DE4905C - Neuerungen an mechanischen Strumpfwirkstühlen - Google Patents
Neuerungen an mechanischen StrumpfwirkstühlenInfo
- Publication number
- DE4905C DE4905C DENDAT4905D DE4905DA DE4905C DE 4905 C DE4905 C DE 4905C DE NDAT4905 D DENDAT4905 D DE NDAT4905D DE 4905D A DE4905D A DE 4905DA DE 4905 C DE4905 C DE 4905C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- looms
- mechanical
- hosiery
- innovations
- sinkers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/02—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with one set of needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
1878.
e ;■ Klasse 25.
BRUNO RUDOLPH in BERLIN. Neuerungen an mechanischen Strumpfwirkstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1878 ab.
Vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen in einer Verbesserung der Arbeitsweise
von Strumpfwebstühlen und zwar in einer continuirlichen Maschenbildung, wie sie in Fig. 3
bis 9 auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist, mit Hülfe zweier Stahlplatinen α und b, Fig. 1
und 2, welche bei demvregelmäfsigen Hin- und Hergange der Maschine die erforderlichen relativen
Bewegungen der Stahlblättchen A mit der Nadel und der Stahlblättchen B bewirken. Der
Fadenführer läuft unmittelbar über den Nadeln hin, die Blättchen B drücken, durch b bewegt,
hinter jenem den Faden zwischen die Nadeln hinab, Fig. 3 und 4, welche letztere hierauf,
durch A und α nach hinten bewegt, den Faden in sich aufnehmen, Fig. 5, beim Anlaufen an
die Presse c sich schließen, Fig. 6, und bei dem Weitergange die früher gebildete Masche
mit Hülfe des Kammes g über sich hinwegstreifen, Fig. 7 und 8, während inzwischen die
Blättchen B rechtzeitig nach oben zurückgegangen . sind. Bei der Rückbewegung der
Nadeln in ihre erste Stellung hält der Halter h die Waare dicht am Kamme g fest, wie es für
die folgende Anbildung einer neuen Masche nothwendig ist, Fig. 9.
Nach der Vollendung einer Maschenreihe ist eine Umkehr der Mechanismen nothwendig, da
nun nach der entgegengesetzten Richtung hin dem Fadenführer die Platine b, dieser die
Platine α folgen mufs.
Die Fig. 10 bis 13 zeigen eine der vielen
möglichen mechanischen Lösungen dieser Aufgabe, deren Wirkungsweise die Zeichnung erklärt.
Der Schlitten C erhält durch einen gewöhnlichen Kurbelmechanismus "eine regelmäfsig
hin- und hergehende Bewegung von stets derselben Gröfse. Der Schlitten C1, rdurch eine
Schleppfeder mit C gekuppelt, wird von letzterem mitgenommen, bis er an eine Stellschraube
s anstöfst und nun eine entsprechende Verschiebung in C erleidet, so dafs er nach
rückwärts um eben so viel Voreilung erhält, wie er vorher nach vorwärts hatte. Eine etwas
complicirtere Einrichtung ist für die entsprechende Bewegung des Fadenführers an und mit
den Schlitten D1 und D erforderlich, weil diese
beim Abnehmen eine Verkürzung erleidet, also eine; veränderliche Begrenzung erhalten mufs.
Weder auf diese Bewegungsmechanismen noch auf solche für das Abnehmen bezieht
sich das Patentgesuch, weshalb eine genauere Beschreibung beider nicht nothwendig erscheint,
auch wird nicht der Anspruch auf Originalität der Maschenbildung als solcher erhoben, da
diese bereits allgemein bei den Strumpfwebstühlen angewendet wird, sondern allein auf
das Verfahren der continuirlichen Maschenbildung, beim Hingang wie beim Rückgang,
durch Anwendung von Schablonen (Platinen) von der in Fig. 1 bis 9 dargestellten oder ähnlichen
Form.
Die Excenter der Nadelblättchen A und der Platinen B sind an dem Schlitten C befestigt,
und wird durch das oben geschilderte Verfahren der continuirlichen Maschenbildung mittelst
eines einzigen Hin- oder Herganges des Schlittens C, also mittelst einer gleichzeitig erfolgenden
Bewegung sowohl der Nadelblättchen A, als auch der Platinen B, eine ganze
Maschenreihe in einem Tempo herbeigeführt. Bei den bestehenden, bisherigen Strumpfwirkstühlen
wird dagegen eine solche ganze Reihe von Maschen erst durch mehrere hinter einander
folgende Tempos, mithin in einem längeren Zeitabschnitt erreicht, weshalb die Leistungsfähigkeit
des in Rede stehenden Wirkstuhles eine bedeutend gröfsere als die aller anderen sein mufs.
Claims (1)
- Patent - Anspruch:Die Einrichtung eines flachen mechanischen Kulirstuhles zur Herstellung der Maschen einer Reihe einzeln neben einander durch einzeln bewegliche Nadeln und Platinen, deren Bewegung in ihrer Längsrichtung durch Schablonen eines Schieberrahmens erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4905C true DE4905C (de) |
Family
ID=283528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4905D Active DE4905C (de) | Neuerungen an mechanischen Strumpfwirkstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4905C (de) |
-
0
- DE DENDAT4905D patent/DE4905C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1485502B2 (de) | Tuftingmaschine zur herstellung von tuftingerzeugnissen mit geschlossenen und aufgeschnittenen schlaufen | |
| DE1485506B1 (de) | Tufting-Maschine | |
| DE4905C (de) | Neuerungen an mechanischen Strumpfwirkstühlen | |
| DE265513C (de) | ||
| DE239959C (de) | ||
| DE243433C (de) | ||
| DE603990C (de) | Naehmaschine zur Herstellung von Bueschelwerk auf Geweben | |
| DE225027C (de) | ||
| DE226964C (de) | ||
| DE268758C (de) | ||
| DE20143C (de) | Einseitige Strickmaschine | |
| DE270202C (de) | ||
| DE149352C (de) | ||
| DE163651C (de) | ||
| DE521166C (de) | Naehmaschine zur Herstellung eines Flors auf einem Stoffgrund | |
| DE164806C (de) | ||
| DE46264C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Ziernähten | |
| DE834124C (de) | Wirk- oder Strickmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine, sowie Verfahren zur Herstellung einer maschenfesten Ware auf einer solchen Maschine und nach diesem Verfahren hergestellte Ware | |
| DE147178C (de) | ||
| DE194736C (de) | ||
| DE87081C (de) | ||
| DE819440C (de) | Strickmaschine zum Ausbessern von Strick- und Wirkwaren | |
| DE147502C (de) | ||
| DE77138C (de) | Häkelmaschine für mit Perlen durchsetzte Zierfadenposamente | |
| DE213964C (de) |