DE648141C - Gluehkopfmaschine - Google Patents
GluehkopfmaschineInfo
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- DE648141C DE648141C DEL79644D DEL0079644D DE648141C DE 648141 C DE648141 C DE 648141C DE L79644 D DEL79644 D DE L79644D DE L0079644 D DEL0079644 D DE L0079644D DE 648141 C DE648141 C DE 648141C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/27—Air compressing engines with hot-bulb ignition
- F02B2720/272—Supply of all the fuel into the prechamber
- F02B2720/274—Supply of all the fuel into the prechamber with injection of all the fuel into the prechamber
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
- Glühkopfmaschine Der wesentliche Unterschied zwischen den Betriebsverhältnissen dies Dieselmotors und des Glühkopfmotors (HalbdieseI) ist, daß beim Dieselmotor die Verdichtung sehr hoch getrieben wird, bis auf 3 5 Atm., und die Einspritzung des Brennstoffes etwa am Ende des Verdichtungshubes stattfindet, während beim Glühkopfmotor die Verdichtung nur etwa 7 bis g Atm. beträgt und die Einspritzung etwa bei Beginn drei Verdichtung rerfolgt.
- Beim Glühkopfmiotor, der leinen guten mechanischen Wirkungsgrad aufweist, leidet der thermische Wirkungsgrad unter der zulässigen, relativ geringen Verdichtung, anderseits aber ist mit ihm der Vorteil verbunden, daß infolge der frühen Einspritzung genügend Zeit für eine gute Gemischbildung gegeben ist. Beim Dieselmotor ist der thermische Wirkungsgrad günstiger, aber der mechanische Wirkungsgrad durch den hohen Verdichtungsdruck beeinträchtigt, und res leidet die Verbrennung manchmal darunter, daß -erst am Ende der Verdichtung eingespritzt wird, wenn die Kolbenbewegung schon gering ist und für die Gemischbildung nun noch kurze Zeit verfügbar ist. Der. Zeitpunkt der Einspritzung beim Dieselmotor schafft also für die Verbrennung schwierige Voibedirigungen.
- Die für den Betrieb dieser Maschinen verwendeten Schweröle sind hauptsächlich mineralisches Gasöl und Braunkohlenteeröl, d. h. aliphatische Kohlenwasserstofte, deren spezifisches Gewicht unter i rund denen Zündpunkt unter-3oo° C liegt.
- Wo man bisher in Dieselmaschinen mit Späteinspritzung bereits Steinköhlenteeröl als Treiböl benutzt hat, geschah das erstens in der Regel unter Zugabe eines leichteren Zündöles, was die ,an sich schon sehr iempfindlirhe Einspritzeinrichtung von Dieselmaschinen noch umständlicher gestaltet und erhöhte Anforderungen an das technische Verständnis des Bedienungspersonals stellt, so daß rein so eingerichteter Motor z. B. für grobe landwirtschaftliche Betriebe ganz ungeeignet wäre, bder zweitens durch weitere Steigerung des an sich schon sehr hohen Verdichtungsdruckes, derart, was zur Folgte hatte, daß der Verlust an mechanischem Wirkungsgrad den thermischen Gewinn übertraf. Gliihkopfmotoren mit Früheinspritzung hat man noch nicht mit Steinkohlenteeröl betrieben. Man war allgemein der Auffassung, daß diese Maschinen eine Steigerung des Verdichtungsdruckes über io Atm. hinaus, wie sie der hochliegende Zündpunkt der Steinkohlente-eröle erfordert, wegen der zu befürchtenden Frühzündungen nicht zuließen, und daß sie deshalb als Steinkoblenteerölnia.schinen nicht in Frage kämen.
- Diese Bedenken hat der Erfinder mit Erfolg überwunden. Er hat festgestellt, daß auch Glühkopfmaschinen mit Früheinspritzung bei einer Vierdichtung von etwa 14 Atm. und Verwendung von Steinkohlenteeröl weh einwandfrei und ohne Zündölzusatz betrieben werden können.
- Die Erfindung, eine Glühkopfmaschine, ist:; entwickelt an dem unter dem Namen Bulldog; allgemein bekannten Glühkopfmobor, und sie' besteht darin, daß hei Maschinen dieser Art, d.li. bei Glühkopfmaschinen, bei denen der Brennstoff in der ersten Hälfte des Verdichtungshubes eingespritzt wird, der Verdichtungsdruck auf etwa i4. Atin. eingestellt ist zu dem Zweck, als Treiböl aromatische Kohlenwasserstoffe, deren spezifisches Gewicht über i und deren Zündpunkt über 4oo° C liegt, z. B. Steinkohlenteeröl, zu verwenden.
- Gegenüber Dieselmaschinen mit Späteinspritzung bedeutet die Erfindung, -um es zu wiederholen, Verbesserung des Gemisches durch allmähliche Aufbereitung, Verringerung des Verdichtungsdruckes, höheren mechanischen Wirkungsgrad und Vereinfachung der Einspritzorgane.gegenüber Glühk@opfmasch,inen, mit Früheinspritzung erhebliche Verbesserung des thermischen t.i'irkungsgrades. Derwesentlichste Fortschritt liegt aber darin, daß die Erfindung ermöglicht, einen billigen deutschen Brennstoff in einer sehr einfach eingerichteten, geringer Wartung benötigenden Maschine zu verwerten, die sich als Fahrzeug-oder landwirtschaftlicher Motor eignet.
- Zur Erläuterun<,- der Erfindung istinAbb. i der Zeichnung ein Schnitt durch den erwähnten Btilldoginotor, in Abb.2 der Verlauf der Einspritzung bei Vollast und Leerlauf dargestellt; die Abb.3 und 5 zeigen versetzte Verdichtungsdiagramme. die Abb. 4 und 6 die zugehörigen, gleichfalls versetzten Arbeitsdiagramme. Die Diagramme nach Abb. 3 und 5 sind nach Absetzen der Brennstoffpumpe, die Diagramme nach Abb..l und 6 im Betriehe aufgenommen, die Diagramme S-und 4. bei Leerlauf und die Diagramme 5 tuid 6 bei Vollast. In Abb. i ist n der Zylinder, b der Kolben, c der Einlaß, d der Auslaß und e der Glüh-"4.opf mit Einspritzdüse f. Der Zylinderkopf ' ist,. so ausgebildet, angeordnet und bemessen, d%,J& er die Durchwirbelung des Gemisches, °.," Verbrennungsbesta@idteile Brennstoff und Luft, begünstigt, und daß die für die Verbrennung des Steinkohlente,eröls erforderliche Verdichtung (13,5 Atm. im kalten und r5,5 Atm. im warmen Zustand der Maschine) erreicht wird.
- In Abb. 2 bezeichnet g den Einspritzweg bei Vollast, lt den bei Leerlauf. Die Entzündung des Gemisches erfolgt bei i. Man erkennt hieran, daß zur Gemischbildung reichlich Zeit, etwa während des Kurbelweges k-i, vorhanden ist. Da selbst bei Vollast die Einspritzung beendet ist, kurz nachdem der Auslaß geschlossen wurde, so herrscht im Zylinder während der Einspritzung nur ein ganz geringer Druck. Die Brennstoffpumpe kann deshalb sehr einfach ausgebildet sein.
- In Abb. 6 stellt die Linie i ein normales Diagramm ohne Zündverzögerung dar, die Linie m ein Diagramm mit Zündverzögerung. Beide Linienzüge sind etwa die äußeren Grenzen der Diagramrrigestaltung je nachdem Wärmezustand der Maschine bzw. je nach dem Gehalt des Gemisches an Brennstoff.
- Bei Leerlauf (Abb. 3) beträgt, wie erwähnt, die Verdichtung 13,5, bei Vollast 15,5 Atm.
Claims (1)
- . PATENTANSPRUCH: Glühkopfmaschine, bei welcher der Brennstoff in der ersten Hälfte des Verdichtungshubes eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betrieb der Maschine mit aromatischen Kohlenwasserstoffez, deren spezifisches Gewicht über i und deren Zündpunkt über 4oo° C liegt (z. B. für den Betrieb mit SteinkohIenteeröl), der Verdichtungsdruck auf etwa 1.1 Atm. eingestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79644D DE648141C (de) | 1931-10-23 | 1931-10-23 | Gluehkopfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79644D DE648141C (de) | 1931-10-23 | 1931-10-23 | Gluehkopfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648141C true DE648141C (de) | 1937-07-23 |
Family
ID=7284670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79644D Expired DE648141C (de) | 1931-10-23 | 1931-10-23 | Gluehkopfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648141C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973376C (de) * | 1948-10-02 | 1960-02-04 | Heinrich Lanz Ag | Mit innerer Gemischbildung arbeitende Brennkraftmaschine |
| DE1130224B (de) * | 1957-05-09 | 1962-05-24 | Licencia Talalmanyokat | Gluehkopfmotor |
| DE1173724B (de) * | 1955-01-18 | 1964-07-09 | Dr Friedrich Stuempfig | Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzuendung |
| DE1232783B (de) * | 1958-03-04 | 1967-01-19 | Dr Friedrich Stuempfig | Brennkraftmaschine mit Brennstoffverdampfung und Fremdzuendung |
-
1931
- 1931-10-23 DE DEL79644D patent/DE648141C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973376C (de) * | 1948-10-02 | 1960-02-04 | Heinrich Lanz Ag | Mit innerer Gemischbildung arbeitende Brennkraftmaschine |
| DE1173724B (de) * | 1955-01-18 | 1964-07-09 | Dr Friedrich Stuempfig | Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzuendung |
| DE1130224B (de) * | 1957-05-09 | 1962-05-24 | Licencia Talalmanyokat | Gluehkopfmotor |
| DE1232783B (de) * | 1958-03-04 | 1967-01-19 | Dr Friedrich Stuempfig | Brennkraftmaschine mit Brennstoffverdampfung und Fremdzuendung |
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