DE265657C - - Google Patents

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DE265657C
DE265657C DENDAT265657D DE265657DA DE265657C DE 265657 C DE265657 C DE 265657C DE NDAT265657 D DENDAT265657 D DE NDAT265657D DE 265657D A DE265657D A DE 265657DA DE 265657 C DE265657 C DE 265657C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/06Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles the elements being stiff plates or cards

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265657 KLASSE 54g. GRUPPE
NATHAN WEIL in CHAUX-de-FONDS, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1912 ab.
ι Reklameuhren mit in zwei Reihen drehbar i angeordneten Flügeln, die unterbrochen nieder-I fallen, und von denen jeder auf der Vorderseite eine zur Zeitangabe dienende Zahl und : auf der Rückseite eine Reklame oder Anzeige ' aufweist, sind bekannt. Hierbei sind die zwei : Wellen, mit denen die Flügel in zwei gei trennten Reihen gelenkartig verbunden sind, in gleicher Richtung derart mit dem Feder-
lo; haus eines Uhrwerks in Verbindung gebracht, ! daß nach jeder Minute die der einen Flügelreihe und nach jeder Stunde die der anderen : Flügelreihe entsprechende Welle eine.Winkeldrelmng erfährt. und die Flügel unter einem Anschlag hinweggleiten und niederfallen.
■ Diese Anordnung hat den Nachteil, daß infolge der geringen Kraft, die inj der Triebfeder eines Uhrwerks aufgespeichert werden j kann, es nicht möglich ist, Zeitangabeflügel
20; von solcher Größe zu verwenden, claß die auf ; ihrer Rückseite angebrachten Reklamen von j weitem lesbar sind.
I Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die beiden wagei rechten Wellen, welche die mit Zeitangaben und Reklamen versehenen Flügel tragen, mit zwei verschiedenen Schaltwerken verbunden sind, die mittels zweier Klinken von einer gemeinsamen elektromagnetischen Vorrichtung, i die durch die von einer elektrischen Uhr ausgehenden Stromstöße bewegt wird, stets gleichzeitig angetrieben werden. Dadurch-wird es möglich, die Flügel, welche mit den Zeitangaben und Reklamen versehen sind, so groß 45
zu halten, daß die Reklamen von weitem lesbar werden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Reklameuhr mit schematischer Darstellung der Schaltwerke,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles des Stundenschaltwerks nach Linie A-B, von Fig. 1 gesehen, und
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teiles des Minutenschaltwerks nach Linie C-D, von Fig. 1 gesehen.
Die Reklameuhr weist zwei Reihen von Flügeln a1, a2. . 12 und δ1, Ψ. . . δβ0 auf, die an den entsprechenden Scheibenpaaren c, c1 und d, d1 angelenkt sind, die auf Wellen sitzen, die drehbar in den lotrechten, vom Sockel g getragenen Ständern e, e1 und f, f1 gelagert sind. Die zur Anzeige der Stunden dienenden Flügel α1. . α12 sind auf einer Seite mit den Zahlen 1, 2 ... 12 und die zur Anzeige der Minuten dienenden Flügel δ1... &G0 auf einer Seite mit den Zahlen 1, 2. . .60 versehen. Die entgegengesetzte Seite jedes Flügels der beiden Reihen trägt eine Reklame oder Anzeige. Unter dem Einfluß der Schwerkraft hängen die unteren Flügel lotrecht von den Scheibenpaaren c, c1 und d, d1 herunter, während die übrigen sich (Fig! 2 und 3) fächerartig ausbreiten. Die Ständer e1, f stützen einen gemeinsamen Träger h, der bei seinem oberen Ende mit zwei Anschlägen i versehen ist, die so angeordnet sind, daß sie die Flügel, die herunterfallen sollen, zurückhalten.
Die Flügelreihen werden nach bestimmten
55
Zeiteinheiten durch die Einwirkung einer elektromagnetischen Vorrichtung geschaltet, die durch von einer elektrischen Uhr ausgehende Stromstöße bewegt wird. Die elektromagnetische Vorrichtung besteht aus einem Elektromagneten k mit durch eine Feder / belastetem Anker m,· der in den Stromkreis eines Satzes elektrischer Elemente η eingeschaltet ist. Dieser Stromkreis wird jede Minute durch die ίο Kontaktvorrichtung der elektrischen Uhr ο geschlossen. Die Bewegungen des Ankers m werden auf die Tragscheiben der Flügel durch die Stange p übertragen, die auf die drehbaren Schalthebel r und s (Fig. 2 und 3) einwirkt, von denen der eine die Stunden- und der andere die Minutenilügel bewegt. Das die Stundenilügel drehende Schaltwerk (Fig. 2) weist ein Rad t mit 60 Zähnen auf, welches auf demselben Zapfen wie der mit Schaltklinke w versehene Hebel r drehbar sitzt. Das Schaltrad t trägt ein Exzenter υ, auf welches sich das Ende eines unter Federwirkung stehenden Hebels w stützt^ der drehbar aul der die Scheiben c, c1 verbindenden Welle χ sitzt.
Dieser Hebel ist mit einer Klinke y versehen, die in die Zahnung eines Sperrades ζ mit 12 Zähnen eingreift, das starr mit der Welle χ verbunden ist. Eine am Ständer e1 ange-'. brachte Gegenklinke verhindert jede Rückbewegung des Rades ζ und des Scheiben-.paares c, c1 unter der Einwirkung der Flügel. Die Rückbewegung des Schaltrades t wird durch eine am Hebel r befindliche Gegenklinke 2 verhindert. · ;
Bei jeder Erregung des Elektromagneten wirkt die Stange p auf den Schalthebel r und '■ schaltet das Rad t um einen Zahn vor. Das Exzenter υ nimmt an dieser Bewegung teil, indem es den Hebel w allmählich nach außen zurückdrängt, bis dieser in die Ausnehmung des Exzenters hineinschnappt (punktierte Stellung w1). Durch diese plötzliche Bewegung des Hebels w wird das Rad ζ um einen Zahn vorgeschaltet und hierbei Werden dasScheibenpaar c, c1 und die Flügel a1.. . a12 mitbewegt.
Diese Winkeldrehung der Flügel findet nach jeder Umdrehung des Schaltrades t, d. h. nach jeder Stunde, statt. Der entsprechende An-. schlag i ist so angeordnet, daß er bei jeder dieser Bewegungen des Scheibenpaares c, C1J einen der Flügel a1. . .a12 unter sich hinweg-: gleiten oder herunterfallen läßt, wobei dieser! Flügel eine lotrechte Stellung einnimmt und! die auf der der Stundenangabe entgegengesetz-; ten Flügelseite befindliche Reklame sichtbar· wird. Dasselbe wiederholt sich jede Stunde.: Die Minutenflügel (Fig. 3) werden in ahn-! licher Weise jede Minute durch den Hebel s; (Fig. 3) und die Schaltklinke 3 vorgeschaltet,; die in die Zahnung des Schaltrades 4 mit 60 Zähnen eingreift, das starr auf der Welle 5! des Scheibenpaares d, d1 sitzt. Die auf dem! Ständer f drehbar angebrachte Gegenklinke 61 verhindert die Rückbewegung des Schalt rades 4 < und des Scheibenpaares d, d1 unter dem Ein- \ fluß der Flügel. Die Stellung des entsprechenden Anschlages i gegenüber den Stunden- j flügeln a1.. 12 ist derart, daß er jede Minute j einen Flügel unter sich hinweggleiten läßt, j Die Reklameuhr zeigt so jeweils die Zeit j (Stunde und Minuten) und nebenbei noch'jede | Minute eine Reklame auf einem der Flügel δ1... δ60 und jede Stunde eine Reklame auf einem der Flügel λ1...«12.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reklameuhr mit in zwei Reihen auf ge- ■ trennten Wellen drehbar nebeneinander an- | geordneten Zeit- und Reklametafeln, von ; denen die Tafeln der einen Reihe jede !80 Minute und die der anderen jede Stunde unterbrochen weitergeschaltet werden, da- j durch gekennzeichnet, daß die Wellen mit j zwei verschiedenen Schaltwerken (p, s, 3, 4 \ und p, r, u, t v, w, y, z) verbunden sind, die von einer gemeinsamen elektromagnet!- ' sehen Vorrichtung (k, I, m), die durch die I ·- von einer elektrischen Uhr ausgehenden j Stromstöße unterbrochen bewegt wird, ■ gleichzeitig, angetrieben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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