DE644812C - Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln - Google Patents

Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln

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Publication number
DE644812C
DE644812C DET44125D DET0044125D DE644812C DE 644812 C DE644812 C DE 644812C DE T44125 D DET44125 D DE T44125D DE T0044125 D DET0044125 D DE T0044125D DE 644812 C DE644812 C DE 644812C
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DE
Germany
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pawl
self
carding
balance
scale
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Expired
Application number
DET44125D
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English (en)
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KURT THIEME
Original Assignee
KURT THIEME
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln, bei welchem die Waage bei richtigem Füllgewicht eine Klinke auslöst, die das Nadeltuch an der Weiterbewegung sperrt.
  • Bei den bekannten Selbstauflegern erfolgt im allgemeinen das selbsttätige Leeren der Waage in gleichen Zeitabständen, unabhängig davon, ob die Waage die richtige Fasergutmenge oder zu wenig enthält. Wenn nun der Inhalt einer zu wenig gefüllten Waage durch die Krempel bzw. den Krempelsatz verarbeitet wird, so entsteht zu feines Vorgarn, das nur durch Zufall von der Bedienung oder dem Meister bemerkt werden kann. Es ist nun auch schon eine Einrichtung bekanntgeworden, die das Entleeren der Waage bei zu geringem Fasergewicht verhindert, so daß die Waage tun ein Arbeitsspiel aussetzt und dann auf dem Zuführtisch eine kleine Lücke entsteht, welche die Bedienung bemerken und veranlassen soll, von Hand nachzuhelfen. Solch kleine Lücken «-erden aber von der Bedienung oder dem Meister, da sie nur kurze Zeit sichtbar sind, in den seltensten Fällen bemerkt. Weiter ist eine -Einrichtung für Selbstaufleger bekannt, die bei Fehlgewicht das Entleeren der Waage (lauernd verhindert. Da jedoch das Schaltgetriebe für das Steiglattentuch weiter in Tätigkeit bleibt, so wird der Waagebehälter und der Raum über diesem vollständig mit Fasergut ausgefüllt, und es wirdein Verstopfen der Wiegeeinrichtung erfolgen, wenn die Bedienung nicht rechtzeitig auf das Aussetzen der Waage aufmerksam wird. Auch muß bei richtig gefüllter Waage der Waagearm einen Tauchkolben bewegen, damit die Einrichtung, die das Entleeren der Waage verhindert, außer Tätigkeit bleibt. Es entsteht dadurch ein Klemmen des Waagebalkens, so daß die Waage nicht frei ausspielt und ein genaues Abwiegen in Frage gestellt ist.
  • Diesem Bekannten gegenüber unterscheidet sich nun die Einrichtung nach der Erfindung dadurch, daß mit der Sperrklinke des :`adeltuches eine zweite Sperrklinke durch einen lösbaren Riegel verbunden ist, der von einem Zeitschalter bei Fehlgewicht, d. h. bei nicht ausgeschlagener Waage, ausgelöst wird, so daß die zweite Klinke in das Sperrad des Nadeltuches einfällt und dessen Antrieb unterbricht, bis die Klinke von Hand wieder aus dem Sperrad entfernt wird.
  • Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß ein Verstopfen der Waage nicht eintreten kann, da bei Fehlgewicht das Nadeltuch stillgesetzt wird und deshalb die Speisung aufhört. Dieser Umstand hat aber auch eine große Fasergutlücke auf dem Zuführtisch der Krempel zur Folge; der Bedienende muß also auf jeden Fall darauf aufmerksam werden, daß die Wiegeeinrichtung fehlerhaft arbeitet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausfühi ung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar -zeigt: Abb. i die Seitenansicht, Abb. z die Draufsicht und Abb.3 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles A der Abb. i Mit der vorhandenen Sperrklinke a des Steignadeltuches ist eine zweite Sperrklinke b lösbar verbunden. An der Sperrklinke a ist
    nämlich ein Riegel c drehbar angebracht, der
    in einen Schlitz der Sperrklinke b eingreift.
    Durch eine Feder cl wird der Riegel c firn-
    Schlitz der Sperrklinke b festgehalten. Aii-d:et«:
    ( Bestellwand des Selbstauflegers ist ein Hebel e-
    drehbar gelagert, der durch die Feder f in einer
    durch den Anschlag.; g bestimmten Stellung ge-
    halten wird. Mit der vorhandenen Schalt-
    scheibe, die bei jedem Waagenspiel eine Um-
    drehung ausführt. ist ein Kettenrad i fest ver-
    bunden, das mittels Kette h und Kettenrad l
    eine Scheibe I finit verstellbarer Nase na an-
    treibt, die den Hebel c- bei jedem Waagenspiel
    bewegt. Hat die Waage den richtigen Faser-
    gutinhalt, dann bewegt sich die gefüllte Waage-
    schale, die an dein einen Ende des Waage-
    balkens aufgehängt ist, nach unten. Durch die
    Stoßstange ii, die am anderen Ende des Waage-
    balkens befestigt ist, sich also nach oben be-
    @@egt, wird in bekannter Weise der Hebel o
    Verstellt. Derselbe gibt die Sperrklinke a frei
    und dieselbe fällt in (las Vorhandene Sperrad p
    ein, welches finit der Reibungskupplung des
    Ste ignadeltuches Verbunden ist, so (laß der An-
    trieb des Nadeltuches und damit die Faser-
    gutzufuhr unterbrochen wird. Die auf der
    Scheibe I Verstellbare Nase m bewegt den
    Hebel e. Da sich jetzt der Riegel c- in Stel-
    h#.ng c' (v 1. Abb.3? befindet, kann jedoch der
    Hebel e die Sperrklinke b nicht freigeben, son-
    clern bewegt sich frei über den Riegel c hin
    und mittels Federkraft der Feder f wieder zu-
    rück. In bekannter Weise wird die Waage ent-
    leert und wieder geschlossen. Von der Schalt-
    scheibe aus wird die Stange q nach oben be-
    wegt und die Sperrklinke a aus (lein Sperrad p
    leerausgedrückt. Die Waage wird nun wieder
    iuit Fasergut gefüllt. Der Hebel o hält die
    Sperrklinke a fest, und (fier Arbeitsvorgang be-
    ginnt Von neuem.
    Hat nun aber die Waage bis zum Entleeren
    noch nicht die richtige Fasergutinenge aufge-
    noninien, dann bewegt sich die nicht bzw. zu
    wenig gefüllte Waageschale, die an dein einen
    En(le ilcs Waagebalkens aufgehängt ist, nicht
    bzw. nicht genügend weit nach unten, so daB
    die Stoßstange st sich nicht bzw. nicht ge-
    .niigend weit nach oben bewegt und daher den
    ,..Hebel Hebel o der nicht Riegel verstellt. c befinden Die Sperrklinke sich noch in a und der
    Stellung c (vgl. Abb.3). Einen Augenblick
    vor dein Entleeren der noch nicht richtig ge-
    füllten Waage wird nun durch die Scheibe 1
    und Nase ni, die entsprechend eingestellt ist,
    der Hebel e bewegt. Derselbe drückt den
    Riegel c aus dem Schlitz der Sperrklinke b.
    Dieselbe wird dadurch frei und fällt in das
    Sperrad p ein. Die Fasergutzufuhr ist jetzt
    vollständig gesperrt und kann auch von selbst
    nicht wieder in Tätigkeit kommen, obwohl die
    übrige Schalteinrichtung des Selbstauflegers
    weiter in Tätigkeit bleibt. Die Bedienung wird
    nun durch das Ausbleiben der Fasergützufuhr
    darauf äufinerksam, daß an der Wiegeeinrich-
    tung ein Fehler sein muß. Erst nach Behebung
    dieses Fehlers ist es möglich, daß die Wiege-
    einrichtung wieder richtig srbeiten kann, ohne
    daß die Fasergutzufuhr wieder dauernd ge-
    sperrt wird. Die Sperrklinke b kann nur von
    Hand wieder mit der Sperrklinke a verbunden
    werden.
    Die beschriebene Einrichtung läßt sich ohne
    Schwierigkeit auch an Vorhandenen Selbst-
    auflegern anbringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstaufleger mit Neigungswaage für Krempeln, bei welchem die Waage bei richtigem Füllgewicht eine Klinke auslöst, die (las Nadeltuch an der Weiterbewegung sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Sperrklinke (a) eine zweite Sperrklinke (b) durch einen lösbaren Riegel (c) verbunden ist, der von einem Zeitschalter (l, m) bei Fehlgewicht, d. h. bei nicht ausgeschlagener Waage, ausgelöst wird, so (laß die zweite Klinke in das Sperrad des Nadeltuches einfällt und dessen Antrieb unterbricht, bis die Klinke von Hand wieder aus dem Sperrad entfernt wird.
DET44125D 1934-07-03 1934-07-03 Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln Expired DE644812C (de)

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DET44125D DE644812C (de) 1934-07-03 1934-07-03 Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln

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DET44125D DE644812C (de) 1934-07-03 1934-07-03 Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln

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DE644812C true DE644812C (de) 1937-05-13

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ID=7561671

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DET44125D Expired DE644812C (de) 1934-07-03 1934-07-03 Selbstaufleger mit Neigungswaage fuer Krempeln

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