DE972338C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde

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DE972338C
DE972338C DES973A DES0000973A DE972338C DE 972338 C DE972338 C DE 972338C DE S973 A DES973 A DE S973A DE S0000973 A DES0000973 A DE S0000973A DE 972338 C DE972338 C DE 972338C
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde unter Verwendung eines mit einer Waage versehenen Auflegeapparates und eines Schiebers zum Anlegen des jeweils aus der Waageschale ausgeworfenen Fasergutes an die auf dem Kardeneinlauftuch bereits befindliche Fasergutschicht. Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
  • Bei gewissen Arten von Fasergut ist es gebräuchlich, dieses mit Hilfe eines Selbstauflegers, der aufeinanderfolgende Fasergutsätze in einer Waageschale abwiegt, der Karde zuzuführen. Diese Waageschale entleert automatisch die abgewogenen Sätze in Reihenfolge auf ein Vorlegtuch, welches das Fasergut der Karde zuführt und sich im Verhältnis zu den Kardiermitteln der Karde mit einer gewissen Geschwindigkeit bewegt, wobei die aufeinanderfolgenden Sätze von der Waageschale von einem in der Längsrichtung des Tuches hin und her verschiebbaren Schieber zu einer zusammenhängenden Schicht auf dem Tuch zusammengepackt werden. Das Abwiegen des Fasergutes in den bekannten Selbstauflegern geschieht nicht mit genügender Genauigkeit, sondern es sind stets verhältnismäßig große Fehler beim Wiegen zu beobachten, welche oft io % und noch mehr betragen, besonders wenn es sich um systematische Fehler von langer oder kurzer Dauer handelt. Auf Grund dieser Fehler beim Wiegen entstehen selbstverständlich Ungleichmäßigkeiten in dem von der Karde hergestellten Vlies, und diese Ungleichmäßigkeiten machen sich auch in dem Garn bemerkbar. Selbstverständlich bedeuten diese Ungleichmäßigkeiten eine Verschlechterung der Qualität des Enderzeugnisses, und außerdem verursachen sie große Störungen in Form von Brüchen bei der Herstellung des Garnes, von der Karde ab bis zu dem fertigen Erzeugnis. Man hat deshalb versucht, das Abwiegen des Fasergutes zu verbessern, aber bis jetzt hat man sich darauf beschränken müssen, Maßnahmen vorzunehmen, um eine geeignetere Zufuhr des Fasergutes zur Waageschale zustande zu bringen, die Empfindlichkeit der Waage zu steigern und Überwachungsapparate anzuordnen, welche das Personal auf große Fehler beim Wiegen aufmerksam machen, so daß das Personal schnellstens eingreifen und die Fehler beseitigen kann. Hierdurch ist es jedoch noch lange nicht gelungen, eine vollständige Kompensation der Fehler beim Wiegen in dem Selbstaufleger zu erreichen. Man hat auch vorgeschlagen, daß der Schieber, welcher die von der Waageschale abgegebenen Fasergutsätze zu einer zusammenhängenden Schicht auf dem Vorlegtuch zusammenpackt, hin und zurück geschoben werden soll mit einer Geschwindigkeit, die proportional zu der in der Waageschale tatsächlich abgewogenen Fasergutmenge variiert, aber auf diese Art und Weise kann man keine Kompensation von Serien von Fasergutsätzen mit Unter- oder Übergewicht erreichen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich dagegen auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kompensieren von Fehlern beim Wiegen bei derartigen Selbstauflegern für Karden und bezweckt durch einen verhältnismäßig einfachen und für den praktischen Bedarf geeigneten Weg sowohl in der Theorie wie in der Praxis eine vollständige Kompensation der Fehler beim Wiegen zu erreichen.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung, welche rein schematisch eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt, näher beschrieben werden.
  • In der Zeichnung ist ein Teil eines Selbstauflegers i für eine nicht gezeigte vVollkarde dargestellt. Der Selbstaufleger i ist hauptsächlich von bekannter Konstruktion und hat ein. Nadellattentuch 2, welches über zwei Umkehrrollen 3 und 4 läuft und von der Karde auf bekannte und nicht näher gezeigte Weise über ein Rad 5 und eine auf elektrischem Wege lösbare und auf bekanntem, mechanischem Wege einschaltbare Kupplung 6 getrieben wird. Das INladellattentuch 2 befördert auf bekannte Weise Wolle zu einer Waageschale 7, welche auf einem Waagearm 8 aufgehängt ist, der ein das Eigengewicht der Waageschale ausbalancierendes Gegengewicht 9 hat. Der Boden der Waageschale 7 ist auf bekannte Weise von zwei Klappen to gebildet, welche dadurch niedergeklappt werden können, daß man auf elektrischem Wege einen Riegel i i auslöst, während die Klappen auf mechanischem Wege auf bekannte Weise wieder geschlossen werden können. Beim Öffnen der Klappen io der Waageschale 7 fällt der in der Waageschale abgewogene Wollsatz auf ein Speiselattentuch i2 hinab, welches über eine Rolle 13 läuft und sich bis zu der in der Zeichnung nicht dargestellten Karde erstreckt. Die Rolle 13 wird auf bekannte Weise von der Karde getrieben, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die zu der Geschwindigkeit der Kardiermittel der Karde direkt proportional ist. Auf der Achse 14 der Rolle 13 ist eine Riemenscheibe 15 befestigt, welche mittels eines Riemens 16 eine Riemenscheibe 17 treibt. Die Riemenscheibe 17 ist mit Hilfe einer Eintourenkupplung i9, die von an sich bekannter Konstruktion sein mag und die auf elektrischem Wege einschaltbar ist, mit einer Kurbel 18 zusammenkuppelbar.
  • Bei jeder Einschaltung der Eintourenkupplung i9 wird demnach die Kurbel 18 eine Umdrehung ausführen und dann in Ruhelage bleiben, bis die Eintourenkupplung i9 durch einen Stromimpuls wieder eingeschaltet wird. Die Kurbel 18 ist durch eine Kurbelstange 2o mit dem einen Arm 2 1 eines Winkelhebels verbunden, dessen anderer Arm 22 einen Schlitz 23 hat, in dem ein Zapfen 24 verschiebbar ist. Der Zapfen 24 wird in einer mit dem oberen Teil des Speiselattentuches parallelen Nut 25 in dir Seitenwand des Selbstauflegers i geführt und ist an einem sich quer über das Lattentuch 12 erstreckenden, senkrecht gestellten Schieber 26 befestigt. Der Winkelhebel 21, 22 ist auf einer drehbar gelagerten Achse 27 befestigt, die sich unter dem Tuch i2 bis zur entgegengesetzten Seite des Selbstauflegers i erstreckt, wo ein entsprechender Winkelhebel angeordnet ist, der dazu vorgesehen ist, einen auf entsprechende Weise in einer Nut 25 geführten Zapfen 24 auf dem anderen Ende des Schiebers 26 zu betätigen. Wenn die Kurbel i8 um eine Umdrehung gedreht wird, wird also der Schieber 26 in einem Arbeitsgang hin und her in der Nut 25 von der mit punktierten Linien gezeigten Lage in die strichpunktierte Lage 26' geführt und zurück, wobei ein aus der Waageschale 7 auf das Tuch 12 entleerter Wollsatz von dem Schieber 26, der sich schneller bewegt als das Tuch 12, nach rechts verschoben wird und mit einer zusammenhängenden Wollschicht 28, die von früher abgewogenen und auf das Tuch 12 abgelegten Wollsätzen gebildet worden ist, zusammengepackt wird.
  • Die Waageschale 7 ist mittels einer Leine 29 oder dergleichen mit einem Mechanismus 30, welcher einen Zeiger 31 hat, der über eine Gewichtsskala 32 spielt, verbunden. Der Mechanismus ist so ausgeführt, daß die Gradierung der Skala 32 linear ist, d. h., der Zeiger 31 macht vom Nullstrich 32' einen zum Gewicht der in der Waageschale 7 befindlichen Wolle direkt proportionalen Ausschlag längs der Skala. An irgendeinem Punkt der Skala 32 kann man eine Marke 33 zum Bestimmen des gewünschten Gewichtes jedesWollsatzes befestigen. Die Marke 33 ist mit einem oder mehreren Kontakten versehen, die mittels einer Leitung 34 mit der Kupplung 6 verbunden sind, welche außerdem durch eine Leitung 35 mit dem einen Pol einer Stromquelle 36 verbunden ist. Der Zeiger 31 hat einen oder mehrere Kontakte 37, die mittels einer Leitung 38 an den anderen Pol der Stromquelle 36 angeschlossen sind. Wenn der Zeiger 31 während des Abwiegens eines Wollsatzes eine Lage erreicht, die der Marke 33 gerade gegenüberliegt, werden die Kontakte der Marke 33 und die Kontakte 37 des Zeigers 31 über die Leitungen 35 und 34, 38 einen Stromkreis schließen, so daß die treibende Verbindung zwischen dem Rade 5 und dem Nadellattentuch 2 unterbrochen wird, wodurch die Wollzufuhr zur Waageschale 7 aufhört. Nach einigem Pendeln bleibt der Zeiger 31 in einer Gleichgewichtslage, die dem wirklichen Gewicht des Wollsatzes in der Waageschale 7 entspricht, stehen, und diese Einstellage des Zeigers wird oft neben der .Marke 33 liegen. In der Zeichnung ist ein gewisses übergewicht des Wollsatzes in der Waageschale angedeutet.
  • Koaxial mit dem Zeiger 31 ist ein Sperrad 39 gelagert, welches stets auf eine nicht näher beschriebene Weise mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die zur Geschwindigkeit der Kardiermittel der Karde und somit zur Geschwindigkeit des Nadellattentuches 12 direkt proportional ist. Koaxial mit dem Zeiger 3i und dem Sperrad 39 ist außerdem ein Fühler 4o mit einem oder mehreren Kontakten 41 zum Zusammenwirken mit einem oder mehreren Kontakten 42 auf dem Zeiger 31 gelagert. Die Kontakte 42 des Zeigers sind an die Leitung 38 angeschlossen, während die Kontakte des Fühlers 40 mittels einer Leitung 43 an ein auf dem Fühler angebrachtes Solenoid 44 angeschlossen sind, welches seinerseits mittels einer Leitung 45 an einen Zeitschalter 46 angeschlossen ist, der wiederum mittels einer Leitung 47 an den Riegel i i auf der Waageschale 7 angeschlossen ist. Von dem Riegel i i führt eine Leitung 48 zur Ein,tourenkupplung i9, die mittels einer Leitung 49 an denselben Pol der Stromquelle 36 wie die Leitung 35 angeschlossen ist. Auf dem Fühler 40 ist ein Sperrhaken 5o gelagert, welcher so ausgeführt ist, daß er nur zwei Lagen einnehmen kann, und zwar eine Lage, in der er in das Sperrad 39 eingreift, und eine Lage, in welcher er mit dein Sperrad außer Eingriff ist.
  • Wenn der Sperrhaken 5o mit dem Sperrad 39 während eines Wiegeverlaufes in Eingriff kommt, wird demnach das mit einer gewissen Geschwindigkeit getriebene Sperrad 39 den Fühler 40 langsam in derselben Richtung drehen wie der bei steigendem Gewicht schwingende Zeiger 31. Der Fühler 4o erreicht den Zeiger 31, wenn dieser stehengeblieben ist, nachdem die Wollzufuhr nach der Waageschale 7 auf die oben beschriebene Weise unterbrochen worden ist. Hierbei schließen die Kontakte 41 und 42 des Zeigers und des Fühlers einen Stromkreis von dem einen Pol der Stromquelle 36 durch die Leitung 38, die Kontakte, die Leitung 43, das Solenoid 44, die Leitung 45, den Zeitschalter 46, die Leitung 47, den Riegel i i, die Leitung 48, die Eintourenkupplung i9 und die Leitung 49 bis zum anderen Pol der Stromquelle. Hierbei führt der mit dem Sperrhaken 5o verbundene Eisenkern des Solenoids 44 den Sperrhaken in die Lage außer Eingriff mit dem Sperrad 39, so daß der Fühler 4.o unter Einwirkung einer nicht dargestellten Rückführfeder zurück zu dem Nullstrich 32' der Skala 32 geführt wird, wo ein nicht dargestellter Anschlag den Sperrhaken 5o abermals mit dem Sperrad 39 in Eingriff führt, so daß der Fühler einen neuen Schwingungsverlauf beginnt. Zur gleichen Zeit erhält der Riegel i i einen Stromimpuls, so daß die Klappen io geöffnet werden und der abgewogene Wollsatz in der Waageschale 7 auf das Speiselattentuch 12 niederfällt. Zur gleichen Zeit erhält die Eintourenkupplung i9 einen Stromimpuls, so daß sie eingeschaltet wird und die Kurbel 18 eine Umdrehung machen läßt, wobei der Schieber 26 auf die oben beschriebene Weise ein Arbeitsspiel ausführt und den eben herabgefallenen Wollsatz mit der Wollschicht 28 auf dem Speiselattentuch vereinigt. Zu Beginn des Arbeitsverlaufes des Schiebers 26 werden die Klappen io der Waageschale 7 auf bekannte, mechanische Art und Weise geschlossen.
  • Wenn die Waageschale 7 entleert wird, schwingt selbstverständlich der Zeiger 31 zum Nullstrich 32' der Skala 32 zurück, und es beginnt fast unmittelbar ein neuer Wiegevorgang, denn die Kupplung 6 wird auf bekannte mechanische Weise eingeschaltet, um die Wollzufuhr zur Waageschale 7 mittels des Tuches 2 wieder aufzunehmen. Gleich zu Beginn des Wiegevorganges werden die Kontakte 41 und 42 des Fühlers 4o und des Zeigers 31 die Leitungen 38 und 43 momentan zusammenkuppeln, und es ist deshalb notwendig einen allzu zeitigen Impuls zum Solenoid 44, dem Riegel i i und der Eintourenkupplung i9 zu verhindern. Dies geschieht mittels des Zeitschalters 46, welcher in an sich bekannter Weise den Kontakt zwischen den Leitungen 45 und 47 nach dem eben vorhergehenden Stromimpuls während einer gewissen Zeit unterbrochen hält. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß man durch die beschriebene Vorrichtung erreicht, daß die Wollschicht 28 per Längeneinheit des Speiselattentuches 12 stets dieselbe Gewichtsmenge Wolle enthalten. wird, weil die Wollschicht 28 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wiegevorgängen stets vom Speiselattentuch 12 ein Stück von dem Wendepunkt 26' des Schiebers entfernt wird, welches zum Gewicht des darauffolgenden Wollsatzes direkt proportional ist. Das Sperrad 39 verschiebt nämlich den Fühler 4o mit einer Geschwindigkeit, die zur Geschwindigkeit des Speiselattentuches 12 direkt proportional ist, so daß die Wollschicht 28 infolgedessen sich ein größeres Stück verschieben wird, wenn der Zeiger 31 in einer einem höheren Wollsatzgewicht entsprechenden Lage stehenbleibt, als wenn der Zeiger in einer einem niedrigeren Wollsatzgewicht entsprechenden Lage stehenbleibt. Es ist leicht einzusehen, daß das Prinzip der Erfindung darin besteht, die Waageschafe in Intervallen von solcher Länge zu entleeren, daß die Strecke, um die sich das Tuch während jedes Intervalls verschiebt, zum wirklichen Gewicht des während des betreffenden Intervalls abgewogenen Fasergutsatzes proportional ist, und daß der Schieber seine Arbeitsspiele im Takte der Entleerungen der Waageschafe ausführt.
  • Was die dargestellte Vorrichtung betrifft, so mag besonders hervorgehoben werden, daß die Schaltmittel 33, 37, 41 und 42 auf jegliche geeignete Art ausgeführt werden können. In der Zeichnung ist angenommen, daß die miteinander zusammenwirkenden Schaltmittel 33, 37 und 41, 42 aus Gleitkontakten und Kontaktstücken bestehen, aber man kann sie auch mit Vorteil als Photozellen und damit zusammenwirkende Mittel zum Beleuchten oder Verdunkeln der Photozellen zum Erhalten eines Stromimpulses ausführen, wodurch eine Friktion der Gleitkontakte im Waagesystem vermieden wird. Die Schaltmittel 33 und 37 können zum Beispiel auch durch einen Quecksilberunterbrecher ersetzt werden, der auf dem Zeiger 31 so, einstellbar befestigt ist, daß die Drehungslage des Zeigers, in der der O_uecksilberunterbrecher Stromschluß bewirkt, verändert werden kann, um eine Veränderung des gewünschten Sollgewichts der Wollsätze zu ermöglichen. Besonders beim Gebrauch von Photozellen kann es sich als notwendig erweisen, die Schaltmittel Schwachstromkreise mit Relais zum Schließen von Starkstromkreisen zur Betätigung der Kupplungen 6 und 19 und des Riegels ii steuern zu lassen. Die Schaltmittel können die Stromkreise schließen oder unterbrechen, oder sie können den Zustand der Stromkreise in anderen Beziehungen verändern, um einen Stromimpuls zu erhalten, der die Betätigung der Kupplungen 6 und i9 und des Riegels ii bewirkt. Wenn die Karde mit genügend gleichförmiger Geschwindigkeit getrieben wird, kann das Sperrad 39 direkt mittels eines Uhrwerkes oder eines Synchronmotors angetrieben werden, anstatt von der Karde über irgendeine geeignete Treibvorrichtung angetrieben zu werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde unter Verwendung eines mit einer Waage versehenen Auflegeapparates und eines Schiebers zum Anlegen des jeweils aus der Waageschafe ausgeworfenen Fasergutes an die auf dem Kardeneinlauftuch bereits befindliche Fasergutschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Waageschafe in Intervallen von solcher Länge auf das Tuch entleert wird, daß die Strecke, um welche sich das Speiselattentuch während jedes Intervalls verschiebt, zum wirklichen Gewicht des während des betreffenden Intervalls abgewogenen Fasergutsatzes proportional ist, und daß der Schieber seine Arbeitsspiele im Takte der Entleerungen der Waageschale ausführt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Waageschafe (7) mit einem zum wirklichen Gewicht des Fasergutes in der Waageschafe proportional sich längs einer Bahn verschiebenden Glied (Zeiger 31), das einen oder mehrere Stromschalter aufweist, verbunden ist und daß ein mit einem oder mehreren Stromschaltern versehener Fühler (4o) vorgesehen ist, der während der Abwägung jedes Fasergutsatzes sich mit einer zu den Kardiermitteln und somit zum Speiselattentuch (i2) proportionalen Geschwindigkeit in derselben Bahn und in derselben Richtung wie jenes Glied (Zeiger 31) bewegt, wobei die Stromschalter jenes Gliedes (Zeiger 31) und des Fühlers (4o) so angeordnet sind, daß bei Begegnung jenes Gliedes (Zeiger 31) mit dem Fühler (4o) in ihrer gemeinsamen Bewegungsbahn in einem Stromkreis ein Impuls erzeugt wird, der das Entleeren der Waageschafe (7) und ein Arbeitsspiel des Schiebers (26) auslöst. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 712 838.
DES973A 1948-01-23 1949-01-23 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Fasergut auf eine Karde Expired DE972338C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927193C (de) * 1951-05-16 1955-05-02 Textilbuero Elsa Schupp Beschickungseinrichtung fuer Textilmaschinen, insbesondere fuer Krempeln
DE1107564B (de) * 1956-02-09 1961-05-25 Hans Eimert Verfahren und Vorrichtung zum Wiegen von Fasergut bei selbsttaetig arbeitenden Wiegevorrichtungen, insbesondere bei Waagespeisern von Krempeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE712838C (de) * 1940-04-28 1941-10-27 Brown Boveri & Cie Akt Ges Beschickungseinrichtung fuer Textilmaschinen, insbesondere Krempeln

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DE712838C (de) * 1940-04-28 1941-10-27 Brown Boveri & Cie Akt Ges Beschickungseinrichtung fuer Textilmaschinen, insbesondere Krempeln

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