DE319867C - Zaehlwerk mit selbsttaetiger Nullstellung - Google Patents

Zaehlwerk mit selbsttaetiger Nullstellung

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DE319867C
DE319867C DE1914319867D DE319867DD DE319867C DE 319867 C DE319867 C DE 319867C DE 1914319867 D DE1914319867 D DE 1914319867D DE 319867D D DE319867D D DE 319867DD DE 319867 C DE319867 C DE 319867C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/36Actuating means, e.g. magnet, spring, weight
    • G06M1/366Actuating means, e.g. magnet, spring, weight with dials, pointers, or similar type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Zählwerk mit selbsttätiger Nullstellung. Es sind bereits Zählwerke bekanntgeworden, bei denen, wenn der. Apparat außer Betrieb gesetzt wird, die Lager mit den beweglichen Fingerscheiben oder Zahnrädern parallel zu den unbeweglichen Hauptplatinen bewegt werden. Bei diesen Zählwerken lassen sich also alle Fingerscheiben oder Zahnräder mit ihren Wellen in den Lagern nur drehen, nicht aber achsial verschieben. Diese Zählwerke besitzen jedoch den Nachteil, daß bei der Außerbetriebsetzung des Apparates der Abstand zwischen den in den festen und in den beweglichen Tragplatten gelagerten Wellen der Zahnräder oder Fingerscheiben vergrößert wird, wodurch die Genauigkeit der Einstellung des gegenseitigen Eingriffes der Zahnräder beeinträchtigt wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine derartige Einrichtung des Zählwerkes, bei der die Entfernung der Wellen der einzelnen Zahnräder oder Fingerscheiben auch bei Außerbetriebsetzung und bei der selbsttätigen Nullstellung die-.selbe bleibt, was dadurch erreicht wird, daß der Eingriff der Fingerscheiben oder Zahnräder untereinander dadurch herbeigeführt und gelöst wird, daß die in einem besonderen Platinengestell angeordneten Lager der -beweglichen Zahnräder oder Fingerscheiben samt den Wellen der letzteren senkrecht zu den starr gelagerten Hauptplatinen bewegt werden. Bei derartigen Zählwerken, die für die verschiedensten Zwecke, wie beispielsweise für Taxameter, Kontrollzeitwerke, Touren-und Kilometerzähler, ausgebildet sein können, wird eine züverläßliche und sichere Werbeführung der Null- bzw. Anfangsstellung der Ziffernscheiben erreicht, ohne daß hierzu eine erhebliche Kraft aufgewendet werden muß, welche eine starke Abnutzung des Zählwerkes hervorrufen könnte.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Fig. i in Vorderansicht ohne die Oberplatinen bei Null-und Außerdienststellung des Zählwerkes dargestellt. Fig. 2 gibt eine Draufsicht der Einrichtung und Fig. 3 eine Seitenansicht unter Weglassung der Scheibe III wieder.
  • Bei der dargestellten Einrichtung wird auf irgendeine Art im dargestellten Falle durch den schwingenden Hebel i, einen Stoßkegel 2 und ein Sperrad 3 die auf der Welle q. befestigte Fingerscheibe 5 in eine stetige oder ruckweise drehende Bewegung versetzt und durch den Rückhaltskegel 6, welcher unter Einwirkung der Feder 7 um' den Zapfen 8 schwingt, in der erreichten Lage festgehalten. Die auf der Welle q. befestigte Zahlenscheibe 9 wird hierbei ebenfalls weitergedreht und vermehrt auch die angezeigte Zahl um die entsprechende Einheit. Auf der Welle q. befindet sich noch ein Federhäuschen io, dessen Friktionsfeder das Bestreben hat, die Welle in ihre Anfangslage, welche durch den Grundtaxstift i i und den Grundtaxkegel gegeben ist, zurückzudrehen. Die zweite Welle 13 ist in zwei Platinen i4 und 15 gelagert und trägt die Fingerscheiben 16 und 17, das Federhäuschen 18 mit der Friktionsfeder und die Zahlenscheibe i9 mit den Ziffern der zweiten Welle. Die Welle 2o mit der Fingerscheibe 21, der Zahlenscheibe 22 und der Feder 23 ist wie die Welle 4 der ersten Zahlenscheibe 9 wieder in der Hauptplatine gelagert. Bei Zählwerken mit mehr als dreistelligen Ziffern muß, wie in der Zeichnung angedeutet ist, auf der Welle 2o eine zweite Fingerscheibe 25 angebracht sein. Diese greift ein in die Fingerscheibe 26, welche mit ihrer Welle, Federhäuschen, Zahlenscheibe usw. wieder in den entsprechend geformten Platinen-i4 und 15 gelagert ist. Die Platinen 14 und 15, in welchen die II., bei größeren Zählwerken auch die IV., VI., VIII. Scheibe gelagert ist, sind durch Pfeiler 27, 28, 29 und 30 fest miteinander verbunden und werden durch die Stifte 34 32, 33 und 34 in ihrer Lage an die Hauptplatine 35 derart festgehalten, daß sie nur senkrecht zu dieser abgehoben werden können.
  • Um das Abheben zu bewerkstelligen, ist in vorliegendem Falle ein Schieber 36 mit den schiefen Ebenen 37, 38, 39 und 4o vorhanden. Bei Indienststellung des Apparates wird dieser Schieber 36 in der Richtung des Pfeiles bewegt. Durch die schiefen Ebenen 37, 38, 39 und 4o werden die Platinen 14 und 15 von d!er Hauptplatine 35 abgehoben. Es kommen nun die Fingerscheibe 16 mit 5 und 17 mit 21 in Eingriff, und die Übertragung von einer Scheibe auf die andere kann nun erfolgen. Ebenso käme bei größeren Zählwerken auch a5 mit 26 usw. in Eingriff.
  • Soll nun der Apparat außer Dienst gestellt werden, d. h. die Nullstellung herbeigeführt i werden, so wird der Schieber 36 in entgegengesetztem Sinne der Pfeilrichtung bewegt, die Platinen 14 urid 15 gleiten unter dem Drucke der Federn 41, 42, 43 und 44 längs der Stifte 31, 32, 33 und 34 auf die Hauptplatine 35 nieder, und es werden die Fingerscheiben 16 und 5, 17 und 21, 25 und 26 außer Eingriff gebracht. Gleichzeitig wird der Sperrkegel 6 vom Sperrade 3 der ersten Scheibe abgehoben, und es kann die I. Scheibe unter Einwirkung der im Federhäuschen io befindlichen Rückschlagfeder so weit zurückgedreht werden, bis der Grundtaxstift i i an den Grundtaxkegel 12 anschlägt. Dasselbe geschieht auch bei den in den Platinen 14 und 15 gelagerten Fingerscheiben. Nachdem die Fingerscheiben außer 1Iüigriff kommen, wird sich die 1I. Scheibe unter dem Einflusse der im Federhäuschen 18 befindlichen Rückschlagfeder so weit zurückdrehen, bis der Grundtaxstift 45 an den Grundtaxkegel 46 stößt. Da - diese Scheibe aber immer unter Einwirkung der Feder steht, so kann sie auch bei noch so starken Erschütterungen ihre Lage selbsttätig nicht verändern. Bei der III. Scheibe wiederholt sich dieser Vorgang. Hier stößt der Grundtaxsiift .47 an d!en Grundtaxlcegel 48.
  • Auch bei schnell aufeinanderfolgendem Aus- und Einschalten werden die Scheiben durch ihre starken Rückschlagfedern in die Nullstellung zurückgeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-. Zählwerk mit selbsttätiger Nullstellung, bei dem alle Fingerscheiben oder Zahnräder mit ihren Wellen sich in den Lagern mir drehen, nicht aber achsial verschieben lassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff untereinander dadurch herbeigeführt und gelöst wird, daß die Lager (das Platinengestell14; 15) samt den Wellen, auf welchen die Fingerscheiben oder Zahnräder sitzen, senkrecht zu den Platinen bewegt werden.
DE1914319867D 1913-01-24 1914-01-24 Zaehlwerk mit selbsttaetiger Nullstellung Expired DE319867C (de)

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DE319867C true DE319867C (de) 1920-04-06

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Family Applications (1)

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DE1914319867D Expired DE319867C (de) 1913-01-24 1914-01-24 Zaehlwerk mit selbsttaetiger Nullstellung

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DE (1) DE319867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5385607A (en) * 1992-02-07 1995-01-31 Wolff Walsrode Ag Water-soluble sulphoalkyl hydroxyalkyl derivatives of cellulose and their use in gypsum- and cement-containing compounds

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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