DE657973C - Haltedorn fuer Fuehrungsrahmen von Gesteinsbohrmaschinen - Google Patents

Haltedorn fuer Fuehrungsrahmen von Gesteinsbohrmaschinen

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DE657973C
DE657973C DEO22114D DEO0022114D DE657973C DE 657973 C DE657973 C DE 657973C DE O22114 D DEO22114 D DE O22114D DE O0022114 D DEO0022114 D DE O0022114D DE 657973 C DE657973 C DE 657973C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Dorn, welcher zum Halten des Führungsrahmens von Gesteinsbohrmaschinen bestimmt ist. Mit der Erfindung wird bezweckt, die Festhaltung S von Gesteinsbohrmaschinen sicherer und schneller als bisher sowie mit einfacheren, widerstandsfähigeren, betriebssichereren und an Gewicht leichteren sowie billigeren Hilfsmitteln zu bewerkstelligen und die Gewähr zu schaffen, daß der Bohrer stets wieder genau in die Längsachse des Bohrloches zu liegen kommt, um falsche und mangelhafte Bohrungen und einen starken Verschleiß des Bohrers auszuschließen.
Bekannte, starr mit dem Rahmen der Bohrmaschine verbundene Haltedorne ermöglichen ein Bohren nur in einer einzigen Richtung und werden ebenso wie gelenkig mit dem Rahmen verbundene Haltedorne in das Gestein eingehauen, nicht festgespannt, so daß, mangels ihrer Nachspannbarkeit lockerer Sitz, ungenaue Bohrungen, starker Verschleiß des Bohrgestänges und der Bohrschneide die Folge sind. Zur -Vermeidung von alledem versuchte Verkeilung des Haltedornes erfordert aber ein größeres Vorbohrloch, führt zu Absplitterungen an dessen Mündung und damit ebenfalls zu wackeligem Sitz mit allen seinen nachteiligen Folgen. Es sind andererseits Wand- und Deckendübel bekannt, die durch Drehung einer Gewindemutter und damit verbundene Pressung von hülsenförmigen Kloben in einem Bohrloch festklemmbar und lösbar sind. Diese Dübel sind zwar nachspannbar, aber nicht im Bohrbetrieb in Verbindung mit Gesteinsbohrmaschinen verwendbar, weil sie zu schwach gebaut sind und wegen der ' Gestalt und Ouerschnittsform ihrer Einzelteile sowie wegen der beschränkten Weise des Bohrloches auch nur sehr schwach gebaut werden können, so daß sie die beim Bohren auftretenden Kräfte nicht aushalten können. Außerdem bestehen sie aus zahlreichen nicht fest miteinander verbundenen Einzelteilen, die gar leicht verlorengehen. Weiterhin ist das Verspannen des Dübels mittels Mutter und Gewinde für den rauhen Steinbruchbetrieb äußerst unvorteilhaft, da dort immer mit Verschmutzung des Gewindes gerechnet werden muß, die den Dübel betriebsunsicher oder unbrauchbar macht, und weil zur Verwendung des Dübels immer besondere Werkzeuge, wie Schraubenschlüssel o. dgl., notwendig sind. Zudem kann das Festspannen und Lösen des Dübels nur langwierig mittels mehrmaligen Ansetzens · und Drehens eines Schraubenschlüssels erfolgen. Passen ferner die Keilflächen der Spannkloben nicht genau zueinander, dann ist gar bald ein wackeliger Sitz des Dübels mit allen seinen Nachteilen die Folge. Schließlich ist der Dübel wegen der Gewinde und der Anzahl sowie Gestalt seiner zahlreichen Einzelteile, die unterschiedlichen Arbeitsgängen unterworfen werden müssen, in der Herstellung verhältnismäßig sehr teuer.
•i -ja
Alledem ist durch den Haltedorn nach der Erfindung abgeholfen. Er beseitigt die Nachteile der bekannten Haltedorne, vereinigt aber deren Vorzüge in sich. Das Wesen der Erk-, findung besteht darin, daß der Haltedorneine ausmittig ausgebohrte Hülse besitzt,£& welcher ein mit dem Führungsrahmen d| Bohrmaschine lösbar verbundener Bolze: drehbar angeordnet ist, der an seinem aus der ίο Hülse herausragenden freien Ende in einem • zylindrischen, ausmittig liegenden Kopf endet. Die ausmittig ausgebohrte Hülse ist auf dem Bolzen zwischen dessen Kopf und einem rückwärtigen Anschlage unverschieblieh gelagert. Auf Grund dieser Erfindungsmerkmale ergeben sich folgende Vorteile:
Die günstigen Möglichkeiten, in beliebiger Richtung bohren und den Haltedorn festspannen sowie nachspannen zu können, sind beibehalten. Ein festerer Sitz im Gestein, genauerer Bohrungen und die Vermeidung übermäßigen Bohrerverschleißes sind dadurch gewährleistet, gleichgültig, wie oft man den Bohrer auswechselt und die .Bohrmaschine bzw. deren Rahmen vom Haltedorn abnimmt und wieder ansetzt. Darüber hinaus ist aber der Haltedorn nach der Erfindung gegenüber den bekannten Wand- und Deckendübeln wesentlich widerstandsfähiger gebaut und kann dieses auf Grund der Gestalt und Ouerschnittsform seiner Einzelteile auch sein, so daß er auch die starken, auf ihn beim Bohren einwirkenden Kräfte aushält. Er besteht nur aus zwei drehbar miteinander verbundenen, also bedeutend weniger Teilen als die bekannten Dübel. Gewinde, Verschmutzung und damit Betriebsunsicherheit oder gar Unbrauchbarkeit sind vermieden und besondere Werkzeuge zum Festspannen oder Lösen des Haltedornes sind erspart. Diese Arbeiten lassen sich beim Haltedorn nach der Erfindung auch wesentlich schneller, nämlich je mit nur einer Drehung bewerkstelligen. Er ist gegenüber den bekannten Haltedornen, insbesondere den Dübeln, mit wesentlich einfacheren und billigeren Mitteln sowie aus fast ausschließlich einer Rundbearbeitung zu unterziehenden Teilen hergestellt, gewährleistet aber eine viel sicherere Festhaltung. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Haltedornes nach der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Eine Hülse 13 ist ausmittig gebohrt und
an der einen Seite ihres Außenumfanges mit Zähnen 14 oder Greifern versehen. In der ausmittigen Bohrung der Hülse 13 ist ein Bolzen 15 drehbar gelagert, der an seinem aus der Hülse herausragenden freien Ende in einem mit Zähnen oder Greifern 16 ver-
So seheiien zylindrischen, ausmittig liegenden Kopf 17 endet und an seinem rückwärtigen äußeren Ende 20 aus der Hülse 13 herausragt und hier ein Verbindungsglied 18, z. B. ein gabelförmiges Gelenkstück, zur Verbindung _ mit dem Stirnende des Führungsrahmens der ■^!jiqhrmaschine trägt. Die Hülse 13, der Kopf \ϊ-·?,ϊ und -der Bolzen 15 sind so bemessen, daß "■ dfe Hülse 13 auf dem Bolzen 15 zwischen «•lessen Kopf 17 und dem rückwärtigen Anschlag 20 unverschieblich gelagert bzw. gegen Lösen vom Bolzen 15 gesichert ist.
Der Gebrauch· und die Wirkungsweise des Haltedornes nach der Erfindung sind folgende: Mittels eines Bohrers von etwa 20 bis 23 mm Durchmesser wird in die anzubohrende Wand 7 ein etwa der Länge der Hülse 13 entsprechendes Loch 22 vorgebohrt. In dieses wird dann der Haltedorn mit der Hülse 13 und dem Kopf 16, 17 eingeführt. Hierauf wird der Bolzen 15 mittels des Teiles 18 als Handgriff um i8o° verschwenkt. Infolge der ausmittigen Lagerung des Bolzens 15 an der Hülse 13 und der Zähnung letzterer sowie des Kopfes 17 klemmt sich damit der gesamte Haltedorn im Loch 22 fest. Nunmehr wird der Bohrsatz mit dem Führungsrahmen der Bohrmaschine an den Haltedorn herangeführt und lediglich die Kupplung des Rahmens mit dem Haltedorn durch Einstecken eines Gelenkbolzens in das Verbindungsstück 18 und in das zugehörige Kuppelglied am Vorderteil des Führungsrahmens hergestellt.
Der Haltedorn sitzt so fest in der Wand, daß dadurch der gesamte Bohrsatz fest und unverrückbar an der Wand festgesetzt ist, wobei er natürlich schwenkbar mit dem Haltedorn verbunden bleibt. Durch den Haltedorn ist das gegenseitige Verhältnis zwischen der Achse der Hauptbohrung der Bohrmaschine und dem Rahmen unverrückbar festgesetzt, so daß man unbeschadet den Bohrsatz vom Haltedorn entkuppeln, dann mit dem Haltedorn wieder verbinden kann und bei jedem neuen Ansetzen des Bohrsatzes in jedem Fall den Bohrer genau mittig in die 105 ' Längsachse der vorherigen Bohrung wieder einführen kann. Ein Klemmen der Bohrer ist dadurch ausgeschlossen. Auf Grund der gelenkigen Verbindung zwischen dem Haltedorn und dem Rahmen kann man bei fest no und sicher an der Wand angebrachtem Bohr- '% satz in beliebiger Richtung genau und sicher bohren.
Nach dem Bohren braucht man lediglich iden Rahmen des Bohrsatzes von der Klemmvorrichtung zu entkuppeln, den Bolzen 15 um V i8o° zurückzuschwenken und kann nun den Haltedorn leicht und schnell aus dem Loch ::" 22 herausziehen. ,
Beim dargestelltenAusführungsbeispiel ge- iao :; schieht die gelenkige Verbindung zwischen : ί dem Haltedorn und dem Rahmen der Bohr- . <;■:

Claims (2)

  1. maschine mittels eines Gelenkbolzens, könnte stattdessen aber auch, auf andere Weise, z. B. mittels Kreuzgelenkes o. dgl., erfolgen.
    Ρλ τ ε ν τ λ ν s ρ r ü c η ε : . ■
    ι. Haltedorn für Führungsrahmen von Gesteinsbohrmaschinen, der in einem Vorbohrloch festklemmbar und mit dem Rahmen gelenkig verbunden ist, gekennzeichnet durch eine ausmittig ausgebohrte Hülse (13), in welcher ein mit dem Rahmen lösbar verbundener Bolzen (15) drehbar angeordnet ist, der an seinem aus der Hülse herausragenden freien Ende in einem zylindrischen, ausmittig liegenden Kopf (17) endet.
  2. 2. Haltedorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) auf dem Bolzen (15) zwischen dessen Kopf (17) und einem rückwärtigen Anschlag (20) unverschieblich gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO22114D 1935-11-15 1935-11-15 Haltedorn fuer Fuehrungsrahmen von Gesteinsbohrmaschinen Expired DE657973C (de)

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DE (1) DE657973C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216818B (de) * 1958-06-23 1966-05-18 J K Smit & Sons Diamond Produc Lafette fuer eine Gesteins-Kernbohrmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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