DE651792C - Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen - Google Patents
Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche ArbeitsmaschinenInfo
- Publication number
- DE651792C DE651792C DEM129570D DEM0129570D DE651792C DE 651792 C DE651792 C DE 651792C DE M129570 D DEM129570 D DE M129570D DE M0129570 D DEM0129570 D DE M0129570D DE 651792 C DE651792 C DE 651792C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- auxiliary
- feeding device
- hollow rod
- auxiliary gripper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/18—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in pneumatic or magnetic engagement with the work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Advancing Webs (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20.0KT0BER 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1934 ab
Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der selbsttätigen Streifenzuführungsvorrichtungen
für Pressen, Stanzen und ähnliche Arbeitsmaschinen mit einem· als Saugkopf
ausgebildeten Hauptgreifer und einem ebenfalls -als Saugkopf ausgebildeten, das
Einführende des Streifens in die Vorschubvorrichtung der Maschine erfassenden Hilfsgreifer.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Gattung .dienen die Hilfsgreifer oder Hilfssauger
als Zubringer für den Hauptsauger, indem sie den Streifen an einer Kante hochheben
und ihn dem höherliegenden Hauptgreifer oder -sauger zuführen.
Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der Erfindung darum, die Werkplatte (den Streifen)
parallel zu ihrer Ebene vom Stapel gleichmäßig und gleichzeitig durch Haupt- und Hilfsgreifer anzuheben und weiterzufördern.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß Haupt- und Hilfsgreifer zum Transport des
Streifens gemeinsam in der gleichen Richtung bewegt werden, wobei die Bewegung des
Hilfsgreifers durch' Anschläge so begrenzt wird, daß der Hilfsgreifer einen kleineren
Weg als der Hauptgreifer zurücklegt und nur teilweise an den Bewegungen des letzteren
teilnimmt.
Ein besonderer technischer Vorteil dieser Ausbildungsweise liegt darin, daß ein Durchbiegen
auch einer dünnsten Werkstückplatte (Streifen) von der-Angriffsstelle des Hauptgreifers nach ihrem Einführende zu vermie-
den wird, wodurch ein sicheres Einführen des Blechstreifens in die weiteren. Vorschubelemente
sichergestellt ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar in
Abb. ι in Vorderansicht, in
Abb. 2 in Seitenansicht des Greiferwagens mit den Antriebselementen und der automatischen
Stapelvorrichtung der Blechstreifen, während die
Abb. 3, 4 und 5 den Greiferwagen im senkrechten
Längsschnitt in drei verschiedenen Arbeitsstellungen zeigen.
Gemäß Abb. 1 und 2 erfolgt der Antrieb des Greiferwagens 1 in der bekannten Weise
über die Schwinghebel 2 und die Kurbel 3 durch das Zahnräderpaar 4 und 5, welches
über eine nicht dargestellte Kupplung mit dem Antrieb der Maschine verbunden ist. Die
automatische Stapelvorrichtung 6 befördert die Blechstreifen 7 in den Bereich der pneumatischen
Greifer des Gr,eiferwagens.
Die in Abb. 1 gezeichnete Lage des Greiferwagens ist "die Ruhestellung, in welcher sich
die Schwinghebel 2 in der Mittellage M befinden. Von der Mittellage M führen die
Schwinghebel den Greiferwagen zunächst in die hintere Endlage A, in welcher der Blechstreifen
erfaßt wird. Hierauf bewegt sich der Greiferwagen über die Mittelstellung in die
vordere Endlage B, dabei wird der Blechstreifen in den Vorschubapparat 8 eingeführt
und kehrt dann in die Mittel- und Ruhelage
zurück, während der Vorschubapparat 8 den
Blechstreifen in das Werkzeug der Maschine ■weiterbefördert.
In'Abb. 3, 4 und 5 ist der Greiferwagen im
Schnitt dargestellt, und zwar zeigt Abb. "3 die Mittel- oder Ruhestellung,
Abb. 4 die hintere Endlage beim Ansaugen des Streifens und
Abb. 5 die vordere Endlage nach Beendiip
gung des Einführhubes.
In/der K'appe 9 des Greiferwagens ist die
Ansaugevorrichtung, z. B. eine Vakuumpumpe, untergebracht. Der Transportgreifer
10 ist fest am Greiferwagen angeordnet und J5 mit dem Saugraum 11 durch die Bohrung 12
unter Zwischenschaltung des Steuerschiebers 13 verbunden. Der Steuerschieber 13 wird
durch eine Haltevorrichtung 14 entgegen einer
Federspannung in der hinteren Endlage gehalten. Durch den Saugraum 11 führt eine
Hülse 15, welche an dem rechten Ende eine Bohrung 16 besitzt. Diese Hülse dient als
Führung der Hohlstange 17, die den Hilfsgreifer
18 trägt. Die Bohrung der Hohlstange ist am vorderen Ende durch ein Steuerventil
19 abgeschlossen, während das hintere Ende
der Bohrung nach außen die Öffnung 20 aufweist.
In Ruhestellung des Greiferwagens entsprechend
der Abb. 3 ist die Bohrung 12 vom Saugraum 11 zum-Transportgreifer 10 durch
den Steuerschieber 13 abgeschlossen. Gleichfalls ist die Bohrung 16 der Hülse 15 durch
die Hohlstange 17 überdeckt, während die Bohrung der Hohlstange durch die Öffnung
20 mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
Das Steuerventil 19 stellt die Verbindung zwischen dem Hilfsgrei£eri8 und der Bohrung
der Hohlstange 17 her und wird durch eine Feder 27 in dieser Lage gehalten.
Die Lage des Blechstreifens 7 ist derart, daß der Hilfsgreifer knapp hinter dem Strei··
fenanfang steht. Wird nun der Greif er wagen durch die Schwinghebel von der Mittel- oder
Ruhestellung in die hintere Endlage entsprechend der Abb. 4 bewegt, so wird zunächst
das hintere Ende der Hohlstange an den Anschlag 22 treffen, wodurch die Hohlstange
samt dem Hilfsgreifer zum Stillstand kommt, während sich der Greiferwagen
weiterbewegt. Kurz vor Hubende trifft der ■ Bolzen 23 der Haltevorrichtung 14 des Steuerschiebers
13 ebenfalls auf > den Anschlag 22 und löst dadurch die Haltevorrichtung des
Steuerschiebers aus, worauf letzterer, durch die Feder in seine vordere Endlage verschoben,
die Bohrung 12 vom Saugraum 11 zum
Transportgreifer freigibt. Gleichzeitig kommt bei Hubende die Bohrung 16 der Hülse 15 mit
der öffnung 20 der Hohlstange in Deckung, wodurch der Hilfsgreifer ebenfalls mit dem
Saugraum 11 in Verbindung steht. In diesem
Augenblick wird die Saugvorrichtung in ■Tätigkeit,.gesetzt und der Blechstreifen vom
Transport- und vom Hilfsgreifer gefaßt.
■ Bei der nun folgenden Bewegung des
' Greiferwagens in seine vordere Endlage wird der von den Greifern gefaßte Blechstreifen
vom Stapel abgehoben und zunächst durch den Hilfsgreifer in die weiteren, nicht dargestellten
Vorschubelemente eingeführt. Ist der Blechstreifen vom Hilfsgreifer genügend
weit eingeführt, so. kommt das Ventil 1.9 am
Anschlag 24 zur Anlage. Bei der Weiterbewegung des Greiferwagens wird das Ventil
in die Bohrung der Hohlstange gedrückt, wobei die Verbindung zwischen Saugraum 11
und dem Hilfsgreifer unterbrochen und eine Verbindung des letzteren mit der Atmosphäre
durch den Kanal 25 des Ventils 19 hergestellt
wird, was zur Folge hat, daß der Hilfsgreifer den Blechstreifen losläßt. ,
Sobald der Bund des Ventils 19 am Hilfsgreifer
anliegt, kommt letzterer samt der Hohlstange zum Stillstand. Der Greiferwagen
mit dem Transpartgreifer schiebt nun den Blechstreifen bei der fortdauernden Vorwärtsbewegung
in die Vorschubelemente weiter ein. Kurz vor Hubende entsprechend Abb. 5
stößt der Bolzen 26 des Steuerschiebers 13 am feststehenden Hilfsgreifer an, die Bohrung
12, weiche die Verbindung des Saugraumes 11
mit dem Transportgreifer herstellt, wird allmählich überdeckt, bis bei Hübende die Bohrung12
vollständig abgeschlossen ist und der Transportgreifer mit der Atmosphäre in Verbindung
. steht, wodurch der Greifer den Blechstreifen freigibt. Der Greiferwagen
kehrt hierauf in seine Mittel- oder Ruhelage nach Abb. 3 zurück, wobei das Ventil 19 durch
die Feder 27 in die Anfangslage zurückkehrt. Der Greiferwagen bleibt dann in der Mittelstellung
so lange in Ruhe, bis die weiteren Vorschubelemente dein Blechstreifen restlos
dem Werkzeug zugeführt haben. In den Abbildungen ist der Einfachheit halber der
Greiferwagen nur mit einem Transportgreifer ausgerüstet; selbstverständlich können auch
mehrere Transportgreifer angeordnet werden.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Selbsttätige Streifenzuführungsvorrichtung für Pressen, Stanzen und ähnliche Arbeitsmaschinen mit aus Saugköpfen bestehendem Hauptgreifer und das Ende' des Streifens erfassendem Hilfsgreifer, dadurch gekennzeichnet, daß Haupt- und Hilfsgreifer zum Transport des Streifens in der gleichen Richtung bewegt werden, wobei die Bewegung des Hilfsgreifers durch Anschläge (22, 24) sobegrenzt wird, daß der Hilfsgreifer einen kleineren Weg als der Hauptgreifer zurücklegt und nur teilweise an den Bewegungen des letzteren teilnimmt.
- 2. Selbsttätige Streifenzuführungsvorrichtung nach Anspruch i/ dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Abschalten der Transport- und des Hilfsgreifers (vom Sauggebläse) durch getrennte Steuervorrichtungen, z. B. Steuerschieber u. dgl., erfolgt.
- 3. Selbsttätige Streifenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgreifer (18) am Vorderende einer" in einer Hülse (15) des Saugraumes· (11) der Hauptgreifer (10) verschieblichen Hohlstange (17) befestigt ist, deren Hohlraum (2) an diesem Ende durch ein den Durchgangskanal vom Hohlraum (2) zum Hilfsgreifer (18) steuerndes Ventil (19) abgeschlossen ist und auf der am hinteren Ende der Hülse austretenden Seite eine öffnung (20) trägt in solcher Entfernung, daß in der hinteren Endstellung des die "Greifer tragenden Wagens diese öffnung (20) der Hohl-' stange mit einem Durchtrittskanal (16) zum Saugraum und gleichzeitig durch das Ventil (19) der Hohlraum der Hohlstange mit dem Hilfsgreifer in Verbindung, steht, während in der vorderen Endstellung des Greiferwagens die öffnung (20) der Hohlstange (17) mit der freien Atmosphäre in Verbindung steht, der Durchgangskanal (16) zum Saugraum hingegen und die Durchgangsöffnung des Hilfsgreifers abgesperrt sind.
- 4. Selbsttätige, Streifenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Verschiebung der den Hilfsgreifer tragenden Hohlstange zum Hub des Greiferwagens durch Anschlagflächen (22, 24) erfolgt, gegen welche bei Bewegung des Greiferwagens aus der Mittelstellung in die End-Stellungen die Hohlstange (17) des Hilfsgreifers (iS) anstößt.
- 5. Selbsttätige Streifenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportgreifer (Hauptgreifer 10) durch einen Schieber (13) gesteuert werden, der in der hinteren Endstellung durch Anschlagen an der festen Gestellwand (22) und in der vorderen Endstellung durch Anschlagen an dem Hilfsgreifer (18) gesteuert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM129570D DE651792C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM129570D DE651792C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE651792C true DE651792C (de) | 1937-10-20 |
Family
ID=7331773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM129570D Expired DE651792C (de) | 1934-12-22 | 1934-12-22 | Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE651792C (de) |
-
1934
- 1934-12-22 DE DEM129570D patent/DE651792C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE651792C (de) | Selbsttaetige Streifenzufuehrungsvorrichtung fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen | |
| DE2303659C3 (de) | Vorrichtung zum automatischen Zu- oder Abführen von Werkstucken zu bzw. aus Werkzeugmaschinen | |
| DE217938C (de) | ||
| DE592991C (de) | Hydraulische Blechbearbeitungspresse | |
| DE448531C (de) | Vorrichtung zur Zufuehrung von Bandmaterial, wie Blech, Karton, Linoleum u. dgl., zu Zick-Zack-Pressen | |
| DE351222C (de) | Bogenanlegevorrichtung mit Anlegemarken und Ausrichtgreifern | |
| DE660284C (de) | Zufuehrungsvorrichtung fuer Zuschnitte zu Pressen | |
| DE141695C (de) | ||
| DE207980C (de) | ||
| DE186586C (de) | ||
| DE679381C (de) | Mit Stahllinienwerkzeugen arbeitende Stanze zum Zerlegen von Bogen aus Pappe in eineVielzahl von Zuschnitten | |
| DE275664C (de) | ||
| DE629560C (de) | Blechzufuehrungsvorrichung fuer Kreismesserscheren | |
| DE272573C (de) | ||
| DE182407C (de) | ||
| AT133160B (de) | Druckpresse mit einem festen Druckstock und neben diesem in Druckstellung gebrachten Druckplatten. | |
| DE270918C (de) | ||
| DE474489C (de) | Kupplungsvorrichtung fuer Lochstanzen | |
| DE291673C (de) | ||
| DE292427C (de) | ||
| DE393931C (de) | Loeschvorrichtung fuer die vorbereitende Einstellung von zur Bildung einer Zeile geeigneten Maschinen | |
| DE182304C (de) | ||
| DE251339C (de) | ||
| DE201064C (de) | ||
| DE537700C (de) | Auslegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen |