DE9088C - Zusammengesetztes Ruhebett - Google Patents
Zusammengesetztes RuhebettInfo
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- DE9088C DE9088C DENDAT9088D DE9088DA DE9088C DE 9088 C DE9088 C DE 9088C DE NDAT9088 D DENDAT9088 D DE NDAT9088D DE 9088D A DE9088D A DE 9088DA DE 9088 C DE9088 C DE 9088C
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- Germany
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- bed
- feet
- day bed
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/22—Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
- A47C17/24—Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Description
1879.
Klasse 34.
FRANZ FEINER und JOSEPH FEINER in REGENSBURG. Zusammengesetztes Ruhebett.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1879 ab.
Dieses Ruhebett zerfallt in zwei gleiche . Hälften Ä und B, welche mittelst einfacher,
in der Mitte der Rückseite befindlicher vier Scharnierbänder und eines durch diese gesteckten
- Stiftes verbunden sind und durch Herausziehen ' des letzteren getrennt werden
können. Jede dieser Hälften läfst sich, nachdem man ihren Verlängerungstheil herausgeschlagen
hat, als Ruhebett benutzen; beide zusammengerückt bilden ein zweischläfriges Bett.
Sie sind zusammengesetzt, wie folgt:
Das Gestell jeder Hälfte besteht aus zwei durch Kniebänder mit einander verbundenen
Theilen 1 und 2. Ersterer, etwas länger als der unter ihm zurückgeschlagene Verlängerungstheil
2, besteht aus zwei Längsstücken a, aus einem an diese festgekeilten Querstück, aus den
Sitzleisten, auf welchen die unten näher beschriebene Kopflehne, b befestigt ist, und aus
vier einfachen Füfsen. Ebenso ist Theil 2 aus zwei Längsstücken c und einem Querstück d
zusammengesetzt; letzteres besteht jedoch hier aus einer zwischen die beiden Füfse e gekeilten
Leiste. Die Füfse sind drehbar an den Innenseiten der Längsstücke befestigt; die Leiste
folgt demnach den Drehungen der Füfse e. Auf diesen Füfsen ist ein wellenförmiges Fufspolster
/ befestigt. Ein Nachaufsenfallen des oberhalb des Drehpunktes befindlichen Theiles
der Füfse e mit diesem Polster wird durch den Widerstand verhindert, den die Füfse an den
Leisten finden, welche an der Innenseite der Längsstücke befestigt sind.
Um eine Hälfte zu einem selbstständigen Ruhebette zu gestalten, hebt man sie bei der
Sitzleiste in die Höhe und den Verlängerungstheil heraus, Fig. 3, bis er mit Theil 1 in
horizontale Lage kommt, stellt dann die Füfse e mit dem Polster / auf und legt zur Vervollständigung
des Sitzpolsters eine Hälfte der Rücklehne g auf den Theil 2.
Die Manipulation des Wiederzusammenlegens ergiebt sich aus dem eben Gesagten von selbst.
Damit aber hierbei die Füfse e mit dem Polster / sich nicht zu weit abwärts neigen, d. h.
letzteres nicht auf den Boden stöfst, werden die Füfse vollständig über die an der Innenseite
der Längsstücke des Theiles 2 befindlichen beiden Holzfedern h gedrückt, welche sie festhalten.
Der am Theil 1 des Gestelles mittelst dreier Scharniere befestigten Kopflehne b kann jede
geneigte Lage bis zur horizontalen gegeben werden. Zu diesem Zweck ist an der Innenseite
eines Seitentheils der Lehne ein Mechanismus angebracht, bestehend aus einem auf
einer kleinen Eisenplatte drehbar befestigten eisernen Hebelarm i, dessen untere gebogene
Hälfte Zähne hat, die sich in eine entsprechende Vertiefung des oberen Querstückes einhaken,
und aus einer auf derselben Platte befestigten starken Stahlfeder. Durch Anziehen eines
Knopfes k, in welchen ein an der Rückseite der Lehne an dem Hebelarm fest angenieteter
Messingstift ausläuft, wird das Lösen des eingehakten Zahnes und durch den Druck der
Feder das zum Feststellen der gewünschten Lage der Lehne erforderliche Einrücken eines
anderen Zahnes bewirkt.
Fig. ι giebt die Gesammtansicht des zusammengesetzten
Ruhebettes.
Fig. 2 zeigt eine Hälfte im Durchschnitt, die andere in Vorderansicht.
Fig. 3 zeigt eine Hälfte im Begriff der Umwandlung zum Ruhebett.
Fig. 4 dieselbe als Ruhebett.
Fig. 5 . beide Hälften als zweischläfriges Ruhebett.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Ein wie oben beschrieben construirtes zusammengesetztes Ruhebett, welches in zwei selbstständige Ruhebetten oder in ein zweischläfriges verwandelt werden kann, insbesondere die Einrichtung des Verlängerungstheiles 2, und der zum Verstellen der Kopflehne b dienende Mechanismus.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9088C true DE9088C (de) |
Family
ID=286491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9088D Active DE9088C (de) | Zusammengesetztes Ruhebett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9088C (de) |
-
0
- DE DENDAT9088D patent/DE9088C/de active Active
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