DE97678C - - Google Patents
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- DE97678C DE97678C DENDAT97678D DE97678DA DE97678C DE 97678 C DE97678 C DE 97678C DE NDAT97678 D DENDAT97678 D DE NDAT97678D DE 97678D A DE97678D A DE 97678DA DE 97678 C DE97678 C DE 97678C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
- B23B27/007—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor for internal turning
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
.ί' i' KrI-'-
Vorliegende Erfindung betrifft einen Messerkopf oder Halter für den schneidenden Stahl
für Bohrarbeiten und andere, welcher den Zweck hat, neben fester und sicherer Einspannung
des Arbeitsstahles ein leichtes Umwechseln bezw. Lösen und Wiederfestziehen desselben zu erzielen
und ferner den Stahl in seiner ganzen Länge möglichst auszunutzen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Der Körper α des Werkzeuges , ist seiner Länge nach durchbohrt, jedoch ist das Loch
an dem einen Ende bei b nach aufsen hin stark verjüngt. In diese Verjüngung pafst
genau ein Konus c, welcher an seiner vorderen Seite einen radialen, sich sowohl nach
der einen Seite, als auch nach unten zu erweiternden Schlitz hat. Genau der Konicität
dieses Schlitzes entsprechend sind die Arbeitsstähle nach zwei Seiten konisch hergestellt.
An dem äufseren Ende b des Instrumentes befindet sich ebenfalls ein Schlitz, dessen eine
Seite d gerieft ist, welche nach der Seite, nach welcher der Stahl beim Schneiden beansprucht
wird, etwas ansteigt.
Dadurch, dafs die Nuth in dem Konus ebenso wie der Stahl doppelt konisch ist, und
dadurch, dafs die eine Fläche d, an welcher der Stahl zu arbeiten hat, der Kraftwirkung
entgegen etwas ansteigt, erreicht man, dafs der Stahl sich beim Schneiden von selbst in den
Konen festzieht, während er zum Loslösen nur eines kleinen Schlages auf sein dünnes
Ende bedarf.
Es leuchtet auch ferner ein, 'dafs man in einem und demselben Messerkopf Stähle verschiedener
Länge und unter Anwendung verschieden starker Konen sogar Stähle von etwas verschiedener Stärke verwenden kann. Wenn
man also eine ganze Reihe von Stählen herstellt, deren Konicität in Procenten die gleiche
ist, so dafs sie also, an einander gelegt, gewissermafsen einen langen Stahl von derselben
procentualen Konicität darstellen würden, so kann man, wenn der längere Stahl zu kurz
geworden bezw. abgeschliffen ist, denselben jetzt als Nr. 2 gebrauchen u. s. w.
Die Konen bezw. Halter c, deren Schlitze den einzelnen Nummern entsprechend verschieden
weit gemacht sind, sowie der Bohrkopf selbst unterliegen naturgemäfs, da sä'mmtliche
Theile gut gehärtet sind, fast gar nicht der Abnutzung. Der Stahl dagegen, der durch
das Arbeiten und Abschleifen bald verschleifst, kann durch einen einfachen Schlag auf das
dünne, aus dem Konus bezw. Halter herausragende Ende leicht gelockert und herausgenommen
werden, während der neue, längere Stahl durch einfaches Andrücken bezw. Eindrücken
des Stahles eingesetzt wird und sich nun von selbst infolge der Beanspruchung beim
Arbeiten durch die genannte Construction der Konen u. s. w. festzieht.
Die Bohrung des ganzen Kopfes ist etwas excentrisch gemacht, damit die Schrauben,
welche zur Befestigung des Messerkopfes auf einen längeren Halter dienen, genügend Fleisch
für Gewinde haben. Auch könnte man an diesen Stellen besondere Verstärkungen anbringen.
. ·
Eine Feder e,' welche sich im Innern des Kopfes befindet und den Konus c stets etwas
Claims (1)
- nach aufsen drückt, bewirkt, dafs man beim Herausnehmen des Stahles durch Verstellen des Konus denselben stets gut erreichen kann.Paten τ-Anspruch:Bohrkopf mit quer zu seiner Achse einsetzbarem Stahl, dadurch gekennzeichnet, dafs in die nach dem Ende des Bohrkopfes sich verjüngende Längsbohrung im Bohrkopf ein Konus (C) eingesetzt ist, in dessen Stirn quer zur Bohrkopfachse ein in der Längsrichtung sich erweiternder, schwalbenschwanzförmiger Einschnitt zur Aufnahme entsprechend geformter keilförmiger Stähle sich befindet, wobei in dem Ende der Messerkopf hülse (a) ein mit gegen die Bohrkopfachse geneigter, Grundfläche versehener Ausschnitt vorgesehen ist, der ein selbstthätiges Anziehen der eingesetzten Stähle während des Arbeitens sichert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97678C true DE97678C (de) |
Family
ID=368708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97678D Active DE97678C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97678C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2699595A (en) * | 1950-05-11 | 1955-01-18 | Emil P Milan | Toolholder |
-
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- DE DENDAT97678D patent/DE97678C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2699595A (en) * | 1950-05-11 | 1955-01-18 | Emil P Milan | Toolholder |
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