DE618064C - Rahmen fuer schnellaufende Siebruettelmaschinen - Google Patents

Rahmen fuer schnellaufende Siebruettelmaschinen

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Publication number
DE618064C
DE618064C DEF76932D DEF0076932D DE618064C DE 618064 C DE618064 C DE 618064C DE F76932 D DEF76932 D DE F76932D DE F0076932 D DEF0076932 D DE F0076932D DE 618064 C DE618064 C DE 618064C
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DE
Germany
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frame
sieve
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angle
press machines
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Expired
Application number
DEF76932D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Roderich Freudenberg
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens

Description

  • Rahmen für schnellaufende Siebrüttelmaschinen Die Erfindung betrifft einen Rahmen für schnellaufende Siebrüttelmaschinerr, auch Schwingsiebe oder Vibratorsiebe genannt. Die Rahmen solcher Maschinen werden meist aus zwei seitlichen Längsträgern gebildet, die durch eine Anzahl rechtwinklig zu den Längsträgern stehender, die Siebfläche tragender Querträger miteinander verbunden sind. Diese Rahmen besitzen, da .die Längsträger aus baulichen Gründen hochkant gestellt werden müssen, ein in vielen Fällen nicht ausreichendes Widerstandsmoment gegen Verbiegen der Längsträger. Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Längsträger durch Aufsetzen von Verstärkungsschienen widerstandsfähiger zu machen. Diese Verstärkungsteile vergrößern aber das Gewicht des Siebrahmens nicht unbeträchtlich, wenn sie ein genügendes Widerstandsmoment besitzen sollen. Man hat auch bereits vorgeschlagen, den Siebrahmen durch im Winkel zueinander angeordnete, oberhalb oder unterhalb der Siebfläche angebrachte Querversteifungen zu verstärken. Auch hierdurch wird der Siebrahmen unerwünscht schwer, zumal die Bauhöhe der Längsträger dabei erheblich vergrößert werden muß; außerdem ist es in vielen Fällen nicht angängig, den oberhalb oder unterhalb der Siebfläche liegenden Raum durch die Versteifungsträger zu versperren.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die die Siebfläche tragenden, unmittelbar unterhalb derselben angeordneten Querträger im Winkel zueinander angeordnet sind, so daß sie die Siebfläche in Dreiecksfelder aufteilen.
  • Dies hat außer der an sich bekannten Versteifung den Vorteil, daß auf diese Weise eine, wenn nicht gar zwei Reihen von Querträgern, und zwar die im Ober- oder Untergurt liegenden Träger, eingespart werden, sowie den weiteren Vorteil, daß bei der an sich bekannten Siebspannung in Längsrichtung über die nach einer Knicklinie überhöhten Querträger hinweg die einzelnen Siebfelder nicht mehr rechteckige, sondern dreieckige Form erhalten. Die Ausbildung unerwünschter Flatterschwingungen der Siebfelder wird dadurch erschwert. Durch die Eigenart der entstehenden geknickten Sieblinie mit dreieckigen Feldern wird. weiter in an sich bekannter Weise erreicht, daß das Siebgut beim Übergang von einem Feld auf das andere etwas von seiner geraden Richtung- abweicht, da die einzelnen Felder leichtes Seitengefälle erhalten können. Das Siebgut läuft also nicht. gerade-auf der Siebfläche herunter, sondern in einer mehr oder weniger stark geknickten Zickzacklinie. Diese begünstigt das Umschichten des Siebgutes und beschleunigt somit den Siebvorgang.
  • In Abb. Z ist ein Rahmen mit fünf Querträgern in der Draufsicht abgebildet. Die seitlichen Rahmenträger a sind hochkant stehende Blechträger o. dgl., die durch die parallel zueinander stehenden Querträger b miteinander verbunden werden. Die Antriebsvorrichtung, die nachgiebige Unterstützung und die Siebspannvorrichtung sind nicht gezeichnet. Abb. z zeigt, wie sich der Rahmen infolge der geringen Seitensteifigkeit der seitlichen Längsträger verbiegen kann. In Abb. 3 und 4 ist ein ebensolcher Rahmen mit zwei Sieben oder Rüttelflächen übereinander abgebildet. Die seitlichen Längsträger a sind %vi:ederum hochkant stehende Blechträger, zwischen denen die Querträger der oberen Siebfläche b und diejenigen der unteren Siebfläche c im Winkel zueinander, also als Dreiecksverband zwischen den beiden seitlichen Längsträgern a, eingesetzt sind. Vier Endaquerträger d bilden den Abschluß des Rahmens und nehmen gegebenenfalls die Längsspannvorrichtung für das Sieb auf. Aus Abb. q. ist gleichzeitig zu erkennen, wie die Querträger nach einem Knick angeordnet werden, so daß ein längsgespanntes Sieb von selbst gegen die Querträger gedrückt wird.
  • Will man .der ganzen Maschine unter Anwendung des Erfindungsgedankens in jeder Richtung .große Steifigkeit verleihen, so kann man Verbindungsträger als Raumdiagonalen anordnen. Solche Verbindungen können überall da Anwendung finden, wo sie nicht infolge ihres Durchlaufens durch den Rauau störend wirken, wie es in manchen Verwendungsfällen von Vibratoren mit zwei Siebflächen für den Raum zwischen diesen beiden Siebflächen der Fall sein wird. Die raumdiagonale Absteifung, die sich beispielsweise von einer unteren Ecke des hochkant stehenden Rahmenlängsträgers bis zur oberen, Ecke am entgegengesetzten Längsende des gegenüberliegenden Längsträgers erstreckt, sowie entsprechend quer angeordnete raumdiagonale Verbindungen -geben dem ganzen Körper in jeder Richtung Steifigkeit. Die Wirkung wird besonders groß, wenn außer den in der Ebene der Siebflächen als Dreiecksverband eingebauten Querträgern im' Raum diagonal angeordnete Verbindungsträger Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Rahmen für schnellaufende Siebrüttelmaschinen mit zwei Längsträgern und im Winkel zueinander angeordneten Querversteifungen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Siebfläche tragenden, unmittelbar unterhalb derselben angeordneten Querträger im Winkel zueinander stehen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die die Siebfläche tragenden, im Winkel zueinander stehenden Querträger bei Anordnung mehrerer Siebflächen übereinander bei den verschiedenen Siebflächen in Längsrichtung des Siebes gegeneinander versetzt sind, so daß sie sich von oben gesehen überkreuzen. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen durch raumdiagonale Verbindungen versteift ist.
DEF76932D 1934-01-17 1934-01-17 Rahmen fuer schnellaufende Siebruettelmaschinen Expired DE618064C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100189A (en) * 1961-02-01 1963-08-06 Hewitt Robins Inc X-brace screen

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