DE655387C - Schaltungsanordnung fuer an Muenzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsuebertrager in Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer an Muenzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsuebertrager in SelbstanschlussfernsprechanlagenInfo
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- DE655387C DE655387C DET45545D DET0045545D DE655387C DE 655387 C DE655387 C DE 655387C DE T45545 D DET45545 D DE T45545D DE T0045545 D DET0045545 D DE T0045545D DE 655387 C DE655387 C DE 655387C
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- circuit arrangement
- telephone systems
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
- H04M17/023—Circuit arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
Zur Beeinflussung der Zähler oder Kassiereinrichtungen in Münzfernsprechern in Abhängigkeit
von der Wertigkeit der hergestellten Verbindung sind Schaltungsübertrager erforderlich,
die zwischen Sprechstelle und Wähler im Amt geschaltet werden. Die der gewählten Zone entsprechende Belastung darf
jedoch erst wirksam werden, wenn der gerufene Teilnehmer sich gemeldet hat. Im Gebiet
der Deutschen Reichspost werden häufig Fernsprechwählerschaltungen angewendet, bei
denen der Zählstromstoß erst bei Beendigung des Gespräches durch Einhängen des Hörers
ausgelöst wird. Für die Zwecke der Steuerung der Zonenbestimmungseinrichtungen ist
es jedoch erforderlich, das beim Melden des Teilnehmers vom Leitungswähler gegebene
Kriterium sofort in den Zonenbestimmungseinrichtungen wirksam werden zu lassen. Zu
diesem Zweck wird über den Vorwähler eine vierte Ader bis zu der α-Ader auf der abgehenden
Seite des Gruppenwählers durchgeschaltet. Bei dieser Betriebsweise treten jedoch neue Schwierigkeiten auf, da das an
diese vierte Ader gelegte Teilnehmerrelais vorzeitig ansprechen kann, wenn der Steuerschalter
im Leitungswähler den Rückprüfstromstoß gibt. Zur Unterdrückung dieses für das Teilnehmermelderelais störenden
Rückprüfstromstoßes wird gemäß der Erfindung ein Verzögerungsrelais vorgesehen, das
sich bis zum Eintreten der Rückprüfung durch eigene Verzögerung hält und durch den
Rückprüfstromstoß bis zur Beendigung desselben gehalten wird.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es sind nur diejenigen Teile
der Anlage gezeigt, die für das Verständnis der Erfindung notwendig sind. Mit N ist die
anrufende Sprechstelle bezeichnet, der der Übertrager Ü zugeordnet ist. Von den Wählern
im Amt ist schematisch der erste Gruppenwähler GW und der Leitungswähler LW
angedeutet. Die Kontaktarme des zum Übertrager Ü gehörenden Vorwählers VW sind
mit a, b, c, d bezeichnet. Gegenüber den bekannten Vorwählerschaltungen benötigt der
für die vorliegenden Zwecke anzuwendende Vorwähler einen weiteren Hilfsarm d, dessen
Kontaktschritte mit der α-Ader des ersten Gruppenwählers GW verbunden sind. Mit /
ist das Impulsrelais im Übertrager bezeichnet, das im Rhythmus der von der Sprechstelle
N gegebenen Wahlimpulse anspricht. Über den Kontakt ii wird das Steuerrelais A
im Gruppenwähler beeinflußt, das durch den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frits Appelius in Berlin-Spandau.
Kontakt α die Einstellung der übrigen nicht
gezeigten Gruppenwähler und des Leitungswählers LW veranlaßt. Von dem an der
c-Ader des Vorwählers VW liegenden R1^rlais
T sind nur die Kontakte it,2t und 3 ί geV
zeigt. Das Relais T kommt in bekanntet Weise zum Ansprechen, wenn ein freier Gruppenwähler
GW belegt ist und bleibt bis zur Auflösung der Verbindung erregt. Das Relais
M ist das Teilnehmerrelais, durch welches die in der Abbildung nicht gezeigten Belastungseinrichtungen
gesteuert werden sollen. Die bekannten Leitungswählerschaltungen sind nun so eingerichtet, daß in der Steuerschalterstellung
3 über das Relais Q ein Erdpotential vorübergehend an die α-Ader geschaltet
ist. Bei Meldung des gerufenen Teilnehmers wird nun gleichfalls im Leitungswähler
ein Erdpotential an die Leitung gelegt.
Um das in der Steuerschalterstellung 3 an der a-Ader liegende Erdpotential für das Melderelais
M unwirksam zu machen, ist ein Hilfsrelais H vorgesehen, das die d-Ader über den
Kontakt 1 h auftrennt. Während des Aussendens einer Wahlimpulsserie zieht das Relais
H über den Kontakt IV2 an, da beim
ersten Abfall des Relais / das Relais V2 über
den Kontakt 2 i und V1 anzieht. Die Relais V1
und V2 sind gleichfalls wie das Relais// abfallverzögert.
Da das Relais A ebenfalls im Rhythmus der Wahlimpulse wie Relais J
klappert, würde über den Kontakt α das Relais M bereits während der Wahl zum Ansprechen
kommen, wenn durch Kontakt 1 h der Anzugsstromkreis für Relais M während
der Wahl nicht unterbrochen wäre. Nach Beendigung der Wahl fällt Relais V2 verzögert
ab, und ferner wird Relais// stromlos. Die
Abfallzeit der Relais V2 und H ist jedoch so
groß, daß die Zeit vom letzten Einstellimpuls des Leitungswählers bis zur Weiterschaltung
des Steuerschalters des Leitungswählers in die Stellung 3 überbrückt wird, so daß sich
. Relais H im nachstehenden Stromkreis hält: ■-,';··" i. Erde, Q, Steuerschalterstellung 3, Kontäktarmd,
3 t, in, Widerstand ψΐ, i»8, H,
Batterie.
■; Wenn der Steuerschalter im Leitungswähler
von Stellung 3 in die Stellung 9 läuft, wird H stromlos, so daß jetzt beim Melden
des Teilnehmers das Relais M im nachstehenden Stromkreis ansprechen kann:
2. Erde, Q, Steuerschalterstellung 13, Kontaktarm
d, 31, ι h, 2V2, M, Batterie.
Relais H, das parallel zu Relais M in diesem
Stromkreis liegt, zieht nicht an, da ein hoher Widerstand Wi vor das Relais H geschaltet
ist. Das Relais M löst jetzt die in der Schaltung nicht mehr dargestellten beabsichtigten
Schaltwirkungen aus.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung für an Münzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsübertrager in Selbstanschlußfernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzeitige Ansprechen des Teilnehmermelderelais (M) im Übertrager (Ü) beim Eintreffen des vom Leitungswähler (LW) ausgehenden Rückprüfstromstoßes verhindert wird durch einen in den Anzugsstromkreis des Teilnehmermelderelais geschalteten Kontakt (1 h) eines Hilfsrelais (H), das während des Aussendens der Wahlstromstöße zum Ansprechen kommt und so stark abfallverzögert ist, daß es sich nach Aussendung des letzten Wahlstromstoßes bis zur Ankunft des Rückprüfstromstoßes halt und durch den Rückprüfstromstoß selbst weiter gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45545D DE655387C (de) | 1935-07-24 | 1935-07-24 | Schaltungsanordnung fuer an Muenzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsuebertrager in Selbstanschlussfernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45545D DE655387C (de) | 1935-07-24 | 1935-07-24 | Schaltungsanordnung fuer an Muenzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsuebertrager in Selbstanschlussfernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655387C true DE655387C (de) | 1938-01-14 |
Family
ID=7562065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET45545D Expired DE655387C (de) | 1935-07-24 | 1935-07-24 | Schaltungsanordnung fuer an Muenzfernsprecher angeschlossene Zonenbestimmungsuebertrager in Selbstanschlussfernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655387C (de) |
-
1935
- 1935-07-24 DE DET45545D patent/DE655387C/de not_active Expired
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