DE658226C - Umlaufraederwechselgetriebe fuer Fahrraeder - Google Patents

Umlaufraederwechselgetriebe fuer Fahrraeder

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DE658226C
DE658226C DET43946D DET0043946D DE658226C DE 658226 C DE658226 C DE 658226C DE T43946 D DET43946 D DE T43946D DE T0043946 D DET0043946 D DE T0043946D DE 658226 C DE658226 C DE 658226C
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gears
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers
    • B62M25/04Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers hand actuated

Description

  • Umlaufräderwechselgetriebe für Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf Umlauf -räderwechselgetriebe für Fahrräder mit verschieden großen Planetenrädern und drei Gängen, bei dessen einem Gang der Planetenträger mit der Antriebswelle fest verbunden ist.
  • Es ist bei Wechselgetrieben für Fahrzeuge bekannt, zwei verschieden große Pla.netenräder für einen ersten und für einen zweiten Gang auch gleichzeitig einschaltbar anzuordnen, so daß ein dritter direkter Gang erreicht wird, bei dem die Eigendrehung der Planetenräder durch ,gegenseitige Selbstsperrung verhindert ist und das Getriebe insgesamt wie :ein Block mit der Antriebswelle und dem getriebenen Teil umläuft.
  • Es sind ferner auch Umlaufräderwechselgetriebe bekannt, bei denen ein Verschieben von Wechselrädern oder Umlaufrädervorgelegen nicht stattfindet, so daß Schaltstörungen oder Schaltgeräusche nicht auftreten können. Erfindungsgemäß werden diese bekannten Wirkungen durch eine andere eigenartige Ausführung erreicht, die sich durch einen gedrängten Bau auszeichnet.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt durch das Getriebe. In den Abb. 2 bis 4 sind verschiedene Übersetzungen schematisch dargestellt.
  • Die Fahrradachse ist verlängert und weist Keile-ia auf, auf denen sich zwei ineinandergeschobene Kupplungen 2 und 3 verschieben lassen. Jede dieser Kupplungsscheiben ist in bekannter Weise mit einer am Umfang eingedrehten Nut 4 bzw. 5 versehen. In den Nuten gleiten in gleichfalls bekannter Weise an Schalthebelgabeln befestigte Stifte 6 und 7. Ferner ist an den Schalthebelgabeln 8 und 9 in -bekannter Weise beiderseits je ein Stift vorgesehen. Die am Getriebegehäuse (bei IOa, IIa) gelagerten Schalthebel sind als doppelarmige Hebel ausgeführt, deren einer Schenkel 8 bzw. 9 in das Gehäuse greift, während der andere Schenkel 8a, 9a nach außen ragt. An jedem Schaltschenkel 8a und 9a ist in an sich bekannter Weise ein Bowdenzug i o und I I befestigt, die in dem Lagerbock 12 verschiebbar gelagert sind. Die Kupplungen 2 und 3 sind mit Klauen 13 und 14 versehen, welche in entsprechende Bohrungen der Antriebsräder 15 und i 5a eingreifen.
  • Wenn die Schenkel 8a oder 9a der Schalthebel durch die Bowdenzüge i o oder i i angezogen werden, dann drücken sie gegen die kurzen doppelarmigen Hebel 16, welche in dem Lagerbock 17 drehbar gelagert sind. Die kurzen Schenkel der Hebel 16a dieser Hebel drücken ein Sperrglied 18 nieder, das in die am Umfang der Scheibe i 9 befindliche Verzahnung 2o eingreift, wodurch die Scheibe i9 festgestellt wird. Sobald die Schenkel 8a und 9a der Schalthebel gegen die Hebel 16 drücken, rücken die sich bewegenden zugehörigen inneren Schenkel 8, 9 der Schalthebel in entgegengesetzter Richtung eine der beiden Kupplungen 2 oder 3 heraus, womit der Schaltvorgang erfolgt ist und die Gangart gewechselt. Die Rückkupplung erfolgt in der Weise, daß die Bowdenzugfedern z o. und i i sowie die Schraubenfedern 2 i gegen die Hebel 16a und die Schenkel 8a und 9a der Schalthebel drücken und über die Sch thebelgabeln 8 und g somit die Kupplungei,'4 .. oder 3 wieder einrücken. Der neben dem' Kettenrad 22 drehbar auf der Achse gelagerte Planetenträgerscheibenbund besteht aus den drei Scheiben ig, 23 und a,1, von denen die Scheibe i g mit Zähnen 2o am Umfang versehen ist. Die drei Scheiben werden durch Bolzen o. dgl. zusammengehalten. Auf den Bolzen 26 und 27 sind Zahnräder 28 und 2g drehbar gelagert, die von den Antriebsrädern 15 und j 5a angetrieben werden. Der äußere Antriebszahnkranz 15 b ist mit dem Kettenrad 22 fest verbunden. Auf der Fahrradachse i ist das mit einer Nabe versehene Kettenrad lose drehbar gelagert. Auf der Nabe des Kettenrades 22 drehen sich übereinandergelagert auf Kugellagern die Antriebsräder 15 und i 5a.
  • In Abb. i sind beide Kupplungen eingekuppelt dargestellt, wobei der Scheibenbund mit sämtlichen im Scheibenbund eingebauten Antriebs- und Zwischenrädern und dem Kettenrad in an sich bekannter Weise mit der Antriebswelle starr .gekuppelt wird und somit das Kettenrad mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit umläuft wie die Antriebswelle.
  • Soll nun eine andere Übersetzung wirksam werden, so ist eine Kupplung herauszuziehen. In diesem Fall steht der Scheibenbund zwar still, da er durch das Sperrglied 18, das, mit der anderen Kupplung zusammenwirkt, weiter festgehalten wird. Die Räder des zweiten Ganges gehen mit dem Kettenrad als Ganzes ohne Eigenbewegung um die Achse, weil die Klauen der Kupplung des. zweiten Ganges herausgezogen werden und nur die Klauen des ersten Ganges wirken können. Umgekehrt liegen die Dinge beim Gebrauch des dritten Ganges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umlaufräderwechselgetrieb.e mit verschieden großen Planetenrädern und drei Gängen, bei dessen einem Gang der Planetenträger mit der Antriebswelle fest verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Tretkurbelwelle (i) zwei ineinandergeschobene, seitlich verschiebbare Kupplungsscheiben (2, 3) sitzen und daß am Getriebegehäuse (34) nebtneinander zwei doppelarmige Kupplungshebel gelagert sind, deren innere, in an sich bekannter Weise als Gabel ausgebildete Schenkel (8, g) mit Stiften (6, 7) ebenfalls in an sich bekannter Weise in Rillen (4, 5) der Kupplungsscheiben (2, 3) eingreifen, während ihre freien äußeren Schenkel. (8a, g4), die in an sich bekannter Weise an Bowdenzüge angeschlossen sind, auf unter Federwirkung stehende, am Getriebegehäuse (34) schwenkbar gelagerte kurze Doppelhebel (i 6, 16«) reinwirken, die ihrerseits unter Federwirkung stehende Sperrglieder (i8) beeinflussen, die mit der Zahnung (2o) der Planetenträgerscheibe (i9) zusammenarbeiten, so daß beim Einschalten beider Kupplungen (i, 2) das ganze Planetensystem in an sich bekannter Weise mit der Tretkurbelwelle (i) starr verbunden umläuft und dabei das Kettenrad (22) mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit mitnimmt, während beim wahlweisen Auskuppeln einer der beiden Kupplungen (2, 3) - zur Erzielung .einer der beiden anderen Gänge der Planetenträger (i9) durch eines der Sperrglieder (18) festgestellt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012017557A1 (de) * 2012-09-05 2014-03-06 Rüdiger Ratzel Kettenblattgetriebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012017557A1 (de) * 2012-09-05 2014-03-06 Rüdiger Ratzel Kettenblattgetriebe
DE102012017557B4 (de) * 2012-09-05 2014-10-23 Rüdiger Ratzel Kettenblattgetriebe

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