DE244690C - - Google Patents

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DE244690C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244690 KLASSE 76 ö. GRUPPE
C.OSWALD LIEBSCHER in CHEMNITZ.
Selbstaufleger mit Wage für Wattekrempeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1909 ab.
Die nachstehend beschriebene Maschine dient dazu, Krempeln, auf denen Wattefließe von bestimmtem Gewicht und aus verschiedenen Qualitäten bestehend hergestellt werden, das Fasergut vorzulegen. Das besondere Merkmal dieser Erfindung besteht darin, daß das Fasergut für die Einlage als auch für die Decke von je einer besonderen Wage gewogen wird, also das Gewicht für die Decke oder
ίο Einlage, welches meistens verschieden ist voneinander, auf das genaueste eingestellt werden kann. Ferner ist noch hervorzuheben, daß gerade dadurch, im Gegensatz zu den anderen bekannten Ausführungen, ein Vermischen des Fasergutes, wie dies bei derartigen Auflegemaschinen mit nur einer Wage der Fall ist, nicht auftreten kann. Es sind auch schon Auflegemaschinen mit zwei Wagen bekannt, jedoch haben diese den Zweck, das Fasergut von nur einer Zuführvorrichtung zu erhalten, damit diese in der Lage ist, größere Produktionen zu ermöglichen. Diese eben genannte Anwendung hat jedoch mit vorliegender Erfindung aus den oben erwähnten Gründen nichts gemein. Außer den angegebenen Gründen des Vermischens, welches für die Bearbeitung von außerordentlicher Bedeutung ist, hat die Erfindung noch den großen Vorteil, daß jede Wage sicher arbeiten kann, während bei den Maschinen, welche nur eine Wage besitzen, infolge der Anordnung des Zusatzgewichtes die Wage baulich verwickelt und dadurch die Genauigkeit sehr beeinträchtigt wird. Als Ausführungsbeispiel dient die auf der Zeichnung dargestellte Auflege- oder Speisemaschine.
Die bessere Qualität des Fasergutes, welches zur Decke der Wattefließe verwendet wird, kommt in den oberen Behälter B1, während das für die Einlage bestimmte geringere Fasergut in den unteren Behälter B geschüttet wird. '.
Bei Beginn einer Arbeitsperiode fördert das obere Nadeltuch JV1 Fasergut nach oben. "Letzteres wird von der Abschlagwalze A1 von dem Nadeltuch JV1 abgeschlagen und auf den endlosen Lattentisch L geworfen, von wo aus es in die Wage W1 gelangt. Sobald ein bestimmtes Gewicht erreicht ist, wird die Klinke K1 ausgelegt, und die Sperrfalle F1 faßt das auf der Antriebswelle des Nadeltuches N1 befindliche und mit Reibungskupplung versehene Sperrad S1, wodurch das Nadeltuch JV1 und der Lattentisch L zum Stillstand gebracht werden und eine weitere Zufuhr von Fasergut in die Wage W1 verhindert wird. Inzwischen ist die Kurvenscheibe des Zählerwerkes Z1 so weit vorgeschritten, daß die Laufrolle des Hebels H1 in den Einschnitt der Kurve tritt und die Wage W1 geöffnet wird. Das Fasergut gleitet über das Rutschblech R, fällt durch die ebenfalls offene Wage W und gelangt auf den Krempelspeisetisch Γ, der sich langsam vorwärts bewegt. Durch Weiterdrehen der Kurvenscheibe des Zählerwerkes Z1 wird die Wage W1 geschlossen. Zu gleicher Zeit wird die Sperrfalle F des unteren Nadeltuches JV, welches sich bisher im Stillstand befand, durch den Regelhebel C ausgelöst, und das Nadeltuch JV setzt sich in Bewegung, um Fasergut aus dem Behälter B nach oben zu fördern. Dieses wird ebenfalls durch die Abschlag-
walze A abgestreift und gelangt in die Wage W. Nach Erreichung eines bestimmten Gewichtes wird das Nadeltuch N durch das Auslösen der Klinke K und dadurch bedingtes Eingreifen der Falle F zum Stillstand gebracht und eine weitere Fasergutzufuhr in die Wage W unterbrochen. Die Kurvenscheibe des Zählerwerkes Z hat sich inzwischen auch so weit vorwärts gedreht, daß die Laufrolle des Hebels H
ίο in den Einschnitt der Kurve H gelangt und die Wage W durch den Hebel geöffnet wird. Das Fasergut fällt, da sich der Krempelspeisetisch T vorwärts bewegt, genau an das erste Fasergut. Nachdem sich die Wage entleert hat, schließt sich dieselbe wieder. Der Regelhebel C löst die Falle F aus, und das Nadeltuch N- setzt sich wieder in Bewegung, um die Wage W aufs Neue zu füllen. Dieser die untere Wage betreffende Vorgang wiederholt sich mehrere Male, und zwar so oft, bis das Gewicht erreicht ist, welches die Einlage des fertigen Wattefließes haben soll. Ist das Gewicht erreicht, so bleibt das Nadeltuch N in seiner Ruhestellung. Der Regelhebel C des Zählerwerkes Z1 löst die Falle F1 aus und das obere Nadeltuch N1 setzt sich wieder in Bewegung. Jetzt wiederholt sich der zuerst beschriebene Vorgang. Ist das gute Fasergut, welches den Abschluß des zu fertigenden Wattefließes bildet, auf den Krempelspeisetisch gelangt, so bleiben beide Nadeltücher IV und N1 eine gewisse Zeit stehen, damit sich erstere so weit vorwärts bewegen können, daß zwischen dem zuletzt vorgelegten und dem Fasergut des nächsten Wattefließes ein angemessener Zwischenraum bleibt. Dies hat den Zweck, eine Signaluhr an der Fließ trommel der Krempel überflüssig zu machen und trotzdem ein gutes Abtrennen des fertigen Pelzes zu ermöglichen. Um beispielsweise Pelze von !40 500 g Gewicht herzustellen, bei denen sich die Decke zur Einlage wie 1:4 verhält, würden sich die einzelnen Arbeitsperioden wie folgt gestalten:
1. Abwiegen von 50 g Deckenfasergut in der Wage W1 bei Stillstand des Nadeltuches N.
2. Achtmal Abwiegen von je 50 g geringeren Fasergutes in der Wage W bei Stillstand des Nadeltuches N1.
3. Einmal Abwiegen von 50 g Deckenfasergut, wobei das Nadeltuch N wiederum stillsteht.
4. Stillstand beider Nadeltücher, und zwar so lange, als zwei Wägungen Zeit beanspruchen,' und darauf folgend Wiederholung der Periode i, 2 usw.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstaufleger mit Wage für Wattekrempeln, dadurch gekennzeichnet, daß aus zwei verschiedenen Behältern mittels zweier gesonderter Wagen Fasergut nacheinander in vorher bestimmter Reihenfolge auf den Speisetisch der Krempel gebracht wird.
2. Selbstaufleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasergut der oberen Wage durch den unteren Wagebehälter hindurchgleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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