DE645554C - Ablegeeinrichtung fuer die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents
Ablegeeinrichtung fuer die Handmatrizen von Matrizensetz- und ZeilengiessmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
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Description
- Ablegeeinrichtung für die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Bekanntlich haben die sogenannten Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, d. h. Matrizen, die nicht durch das Magazin laufen, sondern von Hand in die Zeile eingesetzt werden, sämtlich Zähne an dem V-förmigen, zum Ablegen dienenden Ausschnitt, so daß diese Matrizen sowohl auf der soggenannten Hebeschiene als auch auf der Ablegeschiene verbleiben und durch Verschieben in der Längsrichtung abgenommen werden. Dieses Verfahren des Ablegens von Handmatrizen eignet sich jedoch nur für Matrizen von verhältnismäßig kleinen Abmessungen, also für Matrizen, die im wesentlichen den in .dem Magazin laufenden Matrizen in ihren Abmessungen ähneln. In neuerer Zeit werden aber auch ganz breite Handmatrizen verwendet, die überhaupt nicht gemeinsam mit den in dem Magazin geführten Matrizen, sondern für sich allein Verwendung finden, z. B. in LTberschriftzeileai oder bei Inseratensatz o. dgl. Bei solchen Matrizen ist es schwierig, die Zähne in der üblichen Weise anzuordnen. Es gehört ein besonderes, nicht einfaches Bearbeiten dazu, zumal die Zähne nicht über die ganze Breite der -Matrize gehen dürfen, um die Bewegung auf der Hebeschiene nicht zu sehr zu erschweren. Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, sehr breite Matrizen ohne Ablegeverzahnung herzustellen; doch konnten sie dann nur in Handsetzschiffen verwendet werden.
- Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft eine Einrichtung, durch die es möglich wird, Sondermatrizen, die von der Hebeschiene abgenommen werden, bevor sie in gleicher Richtung mit der Ablegeschiene stehen, von der Hebeschiene erfassen zulassen und von ihr abnehmen zu können, ohne daß sie eine Ablegeverzahnung haben.
- Gemäß der Erfindung sind auf den Kopf der Matrizen nach innen ragende Plättchen o. dgl. angeordnet, die in entsprechende Nuten an der Hebeschiene fassen. Sie können infolgedessen aus dem Gießschlitten auf die Hebeschiene aufgeschoben und von ihr angehoben werden, -vorauf sie wiederum durch seitliches Verschieben von der Hebeschine abgenommen werden.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. - eine Seitenansicht der Iiebeschiene mit einer daran hängenden, Matrize, Fig. --, eine Stirnansicht von Fig. t und Fig.3 eine schaubildliche Darstellung der Matrizen gemäß der Erfindung.
- Die Hebeschiene a hat die übliche Form, d. h. über ihre ganze Länge sieben Rippenpaare, die mit den Zähnen der wie üblich geformten Matrizen in Eingriff kommen. Die Sondermatrizen b, die gemäß der, Erfindung verwendet werden, haben keine Zähne, sondern lediglich einen V-förmigen Ausschnitt c, der so groß ist, daß sie mit genügendem Spielraum über die Zähne der Hebeschiene a fassen. Gemäß der Erfindung ist nun eine derartige Matrize mit Ansätzen o. dgl. d versehen, die in beliebiger Weise daran befestigt sind 'oder auch mit ihr aus einem Stück bestehen können. Die Plättchen kön= nen entweder, wie in Fig. 3 gezeigt, über die ganze Länge der Matrize reichen; es gerwgtaber auch, wenn sie sich nur über einen Teil, der Länge erstrecken. Die Platten oder Vorsprünge fassen in Nuten e oberhalb der Zahnungen der Hebeschiene und werden in diesen gehalten.
- Wenn eine Zeile mit solchen Matrizen abgegossen ist, wird sie aus dem Gießschlitten auf die Hebeschiene in der üblichen Weise überführt. Die Hebeschiene wird dann noch, bevor sie ihre höchste Stelle vor der Ablegeschiene erreicht hat, angehalten, und die Matrizen werden von Hand durch seitliches Verschieben von der Hebeschiene abgenommen.
- i "m ein gleichmäßiges Hängen der 1latrizen ztt erzielen und ein Klemmen zu v,-rmeiden, werden die Ansätze und die Aussparungen an der Matrize bzw. der Hebeschiene auf beiden Seiten angebracht, obwohl in gewissen Fällen auch mit dem anordnen häuf nur einer Seite ausgekommen werden könnte.
Claims (1)
- PATCNTANSPRUCFI: Ablegeeinric htung für die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die, wie an sich bekannt, lediglich einen V-förmigen Ausschnitt ohne Verzahnung tragenden Matrizen an ihrem Kopf mit nach innen ragenden Vorsprüngen, Ansätzen, Platten o. dgl. (d) versehen sind, die in entsprechende Aussparungen (,e) der Hebeschiene (a) einfassen, die sich über ihre Länge erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135080D DE645554C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Ablegeeinrichtung fuer die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135080D DE645554C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Ablegeeinrichtung fuer die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645554C true DE645554C (de) | 1937-05-29 |
Family
ID=7333206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM135080D Expired DE645554C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Ablegeeinrichtung fuer die Handmatrizen von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645554C (de) |
-
1936
- 1936-07-10 DE DEM135080D patent/DE645554C/de not_active Expired
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