DE60004089T2 - Pedal-kettenantrieb für fahrrad - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
    • B62M1/28Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of flexible drive members, e.g. chains

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Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Fußantrieb für ein Fahrrad, insbesondere für das Hinterrad, an dem langsam laufende Zahnräder angebracht sind.
  • Bisher werden bei bekannten und benutzten Fahrrädern für den Antrieb Kettenantriebe verwendet, die häufig mit Zahnradeinrichtungen an einem oder beiden der Zahnräder versehen sind. Das vordere Zahnrad ist über eine Kurbel mit Pedalen verbunden, welche Pedale durch die Füße eines Benutzers drehangetrieben werden.
  • Der Nachteil einer solchen Lösung besteht darin, daß lediglich eine Hälfte der Drehung des Zahnrades zum Antrieb des Fahrrades führt, während der Rest der Drehung leerläuft, d. h. keine effektive Arbeit geleistet wird. Bei einem derartigen bekannten Fahrrad wird das maximale Drehmoment in der horizontalen Position der Kurbel des Zahnrades erhalten. Bei einer anderen Position der Kurbel wirkt lediglich eine Komponente der Kraft des Drucks auf das Pedal. Daher wird das mittlere Drehmoment gleich der Hälfte des maximalen Drehmoments während der Drehung des Zahnrades erhalten.
  • Aus dem Dokument GB 2 104 462 ist ein Fußantrieb für ein Fahrrad, insbesondere für das Hinterrad, bekannt, an dem mit Peda-len endende langsam laufende Zahnräder angebracht sind. An den Hebeln ist ein Rahmenrohr angebracht, das starr mit den Hebeln verbunden ist, die drehbar an einer Achse mit dem unteren Teil des Rahmens befestigt sind. An den Enden des Rahmenrohrs sind Enden der Fahrradketten drehbar befestigt.
  • Diese Lösung ist zu kompliziert und der Antrieb ist wenig effizient.
  • Es ist auch aus der Beschreibung in der polnischen Patentanmeldung PL 144 423 ein Antrieb für Fahrzeuge, insbesondere Fahrräder, bekannt, der auf dem Rahmen angeordnet und mit dem Hinterrad verbunden ist, bestehend aus fußbetätigten Druckelementen, die mit Zahnstangen verbunden sind, die auf der gemeinsamen Achse mit dem zentralen Kettenrad, das mit dem Hinterrad des Fahrzeuges verbunden ist, liegende Zahnräder antreibt. Die Enden der Zahnstangen sind in der Form von Kolben und sind verschiebbar in einem leckdichten Behälter, vorzugsweise in der Form eines U-Rohrs, angeordnet, der mit einer Flüssigkeit aufgefüllt ist, und das im Rahmen mittels Rollelementen angeordnete zentrale Rad weist auf seinen beiden Seiten Hülsen mit auf einer Achse innen angeordneten Lagern auf, während auf den zylindrischen Außenseiten der Hülsen Zahnräder angeordnet sind, die aus Ringen von Zahrradelementen und -naben bestehen, und die Zahnstangen enden mit flachen Pedalen.
  • Es ist auch aus der Beschreibung in der polnischen Patentanmeldung PL 171 047 eine Pedaleinrichtung, insbesondere für personenangetriebene Fahrzeuge, bekannt, der Schwinghebel mit Pedalen umfaßt, die mit einem Kurbeltrieb mittels Stoßelementen verbunden sind. Die Schwinghebel mit selbstrichtend auf der gemeinsamen Achse angeordneten und mit dem Kurbeltrieb durch die Druckelemente verbundenen Pedalen sind auf solche Weise angeordnet, daß die die beiden äußersten Punkte der Position der Schwinghebel verbindende gerade Linie die Drehachse des Kurbeltriebs nicht schneidet.
  • Es ist auch aus der Beschreibung in der polnischen Patentan meldung P.332 976 ein Antrieb für ein Radfahrzeug bekannt, der insbesondere für Fahrzeuge mit Rädern mit kleinem Durchmesser wie Roller oder Skateboards vorgesehen ist. Es ist ein Pedal mit einem selbstausrichtend im hinteren Teil des Bodens angeordneten Seil vorhanden. Das Seil gürtet ein ovales Richtungsund ein in einer Richtung laufendes Zahnrad, das auf dem Rad angeordnet ist.
  • Der Nachteil dieser bekannten Lösungen ist die geringe Effizienz des Antriebs.
  • Überdies ist aus der Beschreibung in der polnischen Patentanmeldung P.332 269 ein Fußantrieb für das Hinterrad eines Fahrrads, insbesondere mit einer Zahnscheibe, bekannt, der auf beiden Seiten des Fahrrades symmetrisch angeordnete doppelarmige Hebel umfaßt, die an einer Achse am unteren Teil des Rahmens des Fahrrades befestigt sind, und an den kürzeren Armen der Hebel sind Innenzahnrad-Kreissektoren befestigt, die mit Zahnscheiben mit Leerlaufrückbewegung zusammenwirken, angeordnet auf der Achse des Hinterrades des Fahrrades. Aus dem unteren schrägen Teil des Rahmens des Fahrrades stehen die Führungen des längeren Teils der Hebel mit unteren Anschlägen nach unten vor und längere Arme der Hebel sind mit dem unteren Teil des Rahmens durch Zugfedern verbunden, und Pedale sind an den längeren Enden der Hebel befestigt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist das vorsehen eines Fußantriebs für ein Fahrrad, wobei am Hinterrad des Fahrrades langsam laufende Zahnräder angebracht sind, wobei der Antrieb auf beiden Seiten des Fahrrades symmetrisch angeordnete Hebel umfaßt, die drehbar an einer Achse am Unterteil des Rahmens angebracht sind, wobei jeder Hebel mit einem Pedal endet und starr mit einem Rahmenrohr befestigt ist, das sich vom Hebel fort erstreckende obere und untere Teile aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite des Fahrrades mit einer Fahrradkette versehen ist, deren obere und untere Enden drehbar mit den oberen und unteren Teilen der Rahmenrohre verbunden sind und die ein langsam laufendes Zahnrad des Hinterrades des Fahrrades antreiben, und mit einer Zugfeder zum Zurückführen des Pedals zur oberen Position.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Zugfedern in einem Zylinder angeordnet und stoßen mit einem Ende am Boden des Zylinders an und die anderen freien Enden der Zugfedern sind durch Befestigungselemente mit unteren Enden der Fahrradketten verbunden, was ein Pressen der Zugfedern herbeiführt.
  • Die Erfindung ersetzt vorteilhaft die Drehbewegung der bisherigen Fahrradantriebe durch die hin- und hergehende Bewegung. Eine solche Lösung verbessert den Wirkungsgrad der Verwendung von menschlichen Muskeln wesentlich. Der Antrieb gemäß der Erfindung ermöglicht eine unabhängige Bewegung der beiden Antriebshebel, schützt die unteren Teile der Bekleidung eines Radfahrers gegen Verschmutzung und Einwickeln zwischen dem Zahnrad und der geölten Kette. Ein solcher Antrieb kann bei verschiedenen Arten personenangetriebener Fahrzeuge verwendet werden, da er die Arbeit mit fast konstantem Antriebsdrehmoment mit einem Fehler von 4% ermöglicht. Das angewendete Wechselzahnrad vereinfacht es, in verschiedenen Bereichen zu fahren. Überdies ist es dank einer möglichen Regelung des Pedalweges einfacher, Landhindernisse zu überwinden, und dank der Möglichkeit, lediglich eines der beiden Pedale zu benutzen, kann man sogar in einer scharfen Biegung treten. Auch wird die entspannte Fahrposition bequemer, da die beiden Beine eines Radfahrers gleichzeitig gerade gehalten werden können.
  • Die Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, wo
  • 1 den Antrieb eines Fahrrades mit dem Wechselzahnrad gemäß der Erfindung in der Stirnansicht zeigt,
  • 2 das zweite Ausführungsbeispiel des Antriebs eines Fahrzeuges in der Stirnansicht zeigt,
  • 3 das dritte Ausführungsbeispiel des Antriebs eines Fahrrades in der Stirnansicht zeigt.
  • Der Fußantrieb eines Fahrrades, insbesondere des Hinterrades, an dem langsam laufende Zahnräder angebracht sind, umfaßt auf beiden Seiten des Fahrrades symmetrisch angeordnete Hebel 1, die mit Pedalen 2 enden, wobei an den Hebeln Rahmenrohre 3 befestigt sind, die starr durch Verstärkungselemente 6 mit den Hebeln 1 verbunden ist, die drehbar an einer Achse 5 am Unterteil des Rahmens befestigt sind. An den Enden der Rahmenrohre 3 sind die Enden der Fahrradketten 7 befestigt, die drehbar Führungsspannrollen 8 gürten, die drehbar an dem hinteren schrägen Teil des Rahmens 4 befestigt sind, wobei sie das langsam laufende Zahnrad 9 des Hinterrades 11 des Fahrrades und ein Wechselzahnrad 10 antreiben, während die oberen Teile der Rahmenrohre 3 mit den rückwärtigen Unterteilen des Rahmens 4 mittels Zugfedern 12 verbunden sind.
  • Bei dieser Lösung wird der Ausgleich der Kettenlänge dank des Wechselzahnrades erhalten und die Feder garantiert die Rückführung des Pedals in die obere Position.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die unteren Teile der Rahmenrohre 3 mit den unteren Enden der Fahrradketten 7 durch die Zugfedern 13 verbunden.
  • Bei dieser Lösung wird der Ausgleich der Kettenlänge durch die Zugfeder erhalten.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind Zugfedern 13 in einem Zylinder 14 angeordnet und stoßen mit einem Ende 15 an dem Boden 16 des Zylinders 14 an, und die anderen freien Enden 17 der Zugfedern 13 sind mittels Befestigungselementen 18 mit den unteren Enden der Fahrradketten 7 verbunden, was zu einem Pressen der Zugfedern 13 führt.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist am Unterteil des Rahmens 4 ein Anschlag 19 befestigt, der die untere Position des Hebels 1 festsetzt.
  • Bei der Lösung des Antriebs gemäß der Erfindung wird nicht nur das Antriebsdrehmoment nahe dem maximalen Drehmoment erhalten, sondern das Drehmoment kann auch wesentlich mit Verwendung eines langen Antriebshebels vergrößert werden, womit die Dynamik des Antriebs vergrößert wird. Der Erfinder als Amateurradfahrer erreichte ohne große Anstrengung über eine lange Distanz die Geschwindigkeit von 40 km/h.

Claims (2)

  1. Fußantrieb für ein Fahrrad, wobei am Hinterrad (11) des Fahrrades langsam laufende Zahnräder (9) angebracht sind, wobei der Antrieb auf beiden Seiten des Fahrrades symmetrisch angeordnete Hebel (1) umfaßt, die drehbar an einer Achse (5) am Unterteil des Rahmens (4) angebracht sind, wobei jeder Hebel mit einem Pedal endet und starr mit einem oberen Rahmenrohr (3) befestigt ist, das sich von dem Hebel fort erstreckende obere und untere Teile aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seite des Fahrrades mit einer Fahrradkette (7) versehen ist, deren obere und untere Enden drehbar mit den oberen und unteren Teilen des oberen Rahmenrohrs (3) verbunden sind und die ein langsam laufendes Zahnrad (9) des Hinterrads (11) des Fahrrades antreiben, und mit einer Zugfeder (12, 13) zum Zurückführen des Pedals zur oberen Position.
  2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfedern (13) in einem Zylinder (14) angeordnet sind und mit einem Ende (15) am Boden (16) des Zylinders (14) anstoßen und die anderen freien Enden (17) der Zugfedern (13) durch Befestigungselemente (18) mit unteren Enden der Fahrradketten (7) verbunden sind, was ein Pressen der Zugfedern (13) herbeiführt.
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