DE654119C - Nachspannvorrichtung fuer einen oder mehrere Draehte von Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents

Nachspannvorrichtung fuer einen oder mehrere Draehte von Fahrleitungen elektrischer Bahnen

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DE654119C
DE654119C DEA80625D DEA0080625D DE654119C DE 654119 C DE654119 C DE 654119C DE A80625 D DEA80625 D DE A80625D DE A0080625 D DEA0080625 D DE A0080625D DE 654119 C DE654119 C DE 654119C
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retensioning
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tensioning
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Application number
DEA80625D
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English (en)
Inventor
Friedrich Karl Teichgraeber
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/26Compensation means for variation in length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Nachspannvorrichtung für einen oder mehrere Drähte von Fahrleitungen elektrischer Bahnen Die Erfindung betrifft eine Nachspannvorrichtung für einen oder mehrere Drähte von Fahrleitungen elektrischer Bahnen, mittels der es möglich ist, beispielsweise den Fahrdraht oder das Tragseil oder beide Drähte gemeinschaftlich oder beispielsweise auch eine Speiseleitung beweglich nachzuspannen.
  • Erfindungsgemäß wird hierbei, sofern es sich um nur einen Draht handelt, der Draht an dem Ende, an dem das Nachspanngewicht angreift, zu einer Schlaufe ausgebildet, die über zwei Punkte geführt wird, deren senkrechter Abstand sich unter dem Einfluß des Nachspanngewichts ändert, und zwar wird der Abstand der beiden Punkte größer, wenn sich das nachzuspannende Seil infolge von Temperaturdehnung verlängert, und kleiner, wenn sich das nachzuspannende Seil verkürzt.
  • Zweckmäßig werden die beiden Punkte, über die die Schlaufe geführt ist, als Rollen ausgebildet, wobei die obere Rolle am Mast, Ausleger o. dgl. vorzugsweise gelenkig befestigt ist, während die untere Rolle das Nachspanngewicht trägt und bewegbar an einer Gleitbahn geführt ist.
  • Die Gleitbahn wird erfindungsgemäß durch den Steg eines im wesentlichen U-förmigen Bügels gebildet, der mit seinen Schenkeln am :Mast drehbar um eine senkrechte Achse angeordnet ist. Um den Hub des Nachspanngewichtes möglichst klein zu halten, wird die Gleitbahn zweckmäßig geneigt angeordnet. Die Anpressung der bewegbaren Rolle an die Gleitbahn erfolgt hierbei ausschließlich unter dem Einfluß der Zugkraft in dem nachzuspannenden Seil.
  • Will man zwei übereinanderliegende Seile, beispielsweise Tragseil und Fahrdraht, nachspannen, so empfiehlt es sich, anstatt jedes der beiden Seile mit einer Schlaufe zu versehen und je über zwei Rollen zu führen, die beiden Seile an dem Nachspannende zu vereinigen und über zwei Rollen zu leiten, die ebenso wie die Rollen des ersterwähnten Ausführungsbeispiels zueinander angeordnet sind. In diesem Falle werden die beiden Leitungs--drähte gleichmäßig nachgespannt.
  • Ist es beabsichtigt, von zwei nachzuspannenden Drähten den einen stärker nach7uspannen als den anderen, so wird zweckmäßig in die fest angeordnete obere Rolle eine Übersetzung eingebaut. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß man das Seil an verschiedenen Rollendurchmessern auf die Rolle auflaufen und von ihr ablaufen läßt, indem man beispielsweise die Rolle spiralförmig ausbildet, oder daß man das Seil an dieser Stelle aufschneidet und mit dem einen Ende an einer Rolle kleineren und mit dem anderen Ende an einer Rolle größeren Durchmessers angreifen läßt, wobei beide Rollen auf einer Achse gemeinsam angeordnet sind.
  • Die fest angeordnete der beiden Rollen läßt sich auch durch einen Kniehebel ersetzen, all dessen Schenkeln das nachzuspannende Seil befestigt ist. Die Schenkel des Kniehebels sind verschieden oder gleich lang, je nachdem, ob eine L'bersetzung gewünscht ist oder nicüt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung iri dil Abb. i bis 3 an einigen Ausführungsbeispie= len veranschaulicht.
  • In Abb. i ist die ETachspannung eines einzigen Drahtes a, beispielsweise des Fahrdrahtes, des Tragseils oder der Speiseleitung, gezeigt. Der Draht a ist an dem dein Abspannmast b zugekehrten Ende mit einer Schlaufe c versehen, die über zwei Rollen d und e geführt ist. Die obere Rolle d ist uin eine horizontale Achse schwenkbar, im übrigen aber fest am Mast b angeordnet, während die untere Rolle e, die das Nachspanngewicht f trägt, lose in der Schlaufe c hängt und durch die Zugkraft des nachzuspannenden Seiles gegen eine Gleitbahn g gedrückt wird. Wird die Zugkraft in dein nachzuspannenden Seil a geringer, so senkt sich die Rolle e unter dem Einfluß des Nachspanngewichtes, wodurch das Seil a. nachgespannt wird. Wird die Zugkraft in dem nachzuspannenden Seil größer, so hebt sich die Rolle e, und der senkreCllte Abstand der beiden Rollen wird kleiner. Die Gleitbahn g wird durch den Steg eines Bügels h. gebildet, dessen Schenkel i, k um eine senkrechte Achse drehbar am Mast b angeordnet sind.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 2 sind das Tragseil i und der Fahrdraht nt an dem Nachspannmast miteinander vereinigt und über die Rollen d und .e geführt. Es findet also hier eine gleichmäßige Nachspannung von Fahrdraht und Tragseil statt. Ini übrigen ist die Nachspannvorrichtung in der gleichen Weise ausgebildet, wie dies in Abb. i gezeigt ist.
  • Bei der Nachspannvorr ichtung nach Abb. 3 ist die obere Rolle durch eitlen am Mast gelenkig angeordneten Kniehebel za ersetzt, an dessen Schenkeln o, p die an dieser Stelle aufgeschnittene Schlaufe c bzw. die Seile 1, in befestigt sind.

Claims (7)

  1. PAT1;XTANsprt'CH1:: i. Nachspannvorrichtung für einen oder mehrere Drähte voll Fahrleitungen elektrischer Bahnen, dadurch gekennzeichnet, -daß der nachzuspannende Draht (a) mit seinem zu einer Schlaufe (c) ausgebildeten Ende bzw. die an ihrem zugekehrten Ende vereinigten nachzuspannenden Drähte (1, in) an dem Abspannmast über zwei Punkte geführt sind, deren senkrechter Abstand sich unter dein Einfluß des Nachspanngewichtes ändert.
  2. 2. Nachspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Punkte, Tiber die der bzw. die nachzuspannenden Drähte geführt sind, als Rollen (d, e) ausgebildet sind, voll denen die obere (d) am Mast, Ausleger o. dgl. vorzugsweise gelenkig befestigt ist, während die untere, das Nachspanngewicht (f) tragende bewegliche Rolle (e) an einer Gleitbahn (g) geführt ist.
  3. 3. Nachspannvorrichtung nach Allspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (g) durch den Steg eines mit seinen Schenkeln (i, 1z) am Mast (b) um eine senkrechte Achse drehbar angeordneten Bügels (h) gebildet ist.
  4. 4. Naclispannvorrichtung nach Allspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (g) geneigt ist.
  5. 5. \Tachspannvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpressung der bewegbaren Rolle (e) an die Gleitbahn (g) ausschließlich unter dem Einfloß der Zugkraft in dem nachzuspannenden Seil erfolgt.
  6. 6. Nachspannvorrichtung nach Anspruch i .oder i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Rolle (d) eine Übersetzung erhält.
  7. 7. Nachspannvorrichtung nach Anspruch i oder i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Punkt als Kniehebel (n), ausgebildet ist, all dessen Schenkeln (o, p) das nacllzuspannende Seil befestigt ist.
DEA80625D 1936-10-01 1936-10-01 Nachspannvorrichtung fuer einen oder mehrere Draehte von Fahrleitungen elektrischer Bahnen Expired DE654119C (de)

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