DE654197C - Verfahren zum Weben von Hand- und Wischtuechern mit Figureneffekt - Google Patents

Verfahren zum Weben von Hand- und Wischtuechern mit Figureneffekt

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DE654197C
DE654197C DEK129627D DEK0129627D DE654197C DE 654197 C DE654197 C DE 654197C DE K129627 D DEK129627 D DE K129627D DE K0129627 D DEK0129627 D DE K0129627D DE 654197 C DE654197 C DE 654197C
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DEK129627D
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ARNOLD KOCK
MECHANISCHE WEBEREIEN
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ARNOLD KOCK
MECHANISCHE WEBEREIEN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D23/00General weaving methods not special to the production of any particular woven fabric or the use of any particular loom; Weaves not provided for in any other single group

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Verfahren zum Weben von Hand- und Wischtüchern mit Figureneffekt Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Weben eines Querstreifens an vorwiegend einfarbigen Geweben mit Längs-und Querstreifen, wie Hand- und Wischtücher, durch welches angestrebt wird, bei Verwendung von Webstühlen mit Schaftmaschinen gleiche Musterung in den Längs-und in den Ouerstreifen zu erhalten. Das wird erfndungsgemäß dadurch erreicht, daß der Figureffekt des Querstreifens unter Verwendung von zusäi'zlichen, gegebenenfalls andersfarbigen Schußfäden (zweierlei Schußdichte) sowie unter zeitweiliger Stillsetzung des Schußregulators (Stehwechsel durch Schaftmaschine) und durch besonderen Gruppeneinzug der Kette auf der ganzen Breite des mit dem Querstreifen zu versehenden Gewebes gewebt wird.
  • Wohl ist es bekannt, Längs- und Querstreifen mit gleicher Musterung unter Verwendung von jacquardinaschinen zu weben. Im Interesse der Preisgestaltung ist jedoch die Anwendung einer Jacquardmaschine beim Herstellen von Hand- und Wischtüchern nicht möglich, so daß nur die billiger arbeitende Schaftmaschine Verwendung finden kann.
  • Es sind sowohl Webstühle mit Schaftmaschine bekannt, bei denen die Verwendung von zusätzlichen S chußfäden (zweierlei Schußdichte) erreichbar ist. Es sind andererseits auch Webstühle mit Schaftmaschine bekannt, bei denen ein Stehwechsel erreicht werden kann. Ebenso ist es bei Webstühlen mit Schaftmaschine bekannt, einen Gruppeneinzug der Kette zu bewirken. Es ist aber bisher nicht bekanntgeworden, alle drei Merkmale miteinander zu vereinigen, wodurch aber möglich ist, z. B. das gleiche Rantenmuster, welches als Seitenkantenmuster Verwendung findet, in gleicher, klarer Ausführung auch im Querstreifen auf einem Webstuhl mit Schaftmaschine herzustellen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt a das Gestell eines Webstuhls mit einfacher oder Wechsellade; letztere kommt dann in Betracht, wenn Schußfädien verschiedener Farbe, Garnnummer oder verschiedenen Grundstoffes Verwendung finden sollen. b ist der Brustbaum, c die Lade des Webstuhls. d ist eine Doppelhubschaftmaschine. f ist das Schaltrad des Webstuhlregulators, der den Warenabzug betätigt. g ist eine auf das Sperrad f einwirkende Schaltklinke, die ihre Bewegung durch den Ladenfuß erhält. h ist ein Sperrzahnträger, der für gewöhnlich verhindert, daß dasSperrad die durch dieSchaltklinke gemachte Vorwärtsbewegung bei der Rückwärtsbewegung der Schaltklinke wieder verliert. i ist eine von der Schaftmaschine bewegte Einrichtung, die den Sperrzahn des Sperrzahnträgers Iz außer Eingriff mit dem Sperradf zu bringen vermag. k ist eine Sicherheitsklinke, die zur Wirkung gelangt, wenn das Sperradf nach Außereingriffkommen der Schaltklinke g und des Sperizahnträgers h eine größere Rückwärtsbewegung ausführt. Der Sperrzahnträger h ist zur Er-. möglichung des Angriffes der Einrichtung i über den Sperrzahn hinaus verlängert, - - Die Einrichtung i besteht aus einem Rohr mit einem Drahtseil, das nach Art eines Bowden# zuges sich in dem Rohr bewegen läßt. Die bauliche Ausbildung der Steuerung des Steh-#veclisels bildet nicht den Gegenstand der Erfindung.
  • Es handelt sich um einen Webstuhl, wie er insbesondere zur Herstellung von Hand- und Wischtüchern Verwendung findet. In dein Zeitpunkte, in welchem ein Querstreifen hergestellt werden soll ' wirkt dij Schaftmaschine auf den Sperrzahnträger h derart ein, daß der Sperrzahn jeweilig außer Eingriff mit dem Sperrad f gelangt, so daß das Sperrad bei der Rückwärtsbewegung der Schaltklinke g diese Rückwärtsbewegung mitmacht, und zwar dann, wenn zusätzliche, das Gewebe verdichtende, erforderlichenfalls andersfarbige Schußfäden eingetragen werden sollen.
  • Zur Bildung der gleichen Figuren, wie sie die Längskantenstreifen aufweisen, ist auf der ganzen Breite des Gewebes, soweit dieses mit entsprechenden Querstreifen versehen werden soll, die Anwendung eines entsprechenden Einzuges in die Schäfte erforderlich. Durch die Erfindung wird erreicht, daß insbesondere bei Gerstenkorngeweben Querstreifen, insbesondere Querkantenstreifen gebildet werden können, die sich in der Musterung von den Längskantenstreifen nicht unterscheiden. Dies ist bisher bei derartigen Geweben nicht bekanntgeworden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Weben von Hand- und WischtüchernmitFigureneffekt aufweisenden Längsstreifen auf Webstühlen mit Schaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen von Ouerstreifen mit dem gleichen Figureneffikt, wie ihn die Längsstreifen zeigen, bei Verwendung eines Gruppeneinzuges der Kette für die gesamte Länge der den Figureneffekt aufweisenden Ouerstreifen zusätzliche, erforderlicheifalls farbige Schußfäden (zweierlei Schußdichte) unter zeitweiliger Stillsetzung des Warenbaumregulators (Stehwechsel mittels Schaftmaschine) eingetragen werden.
DEK129627D 1933-03-28 1933-03-28 Verfahren zum Weben von Hand- und Wischtuechern mit Figureneffekt Expired DE654197C (de)

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