DE648271C - Feststellfuss an Rollen fuer Krankenbetten, Moebel, Foerdervorrichtungen u. dgl. - Google Patents
Feststellfuss an Rollen fuer Krankenbetten, Moebel, Foerdervorrichtungen u. dgl.Info
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- DE648271C DE648271C DEF79649D DEF0079649D DE648271C DE 648271 C DE648271 C DE 648271C DE F79649 D DEF79649 D DE F79649D DE F0079649 D DEF0079649 D DE F0079649D DE 648271 C DE648271 C DE 648271C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/0078—Castors in general; Anti-clogging castors characterised by details of the wheel braking mechanism
- B60B33/0089—Castors in general; Anti-clogging castors characterised by details of the wheel braking mechanism acting on the floor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/0078—Castors in general; Anti-clogging castors characterised by details of the wheel braking mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Legs For Furniture In General (AREA)
Description
Es sind Rollen für Krankenbetten, Möbel, Meßinstrumente und Fördervorrichtungen mit
einem heb- und senkbaren Feststellfuß bekannt, bei denen der die Rolle tragende Arm
an einer auf dem Bettfuß senkrecht verschiebbaren Hülse befestigt ist und mittels
eines Hebelgestänges gehoben und gesenkt werden kann. Hierbei muß der Bettfuß zur
Erzielung der Fahrstellung stark angehoben werden, damit er beim Fahren des Bettes
kein Hindernis bildet. Ebenso muß das Bett beim Senken des Bettfußes um dieselbe
Strecke gesenkt werden. Hierdurch sind heftige Erschütterungen und insbesondere -für
,Kranke unbequeme Lageveränderungen des Bettes unvermeidlich. Es ist ferner vorgeschlagen worden, den Feststellfuß mittels
eines an der Rollengabel angelenkten Kniehebels, dessen Knie durch eine Gelenkstange
mit dem mittleren Teil des Feststellfuißes verbunden ist, zu heben, zu~ senken und festauistellen.
Bei der bekannten Anordnung- wird der Feststellfuß aus einer Rolle gebildet, die
am Ende eines um das Achslager in der RoI-lengabel schwenkbaren Armes liegt. Hierbei
findet beim Senken des rollenförmigen Feststellfußes eine Schwenkung der Last um den
Unterstützungspunkt statt, was in vielen Fällen, insbesondere bei Krankenbetten und grÖ-ßeren
Möbelstücken, unerwünscht ist. Ferner werden die Drehlager und Hebelarme bei
der bekannten Vorrichtung stark auf Abscherung und Biegung beansprucht.
Gemäß der Erfindung wird eine erschütterungsfreie Hebung und Senkung des Feststellfußes
unter unveränderter Lage der Last bei allen Stellungen dadurch erreicht, daß der Feststellfuß schieberartig in einer senkrechten
Bohrung der Rollengabel geführt ist, die dicht neben der den Fuß der Last aufnehmenden
Bohrung angeordnet ist, wobei durch die durchbrochene Wandung der Führungsbohrung
der Befestigungsansatz der Gelenkstange des Kniehebels hindurchgeht. Hierdurch werden sämtliche Seitenkräfte von der
starken Wandung der beiden Bohrungen der Rollengabel aufgenommen und können sich
nicht auf den Fuß des Möbelstückes o. dgl. oder auf die Gelenkpunkte auswirken, so daß
der Kniehebel von Kräften oder Lasten außer dem senkrecht wirkenden Hebungsdrucke frei
ist. Auch können die Feststellfüße beliebige Gestalt erhalten, da eine Schwenkung um den
aufruhenden Feststellfuß nicht eintritt.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhruingsbeispiel der feststellbaren Rolle nach der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht mit angehobenem Feststellfuß,
Fig. 2 eine Oberansicht zu dieser Figur und
Fig. 3 eine Seitenansicht mit gesenktem Feststellfuß, wobei einige Teile weggeschnitten
sind, um die innere Bauart sichtbar zu machen.
Die Rolle 1 ist in der Gabel 2 drehbar ge- 65'
lagert, die durch ein eingesetztes Füllstück
am anderen Ende abgeschlossen ist. Das Füllstück ist mit der Bohrung 3 zur Aufnahme
des Bettfußes oder eines an diesem befestigten Zapfens und einer rechteckigen
Bohrung 4 zur Aufnahme eines Schiebers 5 versehen. Der Schieber 5 trägt den Stützfuß
6, der in bekannter Weise mit einer weichen Auflage, z. B. aus Gummi, versehen
sein kann. Seitlich trägt der Schieber einen to Ansatz 7, in welchem das untere Ende einer
Stange 12 gelenkig an dem Drehpunkt 13 gelagert ist. An der Gabel ist ein Ansatz 8 befestigt,
an welchem ein Winkelhebel 9 angelenkt ist. Das obere Ende der Stange 12 ist
bei 10 gelenkig mit dem kurzen Arm des Winkelhebels verbunden. Der lange Arm ist
am Ende 11 verbreitert, so daß er mit der Hand oder dem Fuß betätigt werden kann.
Die Abmessungen der Stange 12 und des Winkelhebels 9 sind so mit Bezug auf die
Lage der Rolle 1 und des Feststellers 6 gewählt, daß die Rolle und der Feststellfuß
sich kurz vor Erreichung der größten Spannweite des Hebelgestänges gleichzeitig auf
den Boden aufsetzen, so daß alsdann ein geringes weiteres Herabdrücken des Griffes 11
genügt, um die Endstellung des Hebelgestänges, die in Fig. 3 dargestellt ist, zu erreichen,
bei welcher der Feststellfuß 6 fest auf dem Boden aufruht und die Last trägt, während
die Rolle 1 ein wenig vom Boden abgehoben ist. In dieser Stellung befindet sich
der Gelenkpunkt 10 zwischen Stange und Winkelhebel etwas innerhalb der geraden Linie
zwischen den Gelenkpunkten 8 und 13, so daß eine kniehebelartige Wirkung erzielt wird und
ein selbsttätiger Rückgang des Winkelhebels 9 in die gehobene Stellung ausgeschlossen ist.
In dieser Stellung kann das Knie des Hebelgestänges sich gegen den Schieber 5 anlegen,
wodurch gleichzeitig eine Begrenzung der Hebelbewegung und eine weitere Bremsung
des Feststellfußes erzielt wird.
An dem Feststellfuß kann eine Feder 14 angeordnet sein, deren unteres Ende durch
eine Schraube o. dgl. 17 an dem Schiebers
über dem Stützfuß 6 befestigt ist, während das obere Ende durch einen Stift 16 an der
Gabel angehängt ist. Diese Feder wird in der Tiefstellung des Feststellers gemäß Fig. 3
gespannt. Wünscht man das Möbel 0. dgl.
fahrbar zu machen, so wird der Griff io des
Kniehebels etwas angehoben und hierdurch die Rolle 1, die nur wenig vom Boden abgehoben
war, wieder auf diesen aufgesetzt, so daß die Last praktisch nicht in ihrer Lagje
verändert wird. Die Last wird nunmehr von der Rolle getragen, und bei weiterer Hebung
des Griffes 10 kann der Schieber 5 in die Bohrung 4 hineingezogen und der Stützfuß 6
genügend weit von dem Boden abgehoben werden. Ist eine Feder 14 vorhanden, so geschieht
diese weitere Abhebung des Fußes 6 selbsttätig, ohne daß Erschütterungen der Last eintreten, da diese ja jetzt von der
Rolle ι getragen 'wird.
Die Bauart kann in den Einzelheiten abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen. So kann die zur Aufnahme des Möbelfußes dienende Bohrung 3
mit beliebigen Befestigungsmitteln, wie Federn o. dgl., versehen sein. Ebenso kann die
zur Aufnahme des Schiebers 5 dienende Bohrung
4 statt der rechteckigen Form auch eine ovale oder runde Querschnittsform erhalten.
Die Feder 14 kann unter Umständen fortfallen oder auch an anderer Stelle angreifen,
z. B. an dem Kniehebel. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Bohrungen
3 und 4 durch ein blockartiges Einsatzstück gebildet, welches zwischen die beiden
Arme der Gabel eingesetzt ist und die Bohrung 3 zur Aufnahme des Möbelfußes besitzt,
während die eine Außenwand als Gleitbahn für den Schieber dient. Diese Bauart
ist besonders einfach und vorteilhaft. Es kann indes auch eine aus Blech gestanzte
Gabel verwendet werden, bei- welcher die Bohrungen zur Aufnahme des Möbelfuißes
und des Schiebers durch besondere eingesetzte Rohre gebildet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Feststellfuß an Rollen für Krankenbetten, Möbel, Fördervorrichtungen u. dgl., der mittels eines an der Rollengabel angelenkten Kniehebels, dessen Knie durch eine Gele'nkstange mit dem mittleren Teil des Feststellfußes verbunden ist, gehoben, gesenkt und festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rollengabel (2) unmittelbar neben der den Fuß der Last aufnehmenden senkrechten Bohrung (3) eine zweite senkrechte Bohrung (4) angebracht ist, in der der Feststellfuß (5, 6) schieberartig geführt ist und durch deren durchbrochene Wandung. der Befestigungsansatz (7) der Gelenkstange (12) am Feststellfuß (5) hindurchgeht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79649D DE648271C (de) | 1935-07-12 | 1935-07-12 | Feststellfuss an Rollen fuer Krankenbetten, Moebel, Foerdervorrichtungen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF79649D DE648271C (de) | 1935-07-12 | 1935-07-12 | Feststellfuss an Rollen fuer Krankenbetten, Moebel, Foerdervorrichtungen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648271C true DE648271C (de) | 1937-07-27 |
Family
ID=7113310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF79649D Expired DE648271C (de) | 1935-07-12 | 1935-07-12 | Feststellfuss an Rollen fuer Krankenbetten, Moebel, Foerdervorrichtungen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648271C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895512C (de) * | 1941-06-27 | 1953-11-02 | Hans Mueller | Fahrvorrichtung fuer Bettstellen |
| US2668331A (en) * | 1949-10-27 | 1954-02-09 | Brunswick Balke Collender Co | Foldable platform stage |
-
1935
- 1935-07-12 DE DEF79649D patent/DE648271C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895512C (de) * | 1941-06-27 | 1953-11-02 | Hans Mueller | Fahrvorrichtung fuer Bettstellen |
| US2668331A (en) * | 1949-10-27 | 1954-02-09 | Brunswick Balke Collender Co | Foldable platform stage |
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