DE575802C - Beschickungseinrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit mehreren Speisewalzen - Google Patents
Beschickungseinrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit mehreren SpeisewalzenInfo
- Publication number
- DE575802C DE575802C DE1930575802D DE575802DD DE575802C DE 575802 C DE575802 C DE 575802C DE 1930575802 D DE1930575802 D DE 1930575802D DE 575802D D DE575802D D DE 575802DD DE 575802 C DE575802 C DE 575802C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- channel
- feed rollers
- drive
- feeding device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich, auf Einrichtungen zum Zuführen des Wägegutes an selbsttätigen
Waagen und betrifft insbesondere Beschickungseinrichtungen mit mehreren Speisewalzen, durch
die das Füllgut in einem trichter- oder rinnenförmigen Kanal der Waage in einer durch diese
gesteuerten Menge für die jedesmalige Wiegung zugemessen wird. Gegenüber den bekannten
Einrichtungen dieser Art besteht das Neue der
to Erfindung darin, daß der am Ausgang des Zuführungskanals angeordneten, an sich bekannten
Zuteilwalze innerhalb dieses Kanals eine pendelnde Drehbewegungen ausführende Walze
vorgeschaltet ist. Während die Zuteilwalze in bekannter Weise als Mitnehmer- oder Schöpfwalze
wirkt, deren stets in gleichem Sinne erfolgende Drehung von der Waage gesteuert
wird, bewirkt die während der Zuführung des Füllgutes erfolgende hin und her gehende Drehung
der dieser Zuteilwalze vorgeschalteten Walze eine Auflockerung des aus dem Zuführungstrichter
durch einen Kanal der Zuteilwalze zufließenden Füllgutes. Durch diese
Walze wird ferner der Druck des nachfließenden Füllgutes von der Zuteilwalze abgehalten, so
daß diese leicht das vor ihr liegende Füllgut erfassen und zur Waage weiterführen kann.
Durch diese Anordnung läßt sich, auch bei schwierig zu behandelndem stückigem oder langfaserigem
Füllgut, wie beispielweise Würfelzucker oder Tee, eine gleichmäßige störungsfreie
Abmessung der jeweils abzuwiegenden Fülhnenge und damit auch ein stets gleiches Abfüllgewicht erzielen.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch.die
eine Ausführungsform für eine selbsttätige Wiegeeinrichtung mit nur einer Waagschale;
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine zweite Ausführungsform für eine selbsttätige
Wiegeeinrichtung mit zwei aufeinander arbeitenden Waagschalen für Vor- und Nachfüllung;
Abb. 3 ist eine Stirnansicht von links auf Abb. 2, die jedoch hinsichtlich der Lagerung
und des Antriebes der vorgeschalteten Walze im wesentlichen auch für die Ausführungsform
nach Abb. 1 gilt;
Abb. 4 stellt die Zuteilwalze dieser Ausführungsform für sich schaubildlich dar.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1, die beispielsweise für langfaseriges Füllgut, wie Tee,
geeignet ist, erfolgt der Zufluß des Füllgutes aus dem Einfülltrichter 1 in den Zuführungskanal 2. Am vorderen Ende dieses Kanals ist
in ganzer Breite desselben die in Richtung des eingezeichneten Pfeiles drehbare Speise- oder
Zuteilwalze 3 angeordnet, die das Füllgut der Waagschale 26 einer selbsttätigen Waage bekannter
Bauart und Arbeitsweise zuführt. Die Drehbewegung der beispielsweise mit Stiften 25
oder anderen Mitnehmern besetzten Speisewalze 3 wird von der Welle 27 abgeleitet, die
beispielsweise durch einen Kettentrieb 32 ständig gedreht wird und über ein auf der Welle 27
ein- und auskuppelbar angeordnetes Stirnrad 28 sowie ein Zwischenrad 29 mit einem auf der
Walzenwelle 4 befestigten Stirnrad 31 in An-
triebsverbindung steht. Die Kupplung des Stirnrades 28 mit der Antriebswelle 27 wird
von der selbsttätigen Waage in bekannter Weise, beispielsweise elektromagnetisch, so gesteuert,
daß bei Beginn der Füllung der Waagschale 26 durch Einrücken der Kupplung die Speisewalze 3
im Sinne des Pfeiles oder auch in umgekehrtem Sinne gedreht wird. Wenn dann das gewünschte
Gewicht erreicht ist, wird durch selbsttätiges Ausrücken der Kupplung die Zuteilwalze 3
stillgesetzt, so daß sie der Waagschale 26 kein Füllgut mehr zuführt, worauf nach beendeter
Entleerung der Waagschale wieder die Einschaltung des Speisewalzenantriebes erfolgt.
Im oberen Teil des Zuführungskanals 2 ist noch eine Walze 15 angeordnet, der eine hin
und her gehende Drehbewegung während der Zuführung des Füllgutes zur Schöpfwalze 3 erteilt
wird zu dem eingangs erwähnten Zweck, ao die aus dem Trichter 1 zufließende Materialmenge
aufzulockern und jeden ungünstigen Druck des Füllgutes auf die Schöpfwalze 3 zu verhüten, so daß diese leicht das vor ihr liegende
Gut erfassen und weiterführen kann. Die pendelnde Drehbewegung kann der Walze 15 durch
einen besonderen, für sich gesteuerten Antrieb erteilt werden. Im vorliegenden Falle erfolgt
der Antrieb durch die Welle 4 der Schöpfwalze 3. Die. Walze 15, die ebenfalls mit Stiften 15'
oder sonstigen Mitnehmern besetzt ist, ist auf der Welle 16 befestigt, die in den Lagern 50'
der seitlichen Böcke 50 gelagert ist (Abb. 3). Auf der Welle 16 ist der Hebel 17 an einem
Ende starr befestigt. An das andere Ende des Hebels 17 ist eine Kurbel 18 angelenkt, die m;t
einem Kurbelzapfen 23 der auf der Welle 4 sitzenden Kurbelscheibe 19 drehbar verbunden
ist. Durch die Kurbel 18 wird während der Drehung der Speise- oder Zuteilwalze 3 dem
Hebel 17 eine auf und ab schwingende Bewegung erteilt, die mittels der Welle 16 der vorgeschalteten
Walze 15 eine pendelnde Drehbewegung erteilt.
Die gleiche Anordnung bezüglich der umlaufenden Walze 3 und pendelnden Walze 15
ist bei der Ausführungsform nach Abb. 2 und 3 vorhanden, die insbesondere für grobstückiges
Gut, wie Würfelzucker, bestimmt ist. Bei dieser handelt es sich um eine selbsttätige Wiegevorrichtung
mit zwei aufeinander arbeitenden Waagschalen 33 und 34, von denen in bekannter Weise die Waagschale 33 das Vorwiegen eines
bestimmten Teiles des Füllgutes und die Waagschale 34 die genaue Auswiegung der aus der
Waagschale 33 in die Waagschale 34 entleerten Vorfüllung besorgt. Die Zuführung des aus dem
Fülltrichter 1 zufließenden Füllgutes erfolgt für die obere Waagschale 33 wie bei der Ausführungsform,
nach Abb. 1 durch einen Kanal 2 mit den beiden Walzen 3 und 15 und bei der unteren
Waagschale 34 in bekannter Weise durch eine Rüttelrinne 35, deren durch das Exzenter 36
der Welle 37 gebildeter Rüttelantrieb durch die Waagschale 34 in der Weise gesteuert wird, daß
die zur Auswiegung des Vollgewichtes auf Waage 34 erforderliche zusätzliche Materialmenge durch
Rüttelung der Rinne 35 dieser Waage zugeführt, bei Erreichung des Vollgewichts aber die Rüttelrinne
35 stillgesetzt wird. ' Der Fülltrichter 1 setzt sich unmittelbar bis zur unteren Zuführungsrinne
35 in einem Kanal 1' fort, in den der Boden 2' des oberen Zuführungskanals 2
gegenüber der vorderen Wand 1" des schräg nach hinten geneigten Trichters vorspringt, so
daß das zugeführte Material in freier Bewegung sowohl in den oberen Zuführungskanal 2 wie
auch auf die untere Zuführungsrinne 35 gelangt. Im vorliegenden Fall ist die Zuteilwalze 3
gemäß Abb. 4 mit leistenartigen Mitnehmern 5 besetzt, die in der Längsrichtung der Walze
stufen- oder treppenartig ausgebildet sind. Zu diesem Zweck kann die Walze 3 aus einer Anzahl
von einzelnen·Walzenteilen 3°, 36, 3°, 3d bestehen,
von denen jeder mit den leistenförmigen Mitnehmern 5 versehen ist, die gemäß Abb. 4 so
gegeneinander versetzt befestigt werden, daß die Mitnehmer 5 der einzelnen Walzenabschnitte
3a, 3b, 3°, 3a stufenweise gegeneinander stoßen.
Zweckmäßig sind die Platten 5, in der Umlaufrichtung der Walze gesehen, schräg nach vorne go
geneigt. Sie können in entsprechend geneigt angebrachte Einschnitte der Walze eingesetzt und
beispielsweise durch Klemmstücke 6 festgehalten werden. Die besondere Ausbildung der
Zuteilwalze 3 sowie die besondere Anordnung der Zulaufkanäle für die Grob- und Feinfüllung
sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. Der Antrieb der Welle 4 der Zuteilwalze 3 erfolgt
nach Abb. 2 über das Kettenrad 10 und den Kettentrieb 11 von dem Kettenrad 12,
welches auf der Welle 13 befestigt ist. Die Welle 13 wird in bekannter Weise, beispielsweise
elektromagnetisch, in Abhängigkeit von dem Sinken der Lastschale 33 ein- und ausgerückt,
so daß, wie bereits oben für die Ausführungsform nach Abb. 1 geschildert, die
Schöpfwalze 3 während der Füllung von Waagschale 33 umläuft, aber in dem Augenblick
stillgesetzt wird, in dem die gewünschte Vorfüllmenge in die Lastschale 33 eingefüllt ist und no
von letzterer in die zweite Lastschale 34 für die genaue Auswiegung entleert wird. Die Hinundherdrehung
der vorgeschalteten Walze 15 erfolgt in derselben Weise wie bei Abb. 1 durch
Welle 16, Hebel 17, Kurbel 18 und Kurbelscheibe
19 der Welle 4. Die Scheibe 19 besitzt eine Aussparung 20, welche durch eine Platte 21
nach außen abgedeckt ist. Die Platte 21 ist mit einem radialen Schlitz 22 versehen, durch den
der Kopfbolzen 23 geführt ist, um den die Kurbel 18 greift. Durch eine Mutter 24 kann der
Bolzen in jeder beliebigen Lage innerhalb des
Schlitzes 22 festgestellt und damit die Hubbewegung der Kurbel i8 beliebig eingestellt
werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Beschickungseinrichtung für selbsttätige Waagen mit mehreren Speisewalzen, durch die das Füllgut in einem trichter- oder rinnenförmigen Kanal der Waage in einer durch diese gesteuerten Menge für die jedesmalige Wiegung zugemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ausgang der Zuführungsrinne (2) angeordneten, an sich bekannten Zuteilwalze (3) innerhalb dieser Rinne eine in festen Lagern (50') pendelartige Drehbewegungen ausführende Walze (15) vorgeschaltet ist.
- 2. Beschickungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der die pendelartigen Drehbewegungen ausführenden Walze (15) ein Kurbeltrieb (17, 18, ig, 23 bzw. 17—24) vorgesehen und mit der Zuteilwalze (3) verbunden ist, so daß die vorgeschaltete Walze (15) mit der Zuteilwalze (3) zwangläufig bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575802T | 1930-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575802C true DE575802C (de) | 1933-05-03 |
Family
ID=6569809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575802D Expired DE575802C (de) | 1930-12-09 | 1930-12-09 | Beschickungseinrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit mehreren Speisewalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966640C (de) * | 1953-02-10 | 1957-08-29 | Roeber Saatreiniger O H G | Trockenbeizmaschine mit einer selbsttaetigen Waage fuer das Beizmittel und einer nachgeschalteten gleichen Waage fuer das Beizgut |
-
1930
- 1930-12-09 DE DE1930575802D patent/DE575802C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966640C (de) * | 1953-02-10 | 1957-08-29 | Roeber Saatreiniger O H G | Trockenbeizmaschine mit einer selbsttaetigen Waage fuer das Beizmittel und einer nachgeschalteten gleichen Waage fuer das Beizgut |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2034837C3 (de) | Vorrichtung für die diskontinuier liehe Herstellung von Mischungen aus feinst bis grobkörnigen Schüttgütern | |
| DE575802C (de) | Beschickungseinrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit mehreren Speisewalzen | |
| DE2621709A1 (de) | Futtertransportwagen mit misch- und verteileinrichtung | |
| DE680372C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von faserstoffhaltigen Kunstharzpressmassen zu der Dosiervorrichtung einer Presse | |
| DE381304C (de) | Zufuehrvorrichtung an selbsttaetigen Waagen | |
| DE1900827B2 (de) | Selbsttaetige waegevorrichtung fuer schlankes stangenfoermiges gut | |
| AT167170B (de) | Vorrichtung zur geregelten Ausgabe von lose geschüttetem Kleinstückgut | |
| DE1457909C3 (de) | Vorrichtung für die Zufuhrung von Streugut auf ein Streuorgan, vorzugswei se für landwirtschaftliche Zwecke | |
| CH339390A (de) | Balkenwaage zum kontinuierlichen Abwiegen gleicher Schüttgutmengen | |
| DE950510C (de) | Streuvorrichtung fuer Stallmist, Kompost u. dgl. | |
| DE425656C (de) | Zigarrenwickelmaschine | |
| DE584897C (de) | Zufuehrungsvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen | |
| DE572691C (de) | Vorrichtung zum Foerdern von Materialteilmengen | |
| DE597774C (de) | Speisevorrichtung fuer Haferquetschen | |
| DE1235015B (de) | Volumendosiervorrichtung | |
| DE243132C (de) | ||
| DE513748C (de) | Zwiebackschneidemaschine | |
| DE261074C (de) | ||
| DE599686C (de) | Zufuehrungsvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit Grob- und Feinfuellung zum Verwiegen staubfoermiger Stoffe | |
| DE411129C (de) | Grubber mit Saevorrichtung | |
| DE1486045C (de) | Gerat zum Abfüllen gleichbleibender genauer Gewichtsmengen eines Schuttgutes | |
| DE1900827C (de) | Selbsttätige Wägevorrichtung für schlankes, stangenförmiges Gut | |
| AT130742B (de) | Vorrichtung zum Fördern von Materialteilmengen. | |
| DE1557990C3 (de) | ||
| DE255319C (de) |