DE655905C - Sandblasformmaschine - Google Patents

Sandblasformmaschine

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Publication number
DE655905C
DE655905C DEM133842D DEM0133842D DE655905C DE 655905 C DE655905 C DE 655905C DE M133842 D DEM133842 D DE M133842D DE M0133842 D DEM0133842 D DE M0133842D DE 655905 C DE655905 C DE 655905C
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DE
Germany
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sand
container
compressed air
blow molding
molding machine
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Expired
Application number
DEM133842D
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English (en)
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Meier & Weichelt
Original Assignee
Meier & Weichelt
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE655905C publication Critical patent/DE655905C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/26Compacting by gas pressure or vacuum involving propulsion devices in which the mould material is supplied in the shape of a compacted column or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Sandblasformmaschinen, bei denen der Sand durch Preßluft aus einem Siandbehälter in 'die Form geblasen, wird, sind in vielen xA.usführungsformen bekannt. Bei allen bekannten Ausführungsformen erfolgt das Ausschießen des Sandes in der Richtung der Behälterachse. Die Preßluft wird in Richtung der Längsachse in den Behälter eingeblasen und setzt die gesamte im Behälter befindliehe Sandmenge unter Druck. Die Preßluft hat alsio die Aufgabe, den Sand in die Form zu blasen und gleichzeitig nachzuschieben. Aus dieser Arbeitsweise ergeben sich verschiedene Mängel. Einmal wird der im Behälter befindliche Sand durch den Druck der Preßluft, soweit er sich nicht unmittelbar über der AusiSchußöffnung befindet, vorverdichtet. Der vorverdichtete Sand bleibt an den Behälterwänden haften. Es entstehen je nach, der Ge-•20 staltung des Behälters Trichter, und der Sandnachschub hört auf, noch bevor eine völlige Entleerung des Sandbehälters eintritt. Zum anderen wird ein erheblicher Teil des. Blasdruckes für den Nachschub des Sandes benötigt, was eine mangelhafte Verdichtung der Form zur Folge hat.
Man hat nun, um diese Mängel zu beseitigen, in den Sandbehälter mechanische Rührwerke eingebaut, die den Sand aufwühlen, oder Kolben, die den Sand nachschieben. Bei letzterer Anordnung ist man außerdem dazu übergegangen, die Druckluftscihußkraft an den Wandungen des Behälters auf den Sand wirken zu lassen, um ein Haftenbleiben des Sandes an den Behälterwandungen zu vermeiden. Schließlich hat man versucht, durch die Anordnung von Zwischenbehältern, in welche der Sand durch sein Eigengewicht, durch mechanische Einrichtung oder durch Preßluft überführt wird oder die sich den Sand für 4" jeden Schuß aus einer Vorratstrommel ausstanzen, diesen Nachteilen zu begegnen.
Alle diese mit solchen zusätzlichen Einrichtungen versehenen Sandblasformmaschinen haben aber den Nachteil sehr verwickelter Bauart, die häufig zu Betriebsstörungen Anlaß gibt, schwieriger Bedienung, meist einer in der Praxis störenden Bauhöhe, ohne daß sie die eingangs erwähnten Nachteile restlos zu beseitigen vermögen.
Bei der Sandblasformmaschine, die Gegenstand dieser Erfindung ist, werden ohne zusätzliche Sandförder- oder Nachschubvorrichtungen die genannten Nachteile mit Sicherheit vermieden. Es kommen keinerlei mechanische Einrichtungen zum Nachschieben des Sandes, in Anwendung; die Maschine besitzt überhaupt keine beweglichen Teile, wodurch die Störungsmöglichkeiten wesentlich herabgesetzt werden. Es ist auch kein besonderer Zwischenbehälter erforderlich, in den der Sand erst überführt werden müßte, da das Schießen aus dem ortsfest angeordneten Behälter unmittelbar erfolgt.
Die Erfindung beruht im wesentlichen darauf, daß der Sand unmittelbar aus dem Vorratsbehälter in einer die Behälterachse schneidenden oder kreuzenden Richtung ausgebla-
sen wird. Die Preßluft wird am unteren Ende des Behälters eingeblasen; dadurch wird nur jeweils die für eine Form benötigte Sandmenge unter Druck gesetzt und unter demauf ihr lastenden Sand weggeblasen. Einen Nachschub des Vorratssandes hat die Schuß.* luft nicht zu bewirken/ so daß also die' Schußkraft voll zum Ausschießen der Form ausgenutzt wird. Eine Vorverdichtting des
ίο Vorratssandes im Behälter, mit ihren beschriebenen Nachteilen tritt nicht mehr ein, vielmehr wird der im Behälter verbleibende . Sand beim Schießen nach oben geschleudert, aufgelockert und fällt sofort nach dem Schuß nach. Es ist wesentlich, daß dieses Hochschleudern und Auflockern des Sandes nicht eine Verminderung der Schußkraft bedeutet. Es hat sich vielmehr gezeigt, daß die Schußkraft zunächst voll zum Aussehießen ausgenutzt wird, weil infolge der Massenträgheit und der inneren und äußeren Reibung des Sandes zuerst nur die Sandmasse, die durch die Ausschußöffnung entweichen kann, ausgeschossen wird, bevor die verbleibende Restkraft auf die über der Ausschußmenge lastende Sandsäule wirkt, sie aufwühlt und zum Nachrutschen bringt.
Man kann je nach der Art des Sandes und seines Feuchtigkeitsgehaltes diese nach oben auf den Vorratssand wirkende Komponente der Schußkraft beliebig einstellen, indem man durch eine entgegengesetzt von oben auf den Sandvorrat wirkende Kraft sie ganz oder teilweise ausgleicht. Es ist dabei gleichgültig, ob dieser Ausgleich durch die Höhe der Vorratssandsäule, durch Gewichte, Kolben oder durch Preßluftpolster erzielt wird. In jedem Falle wird der Behälterboden in Richtung der Schußkraft mit einer lockeren, gut ausschießbaren Sandmenge gefüllt sein.
. . Iin der Zeichnung ist eine beispielsweise .Ausführung der Maschine dargestellt. Im un-Jbenea Teil des Behälters α befindet sich die für Einschuß in die Formen erforderliche Sandmenge a1} über welcher der Vorratssand a2 lastet. Der Behälter α hat eine Einblasöfrnung b, durch welche, die Druckluft eintritt, und eine Ausblasöffnung c. Die Druckluft wirkt in der Richtung X1-X2. Die Schußrichtung X^-X2 schneidet oder kreuzt die Längsachse Υ±-Υ% d'es Sandbehälters a, in dem sich der Vorratssand befindet. Das mit d bezeichnete Gewicht deutet lediglich an, daß der nach oben gerichtete Restdruck der Schußkraft durch leine entgegengesetzt wirkende Kraft je nach Bedarf ausgeglichen werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Sandblasformmasdiine, dadurch gekennzeichnet, daß das Schießen der Form durch eine die Achse des Sandbehälters in Bodennähe schneidende oder kreuzende Druckluftschußkraft erfolgt, wobei die Druckluftschußkraft auf den gesamten Vorrat im Sandbehälter wirkt.
  2. 2. Sandblasfoarmmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung der Behälterachse nach oben wirkende Komponente der Schußkraft durch mechanische Mittel, durch ein Preßluftpolster oder durch das Eigengewicht des Sandes nach Bedarf ausgeglichen ■wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM133842D 1936-03-12 1936-03-12 Sandblasformmaschine Expired DE655905C (de)

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DEM133842D DE655905C (de) 1936-03-12 1936-03-12 Sandblasformmaschine

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DEM133842D DE655905C (de) 1936-03-12 1936-03-12 Sandblasformmaschine

Publications (1)

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DE655905C true DE655905C (de) 1938-01-25

Family

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DE (1) DE655905C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912854C (de) * 1948-10-15 1954-06-03 Kabel Vogel & Schemmann Ag Kern- und Formblasmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE912854C (de) * 1948-10-15 1954-06-03 Kabel Vogel & Schemmann Ag Kern- und Formblasmaschine

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