DE65577C - Maschine zum Bearbeiten von Teig sowie zum Schneiden und Ablegen von Biscuits - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von Teig sowie zum Schneiden und Ablegen von Biscuits

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Publication number
DE65577C
DE65577C DENDAT65577D DE65577DA DE65577C DE 65577 C DE65577 C DE 65577C DE NDAT65577 D DENDAT65577 D DE NDAT65577D DE 65577D A DE65577D A DE 65577DA DE 65577 C DE65577 C DE 65577C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
cutting
machine
biscuits
dough
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65577D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. VlCARS, th. VlCARS und J. VlCARS der jüngere in 56 Seel Street, Liverpool, England
Publication of DE65577C publication Critical patent/DE65577C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/10Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
in LIVERPOOL (England).
Zweck vorliegender Erfindung ist, die Anordnung der bis jetzt im Gebrauch befindlichen Biscuitteigbearbeitungs-, Schneide- und Ablegemaschinen hinsichtlich der nachstehend angeführten Punkte in ihrer Leistungsfähigkeit beträchtlich zu vervollkommnen. Die Geschwindigkeit in den Bewegungen der einzelnen Theile soll bequemer geregelt und übersehen werden können, ein Bruch gewisser Theile soll infolge ihrer nachgiebigen Anordnung vermieden werden und die Gurte, auf welchen der Teig aufgebracht wird, werden in einem trocknen und reinen Zustande erhalten.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht der Biscuitteigbearbeitungsmaschine, welche gleichzeitig das Abschneiden und Ablegen der Biscuits besorgt und von welcher in Fig. 2 bis 8 gewisse Theile besonders herausgezeichnet sind.
Von dem das Abschneiden der Biscuits bewirkenden Messer 5 gelangen die Biscuits mittelst des endlosen Gurtes 15 über die Kante der Zunge 16. Statt nun diese Zunge in gewöhnlicher Weise festzulegen, ist sie verstellbar am Rahmen 1 gelagert, wie aus den Fig. 3, 6 und 8 ersichtlich. An den seitlichen Arm 18 a der Zunge 16 einerseits und an den Anschlag 18 b an der Lagerschale 17 für die Zunge ist eine Schraubenfeder 18 angehängt, welche die Zunge in ihrer Arbeitsstellung so lange hält, als nicht ein unvorhergesehenes Hindernifs unter der Zungenkante hinweggeht; beim Vorbeigehen eines solchen hebt sich letztere und geht nach erfolgtem Vorbeigehen in ihre ursprüngliche Lage zurück. 18c ist eine Anlage, gegen welche sich der Arm i8a, durch die Feder 18 angezogen, anlegt.
Zum Reinhalten des Gurtes 1 5 und zur Entfernung etwa an demselben anhaftender Teigtheilchen sind die Schaber 19 vorgesehen, welche aus Fig. 4 ersichtlich und an den Enden der beiden je an einer Maschinenseite gelagerten Arme 20 aufgeschraubt sind. Jeder dieser Arme steht durch einen Schwingarm mit ringförmiger Erweiterung in veränderlicher Verbindung und sind die Schwingarme — je einer an einer Seite des Maschinengestelles — bei 21 an letzterem drehbar gelagert. Mittelst einer excentrisch aufgesteckten, in die ringförmige Erweiterung am Schwingarm eingelegten Scheibe 2ia werden die Schaber 19, 19 hin- und herbewegt und schaben etwa anhaftenden Teig vom Gurt 15 ab.
Zum Trocknen dieses Gurtes ist ein in Fig. 5 besonders gezeichneter Kasten 22 angeordnet, welcher durch Dampf oder heifse, mittelst der Rohrverbindung 23 zu- und abgeführte Gase heifs erhalten wird; die Anordnung und Lagerung des Dampf kastens ist eine solche, dafs der Gurt ι 5 während seines Vorbeiganges am Kasten mit diesem in Berührung ist.
Die Führungen, zwischen denen die Bleche während ihres Vorbeiganges an der Zunge 16 hindurchgehen, werden auf Federn gelagert, so dafs die Führungen nachgeben und ein Festklemmen der Bleche dann verhindern, wenn durch Zufall oder aus Anlafs einer anderen Ursache die Bleche nicht richtig auf die
Ketten 12 zur Aufnahme der ersteren aufgesetzt sind.
Die Bleche 12a werden zwischen die nach oben stehenden Nasen 12* an genannten Ketten eingesetzt. 32, Fig. 7, sind die oberen, aus-Winkeleisen gebildeten Führungen, welche ' gerade unter der Zunge 16 mit einer Aussparung 32* versehen sind.
Durch diese Aussparungen — je eine an den Enden der Zunge 16 — kann sich letztere bis an das Ende der Bleche erstrecken und kann sich dabei die Zunge frei auf- und abbewegen. 33 sind die unteren Führungen oder Widerlager. Die oberen Führungen verhindern ein Emporheben der Bleche und Anstofsen derselben an die Zunge 16, während die unteren Führungen die Bleche von der Zunge halten, wenn die Bleche unter der Kante dieser Zunge hinweggehen. Statt die Führungen 32 und 33 fest am Maschinengestell anzuordnen, werden dieselben auf die Spindeln 34 und 35 aufgesetzt, welche frei durch die am Maschinenrahmen befestigten Träger 36, 37 hindurchgeführt sind.
Die Spindeln 34 gehen durch die Klötze 38 hindurch, an welchen seitlich die Führungen 32 sitzen, und werden durch auf Zug wirkende Schraubenfedern 29 an ihrem Platz gehalten; letztere legen sich gegen die, Träger 36 und die Unterlegscheiben und Muttern 39 auf den Spindeln an. Die Spindeln 35 legen sich mit Ansätzen gegen die Träger 37 an und werden durch schraubenförmig zusammengewickelte Spannfedern 24 beständig nach oben gezogen; letztere sind einerseits an die Träger 37, andererseits an die Querstücke 40 angehängt, in welchen die unteren Enden der Spindeln 35 sitzen.
Wenn, nun zwei Bleche auf einander zu liegen kommen oder ein Hindernifs auf ein Blech gelangt, so geben die Führungen und die Zunge nach und es können die Bleche ungehindert hindurchgehen, ohne den Betrieb der Maschine zu stören.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Bearbeiten von Teig, sowie zum Schneiden und Ablegen von Biscuits, bei welcher zur Verhinderung des Festklemmens der von endlosen Ketten transportirten Biscuitbleche sowohl die Führungen (32 und .33) für letztere, als auch die Zunge (16), über welche der die Biscuits zuführende Gurt (15) hinweggeführt wird, nachgiebig gelagert sind und unter dem letzteren ein hin- und herbewegter Schaber (19) zum Abstreifen von anhängendem Teig, sowie eine Trockenvorrichtung (22) zum Trocknen des Gurtes angeordnet ist.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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