DE65253C - Spann-Vorrichtung für Möbel- und Bettfedereinsätze - Google Patents

Spann-Vorrichtung für Möbel- und Bettfedereinsätze

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Publication number
DE65253C
DE65253C DENDAT65253D DE65253DA DE65253C DE 65253 C DE65253 C DE 65253C DE NDAT65253 D DENDAT65253 D DE NDAT65253D DE 65253D A DE65253D A DE 65253DA DE 65253 C DE65253 C DE 65253C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
attached
furniture
inserts
springs
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65253D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. schmoltner in Waidhofen a. d. Ybbs
Publication of DE65253C publication Critical patent/DE65253C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/14Seat parts of adjustable shape; elastically mounted ; adaptable to a user contour or ergonomic seating positions
    • A47C7/144Seat parts of adjustable shape; elastically mounted ; adaptable to a user contour or ergonomic seating positions with array of movable supports

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  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Vorrichtung ist, die Möbel- und Bettfedereinsä'tze, welche aus Gurtenkreuzen mit zwischengelegten Schwungfedern bestehen, derart einzurichten, dafs die Spannung der Federn jederzeit nach Belieben geregelt werden kann, so dafs man den Möbeln und Betteinsätzen selbst nach längerem Gebrauch noch dieselbe Federkraft, die sie in neuem Zustande besafsen, verleihen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Spannvorrichtung an Betteinsätzen, die Fig. 2 bis 7 an Einsätzen für Sitzmöbel und die Fig. 8 die Einrichtung, um den Betteinsätzen die seitliche Stabilität zu sichern. In Fig. 9 ist ein Stuhl und zwar im senkrechten Schnitt veranschaulicht, aus welchem die Gesammtanordnung der Spannvorrichtung zu entnehmen ist.
Die Vorrichtung zum Reguliren des Schwunges besteht der Hauptsache nach aus einem Gurtstück, welches an dem einen Rahmentheil befestigt ist, während das freie Ende von einer an dem anderen Rahmentheil angebrachten Schliefse festgehalten wird, so dafs durch das Anziehen bezw. Nachlassen des Gurtstückes die Spannung der Schwungfedern des Einsatzes erhöht bezw. vermindert wird. Bei Betteinsätzen wird, wie aus Fig. 1 ersichtlich, der Gurt α an dem unteren Rahmen b befestigt, während die Schliefse c an dem oberen Rahmen angebracht ist, welch letzterer, um dem Gurt Durchlafs zu gestatten, mit dem Ausschnitt d versehen ist.
Die Schliefse besteht, wie aus Fig.. 1 ersichtlich, aus einem Draht e, welcher den Scharnierbolzen bildet und in den Rahmen/ eingesetzt ist, und aus dem gezahnten Schliefsblech g. Letzteres wird mittels der Feder h gegen die Gurte geprefst. Zum Oeffnen der Schliefse dient der Knopf i. Beim Wechseln der Gurte wird das Schliefsblech nach rechts geschoben und gegen den Ausschnitt k gelehnt, in welcher Lage die Schliefse offen gehalten wird.
Bei Sitzmöbeln, welche keinen oberen Rahmen besitzen, ist am vorderen Ende der Sitzfläche ein aus Holz hergestelltes Querstück /, Fig. 2, angeordnet, welches der Form des vorderen Endes der Sitzfläche, d. h. der Schwinge entsprechend hergestellt ist. An diesem Querstück werden die nach vorn ,laufenden oberen Gurte m, Fig. 3, befestigt. Das Querstück I wird an jeder Seite des Gestelles entweder, wie in Fig. 2 dargestellt, von einem am Gestell befestigten Scharnierhebel η getragen, dessen oberes Ende gabelförmig hergestellt ist, oder, wie Fig. 4 zeigt, an seiner Stelle von einem starken, federnd angeordneten Draht 0 gehalten. Statt des hölzernen Querstückes / kann zum Tragen der oberen Gurte ein aus starkem Draht hergestellter Bügel (Fig. 5) verwendet werden, welcher mittels Scharniere an dem rückwärtigen Quertheil des Gestelles befestigt wird.
An der Unterseite des Gestelles ist der die unteren Gurte tragende Rahmen p, Fig. 2 und 3, eingesetzt, da die Schwungregulirung bei Sitzmöbeln stets von unten erfolgt, und zwar entweder mittels Gurtesa bezw.q und Schliefser, Fig. 2, oder mittels Riegel (Fig. 6) oder endlich mittels Gelenkkette (Fig. 7). Im ersteren Fall ist zum Befestigen des Gurtes an jedem Quer- und Seitentheil des Gestelles ein Ansatz s angebracht, während die Schliefse r an dem
Rahmen ρ befestigt ist, so dafs beim Anziehen der Gurte der Rahmen ρ gehoben bezw. die Federn gespannt werden. Wenn man zum Reguliren der Federn Riegel verwendet, so werden dieselben an den die unteren Gurte tragenden Rahmen befestigt, während, wie aus Fig. 6 ersichtlich, in dem Gestell die zugehörigen Kerben eingeschnitten werden. Die Riegel sind mit der Feder t versehen, so dafs sie selbstthätig einschnappen. Wenn Gelenkketten verwendet werden, so ist am unteren Rahmen ein Stift u angebracht, in den die Gelenkkette eingehakt wird.
Um den Betteinsätzen, welche nach der vorliegenden Construction keine seitliche Unterstützung haben, auch genügende Seitenversteifung zu geben, sind, wie aus Fig. 8 ersichtlich, an jedem Längsstück des unteren Rahmens ο zwei Scharnierhebel w angebracht, welche in entsprechend an dem zugehörigen Längsstiick χ des oberen Rahmens angebrachte Führungen y laufen und mittels der Feder \ in ihrer jeweiligen Lage gehalten werden. Bei dem Stuhl (Fig. 9) erfolgt das Anspannen der zwischen den Gurten 1 und 2 gelagerten Spiralfedern 3 dadurch, dafs man den Unterrahmen ρ mittels der Spanngurte q und der Schliefsen r höher stellt, während das Entlasten der Federn durch das Tieferstellen des Rahmens ρ erfolgt.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Möbel- und Bettfedereinsätzen, welche aus Gurtenkreuzen mit zwischengelegten Schwungfedern bestehen, eine Spannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs:
    ι. bei Möbeleinsätzen die Schwungfedern zwischen zwei Gurtenlagen angeordnet sind, von denen die obere auf einer Querleiste (I) bezw. einem Bügel (Fig. 5) befestigt ist, welche durch Gelenkschienen (n) bezw. federnde Drähte (0) auf einem Unter-' rahmen (p) abgestützt werden, welch letzterer mittels, an dem Gestell des Möbelstückes befestigter Regulirungsgurte (q) und zugehöriger Schliefsen (r) bezw. Schubriegel (Fig. 6) oder Gelenkkettchen (Fig. 7) derart einstellbar angeordnet ist, dafs beim Höherstellen des Rahmens (p) die Spiralfedern angespannt, im entgegengesetzten Fall aber entlastet werden;
  2. 2. bei Betteinsätzen die Anordnung des Regulirungsgurtes (a), welcher zum Anspannen bezw. Entlasten der Federn dient, an dem unteren Rahmen, während die zugehörige Schliefse .(c) an dem oberen Rahmen angebracht ist, so dafs die Regulirung stets von oben aus erfolgt;
  3. 3. an den im Anspruch 2 erwähnten Betteinsätzen, zum Zweck, denselben genügende seitliche Unterstützung zu gewähren, die Anordnung der Gelenkhebel (w) an dem Unterrahmen, welche in entsprechenden, an dem zugehörigen Längsstück des oberen Rahmens angebrachten Führungen (y) laufen und mittels Federn (^) angeprefst werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65253D Spann-Vorrichtung für Möbel- und Bettfedereinsätze Expired - Lifetime DE65253C (de)

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