DE655718C - An einer Stuhlrueckenlehne, Garderobenleiste o. dgl. anbringbarer Huthalter - Google Patents

An einer Stuhlrueckenlehne, Garderobenleiste o. dgl. anbringbarer Huthalter

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DE655718C
DE655718C DEN37936D DEN0037936D DE655718C DE 655718 C DE655718 C DE 655718C DE N37936 D DEN37936 D DE N37936D DE N0037936 D DEN0037936 D DE N0037936D DE 655718 C DE655718 C DE 655718C
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Germany
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DEN37936D
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THOMAS PHENIX WALKLAND
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/64Hat or coat holders

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Huthalter, der an der Rückenlehne von Stühlen, insbesondere solchen in Theatern, an einer Garderobenleiste o. dgl., angebracht werden kann.
Bekannt sind derartige Halter mit einer an einer Stuhllehne o. dgl. zu befestigenden Hülse, die oben mittels einer Deckplatte mit einer Öffnung verschlossen ist und die mit einem in sie versenk- und aus ihr herausnehmbaren Auslegestab versehen ist, an dessen unterem Ende ein abgerundeter, verdickter Kopf befestigt ist. Hierbei füllt der Durchmesser des unteren verdickten Kopfes den lichten Querschnitt der Hülse vollständig aus und der herausgehobene und umgelegte, als Kleiderhaken dienende Auslegestab befindet sich auch in unbelastetem Zustand in stabilem Gleichgewicht, so daß er nicht eelbsttätig in die Hülse zurückfällt. Die Hülse ist hierbei um ihre Längsachse drehbar, so daß der Halter nach der Seite umlegbar ist.
Bei einer ähnlichen Ausführungsform ist an dem Auslegearm statt des unteren verdickten Kopfes mittels Gelenks ein Bolzen befestigt, der in der Hülse verbleibt und mittels einer Feder den Auslegearm in die Hülse zu ziehen sucht. Der ausgeschwenkte, unbelastete Auslegearm befindet sich aber auch hier in stabilem Gleichgewicht, so daß er nicht selbsttätig in die Hülse zurückkehrt.
Die Erfindung besteht darin, daß der Durchmesser der Hülse den größten Durchmesser des Kopfes wesentlich übersteigt und der Auslegestab sich in der Öffnung der Deckplatte mit Spiel bewegt, so daß der Auslegestab nach der Entlastung selbsttätig in die Hülse zurückfällt, und zwar unter der Wirkung des Gewichtes des Kopfes oder einer Feder oder der Steilstellung des Armes.
Der Auslegestab befindet sich hierbei im unbelasteten Zustande also in labilem Gleichgewicht, und erst nach Belastung mit einem Kleidungsstück, z. B. einem Hut, wird sein Gleichgewichtszustand infolge der veränderten Gewichtsverteilung stabil. Derartige unbenutzte Kleiderhaken können daher niemals in den Raum zwischen den Sitzreihen hineinragen und vorbeigehende Personen verletzen. Aber auch belastete derartige Kleiderhaken fallen, wenn sie in waagerechter Richtung angestoßen werden, selbsttätig in die Hülse zu-
rück oder weichen zumindest seitlich aus, so daß Verletzungen durch sie ausgeschlossen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar: ;V:}
Abb. ι eine Vorderansicht eines Huthalters mit in der Hülse befindlichem Auslegearm,
Abb. 2 eine Ansicht von oben nach der Abb. i, ■
ίο Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Abb. i, Abb. 4 einen Längsschnitt des Gerätes gemäß der Abb. 3, wobei das Gerät an der Rückenlehne eines Sitzes befestigt ist und der Auslegestab aus der Hülse so weit in steile Schrägstellung herausgezogen ist, daß ein Gegenstand daran aufgehängt werden kann,. Abb. 5 einen Längsschnitt gemäß der Abb. 4 mit einem Auslegestab, auf den eine gewundene Feder gesteckt ist.
Nach den Abb. 1, 2, 3 und 4 besteht der eigentliche Halter aus einem losen Auslegestab von geeigneter Länge. Dieser Ausleger α ist an seinem unteren Ende mit einem verdickten Kopf b o. dgl. versehen. Sein oberes Ende ist flach ausgebildet oder mit einem Aufsatzstück c versehen. Der Auslegestab α steckt in einer Hülse d, die mit Flanschen e versehen ist, die zur Befestigung des Gerätes an der Rückenlehne eines Sitzes /, an einer Garderobenleiste o. dgl. dienen.
Der Hohlraum g der Hülse d erlaubt dem Auslegestab in seinen Bewegungen ein freies Spiel, wie es die Abb. 3 und 4 zeigen. Die Hülse d ist nach hinten zu offen, und in der oberen Deckplatte / ist sie mit einer Öffnung/t versehen, durch die der Auslegestab α mit seinem Aufsatzstück c herausragt. Der untere Kopf b ist so dick, daß der Auslegestab nicht durch die Öffnung h hindurchgezogen werden kann. Die Verdickung b dient gleichzeitig als Gewicht, um den Stab aus der herausgezogenen Schrägstellung nach der Abb. 4 in seine Ruhelage nach der Abb. 3 zurückzubewegen, wenn der vorher auf dem Stab hängende Gegenstand abgenommen wird.
Der Stab α selbst ist mehr oder weniger rund im Querschnitt, so daß er sich in seiner Arbeitsstellung, d. h. wenn ein Gegenstand an ihn gehängt ist, im Bogen und in seitlicher Richtung bewegen kann, wenn durch vorübergehende Personen der aufgehängte Gegenstand gestreift wird.
Nach der Abb. 5 ist eine Feder in auf den Stab α gesteckt. Diese Feder stützt sich gegen den Kopf b und wird zusammengedrückt, wenn der Stab α herausgezogen ist, um einen Gegenstand aufzunehmen. Die Feder dehnt -> sich wieder aus, sobald der aufgehängte ■•'Gegenstand vom Haken abgenommen wird ' und unterstützt auf diese Weise die Rückbewegung des Stabes in seine Ruhelage, wie es in der Abb. 5 in strichpunktierten Linien veranschaulicht ist.
Ein Kissen p aus Gummi o. dgl. befindet sich auf dem Boden des Hohlraumes g, um die Entstehung eines Geräusches beim Aufprallen des Auslegestabes auf den Boden zu verhindern.
Zum Gebrauch wird das Gerät an der Rückenlehne o. dgl. in senkrechter Lage angebracht, wie es die Abb. 4 und 5 zeigen. Soll nun der Haken gebraucht werden, dann wird er bis zum Kopf b aus dem Gehäuse d herausgezogen, wobei der Teil b sich dann gegen die obere Abdeckung / legt. Der Stab wird dann in eine Winkelstellung gebracht, wie es die Abb. 4 und 5 zeigen, um den Gegenstand aufzunehmen. Das Gewicht des aufgehängten Gegenstandes, der Hebelarm und die Reibung des Auslegestabes α an der Wandung des Loches h bewirken dann, daß der Auslegestab in der herausgezogenen Stellung stehenbleibt.
Beim Abnehmen des aufgehängten Gegenstandes vom Stabe wird dieser selbsttätig freigegeben und infolge seiner Schräglage fällt er, belastet durch den schweren Kopf b oder die sich gegen den Kopf stützende Feder m, unmittelbar in die Hülse zurück.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Huthalter mit einer an einer Stuhlrückenlehne o. dgl. zu befestigenden Hülse, die oben mittels einer Deckplatte mit einer Öffnung verschlossen ist und die mit einem in sie versenk- und aus ihr heraushebbaren Auslegestab versehen ist, an dessen unterem Ende ein abgerundeter, verdickter Kopf befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Hülse (d) den größten Durchmesser des Kopfes (&)■ wesentlich übersteigt und der Auslegestab (α) sich in der Deckelöffnung Qi) mit Spiel bewegt, so daß der Auslegearm nach seiner Entlastung selbsttätig in die Hülse zurückfällt, und zwar unter der Wirkung des Gewichtes des Kopfes (b) oder einer Feder (m) oder der Steilstellung des Stabes (a).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN37936D 1934-04-05 1935-03-22 An einer Stuhlrueckenlehne, Garderobenleiste o. dgl. anbringbarer Huthalter Expired DE655718C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB655718X 1934-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE655718C true DE655718C (de) 1938-01-21

Family

ID=10490499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN37936D Expired DE655718C (de) 1934-04-05 1935-03-22 An einer Stuhlrueckenlehne, Garderobenleiste o. dgl. anbringbarer Huthalter

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