DE652247C - Verfahren zum Anbringen von chemikalienbestaendigen UEberzuegen auf Unterlagen - Google Patents
Verfahren zum Anbringen von chemikalienbestaendigen UEberzuegen auf UnterlagenInfo
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Description
- Verfahren zum Anbringen von chemikalienbeständigen Überzügen auf Unterlagen Es ist bekannt, chemikalienbeständige Überzüge aus selbsthärtenden Imprägniermitteln und Faserstoffen auf Unterlagen anzubringen, indem die Überzüge auf die Unterlage aufgepreßt und dann mit dieser zusammen an der Luft getrocknet werden. Die .auf diese Weise hergestellten Überzüge haften aber nicht so fest an der Unterlage, als daß sie nicht wieder von ihr .abgehoben werden könnten. Dieser schwerwiegende Nachbeil, der daraus zu .erklären ist, daß die in der Regel glatte Unterlage nicht genügend Haftpunkte für die Schutzschicht bietet, wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zwischen Unterlage -und Schutzschicht .eine selbsthärtend gemachte Zwischenschicht aus Resollösung vorgesehen wird. Diese Zwischenschicht verbindet Unterlage und Schutzschicht so-vorzüglich miteinander; daß letztere nach der Trocknung nicht mehr von der Unterlage zu entfernen ist.
- Zwei Beispiele der Auskleidung eines Metall- .oder Betongefäßes sollen die Erfindung erläutern.
- Beispiel I Die .auszukleidende Innenfläche eines Gefäßes wird zunächst mit einem dünnen Anstrich :eines beliebigen Kunstharzlaches überzogen. Ein nach Patent 228639 hergestelltes flüssiges Resol wird mit r o o/o seines Gewichtes an wässeriger, konzentrierter Salzsäure gemischt. In die Mischung wird Asbestpappe :oder feinmaschiges Gewebe aus möglichst säurebeständigem Asbest von etwa 2 mm Stärke eingetragen und gegebenenfalls unter Einwirkung von Vakuum und Druck vollkommen mit der Mischung durchtränkt. Nach Abstreifen des Flüssigkeitsüberschusses wird die imprägnierte Pappe oder das Gewebe auf der Rückseite mit der gleichen Mischung, mit welcher die Imprägnierung vorgenommen worden war, gegebenenfalls nach Zugabe eines säurebeständigen Verdickungsmittels, beispielsweise . Mikroasbest, bestrichen und mit Hilfe einer Gummiwalze ,auf die vorbereitete Innenfläche des Gefäßes aufgepreßt, wobei alle unterhalb der imprägnierten Pappe befindlichen Luftblasen infolge des Aufwalzens @entweichen.
- Nachdem die erste Platte auf diesle Weisse auf die Innenfläche aufgebracht ist, können sofort die weiteren Platten daneben aufgewalzt werden, wobei die Ränder der Platten sich vorteilhaft überlappen. Die Platten können jedoch auch stumpf zusammenstoßen, wobei dann die Fugen durch besondere, in gleicher Weise vorbehandelte Materialstreifen überdeckt werden. Letztere -Art ist besonders empfehlenswert bei Auskleidung von Kanten und Ecken. Beim Legen mehrerer Plattenschichten übereinander werden die Fugen der unteren Schicht von der oberen überdeckt.
- Nach der Härtung, die in der Regel nach 4.8 Stunden beendet ist, wird die gesamte Oberfläche in bekannter Weisse mit reiner alkoholischen, selbsthärtenden Kunstharzlösung leingestrichen. Die Erhärtung der Resole kann durch gelindes Erwärmen, beispielsweise durch in den ausgekleideten Behälter eingehängte Kokskörbe, beschleunigt werden. Beispiel 1I In manchen Fällen ist es erforderlich, die zur Auskleidung verwendete Asbiestpapple o. dgl. an Ort und Stelle auf das genaue Maß bzw. auf eine bestimmte Form zuzuschneiden, um jede Formänderung bei der Imprägnierung zu vermeiden. In diesem Falle werden die Platten von geeigneter Größe zunächst in Resollösung mit Säurezusatz gemäß Beispiel I imprägniert und dann an der Luft vorgehärtet. Wenn die Härtung so weit vorgeschritten ist, daß die Platten nicht mehr kleben und eine gewisse Steifigkeit aufweisen, werden sie .auf das genaue Maß bzw. auf die genaue Form zuggeschnitten, auf der Rückseite mit reiner durch Säurezusatz härtbar gemachten Resollösung oder -mischung bestrichen und dann auf die auszukleidende Unterlage aufgebracht.
- Das neue Verfahren kann bei allen Apparatebaustoffen, wie Eisen. und sonstigen Metallen, Holz, Zement, Asbestzement,- Beton usw., verwendet werden, doch ist bei solchen Stoffen, die durch Säurewirkung angegriffen werden, zunächst in bekannter Weise eine Grundierung mit einer säureabstoßenden Zwischenschicht erforderlich. Eine derartige Schicht kann beispielsweise aus reinem Asphaltader Leinöllackanstrich oder aus ,einem lufttrocknenden Resollack bestehen.
- Bei .aus säurefesten Steinen aufgemauerten Behältern, bei denen leicht Undichtigkeiten an den Fugen auftreten, wird diesem Übelstande dadurch abgeholfen, daß gemäß der Erfindung Platten nach Beispiel II auf die Ausmauerung aufgeklebt werden. Hierdurch kann mitunter die zweite oder dritte Steinschicht erspart werden. Es könnte aber auch die unterste Schicht zunächst nach Beispiel I oder II ausgekleidet und hierauf eine oder mehrere Schichten von säurefesten Steinen o. dgl. verlegt werden. Die fugenlose Unterlage verhindert dabei einen Angriff von etwa durch die Fugen Hindurchtretenden Chemikalien auf die Ummantelung, während die Steinausmauerung in erster Linie den Schutz Segen die Schleifwirkung von in den so ausgemauerten Behältern behandelten festen Stoffen übernimmt.
- Die zuletzt beschriebene Arbeitsweise kann sinngemäß mit Vorteil bei der Verlegung von säurefesten Fußböden in chemischen Fabriken, Färbereien usw. verwendet werden. Hier nehmen nötigenfalls die oberliegenden Klinker die mechanischen Beanspruchungen auf, während die darunterliegendie, nach dem neuen Verfahren hergestellte fugenlose Schicht das Eindringen von durch die Klinkerfugen tretenden Chemikalien in den Unterbau oder den Boden verhindert.
- Es ist in diesem Falle empfehlenswert, die Menge des dem Imprägniermittel zugesetzten Härtungsmittels zu verringern, damit die Schichten bis zum Aufklebeneineausreichende Elastizität bzw. Biegsamkeit behalten und sich der zu schützenden Unterlage besser anschmiegen. Die vollkommene Durchhärtung kann dann durch Vergrößerung der Menge des - Härtungsmittels in der Klebe- oder der nachträglich aufgebrachten Schutzschicht, gegebenenfalls untrer Wärmezufuhr, herbeigeführt werden. Auf die aufgeklebten Schichten können aber auch Säuren oder andere Härtungsmittel z. B. in flüssiger, gelöster Gas-oder Dampfform zur Einwirkung gebracht werden.
- Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Auskleidungen sind vollkommen flüssigkeitsdicht und auch bei höheren Temperaturen gegen alle Chemikalien widerstandsfähig, denen - Resite auch sonst standhalten. Insbesondere sind Auskleidungen, welche mit Hilfe von veresterten Resolen hergestellt sind, nicht nur säure-, sondern auch alkalib.eständig.
- Die für das neue Verfahren 'verwendeten Platten und Gewebe aus Asbest, Wolle oder ähnlichen chemikalienbeständigen Rohstoffen können auch durch entsprechende Einlagen, beispielsweise Metalldrahtg ewebe, verstärkt sein.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Anbringen von chemikalienbeständigen Überzügen, bestehend aus chemikalienbeständigen Grundstoffen, wie Asbest, Wolle u. dgl. als solche oder in Form von Pappen, Geweben, die mit einem selbsthärtenden Imprägniermittel getränkt sind, auf Unterlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagen zunächst mit einer selbsthärtend gemachten Zwischenschicht aus Resollösung versehen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Filze, Pappen oder Gewebe zunächst vorgehärtet werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Imprägniermittel zunächst mit einer zur vollständigen Härtung unzureichenden Menge Härtungsmittel gemischt wird, während die Durchhärtung nach erfolgtem Aufkleben der Filze, Pappen oder des Gewebes durch Einwirkung von frischen Mengen eines Härtungsmittels erfolgt.
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