DE42285C - Antriebsvorrichtung für Schwungräder - Google Patents
Antriebsvorrichtung für SchwungräderInfo
- Publication number
- DE42285C DE42285C DENDAT42285D DE42285DA DE42285C DE 42285 C DE42285 C DE 42285C DE NDAT42285 D DENDAT42285 D DE NDAT42285D DE 42285D A DE42285D A DE 42285DA DE 42285 C DE42285 C DE 42285C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crank
- footboard
- man
- flywheels
- drive device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N5/00—Starting apparatus having mechanical power storage
- F02N5/04—Starting apparatus having mechanical power storage of inertia type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung hervorgeht,
ist diese Vorrichtung an einem durch Handkurbel getriebenen Schwungrad . angebracht.
Auf der Achse 1 dieses Schwungrades sitzt aufser der Handkurbel 2 noch fest aufgekeilt
die Scheibe 3. Zu beiden Seiten dieser Scheibe befindet sich je ein Hebel 4, welche
beide auf der Schwungradachse drehbar angebracht sind. Aufserhalb der Scheibe 3 sind
diese Hebel durch einen Bolzen 5 verbunden, so dafs sich beide zusammen um die Schwungradachse
drehen müssen. . ■ .
Auf dem Bolzen 5 sitzt eine Sperrklinke 6, welche wiederum durch einen anderen BoI
zen 7, der sich aufserhalb der beiden Hebel 4 befindet, an der nach unten führenden Stange 8
angeschlossen ist. Diese Stange greift* unten an dem einen Ende eines bei 9 gelagerten
zweiarmigen Hebels 10 an, während das andere Ende dieses zweiarmigen Hebels durch die
Zugstange 11 mit dem Trittbrett 12 in Verbindung
steht. Dieses Trittbrett schwingt bei 13 pm auf der Erde befestigte Zapfen.
Wird dieses Trittbrett in seiner höchsten Stellung (wie gezeichnet) belastet, z. B. durch
das Gewicht eines Mannes, so wird die Stange 8 mit entsprechender, durch das Hebelverhähnifs
des Doppelhebels ι ο bedingter Kraft nach oben bewegt. Da diese Stange, wie
oben gesagt, an einem Punkte 7 der Sperrklinke 6 angreift, welcher aufserhalb ihres
Drehpunktes 5 liegt, so sucht das Anheben der Stange ein Drehen der Sperrklinke zu bewirken,
wodurch dieselbe auf den Umfang der Scheibe 3 geprefst wird. Die dadurch entstehende
Klemmung zwischen Sperrklinke und Scheibe hat zur Folge, dafs durch die weitere Aufwärtsbewegung der Stange die Scheibe in
Drehung versetzt wird, bezw. dafs das Schwungrad die durch das Sinken des belasteten Trittbrettes
erzeugte Arbeit aufnimmt.
Bei in der tiefsten Stellung angekommenem Trittbrett, wie in der Figur punktirt angegeben,
wird die Sperrklinke durch die Weiterdrehung der Scheibe sofort selbstthätig ausgerückt, so dafs
das Trittbrett vollständig frei wieder in die oberste Lage zurückgehen kann, ohne dafs die Vorrichtung
eine hemmende Wirkung auf das Schwungrad ausübt.
Bei Anbringung der beschriebenen Vorrichtung an einem Schwungrade mit Handkurbel
erreichen wir, dafs die aufzuwendende Arbeit möglichst gleichmäfsig auf die ganze Umdrehung
desselben verrichtet werden kann, wodurch der Mann, da er viel weniger ermüdet, eine andauernde und dennoch gröfsere Arbeit
zu verrichten' im Stande ist.
Die Arbeit des Mannes gestaltet sich dadurch folgendermafsen: "Wird Trittbrett und Handkurbel
in der höchsten Stellung (wie gezeichnet) angenommen, so kann derselbe durch Druckausübung auf die niedergehende Kurbel
Arbeit verrichten. Da die Kurbel bei darauf folgendem Hochgehen in der ersten Hälfte auch
nach dem Manne zu dreht, so wird derselbe ganz von selbst seinen Körper nach rückwärts
biegen, wodurch naturgemäfs das Trittbrett belastet wird. Die durch das Sinken desselben
erzeugte Arbeit wird auf das Schwungrad übertragen, und zwar gerade zu der Zeit, wo der
Mann keinen Druck auf die Kurbel ausüben kann. Beim Niedergehen der Kurbel mufs der
Mann, um auf dieselbe einen Druck ausüben zu können, seinen Körper wieder nach vorn
biegen, wobei er auf den Theil 14 des Trittbrettes leicht auftritt, welcher über die Drehzapfen
desselben hinausragt und er damit die ganze Vorrichtung wieder in die .Anfangsstellung zurückführt; hierauf beginnt dasselbe
Spiel wieder von vorn.
Die Arbeit ist im Vergleich zu der Arbeit an der einfachen Handkurbel angenehmer, indem
der Mann keine gezwungene Bewegung auszuführen braucht, dieselben vielmehr ganz gleichmäfsig auf einander folgen.
Wenn der Mann die Stellung derart einnimmt, dafs er einen Fufs auf den hinteren
Theil des Trittbrettes, etwa bei 12, und den anderen auf den über die Drehzapfen herausragenden
Theil desselben setzt, so braucht er diese nie zu verändern, indem beim Aufwärtsgehen
der Kurbel sein nach hinten geneigter Körper ganz auf dem bei 12 befindlichen Fufs
ruht, und beim Niedergehen der Kurbel, da der Mann dann nach vorn auf der Kurbel
liegt, das leise Aufruhen genügt, um den Theil 14 des Trittbrettes herunterzudrücken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Antriebsvorrichtung für Schwungräder, bei welcher ein schwingendes Trittbrett 12 durch die Eigenlast des darauf stehenden Arbeiters bei einer jedesmaligen Umdrehung einer Handkurbel 2 mittelst der Hebelverbindung 11, 10, 8, 4 und des Gesperres 6, 3 . auf Umdrehung der Welle wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42285C true DE42285C (de) |
Family
ID=317700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42285D Expired - Lifetime DE42285C (de) | Antriebsvorrichtung für Schwungräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42285C (de) |
-
0
- DE DENDAT42285D patent/DE42285C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3835003A1 (de) | Sessel oder stuhl, insbesondere buerosessel oder -stuhl | |
| DE42285C (de) | Antriebsvorrichtung für Schwungräder | |
| DE3019256C2 (de) | ||
| DE2511663A1 (de) | Trethebelfahrzeug | |
| DE100685C (de) | ||
| DE60004089T2 (de) | Pedal-kettenantrieb für fahrrad | |
| DE402822C (de) | Ballenpresse | |
| DE619008C (de) | Federzug fuer Skibindungen mit vor der Bindung liegender Zugfederanlage | |
| DE281149C (de) | ||
| DE25326C (de) | Kettenspann-Vorrichtung für mechanische Webstühle | |
| DE23930C (de) | Einrichtung zum gleichmäfsigen und gleichzeitigen Belasten und Entlasten oder Heben der beiden Achslager der Oberwalzen an Cylinder-Walk- und Waschmaschinen u. s. w | |
| DE29920073U1 (de) | Fahrrad-Druckantrieb | |
| DE39488C (de) | Antriebsvorrichtung für Fuhrwerke und dergl | |
| DE171070C (de) | ||
| DE92776C (de) | ||
| DE6643C (de) | Rundballen-Hopfenpresse | |
| DE88218C (de) | ||
| AT43325B (de) | Druckpumpenanlage für Gase. | |
| CH442103A (de) | Gerät für gymnastische Übungen und Rudertraining im Hause | |
| DE89799C (de) | ||
| DD217176A1 (de) | handbetriebene presse mit kurventrieb | |
| DE34970C (de) | Neuerung an Ballenpressen für Stroh u. dergl | |
| DE9488C (de) | Neuerungen an mechanischen Webstühlen | |
| DE494962C (de) | Strohpresse mit Handbetrieb mit Presskasten und durch Kniehebelgestaenge bewegtem Pressdeckel | |
| DE38298C (de) | Neuerung an Wurstmaschinen |