DE64495C - Zwehheüiger, verstellbarer Hebel für Maschinenantrieb - Google Patents

Zwehheüiger, verstellbarer Hebel für Maschinenantrieb

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Publication number
DE64495C
DE64495C DENDAT64495D DE64495DA DE64495C DE 64495 C DE64495 C DE 64495C DE NDAT64495 D DENDAT64495 D DE NDAT64495D DE 64495D A DE64495D A DE 64495DA DE 64495 C DE64495 C DE 64495C
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Germany
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lever
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adjustable lever
flywheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64495D
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English (en)
Original Assignee
J. MlCHALKE in Breslau, Oderstr. 39
Publication of DE64495C publication Critical patent/DE64495C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G5/00Devices for producing mechanical power from muscle energy
    • F03G5/06Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
    • F03G5/062Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
    • F03G5/065Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the hand

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

.KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4T: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1891 ab.
. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Hebelmechanismus, um Schwungräder oder dergleichen in Umdrehung zu versetzen, die dann ihrerseits wieder irgend einen Arbeitsmechanismus bethätigen.
> Der Zweck dieses Mechanismus ist, den Antrieb des Mechanismus zu erleichtern und den Hub des Hebelendes, an dem die Kraft wirkt, nach Bedarf vergröfsern bezw. verkleinern zu können, aufserdem aber, wenn der Hebelmechanismus durch Treten in Bewegung gesetzt wird, dem Fufs nach dem Niedertreten eine gewisse Ruhepause zu sichern, ehe der hochschwingende Hebel den Fufs wieder in die Höhe hebt.
Erreicht wird der angestrebte Zweck . dadurch, dafs zwei Hebel in der Art gelenkig mit einander verbunden sind, dafs zwar beide gleichzeitig schwingen, der eine Hebel aber seinen Drehpunkt an dem anderen hat und diesen durch einen Anschlag bethätigt.
Auf der Zeichnung ist der Hebelmechanismus in seiner einfachsten Anwendungsform dargestellt, indem er. ein in einem Bock gelagertes Schwungrad in Drehung versetzt. Fig. 1 zeigt diese Einrichtung in der Seitenansicht, während Fig. 2 die obere Ansicht darstellt.
An dem Bock A, in dem das Schwungrad B gelagert ist, ist der Hebel C drehbar befestigt und mit seinem vorderen Ende durch die Lerikerstange α mit der Kurbel b auf· der Schwungradwelle verbunden. Würde man den Hebel C niedertreten, so wäre dies die bisher gebräuchliche Art, das Schwungrad B durch den Tritthebel C in Bewegung zu setzen. Um die hierzu erforderliche Kraft zu verringern, ist mit dein Hebel C ein zweiter Hebel C1 in der Art verbunden, dafs er die Verlängerung des ersteren bildet.
Die Verbindung beider Hebel ist aber keine starre, sondern wird durch das Gelenk c bewirkt,, so dafs Hebel C1 an dem Hebel C schwingen kann. Die Bewegung des Hebels C1 zum Hebel C ist aber durch die einen Anschlag bildende Stellschraube d D begrenzt, welche, am Hebel C* befestigt, durch eine Bohrung des Hebels C hindurchgeht und mit ihrer Schraubenmutter D auf diesem Hebel oder auf einer federnden Unterlage ruht. Wird Hebel C1 an seinem vorderen Ende niedergedrückt, so schwingt er zuerst von dem Hebel C ab, indem er sich in dem Gelenk c dreht, bis die Mutter D auf den Hebel C drückt, dann wird auch dieser Hebel niedergezogen und dreht die Kurbelwelle des Schwungrades, wenn die Kurbel b nicht gerade auf dem Todtpunkt steht, in welchem Falle das Schwungrad erst über diese Stellung hinweggedreht werden mufs.
Der Tritthebel gewährt dem mit ihm Arbeitenden einen wesentlichen Vortheil, indem der Ausschlag an dem vorderen, dem Fufs zur Auflage dienenden Ende des Hebels C: ganz nach Bedarf der bequemen Hubhöhe des Beines angepafst werden kann; man ist aber auch im Stande, dem Beine nach dem Niederdrücken des Hebels C1 eine kurze Rast zu gönnen, bevor der Hebel mit dem darauf ruhenden Fufs durch das sich drehende Schwungrad B wieder angehoben wird.
Löst man die Schraubenmutter D in der Art, dafs sich der Hebel C1 von dem Hebel C
entfernen kann, wie dies beispielsweise die in Fig. ι eingezeichnete punktirte Stellung der Hebel C C1 zeigt, so ist der Hub des vorderen Endes des Hebels C1 ein bedeutend geringerer, als wenn beide Hebel starr mit einander verbunden sind und das Ende des Hebels C1 dann die ebenfalls punktirt eingezeichnete Lage einnehmen mufs. Der Arbeitende kann also durch mehr oder weniger Losschrauben der Mutter D den Ausschlag des Hebels C1 so einstellen, dafs der bisher nur von der Länge des Kurbelarmes b abhängige Ausschlag des Tritthebels nunmehr in der Weise verringert wird, dafs das auf ihm ruhende Bein weder zu wenig, noch zu viel angehoben wird, sondern die Hubhöhe die den Körperverhältnissen des Arbeitenden entsprechende günstigste ist.
Schwingt der Doppeltritthebel abwärts, so stöfst der Hebel C' zuerst auf, und der Hebel C schwingt ,weiter, bis beide Hebel eine Gerade bilden (Fig. ι ausgezogene Stellung). Der Hebel Cτ bleibt also kurze Zeit, bevor er seine Aufwärtsbewegung wieder beginnt, in Ruhe, und diese Pause in der Trittbewegung ist für den Arbeitenden von grofsem Vortheil, da sich das Bein während dieser Zeit ausruhen kann. Diese beständig wiederkehrenden Ruhepausen gestatten es dem Arbeiter, viel länger ohne Ermüdung an dem Doppeltritthebel, als an einem einfachen Tritthebel zu arbeiten.
Das Schwungrad mufs sich dann allerdings nicht nur während des Hochhebens des Tritthebels selbstständig bewegen, sondern auch während eines Theiles des Niederganges des Hebels.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Hebelmechanismus zum Verwandeln einer hin- und hergehenden Bewegung in eine rotirende, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dafs ein einarmiger, mit einer Kurbelwelle verbundener Hebel (C) durch einen zweiten Hebel (C1) verlängert ist, der seinen Drehpunkt (c) an dem ersten Hebel (C) besitzt und aufserdem an diesem Hebel mit einem verstellbaren Anschlag (Dd) angreift, zum Zweck, den durch die Kurbellänge bedingten Ausschlag des Doppelhebels nach Bedürfnifs verändern und dem an dem Hebel Arbeitenden zwischen dem Leerund dem Arbeitsgange eine Ruhepause zu verschaffen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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