DE189133C - - Google Patents
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- DE189133C DE189133C DENDAT189133D DE189133DA DE189133C DE 189133 C DE189133 C DE 189133C DE NDAT189133 D DENDAT189133 D DE NDAT189133D DE 189133D A DE189133D A DE 189133DA DE 189133 C DE189133 C DE 189133C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D13/00—Pencil-leads; Crayon compositions; Chalk compositions
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Wood Science & Technology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine in bekannter Weise hergestellte Lösung von Harz, insbesondere Schellack in Borax,
wird warm oder nach dem Erkalten auf Glasoder Porzellanplatten o. dgl. aufgetragen, auf
die so entstandene klebrige Schicht wird Bronzepulver in bekannter Weise, z. B. mittels
Peluchewalzen, Sieben o. dgl., aufgestreut. Die fertigen Blätter können nach dem
Trocknen mit Messern oder .Hobeln mit
ίο Leichtigkeit von der Unterlage abgelöst werden.
Die Feinheit der Blätter kann dadurch erhöht werden, daß zu der Borax-Harzlösung,
nach dem Erkalten Glyzerin hinzugefügt wird, wobei sich ein Niederschlag bildet.
Nachdem sich dieser abgesetzt hat, kann die über dem Niederschlag stehende Flüssigkeit
in der oben beschriebenen Weise verwendet werden.
Es sind bereits Anstrichmassen durch Mischen von Borax - Schellacklösungen mit
Metallpulvern' hergestellt worden. Diese Massen kommen aber für Prägezwecke nicht
in Betracht, sind dafür nicht bestimmt und liefern keine hoch glänzenden Flächen beim
Prägen, weil keine obere, von der Schellackmasse nicht durchtränkte Metallage vorhanden
ist.
Es ist ferner bekannt, Bronzefolien dadurch herzustellen, daß eine Mischung von Leim,
Glyzerin, Albumin, Wasser und Staubfarbe, wie z. B. Zinkweiß, auf einer Glasplatte aufgetragen,
und daß auf diese Mischung Bronzepulver aufgestreut wird. Bei derartigen Mischungen setzt sich die Staubfarbe
an der Unterseite der Leim- usw. Schicht ab, wodurch zwar das Ablösen der Bronzefolien
von der Glasplatte ermöglicht, andererseits aber das Festhaften der Prägung auf der ·
Unterlage erschwert wird, so daß die so hergestellten Folien in vielen Fällen Benutzung
eines Grundiermittels und Prägung mit heißem Stempel verlangen, während für nach
dem vorliegenden Verfahren hergestellte in jedem Falle (auch bei Leder, Seide usw.) eine
Prägung ohne Grundiermittel mit warmem Stempel genügt.
40 g Borax werden in 500 ecm heißem Wasser gelöst, und zu der Lösung werden
60 g Schellack hinzugefügt. Nach dem Erkalten wird Glyzerin so lange langsam hinzugesetzt,
bis sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird absitzen gelassen, und die
überstehende Flüssigkeit ist zum Auftragen auf Glasplatten usw. verwendungsbereit.
Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Bronzeblätter weisen den sämtlichen
bisher bekannten gegenüber wesentliehe Vorteile auf. Die schon vorstehend erwähnten
Bronzeblätter mit Farbunterlage haben noch den weiteren Nachteil, daß ein oft unliebsames Durchschimmern der Farbe entsteht,
so daß häufig ein gleichmäßiger Bronzeglänz nicht zu erzielen ist. Die nach vorliegendem
Verfahren erhaltenen Prägungen weisen einen sehr schönen, gleichmäßigen
Bronzeglanz auf, wobei die Gleichmäßigkeit des Bildes noch dadurch erhöht wird, daß das
gesamte Schichtmaterial während des Pressens zusammenschmilzt, wodurch der Druck ein
massives und gleichmäßiges Aussehen erhält. Die nach vorliegendem Verfahren erhaltenen
Folien sind weit weniger brüchig als die bisher bekannten, wodurch ihre Handhabung
vereinfacht wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Verfahren zur Herstellung von Bronzeblättern durch Aufstreuen von Bronzepulver auf das auf einer glatten Unterlage ausgebreitete, noch feuchte Bindemittel und darauffolgendes Abheben der getrockneten Blätter von der Unterlage mit Hobeln, Messern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel eine Lösung von Harzen, insbesondere von Schellack in Borax verwendet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der erkalteten Harz-Boraxlösung so lange Glyzerin hinzugesetzt wird, bis sich ein Niederschlag bildet, worauf die darüberstehende Lösung zur Herstellung der Schicht benutzt wird.Berlin, gedruckt in der heichsdruckereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189133C true DE189133C (de) |
Family
ID=452708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189133D Active DE189133C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189133C (de) |
-
0
- DE DENDAT189133D patent/DE189133C/de active Active
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