DE65110C - Verfahren zur Darstellung von o-Methoxy-ana-acetylamidochinolin. (2 - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von o-Methoxy-ana-acetylamidochinolin. (2

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DE65110C
DE65110C DENDAT65110D DE65110DA DE65110C DE 65110 C DE65110 C DE 65110C DE NDAT65110 D DENDAT65110 D DE NDAT65110D DE 65110D A DE65110D A DE 65110DA DE 65110 C DE65110 C DE 65110C
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Description

KAISERLICHES
Fischer und Renouf erhielten durch Einwirkung von Jodmethyl auf o-Oxychinolin in Gegenwart von Aetzalkalien in methylalkoholischer Lösung den ο - Oxychinolinmethyläther vom Siedepunkt 274°.
Behandelt man diesen Methyläther, am besten in Form des schwefelsauren Salzes, mit starker Salpetersäure oder mit Salpeterschwefelsäure, so resultirt, aufser wenigen Procenten Dinitrokörper, das zuerst von uns dargestellte o-Methoxy-ana-nitrochinolinvomSchmelzpunkt 1 51 '/2°. Der Körper bildet gelbe Nädelchen, ist in Alkohol leicht löslich, in Wasser unlöslich. Die basischen Eigenschaften sind noch insofern vorhanden, als der Körper sich in verdünnten Säuren mit Leichtigkeit auflöst, aus diesen Lösungen aber durch kohlensaure- oder Aetzalkalien sofort und quantitativ gefällt wird.
Durch Reduction des Nitrokörpers mit Zinn bezw. Zinnchlorür und Salzsäure oder Eisenfeile und Salzsäure resultirt aus demselben das o-Methoxy-ana-Amidochinolin, ein in gelben Nadeln krystallisirendes, alkohollösliches Product vom Schmelzpunkt 155 bis 156°. In kaltem Wasser ist dasselbe schwer löslich. Das bei' 90 bis ioo° getrocknete Amidoproduct liefert beim Kochen mit Eisessig oder mit Eisessig und Essigsäureanhydrid, oder in Form des Zinndoppelsalzes bezw. salzsauren Salzes mit Eisessig, essigsaurem Natrium und Essigsäureanhydrid das o-Mefhoxy-ana-monoacetylamidochinolin vom Schmelzpunkt 178 bis 1790.
Dasselbe ist in warmem Wasser ziemlich schwer, in kaltem sehr schwer löslich und scheidet sich daraus in octaederähnlichen Krystallen ab, welche ι Molecül Wasser enthalten. In Alkohol ist das Acetylproduct bedeutend leichter löslich. Der an sich farblose Körper besitzt häufig selbst nach dem Reinigen mit Thierkohle eine etwas röthliche Farbe. Dem Schmelzpunkt macht dieses nichts aus.
Als Beispiel zur Darstellung diene folgende Vorschrift:
A. Gewinnung des Aethers.
S. Ber. d. deutsch, ehem. Ges. XIV, 2570.
B. Gewinnung des Nitroproductes.
Zur Gewinnung des o-Methoxynitrochinolins werden am vortheilhaftesten die ätherischen Auszüge, welche von der Arbeit A herrühren, nach dem Trocknen mit der berechneten Menge concentrirter Schwefelsäure vorsichtig versetzt, nachdem in einem aliquoten Theil die Menge des Methyläthers durch Abdunsten undTrocknen bestimmt worden ist. Das auf diese Weise resultirende schwefelsaure Salz ist in der Wärme flüssig, in der Kälte butterartig und wird zur Nitrirung unter Kühlung in die fünffache Menge Salpetersäure (spec. Gew. 1,52) langsam eingetragen. Nach ca. 3 tägigem Stehen bei Zimmertemperatur hat sich ein wenig Jod ausgeschieden, welches man durch Filtration durch Glaswolle entfernt. Die Reactionsmasse wird dann in

Claims (1)

  1. Wasser gegossen, das ausgeschiedene Dinitrpproduct abfütrirt und das Filtrat neutralisirt, worauf das o-Methoxy-ana-nitrochinolin sofort mit dem schon ziemlich reinen Schmelzpunkt 148 bis 1490 ausfällt. Zur Weiterverarbeitung ist es hinlänglich rein; der Schmelzpunkt kann durch Reinigung über das salpetersaure Salz oder durch Umkrystallisiren aus Alkohol auf ι 5 ι Y2 0 gebracht werden.
    C. Darstellung des Amidoproductes.
    Der Nitrokörper wird auf die gebräuchliche
    Weise mit Zinn bezw. Zinnchlorür und Salzsäure oder mit Eisenfeile und Salzsäure reducirt. Im ersten Falle wird das schwer lösliche Zinndoppelsalz nach dem Absaugen und Trocknen zur Weiterverarbeitung aufgehoben oder das Zinn durch Schwefelwasserstoff entfernt und das beim Eindampfen des vom Schwefelzinn befreiten Filtrates resultirende salzsaure Salz weiter verarbeitet bezw. durch kohlensaures Natrium in das freie Amidoproduct verwandelt. Im zweiten Falle wird die Reductionsmasse mit Alkohol extrahirt, wobei nach dem Verdunsten des Alkohols das o-Methoxy-ana-amidochinolin krystallinisch zurückbleibt.
    D. Darstellung des Acetylproductes.
    Die trockene Amidoverbindung wird einige
    Stunden mit Eisessig oder kurze Zeit mit Eisessig und Essigsäureanhydrid gekocht bezw. das Zinndoppelsalz oder salzsaure Salz mit der doppelten tt'er berechneten Menge essigsauren Natriums, Essigsäureanhydrids und Eisessigs kurze Zeit aufgekocht, danach die Reactionsmasse in Wasser gegossen und mit Ammoniak neutralisirt. Der entstandene Niederschlag wird durch Absaugen von der Flüssigkeit getrennt und dann zunächst aus Alkohol, darauf aus Wasser unter Zusatz von Thierkohle umkrystallisirt, wobei das o-Methoxy-ana-monoacetylamidochinolin als weifse oder schwach röthlich gefärbte krystallinische Masse resultirf. Der Körper besitzt ebenso wie das o-Aethoxy-ana-monoacetylamidochinolin antipyretische „und antineuralgische Eigenschaften und soll in der Therapie Verwendung finden.
    Patenτ-Anspruch:
    Verfahren der durch Patent No. 60308 geschützten Art zur Darstellung von o-Methoxyana-monoacetylamidochinolin, darin bestehend, dafs man das o-Methoxychinolin mit starker Salpetersäure oder Salpeterschwefelsäure, oder in Form des schwefelsauren Salzes mit starker Salpetersäure bezw. Salpeterschwefelsäure nitrirt, das dabei entstandene o-Methoxy-ana-nitrochinolin mit Zinn bezw. Zinnchlorür und Salzsäure oder mit Eisenfeile und Salzsäure zum entsprechenden Amidokörper reducirt und diesen mit Eisessig oder mit Eisessig' und Essigsäureanhydrid bezw. in Form des Zinndoppelsalzes oder salzsauren Salzes mit essigsaurem Natrium, Eisessig und Essigsäureanhydrid acetylirt.
DENDAT65110D Verfahren zur Darstellung von o-Methoxy-ana-acetylamidochinolin. (2 Expired - Lifetime DE65110C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2494083A (en) * 1945-04-17 1950-01-10 Wyeth Corp Disubstituted glycyl derivatives of amino quinolines

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