DE658154C - Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schuettgueter, insbesondere fuer Eisenbahngueterwagen - Google Patents
Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schuettgueter, insbesondere fuer EisenbahngueterwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D45/00—Means or devices for securing or supporting the cargo, including protection against shocks
- B61D45/006—Fixing by movable walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener
lose verladener Schüttgüter, wie Kartoffeln o. dgl., insbesondere für Eisenbahngüterwagen.
Es sind bereits Trennwände aus Lattengittern bekannt, bei denen die Lattenbreiten mit den Lattenzwischenräumen übereinstimmen,
so daß man mehrere solcher Lattengitter durch Einfügen der Latten des einen Gitters in die Lattenzwischenräume des
anderen Gitters zusammensetzen und dadurch beliebig hohe oder breite Wände bilden kann.
Diese Wände können jedoch nicht für sich frei aufgestellt werden. Es lassen sich mit
diesen Lattengittern nur dachartige Gebilde über einer auf den Boden gelegten Gitterwand
zusammensetzen. Hierbei geht natürlich der eingeschlossene dachförmige Raum als Verladeraum verloren. Schon aus diesem
ao Grunde können solche Lattengitter als Trennwände für Schüttgüter nicht in Frage kommen.
Außerdem erfüllt ein solches dach-" artiges Gebilde nicht die Anforderungen einer
frei stehenden Wand. Diese Lattengitter sind demgemäß auch nicht zum Trennen von
Schüttgütern, sondern zum Abstützen von in Kisten verladenen Gütern, insbesondere
Eierkisten, bestimmt.
Das Neue besteht nunmehr darin, daß die aus aufrollbarem Werkstoff, beispielsweise
einem Drahtgeflecht, bestehende und durch Pfosten gespannt gehaltene Scheidewand mit
an die Pfosten angelenkten Füßen und Stützen versehen ist und die Stützen mit
ihren freien Enden auf den Füßen feststellbar sind, so daß die Scheidewand in einem bestimmten
Neigungswinkel zum Boden aufstellbar und eine leichte Zusammenlegbarkeit zusammen mit den Füßen und Stützen erzielt
ist.
Der aufrollbare Teil der Scheidewand ist über die beiden äußeren Pfosten hinaus verlängert,
so daß dadurch, zwei sich gegen die Wagenwände anlegende seitliche Abschlußwände
der Scheidewand gebildet sind. Die seitlichen Abschlußwände der Scheidewand können auch aus gelenkig verbundenen
Holzleisten bestehen.
Durch diese Wand kann jede Sorte der verschiedenen Schüttgüter in ihrem Laderaum
sicher abgeschlossen werden. Die Wand kann vor dem Einladen der Güter teilweise gerollt aufgestellt werden und erst mit fortschreitender
Einfüllung des abzuschließenden Laderaumes allmählich ausgestreckt werden. Ähnlich kann auch beim Entladen verfahren
werden. Dadurch wird das Ein- und Ausladen wesentlich erleichtert, insbesondere wenn die eine oder andere Sorte der Güter
nur teilweise entladen werden soll. Eine derartige Trennwand hat ein sehr geringes Gewicht
und nimmt aufgerollt nur wenig Raum ein, was für die Rückbeförderung der Wände von wesentlicher Bedeutung ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt:
Abb. ι eine Ansicht der Scheidewand, wq-.
bei die linksseitige Abschlußwand rechtwink'·-.
Hg zur Scheidewand eingeschwenkt istf "
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die
Scheidewand nach der Linie A-A der Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht der an den Pfosten
ίο der Scheidewand als· Fußteil angeordneten
Stützmittel und
Abb. 4 die Ansicht eines Reichsbahngüterwagens
mit zwei Vorrichtungen, teilweise aufgeschnitten.
Die im Ausführungsbeispiel aus engmaschigem Drahtgeflecht bestehende Scheidewand
α wird durch in gleichen Abständen voneinander stehende Pfosten b planig gehalten.
Die Pfosten b, bestehen aus zwei gleichmäßigen Hälften, die mit Schrauben c
fest verbunden sind und das zwischen ihnen liegende Geflecht festhalten. An dem unteren
Ende der Pfosten b sind Füße d und Stützen s angelenkt, auch können die Stützen e
an den Füßen d angelenkt sein. Soll die Scheidewand aufgestellt werden, sind zunächst
die an den Pfosten b angelenkten Füße d auszuschwenken. Die Füße d haben
am vorderen Ende zur Erweiterung der AuflagefLäche eine drehbare Leiste g.
Im mittleren Teil der Füße d ist ein an die Füße d angelenkter Haken h angeordnet.
Dieser dient als Begrenzungsmittel für die mit Gelenken i versehenen Stützen e. Das
durch den Haken h abgestützte Ende der Stützen e weist einen ösenartigen Ausschnitt k
auf, in den der Haken h eingreift. Der Bewegungsbereich
der Stützen e wird dadurch festgelegt, und die Scheidewand erhält dadurch
den erforderlichen festen Stand.
Ferner wird durch den Neigungswinkel den durch das aufgeschüttete Gut auftretenden
waagerechten Druckkräften entgegengewirkt.
Der aufrollbare Teil der Scheidewand α ist
über die beiden äußeren Pfosten hinaus verlängert, so daß dadurch zwei sich gegen die
Wagenwände anlegende seitliche Abschlußwände der Scheidewand gebildet sind. Die
seitlichen Abschlußwände I sind durch aneinandergereihte Holzleisten, die mittels
Schnüre m gelenkig verbunden sind, gebildet.
Durch das Schüttgut p oder r (Abb. 4) werden die seitlichen Abschlußwände / fest gegen
die Wagenwände gepreßt und bilden eine wirkungsvolle Abdichtung und zugleich eine
Stütze der Scheidewand a. An Stelle der aus Holzleisten bestehenden seitlichen Abschluß-"
wände / können auch solche aus Drahtgeflecht oder Jutegurt oder aus einem anderen Werkstoff
bestehende Gewebe treten.
Zum Freilegen des Schüttgutes ρ oder r oder zum Zurücknehmen eines Teiles der
Scheidewand c dient je ein am unteren Ende der Pfosten b befestigter Zugring η (Abb. 2).
Zum Halten der eingeschwenkten Füße d und Stützen e dient eine an jedem Pfosten b angeordnete
Schnalle o.
An Stelle des Hakens h als Begrenzungsmittel der Stützen e können auch andere bekannte
Vorrichtungen angewandt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schüttgüter, wie Kartoffeln o. dgl., insbesondere für Eisenbahngüterwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus aufrollbarem Werkstoff, beispielsweise einem Drahtgeflecht, bestehende und durch Pfosten (b) gespannt gehaltene Scheidewand (a) mit an die Pfosten (&) angelenkten Füßen(d) und Stützen (e) versehen ist und die Stützen (e) mit ihren freien Enden auf den Füßen (d) feststellbar sind, so daß die Scheidewand (ff) in einem bestimmten Neigungswinkel zum Boden aufstellbar und eine leichte Zusammenlegbarkeit zusammen mit den Füßen (d) und Stützen(e) erzielt ist.
- 2. Bewegliche Scheidewand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aufrollbare Teil der Scheidewand (a) über die beiden äußeren Pfosten (b) hinaus verlängert ist, so daß dadurch zwei sich gegen die Wagenwände anlegende seitliche AJDSchlußwände (/) der Scheidewand (ff) gebildet sind.
- 3. Bewegliche Scheidewand nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abschlußwände (/) der Scheidewand (p) aus gelenkig verbundenen Holzleisten bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118660D DE658154C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schuettgueter, insbesondere fuer Eisenbahngueterwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES118660D DE658154C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schuettgueter, insbesondere fuer Eisenbahngueterwagen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658154C true DE658154C (de) | 1938-03-23 |
Family
ID=7534628
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES118660D Expired DE658154C (de) | 1935-06-16 | 1935-06-16 | Bewegliche Scheidewand zum Trennen verschiedener lose verladener Schuettgueter, insbesondere fuer Eisenbahngueterwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658154C (de) |
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1935
- 1935-06-16 DE DES118660D patent/DE658154C/de not_active Expired
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