DE655134C - Vorrichtung zur Aufnahme von in grosser Wassertiefe liegenden Gegenstaenden - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von in grosser Wassertiefe liegenden Gegenstaenden

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DE655134C
DE655134C DES115134D DES0115134D DE655134C DE 655134 C DE655134 C DE 655134C DE S115134 D DES115134 D DE S115134D DE S0115134 D DES0115134 D DE S0115134D DE 655134 C DE655134 C DE 655134C
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Germany
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container
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water
washed
mouth
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SORIMA RICUPERI MARITT Soc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung beruht auf dem Gedanken, am Meeresboden in großer Wassertiefe liegende Gegenstände dadurch aufzunehmen, daß man sie mittels einer kräftigen Wasserströmung in-das Innere eines Behälters hineinspülen läßt. Die Wasserströmung wird durch den Behälter selbst hervorgerufen, der, mit Luft von atmosphärischem Druck gefüllt, auf die betreffende Stelle des Meeresbodens niedergesenkt wird. Der Behälter ist mit einer oder mehreren Öffnungen versehen, die das lebhafte Eindringen des Wassers der Umgebung in das ßehälterinnere gestatten, sobald ein die Öff-
«5 nung dicht abschließendes Ventil plötzlich geöffnet wird. Diese plötzliche Öffnung des Ventils gestattet dem Wasser, mit einer Geschwindigkeit in das Behälterinnere einzutreten, die dem Druckgefälle zwischen dem Beihälterinnern und seiner Umgebung entspricht, wodurch die auf dem Meeresgrunde liegenden Gegenstände mit in den Behälter hineingerissen werden. Dieses Druckgefälle hängt von der Tiefe der Rückgewinnungsstelle ab.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in der linksseitigen Figurenhälfte in senkrechtem Schnitt und in der rechtsseitigen Figurenhälfte in Außenansicht.
Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter«, dessen Abmessungen und Wandstärke so gewählt sind, daß er dem Tiefendruck an der Einsenkstelle standhalten kann. Die Behälterform, besonders an der oder den Wassereintrittsmündungen, ist so gewählt, daß sie das Mitreißen der Gegenstände in den Behälter hinein gestattet. Der -Behälter« ist mit einem Deckel b und mit einem Flansch c zur Verbindung mit dem Ventil^ versehen.
Dieses Ventil besteht in der Hauptsache aus einer Scheibe oder einem Zylindcrkörpere, der aus Kristallglas hergestellt ist. Der Zylinder- oder Scheibendurchmesser wird je nach der Wassermenge bemessen, die man in den Behälter strömen lassen will.
Der Kristallkörper, der von vergleichsweise großem Durchmesser und geringer Stärke ist, wird aus einer Glasart hergestellt, die bei hohem Widerstand gegen den hydrostatischen Druck sich durch einen einfachen Stoß in ganz kleine Splitter zersprengen läßt.
Die Kristallscheibe schließt die Wasserdurchgangsmündung / vollständig ab und wird

Claims (4)

  1. in ihrer Lage gehalten einmal durch einen Ring g und weiter durch den äußeren Wasserdruck, der die Scheibe an die Mündung anpreßt. . ■;' _.' Das Ventil wird durch Zerbrechen -«!er Kristallscheibe durch ein geeignetes Mittel'g^.· öffnet, beispielsweise von der Wasserober-?· fläche her mittels der elektrisch hervorgerufenen Explosion einer irgendwie in Berüh-
    to rung mit der Kristallscheibe gehaltenen Patrone.
    Die Kristallart wird so gewählt, daß nach erfolgter Explosion die ganze Mündung plötzlich geöffnet ist und offen bleibt, so daß sie für den Eintritt des die aufzunehmenden Gegenstände mitreißenden Wassers frei ist.
    Die Wandung / der Mündung ist nach dem Behälterinnern hin verlängert, so daß die in den Behälter gespülten Gegenstände darin zurückgehalten werden. Nach außen ist die Mündung durch einen Trichter I erweitert.
    Im Behälterinnern sind Einsätze / zum Sammeln der eingespülten Gegenstände angeordnet, die jede beliebige Gestalt aufweisen können. Auch in der Nähe des Mündungstricliters / oder in Berührung mit ihm können Einsätze .angeordnet werden, die die eingespülten Gegenstände zurückhalten.
    Zur Befestigung der Halteseile sind Augen h vorgesehen.
    P.\ T E N T Λ Λ* S P R Ü CII E :
    ι. Vorrichtung zur Aufnahme von in großer Wassertiefe liegenden Gegenständen, gekennzeichnet durch einen in der . Nähe der aufzunehmenden Gegenstände auf den Meeresboden niederzusenkenden Behälter mit einem Ventil, das zunächst luftdicht geschlossen ist, beim Aufsetzen des Behälters auf den Boden aber geöffnet wird, und dessen Querschnitt so' bemessen ist, daß die aufzunehmenden Gegenstände hindurchtreten können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einer Glasplatte besteht, die beim Aufsetzen des Behälters auf den Boden zersprengt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Ventilkörper bildenden Glasplatte eine Patrone angebracht ist, die elektrisch von der Wasseroberfläche aus zur Explosion gebracht werden kann.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehendien Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Behälters vorspringende Flächen, Schalen o. dgl. zur Aufnahme der eingespülten Gegenstände angebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES115134D 1933-09-16 1934-08-21 Vorrichtung zur Aufnahme von in grosser Wassertiefe liegenden Gegenstaenden Expired DE655134C (de)

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