DE651560C - Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder aehnlichem Material zum Einfuehren in Koerperhoehlen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder aehnlichem Material zum Einfuehren in Koerperhoehlen

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DE651560C
DE651560C DET45802D DET0045802D DE651560C DE 651560 C DE651560 C DE 651560C DE T45802 D DET45802 D DE T45802D DE T0045802 D DET0045802 D DE T0045802D DE 651560 C DE651560 C DE 651560C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/2082Apparatus or processes of manufacturing
    • A61F13/2085Catamenial tampons

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  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder ähnlichem Material zum Einführen in Körperhöhlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder ähnlichem Material zum Einführen in Körperhöhlen. Zur Lösung dieser Aufgabe hat man bereits im Handbetrieb Vorformlinge äus Watte in einer Preßkammer mittels seitlich verschiebbarer Preßstempel und eines in der Längsrichtung beweglichen Kolbens zu einem Pfropfen zusammengepreßt. Hierauf wurden die Preßteile zurückgenommen und der Pfropfen durch Hand entfernt.
  • Die neue Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Preßraum, eine Aufnahmekammer, seitliche Preßstempel, die sich in den Preßraum hineiiibewegen und den Wattestreifen seitlich zusammenpressen, sowieeinen Kolben, der den Wattestreifen in der Längsrichtung zusammenpreßt und nach dem Schließen der seitlichen Preßst,empel die gepreßte Watte aus dem Preßraum in die Aufnahmekammer ausstößt.
  • Der Fortschritt der Erfindung besteht darin, daß der gesamte Vorgang mechanisiert ist, daß von loser Watte ausgegangen werden kann und daß ein besonderer Aufnahmeraum vorgesehen ist sowie ein Kolben, der zuerst preßt und dann ausstößt, ohne daß dies von der Hand bewirkt werden muß. 1 Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Einrichtung so 'ausgebildet ist, daß die Pfropfen oder Kerne für eine Zeitspanne unter Druck gehalten werden, damit die Fasern sich setzen, ohne daß diese Zeitspanne die Mengenproduktion der Maschine nachteilig beeinflußt.
  • Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise an Hand der Zeichnungen beschrieben. In der zeichnerischen Darstellung bedeutet Fig. i eine Seitenansicht, wobei der Antriebsmechanismus fortgelassen ist.
  • Fig.2 ist ein senkrechter Schnitt längs der Linie 2-2 in Fig. i.
  • Fig.3 ist ein ähnlicher Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. i.
  • Fig. ¢ ist ein Längsschnitt längs der Linie ¢-4: in der F ig. 2.
  • Fig.5 ist ein waagerechter Schnitt längs .der Linie 5-5 in der Fig. 4.
  • Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt längs der Linie 6-6 in der Fig. .l.
  • Fig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie 7-7 in der Fig. a. mit Einzelheiten.
  • Fig.8 ist eine Eildansicht längs der Linie S-8 in der Fig..l, wobei einigt: Teile weggebrochen sind.
  • Die Fig. 9 und 1o sind vergrößerte Teilschnitte längs der Linie 6-6 in der Fig. 4, die die Preßbacken in geschlossener bzw. offener Stellung zeigen.
  • Fig. t i ist ein Schnitt mit Einzelheiten, der die Wirkung des Ausstoßkolbens in der Kammertrommel zeigt.
  • Die Fig. 12 und 13 sind vergrößerte Längsschnitte längs der Linie 4.-4 von Fig.2, die den Kolben in .der Ausgangs- bzw. Schlußstel.lung zeigen.
  • Fig.14 ist eine Teilansicht der Kugelverrastung der Kammertrommel.
  • Fig:15 ist eine Darstellung des ersten Preßvorganges.
  • In Fig. 12 ist der Wattestreifeil, der zusammengepreßt werden soll, mit 1o und sein Handhabeband mit 57 bezeichnet. Die fertigen Pfropfen oder Kerne sind mit i i bezeichnet.
  • Die Maschine (Abb.4) besteht aus einer Stopfplatte 12 mit hin und her gehender Beweg .nag; die den Wattestreifen i o m eine Preßkammer 14 schlägt. Die Preßkammer 14 ist mit einer Glasplatte i 5 überdeckt,: unter der die zwei seitlichen Preßbacken 16 hin und her gehen (Fig. 9, i o, 15). .Nach dem Eintritt der gestopften Watte i o in die Preßkammer 14 schließen sich die beiden seitlichen Backen 16. Die Flächen dieser Treßbacken sind halbzylindrisch geformt, so daß sie der Watte eine zylindrische Kernform i i (Fig. i i) erteilen. Dieser zusammengepreßte Kern wird dann aus der Preßkammer mit Hilfe eines Preßkolbens 17 (Fig. 4) ausgestoßen. Von der Preßkammer gelangt die Watte durch eine Bohrung in dem Führungsblock 18 in eine von mehreren Kammern i c) einer Kammertrommel 2o. Der Kolben 17 dringt genügend -weit in die Kammer 19 ein, um dem darin befindlichen Wattepfropfen eine zweite Pressung zu erteilen, so daß er gegen ein- kopfbildendes Preßstück 21 am entgegengesetzten Erde der Kammer gedrückt -wird, das dem Pfropfen einen pilzförmigen Kopf gibt. Die Kammertrommel bewegt sich dann so, daß sie die nächstfolgende Kammer zur Aufnahme des nächsten Pfropfens darbietet usw. Die Pfropfen werden in der Kammertrommel so lange gehalten, bis diese ungefähr drei Viertel einer Umdrehung vollendet hat, zu welcher Zeit die Kammern einem Ausstoßkolben 22 (Fig. 4 und 9) gegenüberstehen, der die fertigen Wattetanipone aus der Kammertrommel in einen. passenden Sammler aus-,wirft.
  • Im einzelnen besteht die Maschine (Fig. 4) .,üs einem Traggerüst 23, das oben einen Werktisch 24 trägt. Der Tisch 24 besitzt über seine ganze Länge einen Längskanal, der Raum für den Preßkolben und seinen Antrieb bietet. Seitwärts in dem Gerüst ist eine Antriebswelle 25 gelagert und mit deiner Nocke 26 versehen. Auf der Antriebswelle sitzt ein Schwungrad 89.
  • am Boden des Gerüstes 23 ist um eine Achse 28 schwingbar ein Nockenhebel 27 angelenkt, der mit einer Nockenabrollwalzc 37 versehen ist, die beständig durch eine Zugfeder 3S gegen die Nocke 26 gedrückt wird. Das obere Ende dieses Hebels ist vermittels des Gliedes 29 mit einem Gleitblock 3o verbunden, der in Seitennuten 31 im Drittelteil des Werktisches ?4 läuft. Das hintere Ende des Kolbens 17 ist in einem Kolbenblock 32 eingeschraubt, der mit dem Gleitblock 3o durch die Einstellschraube 33 verbunden ist, so daß der Abstand zwischen dem Kolbenblock und dein Gleitblock geändert -werden kann, uni die Länge des Kolbens 17 genau einstellen zu können. Der Druck des Gleitblockes 3o wird durch die Feder 35 auf den Kolbenblock.3z übertragen. Die Feder 35 bestimmt den Druck, der auf den Pfropfen ausgeübt wird, und läßt sich durch die Federeinstellschraube 36 einregeln. Bei Drehung der Welle 25 schwingt die -`locke 26 den Hebel 27 , hin und her, so daß der Kolben 17 entsprechend der Führung der Nocke 26 hin und her geht.
  • Der Antrieb der seitlichen Prcßbacken 16 ist aus Fig. i, 4, 5 in folgender Weise zu ersehen: Die Nockenwelle 39 ist unterhalb der seitlicheil Preßbacken 16 angeordnet und mit einer zylindrischen Nockeneinrichtung 4o versehen; sie -wird von der Antriebswelle 25 durch Übersetzungsräder tla, Welle 42 und Zahnräder 43 angetrieben, so daß sie sich in Übereinstimmung mit der Antriebswelle 25 dreht. Gemäß Fig. 6 ist die Nockenwelle 39 mit einem Paar entgegengesetzt -wirkender Nokken 44 versehen, gegen die Nockenabwälzer an den unteren Enden eines Hebelpaares 45 durch die Zugfeder 46 gedrückt -werden. Die Hebel 45 sind zwischen ihren Enden an Zapfcl147 gelagert, die an einer Querstrebe des Gerüstes 23 angebracht sind. Das obere Ende jedes dieser Hebel 45 ist mit seiner der beiden seitlichen Preßbacken 16 durch ein Zwischenglied 41 verbunden. Die Noel:cn 44 bewirken bei Drehung der Welle 39, daß die Hebel 45 abwechselnd bei jeder Umdrehung einmal die Seitenbacken 16 voneinander icntfernen oder sie gegeneinanderschicben.
  • Der Ausstoßkolben 22 (Fig. 4. und i i) wird mittels einer Nocke 4o an der Nockell-vielle 39 bewegt. Diese brocke -wirkt auf das untere Ende eines Hebels ;4(); der zwischen seinen Enden einen Drehzapfen 5o besitzt. Das obere Ende dieses Hebels ist durch ein Glied 51 mit dem Ausstoßkolben 22 verbunden. Eine Zugfeder 5: bewirkt die l-,iicklaufbewegung des Kolbens 22. Gemäß Fig. 12 ist die Stopfplatte 12 an einer Wellte 13 befestigt, die durch die Kurbel 53 (Fig. i) gedreht wird. Die Kurbel 53 ist durch eine Verbindungsstange 54 mit einem Kurbelzapfen an der Fläche einer angetriebenen Scheibe 55 verbunden, die innerhalb des Gerüstes 23 sitzt und durch einen Riemen 56 angetrieben wird. Um die Bedienungsperson vor der Stopfplatte iz (Fig. 12) zu schützen, ist ein Schutzblech 86 vorgesehen.
  • Der Wattestreifen io ist, wie oben gesagt, mit Handhaben oder Schnüren 57 versehen, welche hinter den Streifen beim Eintritt in die @Preßkammer 14 (Fig.4) folgen. Die Kammertrommel 2o dreht sich zwischen zwei Betätigungen des Kolbens 17 nicht so weit, daß diese Bänder 57 vollständig aus der Preßkammer herausgezogen werden. Es muß daher eine Einrichtung vorgesehen sein, um das Band des vorangegangenen Pfropfens herauszuziehen, bevor der nächste Pfropfen in die Kammer eintritt. Dies wird durch eine verhältnismäßig dünne Bandziehklinge 58 (Fig. i, 6, ;, 8) erreicht, die in den Raum zwischen Führungsblock 18 (Fig. 4) und Kammertrommel 20 eindringt, nachdem der jeweilige Pfropfen in seine Kammer i 9 ieingetr eten ist, und die dann wieder zurückgeht. Auf diese Weise werden die Bänder aus der Preßkammer gezogen und längs der Stirnfläche der Kammerwalze 20 abwärts gefaltet. Die Klinge 58 wird von einem Kurbelhebel 59 (Fig.6 bis 8) hin und her bewegt, der um das an dem Werkstück 24 befestigte Lager 6o drehbar ist. Gemäß Fig. 8 wird der Kurbelhebel 59 durch die Verbindungsstange 61, die zum äußeren Ende einfies Nockenhebels 62 führt, in hin und her gehende Bewegung versetzt. Das andere Ende des Nockenhebels 62 lehnt sich gegen eine Nocke 63 an der Welle 39, so daß bei jeder Umdrehung der letzteren der Hebel 62 gehoben wird und die Klinge 58 längs der Fläche der Kammertrommel 20 abwärts drängt, so daß das Band 57 längs dieser abwärts gezogen wird.
  • Die Kammertrommel 20 wird durch folgende Einrichtung gedreht: Der Umfang der Trommel 20 ist mit Sperrzähnen 64 (Fig. 6) versehen, gegen die sich eine gleitende Sperrklinke 65 (Fig. 7) stützt. Die. gleitende Sperrklinke 65 wird von einem einzigen Sperrzahn 66 betätigt, der an der Nockenwelle 39 sitzt. Die Klinke ist mit einem oberen Sperrzahn versehen, der in die Zähne 64 der Walze 2o eingreift, sowie mit einem unteren Sperrzahn, der mit dem Zahm der Nockenscheibte 66 zusammenarbeitet. Eine Feder 67 hält beständig das eine Ende der Klinke aufwärts, so daß der obere Zahn im Eingriff mit einem Zahn 64 gehalten ist. Eine zweite Feder 68 bewirkt den Rücklauf der Klinke in ihre Anfangsstellung nach jedem Hinundhergang. Man sieht, daß jede Umdrehung der Welle 39 in dem Uhrzeiger !entgegengesetztem Sinne über die Sperrklinke 65 die Kammerwalze um den Abstand eines Zahnes dreht. Da ebensoviel Zähne wie Kammern i9 vorhanden sind, so dreht sich die Walze um den Abstand einer Kammer.
  • Es ist wesentlich, daß die Kammern i 9 der Kammertromme12o genau in Verlängerung des Kolbens 17 anhalten. Um dies zu bewirken, ist der Umfang der Kammertrommel mit einer Reihe von Vertiefungen 83 versehen, in die gemäß Fig. 14 eine unter Federwirkung stehende Küge184 nach jeder Bewegung der Trommel gedrückt wird, wodurch eine genaue Übereinstimmung mit den Kammern i9 erzielt wird.
  • Der Schlußstoß der Pfropfen bei ihrem Eintritt in die Kammern der Trommel2o _wird vom Kopf eines Stempels 21 (Fig. 4) aufgenommen, dessen Ende pilzförmig gestaltet ist, um den Kopf des Pfropfens entsprechend zu formen. Der Stempelei wird von :einem gleitend angebrachten Stempelblock 69 getragen, und seine Lage in dem Formblock kann durch die Einstellschraube 70 geregelt werden. Der Stempelblock 69 geht bei jedem Hub gegen die Is-'ammertrommel2o hin -und zurück, während letztere gedreht wird. Diese hin und her gehende Bewegung wird durch eine Verbindung des Stempelblocks 69 mit dem oberen Ende eines hin und her gehenden Hebels 71 bewirkt. Dier Hebel 71 ist in der Mitte zwischen seinen Enden an einem Schwingzapfen 72 drehbar befestigt und trägt an seinem unteren Ende (Fig.4, 5) eine Nockenbegleitwalze 73. Die Walze 73, deren Drehachse mit dem Hebel 71 im wesentlichen parallel liegt, läuft auf einer flächigen Nocke 74, die ebenfalls an der Nockenwelle 39 sitzt. Man sieht, daß bei jeder Umdrehung der Welle 39 der das Endstück formende Stempel 21 gegen die Kammertrommel 2o hin bewegt wird, um den Stoß .des ankommenden Pfropfens aufzufangen, so daß dieser nicht durch die Kammer hindurchgedrückt werden kann und ein Kopf an ihm geformt wird. Eine Feder 7 5 hält den Hebel 71 gegen seine Nocke 74: ; Die Vorrichtung kann in irgendeiner Weise angetrieben werden. Wie gezeigt, empfängt sie von einem Reduziergetriebie 76 (Fig. 2 und 5) ihre Bewegung, das seinerseits durch einen Elektromotor 77 über einen Riemen 78 seinen Antrieb erhält. Der Riemen 56, der die Stopfplatte 12 bedient, kann von einer Scheibe .angetrieben werden, die auf der festen Welle des Reduziergetriiebes 76 sitzt.
  • Die Welle des ReduziiergetrIebes trägt ein festes Kupplungsglied 79 (Fig. 2) und das Ende der Antriebswelle 25. ein gleitendes Kupplungsglied 8o, das darauf versplintet ist und mit dem ersten Kupplungsglied 79 zusammenarbeitet. Das Kupplungsglied 8o wird von einem Kupplungshebel 8 i bewegt, der seinerseits von dem elektrischen Solenoid 82 gesteuert wird. Wird das Solenoid eingeschaltet, so wird die Kupplung in Eingriffstellung versetzt. Wird -es ausgeschaltet, so -wird jene ausgekuppelt. Das Solenoid kann durch einen Drücker oder Schalter betätigt werden, der. für die Stellung der Bedienungsperson bequem liegt, so daß die Maschine rasch angehalten und in Gang gesetzt werden kann. Auf Wunsch kann eine Reibungskupplung verwendet werden.
  • Der Betrieb vollzieht sich in folgender Weise Die Bedienungsperson führt einen Wattestreifen io unter den Stopfblättschutz 86 ein, wo dieser von der Stopfplatte i2 ergriffen und in die Preßkammer 14 gestopft wird. Der Bedienungsmann betätigt hierauf den Solenoidkontäkt und bewirkt, daß das Solenoid die Antriebswellenkupplung zum Eingriff bringt. Die erste Bewegung besteht darin, über den Vorsprung 88 (Fig. 4) der Nocke 26 den Kolben ein kurzes Stück vorlaufen zu lassen, wodurch die Watte in die Preßkammer 14 gepreßt wird.. Der Kolben bewegt sich hierauf ein wenig zurück, während die Seitenstempel 16 sich um .die Watte schließen und einen Zylinderblock daraus formen. Der Kolben 17 bewegt sich nun wieder vorwärts und stößt den vorgepreßten Pfropfen in die Kammertrommel 2o, wo er die Schlußpressung gegen den Kopfstempel 21 ausübt. Der Kolben läuft hierauf in seine Anfangsstellung zurück, die Seitenstempel offnen sich, und die Kammertrommel dreht sich um eine Kammerabstandstrecke, um den nächsten Pfropfen aufzunehmen. Während der Pfropfen seine Endpressung in der Kammertrommel erhält, wird der Ausstoßkolben durch die Nocke 4o vorwärts getrieben und wirft den entsprechenden Pfropfen aus der Kammertrommel.
  • Zu beachten ist die erste Wirkung des Kolbens 17. Wenn dieser Kolben seinen Eintritt zwischen die Seitenstempel beginnt, so stehen letztere in Reibungseingriff mit dem Wattekern. Dies bewirkt, daß der Kolben gemäß Fig. 15 die Schichten nach vorwärts ausbiegt. Wenn die Seitenstempiel hierauf diese Schichtungen umschließen, so -werden diese gleichmäßig nach rückwärts um sich selbst zurückgebogen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder ähnlichem Material zum Einführen in Körperhöhlen, bei der der Pfropfen in seiner Preßkammer mittels eines seitlich verschiebbaren Preßstempels und eines in Längsrichtung beweglichen Kolbens zusammengepreßt wird, gekennzeichnet durch einen Preßraum (r¢), eine Aufnahmekammer (i 9), seitliche Preßstempel -(16), die sich in den Preßraum (14) hineinbewegen und -den Wattestreifen (io) seitlich zusammenpressen, sowie einen Kolben (17), der den Wattestreifen in der Längsrichtung zusammenpreßt und nach dem Schließen der seitlichen Preßstempel (16) die gepreßte Watte (i i) -aus dem Preßraum in die Aufnahmekammer ausstößt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kopfstempel (21) am Ende der Aufnahmekammer (i 9), der infolge des Druckes des Kolbens (17) an dem Wattepfropfen (i I) einen Kopf bildet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2; gekennzeichnet durch eine Reihe von Aufnahmekammern (i 9) in einer Kammertrommel (2o); die zwischen Preßraum (14) und Kopfstempel (2 i) bewegt-werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine hin und her gehende Stoffplatte (12) zum Einstopfen der Watte in gefalteter oder gewickelter Form in den Preßräum (14).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis ¢, gekennzeichnet durch einen Führungsblock (18) zwischen Preßräum (14) und Aufnahmekammer (i9) mit einer Bohrung zum Führen des vom Kolben (17) bewegten Gutes vom Preßraum zur Aufnahmekammer.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet .durch eine Hiebelvorrichtung (72, 73) zum Anlegen des Kopfstempels (21) gegen aufeinanderfolgende Aufnahmekammern (i 9), sobald diese dem Preßraum (14) vorgelagert sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch eine Antriebswelle mit Nocken und Nockenhebel (25, 26, 27), die dem Kolben (17) erst einen Preßhub und hierauf einen längeren Ausstoßhub erteilt.
DET45802D 1934-10-05 1935-09-29 Vorrichtung zur Herstellung von formhaltenden Pfropfen aus Watte oder aehnlichem Material zum Einfuehren in Koerperhoehlen Expired DE651560C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097620B (de) * 1955-06-23 1961-01-19 Hytakos A G Maschine zum Herstellen von formhaltigen Wattepresslingen, insbesondere von Tampons

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097620B (de) * 1955-06-23 1961-01-19 Hytakos A G Maschine zum Herstellen von formhaltigen Wattepresslingen, insbesondere von Tampons

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