DE655218C - Absperrschieber mit anpress- und abhebbaren Dichtungsplatten - Google Patents

Absperrschieber mit anpress- und abhebbaren Dichtungsplatten

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DE655218C
DE655218C DESCH108400D DESC108400D DE655218C DE 655218 C DE655218 C DE 655218C DE SCH108400 D DESCH108400 D DE SCH108400D DE SC108400 D DESC108400 D DE SC108400D DE 655218 C DE655218 C DE 655218C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hochdruckabsperrschieber, dessen Absperrplatten durch von der Schieberspindel angetriebene rechts- und linksgängige Schrauben angepreßt und abgehoben werden, wobei Öffnungen in den Absperfplatten vor deren Abheben geöffnet werden.
Nach der Erfindung werden die Absperrplatten durch zwei nebeneinander angeordnete, an ihren einen Enden mit Rechts- und an ihren anderen Enden mit Linksgewinde versehene Schrauben angepreßt bzw. abgehoben, welche in ihrer Mitte Ritzelzähne haben, die mit der zwischen ihnen liegenden, als Zahnstange ausgebildeten Schieberspindel in Eingriff stehen, so daß letztere auch ein Verdrehen der Absperrplatten und der mit diesen verbundenen Schließkörperhälften verhindert.
so Bei bekannten Absperrschiebern, bei denen wie bei dem Schieber der vorliegenden Erfindung die Absperrplatten durch rechts- und linksgängige Schrauben angepreßt oder abgehoben werden, geschieht die Hinundherdrehung der Schraubenspindeln durch Hebel, welche mit dem Ende der eigentlichen Schieberspindel verbunden sind. Diese Antriebsart der zum Anpressen bzw. Abheben der Dichtungsplatten dienenden rechts- und linksgängigen Schraubenspindeln hat den Nachteil, daß besonders bei hohen Temperaturen häufig Klemmungen auftreten. Außerdem muß bei dieser vorbekannten- Antriebsart das Mitdrehen der die Absperrplatten enthaltenden Schließkörperhälften mit den rechts- und linksgängigen. Schrauben durch eine besondere Einrichtung des Schiebers, also durch zusätzliche Konstruktionsteile, verhindert sein. Bei dem Schieber der Erfindung ist dieses Mitdrehen in einfachster Weise durch das Eingreifen der Ventilspindel in die Ritzelzähne der rechts- und linksgängigen Schrauben verhindert.
Auf der Zeichnung ist der neue Absperrschieber in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den vollständig geöffneten Schieber im Längsschnitt,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Unterteil des Schiebers mit in der Tieflage befindlichem Schließkörper, bevor die Dichtungsplatten angedrückt sind,
Abb. 3 einen Querschnitt jiach der Linie yi~.B der Abb. 2,
Abb. 4 den Unterteil des vollständig geschlossenen Schiebers im Längsschnitt,
Abb. 5 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 4.
Die Stellung des Schließkörpers in den Abb. 2 und 3 ist auch gleich dessen Stellung bei der Voröffnung des Schiebers.
Im Schiebergehäuse ist die durch das Handrad 1 in üblicher Weise auf und ab zu bewegende und durch eine Stopfbüchse abgedichtete Schieberspindel 2 geführt. Das untere Ende dieser Schieberspindel, das in
den Schließkörper eingreift, ist als Zahnstange' 2° ausgebildet.
Der Schließkörper besteht aus den beiden Hälften 3 und 4, welche durch die mit Rechts^' und Linksgewinde versehenen ■ Schrauben^ miteinander verbunden und durch Drehung:1 dieser Schrauben zueinanderwerstellbar siridl· Die rechts- und linksgängigen' Schrauben 5 haben in ihrer Mitte Zahnritzel 6, in welche das untere, zahnstangenartige Ende 2a der Schieberspindel 2 eingreift. Durch Axialverschiebung der Zahnstange 20 werden somit die beiden Hälften des Schließkörpers gegeneinander- bzw. auseinanderbewegt. Auf den Stirnenden der beiden Schließkörperhälften 3 und 4 sind die Dichtungsplatten 7 bajonettverschlußartig befestigt und so gehalten, daß sie sich von selbst nicht lösen können. Zu diesem Zwecke haben die Stirnenden der beiden Schließkörperhälften Ringnuten, welche an einigen Stellen Ausschnitte 8 haben, wie Abb. 1 veranschaulicht. Die Dichtungsplatten 7 haben Ansätze 9, welche in die Ringnuten der Schließkörperhälften eingreifen; die Ansätze können durch die Öffnungen 8 in die Ringnuten eingeführt werden, so daß die Platten beim Verdrehen mit den Schließkörperhälften 3 und 4 verbunden werden. Damit die Dichtungsplatten in letzterer Stellung gehalten werden, greifen in Vertiefungen 10 ihrer Rückseiten die zapfenförmigen Enden 11 der rechts- und linksgängigen Schrauben ein. Beim Einsetzen der Dichtungsplatten sind die beiden Hälften 3 und 4 des Schließkörpers so weit auseinandergeschraubt, daß die Zapfenenden n der rechts- und linksgängigen Schrauben mit den Stirnflächen der Schließkörperhälften gleich liegen oder in ihnen versenkt liegen. In dieser Stellung ist das Einsetzen und Herausnehmen der Dichtungsplatten aus den Schließkörperhälften unbehindert. Eine derartig große Entfernung voneinander können die beiden Hälften des Schließkörpers aber nicht mehr einnehmen, wenn dieser in das Schiebergehäuse eingesetzt ist; es bleiben dann die Zapfen 11 immer ein gewisses Stück im Eingriff mit den Vertiefungen 10 der Dichtungsplatten, wodurch ein unbeabsichtigtes Lösen dieser aus dem Dichtungskörper ausgeschlossen ist.
Beim Hochziehen des Schließkörpers stoßen die Enden der beiden rechts- und linksgängigen Schrauben 5 gegen die in Voröffnungsstellung befindlichen, in den Schließkörperhälften gehaltenen beiden Dichtungsplatten, wie Abb. 3 zeigt. Dadurch ist die Drehung der beiden Schrauben begrenzt, und das untere Zahnstangenende der Spindel 2 muß mit den beiden Zahnritzeln in Eingriff bleiben; die Spindel kann sich als ρ nicht aus dem Schließkörper herausziehen. Beim Zusammensetzen und Auseinandernehmen des Schiebers ist die Spindel einzusetzen bzw. herauszunehmen, nachdem die beiden Dichtungsji platten in der oben geschilderten Weise aus feiigh Schließkörperhälften herausgenommen
Zum Zwecke der Voröffnung des Schiebers haben die Dichtungsplatten Löcher 12, und die Schließkörperhälften selbst sind in irgendeiner Weise längs durchbohrt. Das Verschließen der Voröffnungslöcher 12 der Dichtungsplatten geschieht durch die Nocken 13 an den Stirnseiten der Schließkörperhälften. Mit diesen Nocken werden die Dichtungsplatten auf ihre Sitzflächen aufgedrückt und hierbei gleichzeitig die Voröffnungslöcher 12 verschlossen.
Beim Hochziehen und beim Abwärtsbewegen des Schließkörpers soll sich dieser nicht in dem Schiebergehäuse festklemmen können. Es müssen zu diesem Zweck die Dichtungsplatteri in der Voröffnungsstellung, welche die Abb. 2 und 3 zeigen, gehalten werden. Zu diesem Zwecke sind an einer kleinen Traverse 14, welche auf der Schieberspindel befestigt ist, zwei Sperrhebel 15 schwingbar gelagert. In ihrer in den Abb. 2 und 3 gezeigten Sperrstellung halten sie die Schieberspindel so zu dem Schließkörper, daß die Dichtungsplatten sich in Voröffnungsstellung .befinden. Die Sicherung der frei schwingbar gelagerten Sperrhebel 15 in dieser Sperrlage geschieht durch Gleitbahnen .16 des Schiebergehäuses, an welchen die Sperrhebel bei der Aufundniederbewegung des Schließkörpers entlang gleiten. Hat der Schließkörper seine Tiefstlage erreicht, wie es die Abb. 4 und 5 zeigen, so haben die unteren, verdickten Enden der beiden Sperrhebel 15 ihre Gleitbahnen 16 verlassen und können bei der weiteren Abwärtsbewegung der Schieberspindel in Ausnehmungen 17 des Schiebergehäuses eintreten. Sie gleiten hierbei über die Oberfläche des Schließkörpers hinweg wirkungslos nach außen und behindern den weiteren Niedergang der Schieberspindel nicht, welche durch Drehung der rechts- und linksgängigen Schrauben das Andrücken der Dichtungsplatten an ihre Sitze bewirkt, wie auch aus den Abb. 4 und 5 hervorgeht. Bei der darauffolgenden Wiederöffnung des Schiebers verhindern die unteren, verdickten Enden der Sperrhebel 15 durch ihr Anstoßen in den Ausnehmungen 17 zunächst ein Hochziehen des Schließkörpers durch die Schieberspindel; sie gestatten dieses erst, wenn sich die Schieberspindel um so viel gehoben hat, daß die Vor- . öffnung eingetreten ist. Ein Vergleich der Abb. 4 mit der Abb. 2 läßt dies erkennen. Es kann somit ein Auseinandergehen der
Dichtungsplatten erst dann eintreten, wenn der Schließkörper seine Tiefstlage erreicht • hat, und es kann ein Hochziehen des Schließkörpers beim Öffnen des Schiebers erst dann geschehen, wenn vorher die Voröffnung erfolgt ist.
Der auf der Zeichnung dargestellte Schieber ist für wechselnde Durchflußrichtung geeignet; er hat selbsttätig wirkende beiderseitige Voröffnung. Bei Durchfluß in nur einer Richtung ist eine der Dichtungsplatten überflüssig; der Schließkörper selbst wird dann entsprechend ausgebildet. In diesem Falle könnten auch die selbsttätigen Voröffnungen wegfallen, weil der Druck vor der Dichtungsplatte steht.
Die Vereinigung der Dichtungsplatten mit dem zweiteiligen Schließkörper, dessen Hälften durch rechts- und linksgängige Schrauben bewegt werden, könnte auch in anderer Weise als beschrieben geschehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Absperrschieber mit in der Schließstellung durch von der Schieberspindel angetriebene rechts- und linksgängige Schrauben anpreß- und abhebbaren Absperrplatten, in denen öffnungen vorgesehen sind, die vor dem Abheben der Absperrplatten geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anpressen und Abheben der Absperrplatten (7) zwei nebeneinander angeordnete, jeweils an einem Ende mit Rechts- und am anderen mit Linksgewinde und in der Mitte mit Ritzelzähnen (6) ausgestattete Schrauben (5) vorgesehen sind, deren Ritzelzähne mit der zwischen den Absperrplatten als Zahnstange (2s) ausgebildeten Schieberspindel (2) in Eingriff stehen, wobei letztere ein Verdrehen der Absperrplatten bzw. der damit verbundenen Schließkörperhälften (3 und 4) verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH108400D 1935-11-06 1935-11-06 Absperrschieber mit anpress- und abhebbaren Dichtungsplatten Expired DE655218C (de)

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DE (1) DE655218C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970127C (de) * 1951-10-30 1958-08-21 Acf Ind Inc Durchgangs-Absperrschieber
US3230837A (en) * 1962-06-20 1966-01-25 Chiaia Paolo Universal milling machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970127C (de) * 1951-10-30 1958-08-21 Acf Ind Inc Durchgangs-Absperrschieber
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