DE603023C - Bohrlehre zum gleichzeitigen Bohren von Loechern in die Stege und Flanschen von Profileisen - Google Patents

Bohrlehre zum gleichzeitigen Bohren von Loechern in die Stege und Flanschen von Profileisen

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Publication number
DE603023C
DE603023C DEB155384D DEB0155384D DE603023C DE 603023 C DE603023 C DE 603023C DE B155384 D DEB155384 D DE B155384D DE B0155384 D DEB0155384 D DE B0155384D DE 603023 C DE603023 C DE 603023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
drilling
profile
bracket
profile iron
Prior art date
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Expired
Application number
DEB155384D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Folkers
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Beuchelt & Co
Original Assignee
Beuchelt & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beuchelt & Co filed Critical Beuchelt & Co
Priority to DEB155384D priority Critical patent/DE603023C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603023C publication Critical patent/DE603023C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B47/00Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor
    • B23B47/28Drill jigs for workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. SEPTEMBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JKi 603023 KLASSE 49 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bohrlehre zum Bohren von Löchern in ein oder mehrere Stege, Flanschen und Schenkel von Profileisen, wie Z~, I-, U-, Winkeleisem usw. Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen Werkstücke gleichzeitig in mehreren Ebenen mittels auswechselbarer Bohrschablonen ge-. bohrt werden können. Mit diesen Vorrichtungen, die entweder selbständige Teile oder to Teile einer Werkzeugmaschine sind, ist es jedoch nicht möglich, Profileisen^ beispielsweise für den Waggon- und Brückenbau, die eine große Länge aufweisen, zu bohren, da sie für die große Baulänge der Profileisen zu ig teuer und in der Handhabung zu umständlich werden würden.
Diese Profileisen wurden bisher in der Weise gebohrt, daß für jede Lochanordnung eines bestimmten Profiles eine besondere, der ao Form des Profiles entsprechende Bohrlehre verwendet wird, die gleichzeitig zum Festspannen des Profileisens in seiner ganzen Länge dient. Infolgedessen muß eine große Anzahl der schwierig herzustellenden und damit teuren Bohrlehre für jedes Profil vorhanden sein. Ein anderes Verfahren verwendet für ein bestimmtes Profil und eine bestimmte Lochanordnung mehrere Bohrlehren. Durch das hierbei notwendige Umspannen, das an sich umständlich und damit teuer ist, lassen sich jedoch die Bohrlöcher nicht mit der erforderlichen Genauigkeit herstellen.
Erfindungsgemäß werden die bekannten Vorrichtungen, die ein gleichzeitiges. Bohren mehrerer Seiten eines Werkstückes mittels auswechselbarer Bohrschablonen gestatten, dadurch zum Bohren von Profileisen geeignet gemacht, daß U-förmige Bügel verwendet werden, die mit Anschlagflächen für die Anlagekanten der zu bohrenden Profile versehen sind, an welche eine der zu bohrenden Seiten des Profileisens entsprechende Anzahl Flacheisenschablonen durch Löcher in diesen und die Lage der Schablonen festlegende Löcher in den Bügeln mittels Schraubenbolzen auswechselbar befestigt sind, um die Bohrlöcher in den einzelnen Flacheisenschablonen zueinander und zu den Bezugskanten der zu bohrenden Profile in bestimmte Entfernung zu bringen. Die offene Seite des U-Bügels wird nach Einlegen des Werkstückes durch ein Verschlußstück abgeschlossen, das zur Aufnahme einer Festspannvorrichtung für das Profileisen dient, die von einer schräg in das Verschlußstück eingesetzten Schraubenspindel und von einem Druckstück gebildet wird, das mit dem inneren Ende der Schraubenspindel und mit dem Verschlußstück gelenkig verbunden ist, so daß beim Anziehen der Schraubenspindel das Profileisen von dem
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Falkers in Grünberg, Schlesien.
Druckstück fest gegen die Anschlagflächen gepreßt und in zwei zueinander senkrechten Richtungen festgespannt wird.
Mit der Bohrlehre der Erfindung wird ein sehr wirtschaftliches Arbeiten bei höchster Genauigkeit der hergestellten Bohrlöcher erhalten.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt ίο Fig. ι eine Ansicht des bei einem U-Eisen verwendeten Bügels mit den Bohrschablonen und dem U-Eisen im Schnitt, Fig. 2 die Seitenansicht hierzu, Fig. 3 eine Ansicht des bei einem Z-Eisen verwendeten Bügels mit den Bohrschablonen und dem Z-Eisen im Schnitt,
Fig1. 4 eine gleiche Ansicht für 'ein I-Eisen. Nach Fig. 1 und 2 besitzt der Bügel 1 die Form eines U, in dessen Steg und Schenkeln die Flacheisenschablonen 2, 3, 4 zum Bohren des Profileisens (U-Eisen) 5 mittels Schrauben 6 befestigt sind. An dem Steg des Bügels ι sind Anschlagflächen Ja, Jb vorgesehen, an die sich das U-Eisen anlegt. Die offene Seite des Bügels 1 wird durch ein Verschlußstück 8 abgeschlossen, das sich mit Ansätzen 9 in Aussparungen 10 an den Schenkelenden des Bügels einlegt. An dem Verschlußstück 8 ist eine Festspannvorrichtung für das Profileisen befestigt. Diese Festspannvorrichtung besteht aus einer schräg in das Verschlußstück eingesetzten Schraubenspindel 11 und einem an deren inneren Ende angelenkten Druckstück 12, welches außerdem mit dem Verschlußstück durch einen Arm 13 gelenkig verbunden ist. Die Spindel 11 besitzt an ihrem äußeren Ende einen Vierkantansatz 14, auf den ein Aufsteckschlüssel zum Drehen der Spindel aufgesetzt werden kann. In Fig. 3 ist ein Bügel dargestellt, der zum Bohren von Z-Eisen verwendet wird. Bei diesem sind drei Anschlagflächen ya, Jb, Jc vorgesehen. Zur Unterstützung des abwärts gerichteten Schenkels des Z-Eisens beim Einschieben in die Schablone, das in diesem Fall von der Seite aus erfolgt, ist noch ein Konsol 15 angeordnet, das jedoch nach dem Festspannen des Z-Eisens außer Tätigkeit tritt, da durch den schräg gerichteten Druck der Spannvorrichtung das Z-Eisen sich um die Anschlagflächen Ja und yb zu drehen sucht und sich infolgedessen an die Anschlagfläche 7C anlegt.
Bei dem Bügel nach Fig. 4, der für ein I-Eisen verwendet wird, sind ebenfalls drei Anschlagflächen ya, Jb, yc vorhanden.
Die Arbeitsweise mit der Bohrlehre ist folgende:
An die zunächst offenen Bügel werden die erforderlichen Flacheisenschablonen angeschraubt und dann das Profileisen eingelegt.
Darauf werden die Verschlußstücke mit den vorerst zurückgeschraubten Festspannspindeln mit ihren Ansätzen in die entsprechenden Aussparungen der Bügel eingeschoben. Werden jetzt die Schraubenspindeln mittels eines Aufsteckschlüssels angezogen, dann wird das Profileisen in zwei zueinander senkrechten Richtungen fest gegen die Anschlagflächen gepreßt, so daß es die vorherbestimmte genaue Lage zu den Bohrschablonen einnimmt und für das Bohren festliegt.
Die Bügel werden mit besonderer Sorgfalt möglichst ohne Toleranzen hergestellt. Ebenso werden die Befestigungslöcher für die Bohrschablonen und die Anschlagflächen für das Profileisen sauber hergestellt und ihre festgelegten Entfernungen voneinander möglichst ohne Toleranzen eingehalten. Die Bügel können für beliebig viele Schablonen desselben Profils immer wieder verwendet werden. Sie brauchen also nur einmal hergestellt zu werden. Für eine neue Lochanordnung des gleichen Profils ist es nur notwendig, die Schablonen auszuwechseln. Hierbei werden nur immer so viele Schablonen eingesetzt, als Seiten des Profils zu bohren sind. Für bestimmte annähernd übereinstimmende Profile können auch die gleichen Bügel verwendet werden. Das Einspannen des Profileisens ist sehr bequem, da mit nur einer Schraube, und zwar durch die schräg angeordnete Schraubenspindel mit angelenktem Druckstück, das Profileisen in zwei zueinander senkrechten Richtungen festgespannt wird.
Das Verschlußstück 8 kann mit den Schenkeln des Bügels 1 auch in jeder anderen geeigneten Weise verbunden sein. Es ist auch möglich,; die Bügel vollkommen geschlossen herzustellen und eine mit einem größeren Hub ausgerüstete Festspannvorrichtung im oberen Teil anzuordnen. In diesem Falle müssen die Schablonen und das Profil von der Seite in die geschlossenen Bügel eingeführt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Bohrlehre auch zum gleichzeitigen Bohren von Löchern in ein oder mehrere Stege, Flanschen und Schenkel von Profileisen, wie Z-J- I", U") Winkeleisen usw., gekennzeichnet durch U-förmige, mit Anschlagflächen (ja, 7b, 7C) für die Anlage-• kanten der zu bohrenden Profile ausgerüstete Bügel (1), in denen eine der zu bohrenden Teile des Profileisens entsprechende Anzahl Flacheisenschablonen (2, 3, 4) in ihrer jeweiligen Lage mittels Schraubenbolzen auswechselbar befestigt sind.
  2. 2. Bohrlehre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschluß eines jeden Bügels nach Einlegen des Werkstückes ein die freien Schenkel des U-förmigen Bügels verbindendes Querstück (8) vorgesehen ist, das eine Festspannvorrichtung für das Profileisen trägt, bestehend aus einer schräg in das Verschlußstück (8) eingesetzten Schraubenspindel (ii) und einem mit dieser gelenkig verbundenen Druckstück (12), das mittels des Armes (13) nochmals an dem Verschlußstück aufgehängt ist.
    3„s Bohrlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (8) an beiden Enden mit klauenartigen Ansätzen (9) versehen ist, die sich in entsprechende Aussparungen (10) der freien Schenkel des U-förmigen Bügels (1) einlegen, ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB155384D 1932-04-26 1932-04-26 Bohrlehre zum gleichzeitigen Bohren von Loechern in die Stege und Flanschen von Profileisen Expired DE603023C (de)

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DE603023C true DE603023C (de) 1934-09-21

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DE (1) DE603023C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564786A (en) * 1947-11-04 1951-08-21 Western Electric Co Drilling jig for angle irons

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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