DE64548C - Maschine zum Stärken von Wäsche - Google Patents
Maschine zum Stärken von WäscheInfo
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- DE64548C DE64548C DENDAT64548D DE64548DA DE64548C DE 64548 C DE64548 C DE 64548C DE NDAT64548 D DENDAT64548 D DE NDAT64548D DE 64548D A DE64548D A DE 64548DA DE 64548 C DE64548 C DE 64548C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F91/00—Starching apparatus
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine, welche dazu dienen soll, auf mechanischem Wege gewisse
Theile von Wäschestücken (beispielsweise die Brust und die Manschetten eines
Hemdes) in gründlicher Weise zu stärken, ohne dafs die übrigen Theile der Wäsche von der
Stärkelösung benetzt werden können.
Diese Maschine ist gekennzeichnet durch eine um eine verticale Achse leicht drehbare, heb-
und senkbare Trommel, in welcher die zu bearbeitende Wäsche derart eingeschlossen werden
kann, dafs blos die zu stärkenden Theile herausragen, welche beim Senken der Trommel
in einen darunter befindlichen, die Stärkelösung enthaltenden Trog eintauchen und auf
diese Weise gestärkt werden. Damit das Stärken in gründlicher Weise vorgenommen wird, sind
im Trog zwei in einander greifende, gegen einander verstellbare Riffelwalzen angeordnet,
welche durch geeignete Mittel in Drehung versetzt werden, so dafs sie die in dem Trog
befindlichen Theile' der Wäsche nachgiebig erfassen, bearbeiten, die Stärke in dieselbe eindrücken
und durch den auf die Wäschestücke ausgeübten Zug die Trommel in Umdrehung versetzen.
In beiliegender Zeichnung ist eine der Erfindung gemäfs ausgeführte Maschine zum
Stärken von Wäsche dargestellt, und zwar ist: Fig. ι ein Längenschnitt,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt durch die Maschine, . ·
Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine;
Fig. 4 zeigt in perspectivischer Ansicht die zum Halten der Wäsche dienende Trommel.
Die zu bearbeitende Wäsche wird in eine Trommel α gebracht, welche auf einer verticalen
Spindel b leicht drehbar aufgesteckt ist. Letztere ist in ihrem Obertheil durch am Gestell
A der Maschine befestigte Auglager c gehalten und unterhalb der Trommel zu einem
später erörterten Zweck verlängert (s. Fig. 1).
Die Trommel a. besitzt auf ihrer Mantelfläche
eine Anzahl Durchbrechungen a1, welche
durch leicht zu öffnende Thürchen a2 geschlossen
werden können. Durch die Oeffnungen αΛ werden -die Wäschestücke derart in
die Trommel α geschoben, dafs diejenigen Theile, welche ungestärkt bleiben sollen, im
Innern der Trommel α liegen und die zu stärkenden Wäschetheile über den Unterrand
der Oeffnungen a' heraushängen. Durch Schliefsen der Thürchen a1 werden die Wäschestücke
in dieser Lage gehalten. Damit sie jedoch nicht zu stark eingeklemmt werden und die Thürchen a1 leicht geschlossen werden
können, ist der Rand des Trommelbodens mit nach innen verschiebbaren Leisten a% versehen
(Fig. 4), welche durch Federn α* nach aufsen
an die geschlossenen Thürchen gedrückt werden und so die zu bearbeitende Wäsche nachgiebig
klemmen.
Die Anzahl der Oeffnungen a1 richtet sich
nach dem jeweiligen Bedarf und nach der Gröfse der Trommel a.
Unterhalb der Trommel ist am Gestell der Maschine der das Stärkebad enthaltende Trog d
angeordnet. Derselbe besitzt eine der Trommel angemessene Gröfse und vortheilhaft die
aus Fig. 2 ersichtliche Gestalt.
Ist die Wäsche in der oben beschriebenen Weise in die Trommel α ~ eingeschoben und
daselbst eingeklemmt worden, so wird die Trommel bezw. deren Spindel b so weit gesenkt
, dafs die zu stärkenden Theile der Wäsche vollständig ins Stärkebad tauchen. Das
unterhalb der Trommel befindliche Spindelende dringt hierbei in ein am Grunde des
Troges d befestigtes Rohr rf2, so dafs ein seitliches Schwanken der Trommel verhindert
wird.
Damit die Trommel α um das richtige Mafs gesenkt wird, ist die Spindel b, welche in ge-·
hobener Lage durch die Klemmschraube e festgestellt werden kann,, mit einer verstellbaren
Klemmmutter oder einem Anschlag b1 versehen, welcher bei der tiefsten Stellung der
Trommel sich an dem feststehenden Auglager c anlegt. Das Heben und Senken der
Trommel wird durch Anziehen oder Nachlassen einer Schnur oder Kette bewirkt, welche
durch eine Oese oder einen Haken b'2 mit der Trommelspindel verbunden ist.
Da die aus der Trommel heraushängenden Wäschetheile nicht zu den in der Mitte befindlichen
Theilen des Troges d gelangen kann, ist es nicht nothwendig, dafs daselbst
Stärkelösung vorhanden ist. Es ist deshalb dieser mittlere Theil der Trommel vortheilhaft
durch eine geschlossene Wand dl abgegrenzt,
innerhalb deren sich keine Stärkelösung befindet.
Im Trog befinden sich zwei in einander eingreifende Riffelwalzen f und g, welche derart
angeordnet sind, dafs sie bei ihrer Drehung die in die Stärkelösung tauchenden Wäschetheile
erfassen und mitziehen, so dafs sie zwi-, sehen den Riffelwalzen hindurchgehen.
Durch den auf die Wäsche ausgeübten Zug wird die Trommel a in Drehung versetzt.
Die Riffelwalzen sind an verticalen Wellen/1
bezw. g1 befestigt, welche, mittelst Kautschukringe
h gedichtet, durch den Boden des Troges dringen und in den Lagern f2f3 bezw. g'2 g3
sich drehen.
Die unteren Lager /2g"2 sind mittelst der
Schrauben k und kl stellbar in einem gegabelten
Lagerarm m des Mäschinengestelles A eingesetzt, während die oberen Lager f3 g3
von einem ebenfalls am Maschinengestell befestigten Arm η gehalten werden.
Wie begreiflich, müssen die Riffelwalzen nachgiebig an einander gedrückt werden, damit
die zu stärkenden Wäschetheile nicht zu stark geprefst werden. Es ist deshalb das
obere Lager g3 im Arm η verschiebbar eingesetzt
und durch eine Feder ο nachgiebig gegen das andere Lager f3 hingedrückt. Die
Spannung dieser Feder ο kann durch Drehen der Schraubenspindel ρ mittelst des Griffrades
p1 beliebig geregelt werden.
Der Antrieb der Riffelwalzen erfolgt mittelst Zahnräderübersetzung von einem Vorgelege q
aus.
Da es in allen Fällen von Vortheil ist, die Riffelwalzen f und. g abwechselnd in dem
einen und dem anderen Sinne rotiren zu lassen, mufs sich auch das Vorgelege in gewissen
Zeitabschnitten in dem einen und dem anderen Sinne bewegen. Es sind zu diesem Zwecke
ein offener und ein gekreuzter Riemen, sowie dazu gehörig zwei Leerscheiben L und L1
und eine zwischen denselben befindliche Vollscheibe V vorhanden.
Das Verschieben der Riemen bezw. deren Gabeln r r : geschieht selbstfhätig von einer
der Leerscheiben aus. Diese Leerscheibe, beispielsweise L, besitzt zu diesem Zweck eine
Schnecke /, die mit einem Zahnrad P in Eingriff steht. Das Zahnrad I2 besitzt einen excentrischen
Daumen /3, welcher in einer oben und unten sich erweiternden Nuth sl, Fig. 2,
eines horizontal verschiebbaren Gleitstückes s derart eingreift, dafs er bei der Drehung des
Rades Z2 dieses Gleitstück langsam hin- und herschiebt. '
Mit dein Gleitstück kann durch eine Kupplungsklinke t eine die Riemengabeln r und r1
haltende Gleitstange u in Verbindung gebracht werden, so dafs die Verschiebung des Gleitstückes
s auch auf die Gabeln übertragen wird.
Selbstverständlich mufs die Leerscheibe L, da sie die Riemenverschiebung besorgt, sich
fortwährend in Drehung befinden, was durch einen entsprechend breiten Riemen und durch
richtige Stellung der zu dieser Leerscheibe gehörigen Gabel leicht bewerkstelligt werden
kann.
Zum Entleeren des Troges dient ein durch einen Hahn ν verschliefsbares Ablafsrohr v1.
Claims (2)
1. Eine zum Stärken von Wäsche dienende Maschine, bei welcher die zu bearbeitenden
Wäschestücke in einer um eine lothrechte Achse oder Spindel leicht drehbaren, heb-
und senkbaren Trommel (a) derart eingeklemmt werden, dafs die zu stärkenden
Wäschetheile herausragen, beim Senken der Trommel in einen unterhalb der letzteren
befindlichen, die Stärkelösung enthaltenden Trog (d) eintauchen und auf diese Weise
gestärkt werden.
2. Bei einer Maschine der unter 1. angegebenen Art die Anordnung von zwei in einander
eingreifenden, gegen einander verstellbaren Riffelwalzen (fg), welche in
Drehung versetzt werden, die in dem Trog befindlichen Theile der Wäsche nachgiebig
erfassen, bearbeiten und die Stärke hierbei in dieselbe eindrücken.
Bei einer Maschine der unter ι. angegebenen Einrichtung eine zum Halten der Wäsche dienende, leicht drehbare, sowie heb- und senkbare Trommel fa), welche an ihrem Umfang eine Anzahl durch Thürchen (a?) verschliefsbarer Durchbrechungen (a 1J besitzt, deren Unterrand von einer unter Federdruck stehenden Leiste (as) gebildet wird, so. dafs die Thürchen leicht geschlossen werden können und hierbei die Wäsche nachgiebig zwischen sich und den Leisten (as) einklemmen.
Bei einer Maschine der unter ι. angegebenen Einrichtung eine zum Halten der Wäsche dienende, leicht drehbare, sowie heb- und senkbare Trommel fa), welche an ihrem Umfang eine Anzahl durch Thürchen (a?) verschliefsbarer Durchbrechungen (a 1J besitzt, deren Unterrand von einer unter Federdruck stehenden Leiste (as) gebildet wird, so. dafs die Thürchen leicht geschlossen werden können und hierbei die Wäsche nachgiebig zwischen sich und den Leisten (as) einklemmen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64548C true DE64548C (de) |
Family
ID=338409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64548D Expired - Lifetime DE64548C (de) | Maschine zum Stärken von Wäsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64548C (de) |
-
0
- DE DENDAT64548D patent/DE64548C/de not_active Expired - Lifetime
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