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Addierwerkseinrückvorrichtung für verschiedene Gangarten bei Registrierkassen,
Buchungs- und Rechenmaschinen Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Addierwerkseinrückvorrichtung,
bei der die Einrückbewegung für alle Gangarten (Addition, End- und Zwischensumme)
mittels einer einzigen, vor Beginn eines Maschinenganges verstellbaren Hubscheibe
bewirkt wird. Die einzige Arbeitskurve dieser Hubscheibe ist entsprechend den Verhältnissen
bei einem Zwischensummenziehvorgang als dem Vorgang mit der längsten E ingriffsdauer
geformt. D a
raus ergibt sich, daß bei der Einstellung des Gangarthebels auf
Endsumme das ,auf Null zu stellende Addierwerk schon vor Beginn des Maschinenganges
und auch gegen Ende des Endsummenziehvorganges in die Betragsschaltwerke eingerückt
wird. Um sich hieraus ,etwa ergebende Unzuträglichkeiten zu vermeiden, sind bei
der Einrichtung nach dem Hauptpatent eine Sperrung zwischen den Addierwerksauswahltasten
und dem Gang,arthebel, die eine Verstellung des Gangarthebels vor dem Drücken einer
Addierwerksauswahl-. taste verhindert, und eine Rückstellvorrichtung vorgesehen,
die den Gangarthebel am Ende eines Endsummenziehvorganges selbsttätig in die Zwischens-ummenziehstellung
zur ückbringt.
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Diese beiden zusätzlichen Einrichtungen werden gemäß der Erfindung
durch eine derartige Ausbildung des wirksamen Teiles der Arbeitskurve der Hubscheibe
überflüssig gemacht, daß während hines Zwischensummenziehvorganges das eingerückte
Addieriverk vorübergehend wieder ausgerückt wird. Dies kann z. B. mittels einer
Hubfläche der Arbeitskurve geschehen, die durch die Einstellung des Gangarthebels
auf Endsummenabnahme in die wirksame Lage gebracht wird.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt,
und zwar -zeigen die Fig. I bis 3 die Hubscheibe in der Voreiiistellung für die
Gangarten Addition, End- und Z,#vischensummenabnahme. In den Zeichnungen sind die
gleichen Bezugszeichen verwendet wie beim Hauptpatent.
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Ist der Gangarthehel auf Addition eingestellt (Fig. i), so befindet
sich die Rolle 37 der Schubstange an dem einen Ende eines ILurventeiles 38a, der
das oder die. der ausgerückten Lage hält, während sich die Scheibe 39 im Uhrzeigersinne
dreht. Ist die Einstellung der Betragsschaltwerke beendet, so bringt eine Hubflüche
381, der Kurvennut die Rolle 37 in den Teil. 38c und rückt dadurch das oder die
ausgewählten Addierwerke in die Betragsschaltwerke ein. Der Kurvennuttei138c hält
das oder die Addierwerke mit den Betragsschaltwerken so lange
in
Eingriff, bis diese in. die Ruhelage zurückgebracht sind jund die Addierräder um
den eingestellten Betrag fortgeschaltet haben. Danach werden das oder die Addierwerke
durch die Hubfläche 38d aus- und gleich darauf wieder eingerückt, damit die Zehnerschaltung
durchgeführt werden kann, während sich die Rolle 37 in dem Kurventeil 38e befindet.
Schließlich, werden das oder die Addierwerke durclh die Hubfläche 38t aus den Betragsschaltwerken
ausgerückt, so daß die Rolle 37 am Ende seines Additionsvorganges ihre Anfangsstellung
wiedereinnimmt.
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Ist der Gangarthebel auf Endsiunme eingestellt (Fig. ?), so hält die
Hubflüche 38d der Kurvennut das ausgewählte Addierwerk außer Eingriff mit den Betragsschaltwerken.
Unmittelbar nach Beginn der Uhrzeigerdrehung der Hubscheibe 39 läßt die Hubfläche
38f1 die Rolle 37 in den Teil 38e gelangen. Dadurch wird das Addierwerk in die Betragsschaltwerke
eingerückt und durch den Kurventeil 38e so lange mit den Betragsschaltwerken in
Eingriff gehalten, bis diese die Addierräder auf Null gestellt haben. Dann bringt
die Hubfläche 381 die Rolle 37 in den KurventeiI38a, der das Addierwerk so lange
außer Eingriff mit den Betragsschaltwerken hält, bis diese ihre Ruhelage wiedereingenommen
haben. Damit ist der eigentliche Summenziehvorgang beendet. Wenn nun das bereits
auf Null gestellte AddierGV erk durch die Hubfläche 38b noch einmal mit den
Betragsschaltwerken in Eingriff gebracht und durch den Kurventeil 38e mit
diesen in Eingriff, gehalten wird, so ist dieser Vorgang eine reine Leerbewegung.
Unmittelbar vor der Beendigung des Maschinenganges wird das Addierwerk durch die
Hubfläche 38d aus den Betragsschaltwerken wieder ausgerückt.
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Ist der Gangarthebel auf Zwischenstimme eingestellt (Fig. 3), so befindet
sich die Rolle 37 an dem entgegengesetzten Ende des Kurventeiles 38JL wie bei einem
Additionsvorgang. Es ist also das ausgewählte Addierwerk noch ausgerückt. Unmittelbar
nach Beginn der Uhrzeigerdrehung der Hubscheibe 39 wird die Rolle 37 durch die Hubfläche
381, in den Kurventeil38e gebracht. Dadurch wird das Addierwerk in die Betragsschaltwerke
eingerückt und durch den Kurventeil 38e so lange mit diesen in Eingriff gehalten,
bis die Betragsschaltwerke die Addierräder auf Null gestellt haben. Darauf wird
das auf Null gestellte Addierwerk durch die Hubfläche 38d vorübergehend aus- und
wieder eilgerückt. Diese Bewegung ist für den Zwischensumme nziehvorgang selbst
ohne jede Bedeutung und daher eine reine Leerbewegung. Hat die Hubfläche 38d die
Rolle 37 verlassen, so hält der Kurventeil38e das Addierwerk so lange mit den Betragsschaltwerken
in Eingriff-. bis diese den abgenommenen Betrag additiv auf die Addierräder zurückübertragen
haben. Dann wird das Addierwerk durch die Hubfläche 381 ausgerückt und durch den
Kurventeil 38- in der ausgerückten Lage gehalten, bis die Rolle 37 sich wieder am
Ende des Kurventeiles 38'
befindet.