DE65040C - Eine Ausrück- und Bremsvorrichtung für mechanisch betriebene Näh- und andere Arbeitsmaschinen - Google Patents

Eine Ausrück- und Bremsvorrichtung für mechanisch betriebene Näh- und andere Arbeitsmaschinen

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DE65040C
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mechanically operated
pulley
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DENDAT65040D
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F. MÜLLER in Elizabeth, N.J., V. St. A
Publication of DE65040C publication Critical patent/DE65040C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
    • D05B69/16Devices for changing speed or for reversing direction of rotation mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Ausrück- und Bremsvorrichtung für mechanisch betriebene Näh- und andere kleine Arbeitsmaschinen ermöglicht, den betriebenen Maschinentheil in demselben Augenblick zum Stillstand zu bringen, in welchem die Aüsrückung des von dem Motor ununterbrochen bewegten Maschinentheiles erfolgt.
An der unteren Seite der Tischplatte A1 einer beliebigen Arbeitsmaschine ist ein Bock A befestigt, in dessen nach unten zeigendem Arm a ein hohler waagrechter Tragzapfen B lagert, welcher an dem äufseren Ende offen, an dem inneren durch einen gewölbten Boden b geschlossen ist und dazu dient, die Betriebsriemscheibe D der Antriebsmaschine zu stützen. Dieser Tragzapfen ist in seinem Umfang, sowie im Boden b mit Durchbrechungen b1 bezw. b2 versehen, so dafs mittelst eines in dieselben hineingeschobenen Dochtes c aus einem am Arm α befestigten Behälter C, Fig. 1 und 5, OeI an die Lauffläche der Schnurscheibe Z), sowie an diejenige der Stufenscheibe E gelangen kann, welche letztere auf der Nabe dl der Scheibe D drehbar ist. Von diesen Scheiben ist E der treibende, D der getriebene Maschinentheil. In die Schnurscheibe D ist an der der Scheibe E zugekehrten Seite ein Reibring d aus Leder eingelassen, ferner ist ihre Nabe dl bei d2 durchbohrt, um das Schmiermittel von dem Docht c durchzulassen. Die Nabe der Triebscheibe D ist durch einen Schraubstöpsel d3 geschlossen, dessen Endfläche sich gegen den Boden b des Tragzapfens B stützt und somit die Achsialverschiebung der Schnurscheibe D auf dem letzteren verhindert, während die treibende Stufenscheibe E in gewissen Grenzen auf der Nabe, der Scheibe D verschiebbar ist. Wird daher die treibende Scheibe durch achsiale Verschiebung gegen den Reibring d der getriebenen Scheibe geprefst, so wird letztere von der Scheibe E mitgenommen. Diese Annäherung der beiden Schnurscheiben wird nun durch einen auf einen Stöpsel e1 in der Nabe e der treibenden Scheibe E wirkenden Holzpflock f2 ermöglicht, welcher an dem nach unten zeigenden Arm eines dreiarmigen Hebels F angebracht ist. Der letztere — um einen Zapfen/1 des Bockes A drehbar — ist an seinem nach aufsen zeigenden waagrechten Arm /3 mit einer Nabe/4 ausgerüstet, in deren Muttergewinde eine Druckschraube g verstellbar ist. Diese Druckschraube bewirkt, indem sie sich gegen die Fläche a8 des Bockest, stützt, bei ihrem Heraustreten aus der Nabe/* ein Anpressen des Holzpflockes f2 an die Treibscheibe E bezw. deren Stöpsel el, so dafs die letztere in den Stand gesetzt wird, die die Antriebsmaschine treibende Scheibe D mitzunehmen.
Bei dieser Bewegung des dreiarmigen Hebels F wurde aber auch gleichzeitig eine Feder H gespannt, welche zwischen den über die Scheibe D hineinragenden Arm desselben und den Bock A eingefügt ist. Wird daher die, Druckschraube g etwas zurückgedreht, so wird demnach auch der Hebel F in seine
frühere Lage zurückkehren und die Scheibe D von der treibenden Scheibe E befreit. In demselben Augenblick', in welchem die getriebene Schnurscheibe D von der mechanisch bewegten treibenden Scheibe E frei wird, greift die am unteren Ende/7 entsprechend verjüngte Drucknase /e in die Schnurrinne der Scheibe D ein und bringt dieselbe unter der Wirkung der Feder H zum Stillstand. Damit aber die so hervorgerufene Bremswirkung stofsfrei und geräuschlos von Statten geht, empfiehlt es sich, eine aus Leder oder Gummi hergestellte Schnur h, welche in einem gabelförmigen Arm λ5 des Bockes A hängt, zwischen die Spurrinne der Scheibe D und die Drucknase/6 des Hebels F einzuschalten. Diese Schnur wird dann beim Ausrücken der Scheibe E in die Rinne der Schnurscheibe D gerückt, um die gewünschte Wirkung herbeizuführen.
Die zur Verstellung : der Druckschraube g erforderliche Drehung wird durch einen am freien Ende derselben mittelst seiner Nabe G befestigten Arm g\ mit welchem eine Zugstange g* verbünden ist, bewerkstelligt. Zu dem Ende führt die letztere nach einem nicht dargestellten Trethebel, mittelst dessen von dem die Thätigkeit der Maschine beaufsichtigenden Arbeiter das erwähnte Stellzeug sowohl in dem einen, wie auch in dem anderen Sinne bethätigt werden kann. Die Gröfse des bei der Drehung des Armes g1 durchlaufenen Winkels wird von zwei Knaggen g1 im Verein mit der vorspringenden Nase des Armes/3 des Hebels F bestimmt.
Zur besseren Führung der Treibschnur der Scheibe D ist eine Riemengabel J am Bock A angebracht und die Schnurscheibe E von einem Schutzgitter K umgeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausrück- und Bremsvorrichtung für mechanisch betriebene Näh - und andere Arbeitsmaschinen, bei welcher ein selbstthätiges Festhalten des den treibenden Maschinentheil E an den getriebenen D heranpressenden Hebels F in der betreffenden Stellung dadurch bewirkt wird, dafs eine in den Arm/3 der letzteren geführte Druckschraube g mit ihrem inneren Ende sich gegen einen ' festen Anschlag α8 stützt, an ihrem äufseren Ende aber einen Armg·1 trägt, durch dessen Drehbewegung die Druckschraube eine achsiale, der Hebel F aber die gewünschte schwingende Bewegung erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65040D Eine Ausrück- und Bremsvorrichtung für mechanisch betriebene Näh- und andere Arbeitsmaschinen Expired - Lifetime DE65040C (de)

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