DE250584C - - Google Patents
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- DE250584C DE250584C DENDAT250584D DE250584DA DE250584C DE 250584 C DE250584 C DE 250584C DE NDAT250584 D DENDAT250584 D DE NDAT250584D DE 250584D A DE250584D A DE 250584DA DE 250584 C DE250584 C DE 250584C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/10—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B27/24—Thread guide bar assemblies
- D04B27/26—Shogging devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 250584 KLASSE 25«. GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren sowie eine Vorrichtung
zum Einarbeiten von Fransen in einen Einsatz auf der Raschel. Durch dieses Einarbeiten
von Fransen in einen Einsatz wird das Knüpfen der Fransen, das bislang von Hand erfolgte, nachdem auf der Raschel der Einsatz
mit den Schußfäden hergestellt und von dieser abgenommen war, ersetzt. Diese Arbeit
ίο erforderte naturgemäß viel Zeit, viel Personal
und infolgedessen auch viel Geld. Diese Ubelstände bei der Herstellung von Fransen werden
durch das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung vermieden. Um das Einarbeiten
der Fransen in einen Einsatz auf der Raschel vorzunehmen, wird auf dieser in einem
gewissen Abstande von dem Einsatz und an diesen ein Börtchen mit Hilfe eines besonderen
Nadelsatzes angearbeitet und der Fadeuführer für die Schußfäden der Fransen derart
bewegt, daß die Schußfäden einerseits in dieses Börtchen und andererseits in den Einsatz selbst
eingebunden werden. Die Fransen bzw. die diese bildenden Schußfäden erhalten so eine feste
Lage, und gleichzeitig wird dadurch auf dem Börtchen eine solche Verriegelung der Schußfäden
erzielt, die einen vollen Ersatz der bislang geübten Handknüpfung bildet. Zur Ausübung des vorliegenden Verfahrens ist, wie
bereits eben bemerkt, außer den Nadelsätzen zum Wirken des Einsatzes ein zusätzlicher
Nadelsatz zum Anarbeiten des erwähnten Börtchens erforderlich, und außerdem wird der
Exzenter zum Antrieb der Schußfädenführer so ausgebildet, daß er die Schußfäden einerseits
in den Einsatz und andererseits in das diesem vorgelagerte Börtchen einbindet, einwirkt.
Aus der beiliegenden schematischen Zeichnung ist ersichtlich, in welcher Weise Fransen
nach dem vorliegenden Verfahren auf der Raschel an den Einsatz angearbeitet werden.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen die zum Wirken des Einsatzes und des diesem vorgelagerten Bortchens
nötigen Nadelsätze, den zur Führung der Schußfäden dienenden Fadenführer und den auf diesen unter Zwischenschaltung eines
Gestänges wirkenden Exzenter in seinen verschiedenen Arbeitsstellungen.
Fig. 7 zeigt ein Stück eines Einsatzes und des diesem vorgelagerten Börtchens und die
Art und Weise, wie die Schußfäden zur Bildung der Fransen einerseits in den Einsatz
und andererseits in das Börtchen eingebunden bzw. mit diesen beiden Teilen verriegelt werden.
In Fig. 7 ist mit 1 der Einsatz, mit 2 das diesem vorgelagerte Börtchen und mit 3 die
zur Bildung der Fransen dienenden Schußfäden bezeichnet. Wie aus dieser Fig. 7 ersichtlich,
werden die Schußfäden 3 einerseits durch die das Börtchen 2 bildenden Maschen 4 und andererseits durch einen Teil der den
Einsatz 1 bildenden Maschen 5 derart hindurchgeführt, daß beim Zuziehen dieser
Maschen 4, 5 die Schußfäden 3 von diesen Maschen fest umschlossen, d. h. eingebunden
bzw. verriegelt werden und so ihre Lage gegenüber dem Einsatz 1 und dem Börtchen 2
beibehalten.
Die Herstellung des Einsatzes 1, des Bort-
chens 2 und der Fransen 3 erfolgt auf der Raschel. Zur Verstellung des Einsatzes dienen
die Nadelsätze 6, und zur Herstellung des dem Einsatze vorgelagerten Börtchens dient
der .Nadelsatz 7 (Fig. 1 bis 6). Das Einbinden der Schußfäden in den Einsatz und des Börtchens
wird durch den Fadenführer 8 bewirkt. Dieser Fadenführer 8 erhält seine Bewegungen
von dem Exzenter 9 aus unter Vermittlung des Gestänges 10, 11, 12. 13. Infolge der aus den
Fig. ι bis 6 ersichtlichen Ausbildung des Exzenters 9 wird der Fadenführer 8 so bewegt,
daß die Schußfäden 3 in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise in den Einsatz 1 und das
Börtchen 2 eingebunden werden. Geht man von der Stellung 0 des Fadenführers 8 (Fig. 1)
aus, die mit der Stelle ο in Fig. 7 zusammenfällt, und bewegt sich der Exzenter 9 in Richtung
des Pfeiles 14, so wird der Fadenführer 8 durch das Gewicht 15 nach links gezogen, sobald
der mit dem Gelenk 10 in Berührung befindliche Knaggen des Exzenters 9 von dem
Gelenk 10 abgleitet. Der Fadenführer 8 gelangt dann in die Stellung I und führt hierbei
die Schußfäden 3 bis hinter den Nadelsatz 7 zur Herstellung des Börtchens 2 (Fig. 2).
Sobald die Maschen dieses Börtchens 2 durch den Nadelsatz 7 gebildet und die Schußfäden 3
in diese eingebunden sind, wird der Fadenführer 8 in die Stellung II, d. i. rechts neben
den Nadelsatz 7, geführt (Fig. 3). Sobald die Maschenbildung und Einbindung der Schußfäden
erfolgt ist, geht der Fadenführer wieder nach links in die Stellung III, in der er über
einen Teil des Nadelsatzes 6 zur Herstellung des Einsatzes greift (Fig. 4). Ist die Einbindung
der Schußfäden 3 in die entsprechenden Maschen 5 des Einsatzts 1 erfolgt (Fig. 7),
dann bewegt sich der Fadenführer 8 wieder nach rechts in die Stellung IV (Fig. 5), die
der Stellung II (Fig. 3) entspricht. Hierauf geht der Fadenführer 8 wieder nach links in
die Stellung V (Fig. 6), die der Stellung I (Fig. 2) entspricht, um alsdann wieder in die
Stelluug VI, die mit der Stellung 0 (Fig. 1) zusammenfällt, zu gehen. Sobald der Fadenführer
8 mit den Schußfäden 3 die eben angegebenen Bewegungen ausgeführt hat, dann
ist das aus Fig. 7 ersichtliche, mit den Zahlen 0 bis VI bezeichnete Gebilde entstanden,
das bei Fortsetzung der Bewegungen des Fadenführers zur Bildung von Fransen führt,
die einerseits in das Börtchen 2 und andererseits in den Einsatz eingebunden werden.
Selbstverständlich lassen sich die Schußfäden auch in anderer Weise als in der dargestellten
in den Einsatz und das Börtchen einbinden, wodurch naturgemäß eine andere Musterung
erzielt werden kann.
Claims (2)
1. Verfahren zum Anarbeiten von Fransen an einen Einsatz auf 'der Raschelmaschine,
darin bestehend, daß in einiger Entfernung von dem Einsatz ein Börtchen
gearbeitet wird, und die Schußfäden durch den Fadenführer so bewegt werden, daß die Schußfäden einerseits in den Einsatz
und andererseits in das diesem vorgelagerte Börtchen eingebunden werden.
2. Raschelmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet,
daß die Raschel außer mit dem Nadelsatz zum Wirken des Einsatzes noch mit einem besonderen Nadelsatz
zum Arbeiten eines dem Einsatz vorgelagerten Börtchens versehen und der Exzenter
zum Antrieb der Schußfädenführer so gestaltet wird, daß die Schußfäden einerseits
in den Einsatz und andererseits in das diesem vorgelagerte Börtchen eingebunden
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250584C true DE250584C (de) |
Family
ID=509102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250584D Active DE250584C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250584C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2853806A (en) * | 1956-06-29 | 1958-09-30 | Us Rubber Co | Strap vamp shoe |
-
0
- DE DENDAT250584D patent/DE250584C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2853806A (en) * | 1956-06-29 | 1958-09-30 | Us Rubber Co | Strap vamp shoe |
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