. h. niedrig und allmählich gegen die Instru- ; mentenmitte zu schräg ansteigend gehalten ist, hier also eine Art Keil g bildet, auf der Diskantseite i dagegen kreisbogenförmig gewölbt ist und eine Kuppe k bildet, die gegen das andere Ende des Quersteges wieder allmählich ausläuft. Der Stimmbalken d, g, k hat daher auf der Baßseite wenig, auf der Diskantseite dagegen viel Holz. Der Stimmbalken wird von zwei Längsstegen oder Längsrippen /, m gekreuzt, die auf der Baß- und Diskantseite angeordnet und von der Resonanzdecke in geeigneter Weise befestigt sind. Diese von oben nach unten zweckmäßig etwas schräg auseinanderlaufenden Längsstege I, m reichen mit ihrem oberen Ende bis nahe an das Schalloch b und mit ihrem unteren Ende bis in die Nähe des Instrumentenrandes.
    Die Resonanzdecke ist damit durch ein Rippensystem versteift, das kreuzförmig gestaltet ist und bei nur einem Querbalken sowohl die Umgebung des Schalloches b als auch die des Steges η erfaßt.
    Durch ,die besondere Form des Stimmbalkens wird nicht nur eine Versteifung der Resonanzdecke in der Querrichtung, sondern auch erzielt, daß diese an der Diskantseite mehr Holz und damit mehr Steifheit besitzt, an der Baßseite dagegen biegsamer ist. Dadurch erhält die Resonanzdecke eine solche Beschaffenheit, daß sie auf der Diskantseite rasche und kurze feine Schwingungen ausführen kann, die den hier auftretenden Tönen entsprechen, während sie auf der Baßseite große und langsame aufeinanderfolgende Schwingungen ausführen kann, die den Baßtönen angepaßt sind.
    Infolge dieser Eigenschaften der Resonanzdecke a erklingen Diskant und Baß bei einer solchen Gitarre gleichmäßig stark und ohne dumpfe Töne.
    Die Längsrippen /, m geben der Resonanzdecke a nicht nur die nötige Festigkeit in der Längsrichtung, sondern sie geben dieser auch eine erhöhte Schwingungsfreiheit, da sie den bei den üblichen Gitarren bisher notwendigen, unterhalb des Steges η befindlichen Querbalken 50 ' entbehrlich machen.
    Paten τ-Ansprüche:
    ι. Gitarre, gekennzeichnet durch einen auf der Innenseite der Resonanzdecke (a) unter dem Schalloch (b) angeordneten, als Stimmbalken dienenden Quersteg (d), dessen Enden freiliegen und mit der entsprechend weit von ihnen entfernten Zarge (c) nicht, verbunden sind.
  2. 2. Gitarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (d) auf der Baßseite des Instrumentes einen niedrigen, keilförmig nach der Mitte zu laufenden Teil (g) und auf der Diskantseite einen kuppenartig ansteigenden Teil (k) bildet, der sich gegen das Stegende verflacht.
  3. 3. Gitarre na'h Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden und Stirnflächen (e) des Quersteges (d, g, k) abgeschrägt sind.
  4. 4. Gitarre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (d) von zwei Längsrippen (I, m) gekreuzt wird, die auf der Baßseite (f) und auf der Diskantseite (i) angeordnet sind und einerseits nahe bis an das Schalloch (b), anderseits bis in die Nähe des Instrumentenrandes reichen, ohne jedoch mit der Zarge verbunden zu sein. -80
  5. 5. Gitarre nach Anspruch 1 bis 4, daJ durch gekennzeichnet, daß die Längsrippen (I, m) nach unten hin schräg auseinanderlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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