DE650669C - Einrichtung zur Signalisierung des Wertes der eingeworfenen Muenzen in Muenzfernsprechern - Google Patents

Einrichtung zur Signalisierung des Wertes der eingeworfenen Muenzen in Muenzfernsprechern

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DE650669C
DE650669C DET46435D DET0046435D DE650669C DE 650669 C DE650669 C DE 650669C DE T46435 D DET46435 D DE T46435D DE T0046435 D DET0046435 D DE T0046435D DE 650669 C DE650669 C DE 650669C
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DE
Germany
Prior art keywords
coin
lever
value
channel
signaling
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Expired
Application number
DET46435D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Langner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung für Münzfernsprecher, durch die je nach dem Wert der eingeworfenen Münze verschiedene Signale ausgelöst werden, um eine Gebührenkontrolle im Amt zu ermöglichen. Eine bekannte Einrichtung dieser Art sieht für jeden Münzwert gesonderte Münzkanäle vor, in die je zwei Hebelarme hineinragen. ,Ein elektromechanischer Speicher ist den
ίο Münzkanälen gemeinsam zugeordnet. In ihm werden beim Einführen der Münzen durch Verdrängen der einen Hebelart je nach der Wertigkeit der Münzen bestimmte Signale eingespeichert und nach Richtigbefund von
is den Münzen an der anderen Hebelart ausgelöst. Hierauf sendet der Speicher eine der Wertigkeit der eingeführten Münzen entsprechende Anzahl Stromstöße nach der Überwachungseinrichtung im Amt aus. Weiter
so wurde zur Ausübung der Gebührenkontrolle schon vorgeschlagen, die Münzen je nach Größe in eine Vorrichtung einzeln einzuführen und aus dieser die Münzen an einem Hebel außerhalb des Gehäuses von Hand durch Verschwenken desselben zu kassieren. Hierbei kommen die Münzen mit einer Einrichtung vorübergehend in Eingriff und die Wertigkeit ' der Münzen wird durch Kontaktgabe an einer Einrichtung des Amtes kenntlich gemacht.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch große Einfachheit und Sicherheit im Betrieb aus. Sie arbeitet vollkommen selbsttätig und benötigt keine störungsanfälligen elektromechanischen oder von Hand betätigten Kraftspeicher zur Aus-•sendung der Signale.
Die vorliegende Einrichtung eignet sich insbesondere für Münzfernsprecher, bei denen für eine bestimmte Art von Verbindungen (Netzgruppenverbindungen) die Gebührenkontrolle selbsttätig durch Schalteinrichtungen im Amt erfolgt, während für eine andere Art von Verbindungen (Fernverbindungen) die Gebührenkontrolle durch eine Beamtin vorgenommen wird. Für die selbsttätige Gebührenkontrolle ist die Aussendung verschiedener Stromimpulse entsprechend dem Wert der eingeworfenen Münze vom Münzfernsprecher aus notwendig. -Nach der Erfindung wird zu diesem Zweck ein einen Kontaktnocken steuernder Hebel vorgesehen, der mit verschiedenen Ansätzen in verschiedene Münz-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Langner in Berlin-Steglitz.
kanäle hineinragt und um einen verschiedenen Winkel verschwenkt wird, je nachdem in welchem Münzkanal die Belastung des Hebels durch die eingeworfene Münze erfolgt. Durch die verschiedene Drehung des Hebels wijjjä' eine verschiedene Anzahl von Steuerimpulseil ausgesendet. Der Hebel verlangsamt gleichzeitig den Lauf der eingeworfenen Münze. Dies ist von Bedeutung für die akustische ίο Überwachung des Münzwertes durch eine Beamtin bei Fernverbindungen. In dem Münzkanal wird nämlich die Münze ein oder mehrere Male je nach ihrem Wert gegen einen Klangkörper geführt. Durch die von dem Hebel bewirkte Verminderung der Laufgeschwindigkeit der Münze wird erreicht, daß die von der Münze erzeugten Klänge in einem zur Unterscheidung genügenden Abstand erfolgen.
Die Abbildung zeigt in perspektivischer Darstellung den die Erfindung verkörpernden Teil, eines Münzfernsprechers, der mit drei verschiedenen Münzsorten, io-Pfennig-, 50-Pfennig- und 1-Mark-Stücken, betrieben werden soll.
Der Münzfernsprecher ist daher mit drei Münzkanälen, die mit 33; 41 und 42 bezeichnet sind, ausgestattet. Durch die Münzen sollen die Kontakte gk10 und ^50 je nach dem Wert der eingeworfenen Münze verschieden beeinflußt werden, und zwar soll durch das io-Pfennig-Stück der Kontakt gki0 kurzzeitig geöffnet werden; bei Einwurf eines 50-Pfennig-Stückes soll ein kurzzeitiges Öffnen des Kontaktes gkso erfolgen, während durch den Einwurf eines 1-Mark-Stückes ein zweimaliges kurz hintereinander folgendes Öffnen des Kontaktes gkea bewirkt werden soll. Durch die Kontakte gk10 und gkSfl werden im Amt die Gehührenkontrolleinrichtungen gesteuert. Für die akustische Überwachung des Münzwertes dienen die Klangkörper 31, 32. Für die 10-Pfennig-Stücke ist der Kanal 33 vorgesehen; durch die Ablenkbleche 34 und 35 wird die den Kanal 33 durchlaufende Münze gegen den Klangkörper 32 geführt. Bei ihrem Weiterlauf legt sie sich auf den in den Kanal 33 hineinragenden Ansatz des Hebels 36, der unter Einwirkung ihres Gewichtes sich um die Achse 37 dreht. Der Hebel 36 ist durch das Gegengewicht 38 ausbalanciert. An dem Hebel 36 ist ferner ein nockenartiger Ansatz 39 befestigt, der sich gegen die Rolle 40 des Geldkontaktes für die io-Pfennig-Stücke gkxo legt. Der Kanal 33 ist geschlitzt, damit der Hebel 36 bei der Gewichtsbelasiung durch die Münze ausschwingen kann. Die Drehbewegung des Hebels 36 ist so bemessen, daß durch den Nocken 39 der Kontakt gk10 einmal geöffnet wird. Die den Kanal 33 durchlaufende Münze gelangt über den Sammeltrichter 53 in einen Behälter 54, von wo sie, je nachdem ob die Verbindung· zustande gekommen ist oder nicht, in den Kassier-' behälter oder den Rückgabebehälter gelangt. -Der'Kanal 41 ist für die 1-Mark-Stücke vorfesehen, die· durch die Bleche 48 und 49 sowie en Auslaufschuh 51 zweimal gegen den Klangkörper 31 geführt werden. Die den Kanal 41 durchlaufende Münze muß während ihres Laufes den Hebel 47 hinunterdrücken. Die Laufgeschwindigkeit der Münze vermindert sieh hierdurch, so daß die von der Münze beim Anschlagen gegen den Klangkörper 31 erzeugten Klänge in einem für die Unte^ scheidung genügendem Abstande erfolgen. Der Hebel ,47 ragt mit dem Ansatz 43 in den Münzkanal 41 und mit seinem Ansatzstift 46 in den Kanal 42. Durch den Hebel 47 wird mit Hilfe des Nockens 52 am Hebel 47 der Kontaktsatz gk5a betätigt. Bei Belastung des Hebels 47 durch ein ι-Mark-Stück wird eine so große Drehung des Hebels 47 hervorgerufen, daß die Rolle 73 des Kontaktsatzes gk5fl über die Spitze 74 des Nockens 52 läuft, so daß beim Zurückschwingen des Hebels 47 unter dem Einfluß seines Gegengewichtes 75 der Kontaktsatz gkso durch die Spitze 74 des Nockens 52 zum zweiten Male angehoben wird. Beim Einwurf eines 1-Mark-Stückes findet also in genügendem Zeitabstand voneinander ein zweimaliges Öffnen des Kontaktsatzes gkso und ein zweimaliges Anschlagen des Klangkörpers 31 statt.
Beim Einwerfen eines 50-Pfennig-Stückes, das durch den Kanal 42 läuft, wird der Hebel 47 nur so weit geschwenkt, daß die Rolle 73 nicht über die Spitze 74 des Nockens 52 läuft. Es findet daher nur eine einmalige Betätigung des Kontaktsatzes gkso statt. Auch der Klangkörper 31 wird durch das 50-Pfennig-Stück nur einmal angeschlagen, da die Münze nur durch den Auslaufschuh 76 einmal gegen den Klangkörper 31 geführt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Signalisierung des Wertes der eingeworfenen Münzen in Münzfernsprechern, dadurch gekennzeichnet, daß der entsprechend dem Wert der eingeworfenen Münze unterschiedlich zu beeinflussende Kontakt (gk50) durch einen um eine Achse (37) schwenkbaren Hebel (47) gesteuert wird, dessen Ansätze (43, 46) in verschiedene Münzkanäle (41, 42) hineinragen und den durch den Münzenhelbel (47) gesteuerten Kontaktnocken (52) um einen verschiedenen Winkel verdrehen, um die Aussendung einer verschiedenen Anzahl von Impulsen zu
    veranlassen, je nachdem in welchem Kanal die Belastung des Münzenhebels erfolgt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung, der durch den Münzkanal laufenden Münze durch den in den Kanal ragenden Hebel (47) verlangsamt wird, so daß die durch das Anschlagen der Münze an den Klangkörper (31) erzeugten Klänge in einem zur Unterscheidung genügenden Abstand erfolgen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET46435D 1934-08-01 1934-08-01 Einrichtung zur Signalisierung des Wertes der eingeworfenen Muenzen in Muenzfernsprechern Expired DE650669C (de)

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