DE75422C - Apparat zur periodischen Bewegung von Reklametrommeln - Google Patents
Apparat zur periodischen Bewegung von ReklametrommelnInfo
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- DE75422C DE75422C DENDAT75422D DE75422DA DE75422C DE 75422 C DE75422 C DE 75422C DE NDAT75422 D DENDAT75422 D DE NDAT75422D DE 75422D A DE75422D A DE 75422DA DE 75422 C DE75422 C DE 75422C
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- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F11/00—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
- G09F11/02—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Vorliegender Apparat hat den Zweck, verschiedene Geschä'ftsanzeigen oder Gegenstände
zu Reclamezwecken den Augen des Publikums in wechselnder Reihenfolge vorzuführen. Dieser
Apparat kann in Verbindung mit einem Uhrwerk gewöhnlichster Construction billig hergestellt
und überall leicht angebracht werden.
Die Construction dieses Apparates ist im Nachfolgenden näher beschrieben, ohne dabei
auf das als Antrieb dienende Uhrwerk einzugehen.
Die Achse α dieses Uhrwerkes, auf welcher
sonst der Zeiger sitzt, ist verlängert und dient zur Aufnahme einer aus beliebigem Material
hergestellten Trommel b, auf deren Umfang die zur Schau zu bringenden Anzeigen oder
Gegenstände angebracht sind; am anderen, dem Uhrwerk entgegengesetzt liegenden Ende
der Trommel ist für die durchragende Achse α noch eine Unterstützung c angebracht,
welche sich mit dem Uhrwerk auf einer gemeinschaftlichen Platte befindet und so die
Unterstützung des ganzen Apparates bildet. An der Stelle, wo die Achse α aus dem Uhrwerk
heraustritt, ist auf derselben eine Scheibe d befestigt, welche an ihrem Umfang
gezahnt ist, und deren Zweck später erklärt werden soll. Die Nabe dieser Scheibe ist
nach der Trommel zu verlängert und bildet, mit der auf der Stirnfläche der Trommel fest
angebrachten Hülse e das Gehäuse für die Feder f, welche so an d und an e befestigt
ist, dafs sie durch die rohrende Achse α gespannt werden kann. Diese Feder f ist nun
infolge ihrer Spannung im Stande, die Trommel, welche lose auf der Achse α sitzt,
um diese zu drehen. Um nun zu erreichen, dafs diese Drehung nur ein bestimmtes, aber
beliebiges Stück des Trommelumfanges beträgt, sind aufsen auf der Hülse e Stifte g angebracht,
welche sich einzeln gegen einen Ansatz h des um i beweglichen Hebels k
legen können. An der Wand des Uhrgehäuses ist der um / drehbare Hebel m befestigt, der
mittelst eines Stiftes η auf dem Umfang der oben erwähnten gezahnten Scheibe d gleitet
und an seinem freien Ende das schwingende Gewicht ο trägt.
Der Apparat functionirt nun wie folgt:
Einer der Stifte g liegt gegen den Ansatz h des Hebels k, dessen Hub durch die beiden Stiftepjp1 begrenzt ist; die Scheibe d bewegt sich, angetrieben durch das Uhrwerk, und hebt dadurch den Hebel m vermöge des auf der Scheibe d gleitenden Stiftes n. Sowie Stift η über den höchsten Punkt der Zahnform gelangt ist, verliert er seine Unterstützung und der Hebel fällt, beschleunigt durch das Gewicht 0, nach unten; hierbei trifft letzteres das Ende des Hebels k und drückt denselben etwas nach unten, wodurch der Stift g über den Ansatz h hinweggleitet und sich die Trommel, der Spannung der Feder f Folge gebend, drehen kann. Der nächste Stift kann aber nicht mehr über den Ansatz h hinweg, weil letzterer, vermöge der unter dem Hebel k liegenden Feder r, welche so stark ist, dafs sie Hebel k, auch wenn Hebel m nebst Gewicht 0 darauf ruht, immer gegen den Anschlagstift ρ drückt, schon wieder seine Anfangsstellung eingenommen hat, und das Spiel wiederholt sich von Neuem. Die durch
Einer der Stifte g liegt gegen den Ansatz h des Hebels k, dessen Hub durch die beiden Stiftepjp1 begrenzt ist; die Scheibe d bewegt sich, angetrieben durch das Uhrwerk, und hebt dadurch den Hebel m vermöge des auf der Scheibe d gleitenden Stiftes n. Sowie Stift η über den höchsten Punkt der Zahnform gelangt ist, verliert er seine Unterstützung und der Hebel fällt, beschleunigt durch das Gewicht 0, nach unten; hierbei trifft letzteres das Ende des Hebels k und drückt denselben etwas nach unten, wodurch der Stift g über den Ansatz h hinweggleitet und sich die Trommel, der Spannung der Feder f Folge gebend, drehen kann. Der nächste Stift kann aber nicht mehr über den Ansatz h hinweg, weil letzterer, vermöge der unter dem Hebel k liegenden Feder r, welche so stark ist, dafs sie Hebel k, auch wenn Hebel m nebst Gewicht 0 darauf ruht, immer gegen den Anschlagstift ρ drückt, schon wieder seine Anfangsstellung eingenommen hat, und das Spiel wiederholt sich von Neuem. Die durch
Drehen der Trommel verloren gegangene Spannung der Feder wird durch das Uhrwerk
in der Zeit bis zur nächsten Drehung immer wieder ersetzt.
Zum leichteren Einsetzen der Feder f bei der Herstellung dieses Apparates und um ein
Versagen dieser Hemmung, was durch Klemmen oder Schlappwerden der Feder r wohl eintreten
kann, zu verhindern, ist an der dem Uhrwerk entgegengesetzten Stirnseite der Trommel eine sehr einfache Arretirvorrichtung
zur Einstellung der gewünschten Bewegung angebracht. Dieselbe besteht aus einer, auf
der Achse festgekeilten Scheibe s mit Finger t, welcher sich gegen eine fest an der Stirnfläche
der Trommel angebrachte Scheibe s1 legt, sobald
die gewünschte Drehung beendet ist. Damit der hierbei entstehende Schlag nicht schädlich auf das Uhrwerk wirkt und die
Trommel nicht hin- und herfedert, sondern sofort stillsteht, ist noch eine' kleine Feder w
angebracht, welche den Stofs aufnimmt und vermittelst des Fingers t langsam zusammengebogen
wird und zwischen diesen und der Scheibe s1 zu liegen kommt.
Bis jetzt ist angenommen, dafs die Vorrichtung horizontal aufgestellt werden soll, es kann aber
auch der Fall eintreten, dafs eine verticale Stellung derselben erwünscht wird. Hierbei
wird mittelst zweier konischer Räder u und ν die Bewegung auf die vertical stehende
Trommelwelle a1 übertragen und ist die Anordnung
der anderen Theile dieselbe.
Die Hülse e mit Stiften g ist auf der Welle a1 als sogenanntes Kronenrad (Fig. 4
und 5) angeordnet, dessen Zähne g' in diesem Falle genau so functioniren, als die Stifte bei
der horizontalen Ausführung. Auch hierbei wird durch das herabfallende Gewicht 0 der
Hebel k so weit nach unten gedrückt, dafs nur der eine Zahn des Kronrades g1 über den
Ansatz h hinweggleiten kann, wodurch die Federtrommel frei wird und die Trommel um das
gewünschte Stück dreht, Bevor der nächste Zahn kommt, hat der Hebel k bereits seine
Anfangsstellung, beeinflufst durch die kräftige Feder r, wieder eingenommen. Die Arretirungsvorrichtung
am Boden der Trommel, bestehend aus den beiden Scheiben s und s1 nebst
Finger t, ist auch hier beibehalten.
Man kann nun die Intervalle der gewünschten Umdrehung nach Belieben, einrichten, ebenso
kann die Trommel eine beliebige Anzahl von Flächen besitzen, nur mufs die Anzahl der
Zähne des Rades d, der Stifte g und die der Trommelflächen übereinstimmen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Apparat zur periodischen Bewegung von Reclametrommein, dadurch gekennzeichnet, dafsa) die zur Aufnahme von Geschäftsanzeigen und Geschäftsgegenständen dienende, auf einer durch ein beliebiges Uhrwerk angetriebenen Achse (a) lose sitzende Trommel (b) ihre drehende Bewegung durch eine Spiralfeder ff) erhält,1 welche einerseits an der Nabe der auf der Antriebachse (a) festen Scheibe fd), andererseits an dem an der Trommel (b) festen Gehäuse fe) befestigt ist und durch Drehung seitens der Achse (a) gespannt wird;b) die Spiralfeder ff) durch eine Vorrichtung ausgelöst wird, welche aus der gezahnten Scheibe fd) dem mittelst Stiftes' (11) auf derselben gleitenden Hebel fm) mit Gewicht fo), dem durch eine Feder fr) beeinflussten Hebel (k) mit Ansatz (h) und den auf dem Umfang des Federgehäuses fe) befindlichen Stiften fg) besteht, wobei der gegen den Ansatz (h) liegende Stift (g) durch Herabfallen des Gewichtes fo) auf den Hebel (k) freigegeben wird, so dafs die Trommel sich bis zum nächsten Stift fg) drehen kann;c) auf der hinteren Stirnfläche der Trommel eine Feststellvorrichtung angebracht ist, welche aus der an der hinteren Stirnseite der Trommel angebrachten Scheibe fs1) besteht, die sich gegen den Finger ft) der auf der Achse festen Scheibe fs) legt und so ein Weiterdrehen der Trommel verhindert, während eine Feder (iv) den hierbei entstehenden Stofs aufnimmt, indem sie sich zwischen ft) und fs1) legt.
- 2. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1. gekennzeichneten Apparates mit verticaler Trommel fb), bei welcher die Welle (a) ihre Bewegung vermittelst der Zahnräder (u und v) auf die zu ihr senkrechte Welle (a1) überträgt (s. Fig. 4 und 5) und die Zähne fg1) des Kronrades fg) zur Hemmung der Feder ff) dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75422C true DE75422C (de) |
Family
ID=348385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75422D Expired - Lifetime DE75422C (de) | Apparat zur periodischen Bewegung von Reklametrommeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75422C (de) |
-
0
- DE DENDAT75422D patent/DE75422C/de not_active Expired - Lifetime
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