DE653696C - Verfahren zum Herstellen wetterbestaendiger Ankuendigungs-, Richtungs- o. dgl. Blechschilder - Google Patents
Verfahren zum Herstellen wetterbestaendiger Ankuendigungs-, Richtungs- o. dgl. BlechschilderInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen wetterbeständiger Ankündigungs-, Richtungs- o. dgl. Blechschilder Es ist ein bis jetzt immer noch nicht in völlig befriedigender Weise beseitigter übelstand bei Ankündigungs-, Richtungs-, Kraftfahrzeichenblechs:chiIdern u. dgl., daß die Farbschicht oder Farbschichten beim Aufprallen spitzer Gegenstände, z. B. Steinen, Hagel o. dgl., stellenweise Sprünge bekommen und abblättern. Wenn man auch die Technik der Farb- oder Lackschicht insoweit durchaus beherrscht, daß man diesen eine ,gewisse Schmiegsamkeit verleiht, jedenfalls die unnachgiebige Starrheit genommen hat, so ist es doch noch nicht gelungen, das stellenweise Lösen der Farb- oder Lackschichten von der Blechtafel zu unterbinden, namentlich auch in Hinsicht dessen, daß die Tafel unter dem Einfluß des Temperaturwechsels - plötzliche Sonnenbestrahlung o. dgl. - Verwerfungen durchmacht.
- Die Erfindung geht daher von dem Gedanken aus, die Bindung der Farb- und/oder Lackschichten an die Blechtafel besonders innig zu gestalten. Die Art und Ausbildung der Ankündigung selbst wird dabei nicht berührt, da hierfür in den Schichten Aussparungen durch Benutzung von Schablonen, Tief- oder Hochprägungen im Blech o. dgl., belassen werden, wie das auch sonst bei: Anbringung der Ankündigungen auf Blechschildern üblich ist.
- Zur Erhöhung der Haftfähigkeit der Grundierung oder, wenn eine solche entbehrlich erscheinen sollte, der Dieckschicht an dem Blechschild macht die Erfindung von dem bekannten Mittel des Aufrauhens Gebrauch. Diese Oberflächenbearbeitung geschieht am besten mittels Sandstrahlgebläse. In Anbetracht dessen, daß die Wahrung der Ebenflächigkeit des Bleches eine wesentliche Bedingung für die Brauchbarkeit des Schildes und die Gleichmäßigkeit des Deckschicht-(Grundierungsschicht-) Auftrags sowie des guten Aussehens der Schilder und der einwandfreien Erkennbarkeit der Aufschriften und Darstellungen ist, kann aber das übliche Sandstrahlgebläse nicht zum Erfolge führen., weil der starke Einzelstrahl zu einer Verbeulung des Bleches Anlaß geben muß. Die Erfindung macht daher weiter von dem bekannten Mittel Gebrauch, daß der Sand in einer Vielzahl von Strahlen gleicher Stärke über eine möglichst große Fläche gleichmäßig verteilt zum Aufblasen gelangt. Hierzu wird das Blech mit einem breiten Mundstück etwa rechteckiger Gestalt mit einer Anzahl feiner Strahlauslaßöffnungen überfahren, ähnlich wie mit :einer Flachbürste, und dieses dabei in bekannter Weise abgestützt, z. B. auf die ebene Platte eines Tisches o. dgl. aufgelegt. Nach dem Aufrauhen :erhält das Blech eine Grundierung. Für die Zusammensetzung derselben ist deren F,igenschaft des Verhiiten:s von Rostbildung ausschlaggebend, wenn es sich bei dem Schild um ein solches aus Eisenblech handelt, wie das überwiegend der Fall ist. Gemäß der Erfindung besteht die Grundierung in an sich bekannter Weise aus einer Grafitsuspension oder enthält diese zum mindesten. Die Grafitmasse besitzt hin; besonders starkes Haftvermögen an der gerauhten Oberfläche des Bleches. Vorteilha. x ist der Grafitsusp.ension ein aus Nitrocellultise-@ natürlichem oder künstlichem Harz bestehe,@i#1 der Lack beigemischt. Diese Grundi:erunmasse wird am besten in ebenfalls bekannter Weise mittels einer Lackiermaschine auf die gerauhte Fläche des Bleches aufgetragen und das so überzogene Blech im Ofen getrocknet. Auch die Grundierung wird wieder aufgerauht, und zwar in gleicher Weise wie zuvor die diese tragende Blechtafel, also auch unter Beachtung der gleichen, ein Verwerfen derselben verhindernden Maßnahme. Dann erfolgt das Aufbringen der Deckschicht. Bei der--Auswahl der Zusammensetzung, jedenfalls der Beschaffenheit derselben ist der Gedanke leitend, die durch das Aufrauhen der Grundierung begünstigte Haftfähigkeit keinesfalls zu mindern. Deshalb wird die Deckschicht, insofern der Grundierung ein Lackbestandteil beigegeben ist, aus einem Stoff gebildet, der diesem Lackbestandteil artgleich ist, weil dann eine gleichmäßigere 'Bindung an die Grundierung ,erreicht wird. So besteht die Deckschicht aus einem Nitrocellulöselack, wenn ein solcher der Grundierungsmasse beigegeben ist, oder aus einem natürlichen oder künstlichen Harz, im Falle solches sich in der Grundierungsmasse befindet. Nur wenn letztere lediglich aus einer Grafitsuspension besteht, hat sich eine Deckschicht sowohl aus Nitrocelluloselack als aus Harz als durchaus brauchbar erwiesen.
- Es sei indessen bemerkt, daß selbstverständlich sowohl bei: dem Zusatz zur Grundierungsmasse- als auch bei dem chemischen Aufbau der Deckschicht Mischungen aus Nitrocelluloselacken und Harzen Verwendung finden können. Das Aufbringen der Deckschicht auf die aufgerauhte Oberfläche der Grundierungsmasse geschieht zweckmäßig ebenfalls in der Lackiermaschine. Danach wird die derart vorbereitete Blechtafel im Ofen getrocknet. Unter Umständen, ' namentlich wenn die (#rumdierung einen erheblichen Anteil an Kitrocelluloselack oder sonstigen Lacken besitzt, kann eine besondere Deckschicht enta ällen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen wetterfester Ankündigungs-, Richtungs- o. dgl. Blechschilder, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung der bekannten Verfahren zum Aufrauhen der zu beschriftenden oder mit bildlichen Darstellungen zu versehenden Blechtafeln unter Wahrung ihrer Ebenflächigkeit durch eine Vielzahl gleichmäßig verteilter, gleich starker Sandstrahlen für das Festhaften einer Grundierung, Aufbringen einer gegen Rostbildung sichernden Grundmasse, z. B. Grafit und einem Nitrocelluloselack oder einem natürlichen oder künstlichen Harz oder einer aus beiden Stoffen bestehenden Grundierung, Aufrauhen dieser Schicht nach dem Verfestigen in der gleichen Weise wie zuvor bei der Blechtafel, Aufbringen der Deckschicht, bestehend aus einem dem Zusatz in der Grundierung artgleichen oder .artfremden z. B. Nitrocelluloselack zu einem natürlichen oder künstlichen Harz, Freilassen der für die .Ankündigungen bestimmten Stellen in beiden Schichten. z. Verfahren nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechtafeln zur Wahrung ihrer Ebenflächigkeit beim' Aufrauhen'der unüberzogenen und der mit der Grundierung versehenen Oberfläche in an sich bekannter Weise auf einer der Blechfolie angepaßten Unterlage gleichmäßig abgestützt werden. 3. Verfahren nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragen der Grundierungsmasse und derDeckschn:cht in bekannter Weise in der Lackiermaschine vorgenommen wird.
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| DE653696C true DE653696C (de) | 1937-12-01 |
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