DE652181C - Sicherheitszuendbrenner - Google Patents

Sicherheitszuendbrenner

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Publication number
DE652181C
DE652181C DEK139897D DEK0139897D DE652181C DE 652181 C DE652181 C DE 652181C DE K139897 D DEK139897 D DE K139897D DE K0139897 D DEK0139897 D DE K0139897D DE 652181 C DE652181 C DE 652181C
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DE
Germany
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ignition
housing
valve
outlet
inlet
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Expired
Application number
DEK139897D
Other languages
English (en)
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Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
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Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
Priority to DEK139897D priority Critical patent/DE652181C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE652181C publication Critical patent/DE652181C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Sicherheitszündbrennex Die Erfindung betrifft für gasbeheizte Geräte, insbesondere Backöfen, bestimmte Sicherheitszündbrenner, bei denen das durch die Zündflammenwärme beeinflußte und von einer Wärmescheibe - gesteuerte Ventil den Haupt- und Zündgasstrom absperrt. Diese Sicherheitszündbrenner hat man bereits bei bekannten' Ausführungen dadurch vereinfacht, daß der -scheibenförmige Thermostat seine das Ventilgehäuse abschließende, vom H.auptgasstrom berührte und mit Brenneröffnungen für die Zündflammen versehene Außenwand bildete und im Ausgang des Zündbrennergehäuses eiri gleichzeitig ein Anzündventil steuernder Regelhahn angeordnet wurde.
  • Ein im Ausgang des Sicherheitszündbrennerseingesetzter Regelhahn gestattet wohl, ohne Beeinträchtigung der Zündflammenlänge eine Kleinstellung der Brennerflamme, jedoch ist das im Hauptstrom liegende thermostatisch gesteuerte Ventil in der »Aus«-Stellung dem gesamten Gasdruck ausgesetzt, was bei längeren Betriebspausen eine erhebliche Gefahrenquelle bedeutet, so d'aß man vor einer derartigen Einrichtung noch einen besonderen Sperrhahn vorsieht, der bei längeren Bietriebspausen die Gaszufuhr zum Zündsicherungsventil absperrt. Außerdem ist bei diesen bekannten Einrichtungen ein zusätzliches Anzündventil erforderlich, dessen Betätigungsspindel eine besondere Abdichtung ierfordert und außerdem durch eine besondere Schaltvorrichtung vom Hauthahn aus betätigt werden muß.
  • Daneben kennt man auch Gasdoppelbrenner für Herde, bei denen die Gaszufuhr zu einem Sparbrenner durch ein von Hand zu bedienendes und mit verschieden großen Durchlässen versehenes Regelglned beherrscht wird. Es sind hierbei zum Zwecke der Entzündung der Anlage besondere Bohrungen in dem Hahnküken mit entsprechenden Bohrungen im Brennerkörper .außerhalb des Zündventils in Deckrang zu bringen. Die gegenseitige Abdichtung der zahlreichen nebeneinanderliegenden Bohrungen stößt auf Schwierigkeiten, und die in Deckung zu bringende Anzündleitung von geringem Querschnitt kann leicht durch Verstopfung oder sonstige Vorkommnisse zu Betriebsstörungen führen.
  • Sämtliche Nachteile bekannterAnlagen werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß ein zwischen den Ein- und Ausgang des Gehäuses und gleichzeitig in leine vom Zündsicherungsventil beherrschte Umgangsleitung eingeschalteter und in der »Aus«-Stellung den Gehäuseeingang absperrender Regelhahn den Gehäuseeingang in der Zündstellung bei geschlossenem Gehäuseausgang gleichzeitig an die Zu- und Ableitung des Zündsicherungsventils anschließt.
  • Es wird eine besondere Anzündleitung Verspart, indem durch :eine neuartige Ausbildung des Regelhahnes die Hauptgasdurchgänge in gedrosseltem Zustande in Verbindung mit den Zuleitungen zum Zündventil gleichzeitig als Anzündleitung dienen. Die Sicherheitsvor" richteng wird hierdurch nicht allein verein-: facht, sondern auch die Betriebssicherheit'-erhöht, und die Zündflammenlänge wird durch Kleinstellung des Regelhahnes nicht beeinflußt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht .eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen die Fig. r bis 4 jeweils Querschnitte durch einen Zündsicherungshahn in den vier Stellungen: Aus (Fig. i), Zünden (Fig. 2), Großstellung (Fig. 3) und Kleinstellung (Fig.4), während Fig.5 y einen Zündsicherungshahn in Verbindung mit der Brennereinrichtungeines Backofens zeigt.
  • In einem Gehäuse z befindet sich zwischen dem Gaseinlaß 2 und dem Gasauslaß 3 ein Halmküken 4. Oberhalb des Hahnkükens 4 ist im Hahngehäuse i ein Ventilsitz 5 vorgesehen, mit dem ein von einer Wärmescheibe 6 gesteuerter Ventilteller 7 zusammenarbeitet. Für die Konstruktion der Zündsicherung sind beliebige Ausführungen denkbar. In der Zeichnung ist in der Wärmescheibe 6 ,ein Tragkörper 8 für den Brennerdüsenkörp@er 9 ieingesetzt. Durch eine Feder i o ist der Trägkörper 8 mit dem Ventilteller 7 verbunden, so daß dieser zur Ermöglichung. eines dichten Abschlusses des Ventils nach allen Seiten verstellbar ist. Durch Seitenbohrungen i i im Tragkörper 8 und .eine zentrale Bohrung 12 im Düsenkörper 9 gelangt das Zündgas zu den Brennerdüsen 13, welche parallel zur Wärmescheibe 6 verlaufen. Die Wärmescheibe 6 mit dem daran hängenden Ventilteller 7 ist mit einem Schraubkörper 14 auf dem Hahngehäuse i festgelegt, wobei die gewünschte Höheneinstellung durch eine Schraube gesichert werden kann.' Unterhalb des Ventiltellers 7 mündet in einem im Bedarfsfalle durch ein Sieb 44 unterteilten Raum 15 ein radial vom Kükenführungsraum ausgehender Kanal 16, und zwar befindet sich dieser neben dem Gaseinlaß 2. Vom Raum 17 über dem Zündsicherungsventil 7 führt ein Kanal 18 zum Kükenführungsraum.
  • Das Küken 4 besitzt derartig geformte Aussparungen i9 und 2o, daß in der »Aus«-Stellung (Fig.. i) der Ein- und Auslaß abgesperrt sind. Es kann in dieser Stellung kein Gas zum Zündbrenner und zum Auslaß 3 gelangen. Bei einer Rechtsdrehung des Kükens 4 bis in die in Fig.2 gezeigte Zündstellung gelangt durch einen Spalt 2 i Zündgas in die Kükenaussparung i 9 und von hier durch den Kanal 18 in den Raum 17 über dem Ventilteller 7. Bei noch abgesperrtem Hahnauslaß 3 kann das .aus den Zündbrennern 13 austretende Zündgas entzündet werden, worauf die erwärmte Thermostatscheibie 6 den Ventilteller 7 anhebt, so daß nunmehr auch durch den Kanal 16 und das geöffnete Ventil 5-7 das Gas dem Zündbrenner zuströmt.
  • Dreht man das I@üken in die Betriebsstellung (Fig. 3), so verbindet die Kükenaussparung 19 den Einlaß 2 mit dem Zuleitungskanäl 16 zum Zündventil und die Kükenaussparung 20 .den Ableitungskanal i8 mit dem H.ahnauslaß 3, so daß nunmehr das Gas durch das Zündsicherungsventil5-7 hindurch in die an den Auslaß 3 angeschlossene Verbrauchsleitung gelangen kann. Erlöschen äus irgendwelchem Grunde die Zündflammen, welche in der Betriebsstellung größere Flammen aufweisen als in der Zündstellung 2, so .erkaltet die Wärmescheibte 6, so daß der Gasfluß unterbrochen wird. Das Halmküken muß nun wieder in die Zündstellung (Fig. 2) gedreht werden, worauf in der beschriebenen Weise die Entzündung der Zündflammen wieder erfolgen kann. In Fig. 4 ist eine Kleinstellung des Hahnkükens gezeigt, wobei die Gasmenge zum Brenner gedrosselt ist. Bei einer Weiterdrehung über die Kleinstellung hinaus bleibt der Gasfluß zum Auslaß unterbrochen. Bei einer Drehung des Kükens um 36o° ist somit nur in der in Fig.2 gezeigten Stellung eine Zündung und zwischen den in Fig. 3 und 4. gezeigten Stellungen lein Betrieb der Anlage möglich.
  • Die Verwendung eines solchen Zündsicherungshahnes ist sehr vielseitig. So kann derselbe z. B. in Verbindung mit Rückschlagleitungen bzw. Explosionsrohren zum Entzünden von Brennstellen eines Gaskochers o. dgl. von einer zentralen Stelle aus Verwendung finden. Auch kann unter Umständen der Zündbrenner bei Wegfall des Auslasses 3 als Brenner ausgebildet werden. Am vorteilhaftesten eignet sich jedoch der dargestellte Zündsicherungshahn für Backöfen.' Eine beispielsweise Brenneranlage zeigt Fig.5. Hier ist der Hahn i in eine Hauptgasleitung 22 zu zwei Mischdüsen 23 eingesetzt. An die Mischdüsen schließen sich Brennerrohre 24 an. Zwischen beiden Brennerrohren 24 und den Zündbrennern 13 sind Rückschlagleitungen 25 vorgesehen. Die Zündflammen bnennen in Längsrichtung der Rückschlagleitungen, so daß. eine sehr wirksame Entzündung der Brenner möglich ist. Nach der Lage und Zahl der Rückschlagleitungen richtet sich die Lage und die Zahl der Zündflammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitszündbrenner, deren durch die Zündflammenwärme beeinflußtes und von ein=er Wärmescheibe gesteuertes Ventil den Haupt- und Zündgasstrom absperrt, wobei die zmn Zündbrenner ausgebildete Scheibe eine vom Hauptgasstrom beaufschlagte Außenwand ist, während der Ausgang des Zündbrennergehäuses als Regelhahn ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den Ein- und Ausgang des Gehäuses und -gleichzeitig in eine vom Zündsicherungsventil beherrschte Umgangsleitung (16, 18-) eingeschalteter und in der »Aus«-Stellung den Gehäuseeingang (z) absperrender Regelhahn den Gehäuseeingang in der Zündstellung bei geschlossenem Giehäuseausgang (3) gleichzeitig an die Zu- und Ableitung (16, 18) des Zündsicherungsventils ,anschließt und in den Betriebsstellungen den Gehäuseeingang, die Zu-und Ableitung (16, 18) des Zündsicherungsventils und den Gehäuseausgang (3) hintereinanderschaltet.
DEK139897D 1935-11-05 1935-11-05 Sicherheitszuendbrenner Expired DE652181C (de)

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DE (1) DE652181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025358B (de) * 1954-05-07 1958-03-06 Imp Werke G M B H Zuendsicherung fuer gasbeheitzte Geraete mit einem Zuendkopf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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