DE657690C - Sicherungsvorrichtung an Entspannungsmaschinen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an Entspannungsmaschinen

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DE657690C
DE657690C DEI54351D DEI0054351D DE657690C DE 657690 C DE657690 C DE 657690C DE I54351 D DEI54351 D DE I54351D DE I0054351 D DEI0054351 D DE I0054351D DE 657690 C DE657690 C DE 657690C
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Germany
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Expired
Application number
DEI54351D
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English (en)
Inventor
Dr Ernst Hochschwender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE657690C publication Critical patent/DE657690C/de
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/04—Control effected upon non-electric prime mover and dependent upon electric output value of the generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung an Entspannungsmaschinen Es ist bekannt, die in unter Druck befindlichen Gasen oder Flüssigkeiten, welche entspannt werden sollen, enthaltene mechanische Energie in Entspannungsmaschinen, insbesondere Turbinen, nutzbar zu machen. Diese Turbinen benutzt man im allgemeinen zum Antrieb von elektrischen Stromerzeugern. Solange nun ein solcher Stromerzeuger auf der Verbraucherseite angemessen belastet ist, regelt er die Drehzahl der Turbinen, so daß auch bei starker Beaufschlagung der Turbindas Überschreiten seiner bestimmten, z. B. durch die Werkstoffestigkeit gegebenen Höchstgrenze der Turbinendrehzahl vermieden wird. Dieser Einflluß fällt aber bei starkem Absinken oder gänzlichem Wegfall der Belastung ,auf der Verbraucherseite des Stromerzeugers fort, und es besteht dann die Gefahr, daß die Turbine .auf unzulässig hohe Drehzahlen kommt -und Schaden erleidet. Bei Anlagen, welche nur mit Rücksicht auf die Stromerzeugung .arbeiten, vermeidet man diese Gefahr durch den Einbau von Flichkraftreglern, welche in derartigen Fällen den Zutritt z. B. von Dampf entsprechend vermindern. Einentsprechendes Vorgehen ist jedoch bei der Energiegewinnung aus Gasen oder Flüssigkeiten, welche auf jeden Fall entspannt werden sollen, z. B. in Luftzerlegungsanlagen, welche eine bestimmte, gleichbleibende Kälteleistung liefern sollen, nicht angängig. U m nun einen gefahrlosen Betrieb der Entspanmungsmaschinen, insbesondere Turbinen, ohne unerwünschte Drosselung der zu entspannenden Gase oder Flüssigkeitsmenge erreichen zu können, nimmt gemäß der Erfindung eine Hilfs- oder Ersatzbelastung beim Nachlassen der normalen Belastung unter eine bestimmte Grenze selbsttätig Je von dem entspannten Mittel abgegebene Energie auf, so daß trotz der Änderung der normalen Belastung eine im wesentlichen gleichbleibende Menge des Antriebsmittels entspannt wird. Z. B. kann ein Fliehkraftregler verwendet werden, welcher im Bedarfsfalle elektrische Widerstände auf der Verbraucherseite des Stromerzeugers einschaltet. Ebenfalls sind Wirbelstrombremsen, ferner auch Wasserbremsen oder rein mechanische Bremsen anwendbar. Diese Hilfs- oder Ersatzbelastungen der Turbine werden so bemessen, daß mit ihnen allein die Drehzahl wohl über einer bestimmten Höchstgrenze, aber immer noch unter einer gefahrdrohenden Höhe liegt. Sinkt infolge Wiederauftretens der normalen Belastung die Drehzahl wieder, so wird durch die Regelvorrichtung die Hilfs- oder Ersatzbelastung abgeschaltet, und es tritt .der normale Betriebszustand ein.
  • Es ist nicht in allen Fällen -unbedingt erforderlich, die Hilfsbelastungen im normalen Betrieb vollständig von der Verbraucherseite abzuschalten; es kann vielfach nützlich sein, sie auch im normalen Betrieb eine kleine Leistung .aufnehmen zu lassen, die dann bei Fortfall der normalen Belastung und bei der damit verbundenen Erhöhung der Drehzahl entsprechend gesteigert wird. Für dies@P' Zweck sind Wirbelstrom- oder Flüssigkeit$-: bremsen mit einer entsprechend steilen Kenri= linie geeignet, da bei ihrer Verwendung besondere Überwachungs- und Schaltmittel entbehrlich sind. Zum Auslösen oder Abschalten der Hilfsbelastung kann man an Stelle eines Fliehkraftreglers auch jede andere Vorrichtung verwenden, welche entweder auf die Drehzahl oder auf die Belastung der Maschine anspricht, z. B. sind auch elektrische Relais geeignet, welche beim Nachlassen oder Wiederansteigen der normalen Belastung des Stromerzeugers die erforderlichen Schaltungen .auslösen. Es ist ;auch angängig, beim Absinken der normalen Belastung die zu entspannenden Gase oder Flüssigkeitsmenge in an sich bekannter Weise zu verringern, sofern dieses mit den sonstigen Betriebserfordernissen verträglich ist; in diesem Falle können die Hilfsbelastungen entsprechend kleiner gehalten werden.
  • Die Vorrichtung wird mit Vorteil bei der Entspannung von Erzeugnissen der Hydrierung verwendet oder auch von Gascn von Luftverflüssigungsanlagen oder von Flüssigkeiten und Gasen, die bei der Herstellung von Wasserstoff zu Hydrierungszwecken, z. B. beim Auswaschen, von Kohlendioxyd aus Wass#erstgff-Kohlendioxyd-Gemischen unter ', Druck, aifälleh:

Claims (2)

  1. TANsrri-cüE: i #l@`y'ogxichtung zur Sicherung an Entspaiurung§maschinen, insbesondere Turbinen, welche zur Entspannung ein; r im wesentlichen gleichbleibenden Menge von unter Druck befindlichen Gasen oder Flüssigkeiten dienen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Nachlassen der normalen Belastung unter eine bestimmte Grenze selbsttätig eine Hilfs- oder Ersatzbelastung die von dem entspannten Mittel abgegebene Energie aufnimmt, so daß trotz der Änderung der normalen Belastung eine im wesentlichen gleichbleibende Menge des Antriebsmittels entspannt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfs- oder Ersatzverbraucher ständig eingeschaltet ist, dessen Energieaufnahme mit der Drehzahl der ihn antreibenden Entspannungsmaschine so zusammenhängt, daß er bei normaler Drehzahl der Entspannungsmaschine nur eine geringe Leistung, bei erhöhter Drehzahl jedoch eine zur Gefahrverhütung ausreichende Leistung aufnimmt.
DEI54351D 1936-02-19 1936-02-19 Sicherungsvorrichtung an Entspannungsmaschinen Expired DE657690C (de)

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DE (1) DE657690C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929161C (de) * 1953-03-06 1955-07-20 Siemens Ag Gasturbinenanlage mit getrennten Maschinensaetzen fuer Nutzleistung und Verdichterleistung
DE1023638B (de) * 1956-09-28 1958-01-30 Daimler Benz Ag Vorrichtung zum Abbremsen eines von einer Gasturbinenanlage angetriebenen Aggregates, insbesondere eines Kraftfahrzeuges

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929161C (de) * 1953-03-06 1955-07-20 Siemens Ag Gasturbinenanlage mit getrennten Maschinensaetzen fuer Nutzleistung und Verdichterleistung
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