DE252244C - - Google Patents

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DE252244C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 252244 KLASSE 76 b. GRUPPE
C.OSWALD LIEBSCHER in CHEMNITZ.
Selbstaufleger mit Wage und Wägungenzähler für Krempeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1912 ab.
Alle bisher verwendeten Selbstaufleger sind für stetigen Betrieb des Krempelzuführtisches, den sie regelmäßig beschicken, eingerichtet. Diese Arbeitsweise genügt vollkommen für Krempeln mit fortlaufender Lieferung, bei denen nur verlangt wird, daß jedes Meter immer dasselbe Gewicht haben muß. Soll aber neben dieser Bedingung, gleiches Gewicht auf die Längeneinheit, die Zuführung nach einer bestimmten Anzahl Meter auf eine längere Zeitdauer unterbrochen werden, um das Gut abnehmen zu können, wie dieses bei der Herstellung von Filztüchern notwendig ist, so verfuhr man bisher so, daß man in den
!5 Behälter des Auflegers eine vorgewogene Menge Fasern brachte und erst nach vollständiger Entleerung des Behälters die folgende Abwiegung nachschüttete. .
Diese Arbeitsweise hat aber verschiedene Nachteile. Erstens verlangt sie eine große Wachsamkeit des die Selbstaufleger bedienenden Arbeiters, da es sonst vorkommen kann, daß eine Krempel während längerer Zeit leer läuft und einen großen Lieferungsverlust ergibt. Wenn zweitens der von der Krempel gelieferte Pelz bald voll ist und der Behälter des Selbstauflegers beinahe leer ist, so wird infolge des geringeren Druckes, den die Fasermenge auf das Fördernadeltuch ausführt, die Dichte der von dem Nadeltuche mitgenommenen Faserschicht geringer sein als bei vollem Behälter, so daß es längere Zeit dauern wird, bis der Behälter vollständig entleert ist und die folgende Abwiegung nachgeschüttet werden kann. Durch diesen Umstand wird aber die Lieferung der Krempel herabgesetzt.
Um diesen Lieferungsausfall zu vermeiden, wird nach der vorliegenden Erfindung ein Selbstabsteller verwendet, der die Bewegung des Zuführtisches der Krempel selbsttätig unterbricht, wenn eine bestimmte Anzahl Wiegungen vollzogen sind. Der Arbeiter bat nur dafür zu sorgen, daß der Behälter immer mit Faserstoff angefüllt ist; um das Wiegen des für den Pelz nötigen Fasergutes hat er sich nicht mehr zu bekümmern. Hierdurch wird der Arbeiter entlastet und eine größere Lieferung der Krempel erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Selbstauflegers für Krempeln ist durch die Zeichnung in der Seitenansicht dargestellt und im folgenden erläutert:
Der Riemen 1 treibt über die Scheibe 2 mittels der Kegelräder 3, 4, der Kuppeln 5, 6 und der Kegelräder 7, 8 den Einzugszylinder 9 der Krempel. Dieser übermittelt seinen Antrieb durch die Räder 10, 11, 12 auf den endlosen Zuführtisch 13 und durch die Scheibe 14, den Riemen 15 und die Scheibe 16 auf die Welle der Scheibe 17, die durch den Hebel 18, 19, 20 das öffnen und Schließen der Böden 21, 22 und 23, 24 der Wage 25 in bekannter Weise bewerkstelligt. Von der Welle der Scheibe 17 und durch den Kettenantrieb 26, 27, 28 und die Kegelräder 29, 30 wird die lotrechte Welle 31 getrieben. Diese lotrechte Welle 31 steht in einem drehbaren Fußlager 32, und sie wird im Halslager 33 gehalten, das in einem Schlitten 34 vorgesehen ist, dessen Bolzen 35 vom Hakenhebel 36, 37, 38 zurückgehalten wird. Die um den im Gestell gleitenden Führungsstift 39 angeordnete Druck-
feder 40 drückt den Bolzen 35 gegen den Haken 36. In dieser so festgelegten lotrechten Stellung der Welle 31 treibt die Schnecke 41 das Schneckenrad 42, auf dem die Zählscheibe 43 befestigt ist. Diese Zählscheibe hat ebenso viele Teilstriche, als das Rad 42 Zähne hat. Auf der Zählscheibe 43 läßt sich ein Stift 44 feststellen, der nach einem bestimmten Wege den Hebel 38, 37, 36 hebt und so den HaIslagerschlitten 33, 34 freigibt. Die nun wirkende Feder 40 verlegt die lotrechte Welle 31 um das Fußlager 32 drehend nach rechts, so daß die endlose Schraube 41 aus dem Schraubenrade 42 ausgreift, wodurch dieses und die Zählscheibe 43 frei wird, so daß sie der Bewegung des Gegengewichtes 45 folgen kann, dessen Lederriemen 46 über die Leitrolle 47 läuft und an der auf dem Zählrade 43 festen Scheibe 48 angebracht ist. Während der voraufgehenden Wiegungen wurde der Lederriemen 46 auf die Scheibe 48 aufgewickelt und das Gewicht 45 gehoben, so daß es jetzt die Zählscheibe 43 so weit zurückdrehen kann, bis der auf 0 eingestellte Finger 49 am Gestellstück 50 anstößt.
Angenommen, die Wage sei für ein Gewicht von 200 g eingestellt und der Pelz solle 20 kg wiegen, so muß der Bolzen 44 auf dem Teilstrich 100 eingestellt werden. Nachdem die Scheibe 17 sich 100 mal gedreht und 100 mal ausgeschüttet hat, wird der Bolzen 44 das Ausklinken des Hakenhebels 38, 37, 36 bewirken, wodurch das Zählscheibenrad 42 außer Eingriff mit der endlosen Schraube 41 kommt und diese durch das Gewicht 45 in die Anfangslage zurückgebracht wird. Damit gleichzeitig die Zuführung zur Krempel ausgerückt werde, wird vom Schlitten 34 der Winkelhebel 51, 52, 53 gedreht. Seine Bewegung verursacht durch die Stange 53, 54, den Winkelhebel 54, 55, 56, die Stange 56, 57 und den Hebel 58, 59 das Ausschalten des Kuppeis 6 aus dem sich weiterdrehenden losen Kuppel 5. Die Zuführzylinder 9 der Krempel und deren Zuführtisch 13 und die Scheibe 17 des Selbstauflegers bleiben stehen, so daß nun keine Wiegung und kein Antrieb der Zählscheibe 43 mehr erfolgt.
Der Pelz wird nun abgenommen, und zum Ingangsetzen der ganzen Zuführung erfaßt der Arbeiter den Knopf 60 und führt unter Überwindung der Feder 40 die lotrechte Welle 31 in die Eingriffslage der endlosen Schnecke 41 mit dem Rade 42 zurück. Diese Lage wird durch den über den Stift 35 greifenden Haken 36 festgehalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstaufleger mit Wage und Wägungenzähler für Krempeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zuführwalzen und des Zuführtisches der Krempel mit dem Zählertrieb des Selbstauflegers in derartige Verbindung gebracht ist, daß bei Erreichung des Vollgewichts des von der Krempel gelieferten Pelzes gleichzeitig mit der selbsttätigen Ausrückung der Fasergutlieferung des Selbstauflegers auch die Krempelzuführung unterbrochen wird.
2. Selbstaufleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Trieb der Zählscheibe (43) und dem Getriebe der Krempelzuführung die das Öffnen und Schließen der Wage (25) bewirkende Scheibe (17) geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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