DE644497C - Pikiervorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents
Pikiervorrichtung fuer NaehmaschinenInfo
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- DE644497C DE644497C DEM120459D DEM0120459D DE644497C DE 644497 C DE644497 C DE 644497C DE M120459 D DEM120459 D DE M120459D DE M0120459 D DEM0120459 D DE M0120459D DE 644497 C DE644497 C DE 644497C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
- D05B1/24—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
- D05B29/06—Presser feet
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Pikiervorrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung der im Hauptpatent 615 312 beschriebenen Pikiervorrichtung für Nähmaschinen. Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent ist der Träger für das Führungsmittel des Stoffes im Knie eines mit seinem einen Schenkelende an der Grundplatte verschwenkbar gelagerten, unter Federdruck stehenden Winkelhebels befestigt.
- Um diese Vorrichtung in Benutzung zu nehmen, ist es also erforderlich, den einen Schenkel des winkelförmigen Hebels auf die Stofführungseinrichtung herunterzuklappen und beide Teile durch eine Schraube zu verbinden.
- Ferner besteht auch die Vorrichtung zum Verstellen des Winkelhebels bzw. der Stoffführungseinrichtung aus einer größeren Reihe von Teilen, insbesondere aus einem Stellhebel mit Sperrvorrichtung, der durch einen in seiner Länge verstellbaren Verbindungsteil mit dem Winkelhebel verbunden ist. Diese Einrichtung ist umständlich und läßt sich gemäß nachstehend beschriebener Verbesserung vereinfachen.
- Gegenüber dieser Einrichtung nach, dem Hauptpatent ist also die nachstehend beschriebene Vorrichtung wesentlich einfacher. Danach wird die Stofführungseinrichtung als zweiarmiger Hebel mit Stützarm ausgebildet, der drehbar am Unterteil (Grundplatte) der Pikiervorrichtung angebracht ist. Der lange Hebelarm trägt die Führungseinrichtung, die beispielsweise aus einer Zunge oder einem Führungsrad besteht, während an dem kurzen Hebelarm eine einstellbare, auf der Grundplatte abgestützte Druckfeder angreift. Die Federspannung läßt sich also hier unmittelbar regeln und damit auch der Druck, den das Führungsrad auf die Stofftragplatte bzw. die zu pikierenden Stoffe ausübt. Dadurch wird auch bei verschiedenen Stoffarten ein gutes Arbeiten der Pikiervorrichtung ermöglicht.
- Um die Pikiervorrichtung fest mit der Nähmaschine zu verbinden, wird die Grundplatte im Deckschiebersitz der Nähmaschine durch ein Spanneisen befestigt, so daß sie leicht abnehmbar ist und trotzdem eine feste Verbindung beider Teile besteht. Dadurch werden Verschiebungen des Führungsrades oder der Zunge gegenüber der Nadel vermieden, so daß die Nadel nicht mehr in unzulässige Berührung mit diesen Teilen kommen kann.
- Es sind schon Pikiervorrichtungen bekannt, bei welchen eine Stofführungseinrichtung in Form einer Zunge um eine an einer Grundplatte angebrachte Achse drehbar ist. Bei dieser bekannten Anordnung ist aber die Zunge unmittelbar an dieser Achse angebracht, die nur wenig über die Grundplatte hinausragt. 1=s ist daher zwisclieil der Grundplatte und der Zunge nur ein geringer Arbeitsraum vorlianden, was ein Nachteil dieser bekannte@I-
einrichtung gegen die Stichplatte drückt. durch, daß bei der vorliegenden Pikiervorrichtung eine einstellbare Feder verwendet wird, kann inan den Anpressungsdruck je nach der Stärke der zti verarbeitenden Stoffe regeln.Vorrichtung ist. Ferner fehlt bei dieser V ' ` richtungauch eineFeder, die dieStofführun - 1?s ist ferner bei Pikiervorrichtungen schon bekannt. die zu verarbeitenden Stoffe durch die Führung federnd gegen einen feststehenden Anschlag zu drücken. Als Anschlag ist auch schon der entsprechend abgewinkelte Nähfuß verwendet worden. Gemäß der Erfindung ist nun ein solcher Nähfuß finit einem Gelenk versehen, so (laß er von der Stofführung weggeschwenkt werden kann. Auf diese Weise kamt inan je nach der Einstellung der Führungszunge finit und ohne N:iliftlß arbeiten und den Stoff bequem einlegen.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsforin der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Ansicht von vorn finit einem Pikierrad als Stofführung, Fig. 2 ist eine zweite Ausfiihrungsforin finit einer "Lunge als Stofführung, Fig. 3 ist eine Aufsicht auf Fig. i, Fig. .4 zeigt die Anordnung des Nähfußes voll oben.
- Fig. 5 zeigt die Stoffiihrungsvorrichtung in größerem Maßstabe, Fig. 6 zeigt die Ausbildung des Nähfußes in verschiedenen Ansichten.
- Die Pikiervorrichtung besteht aus einer Grundplatte i, die in dein Deckschiebersitz der Stofftragplatte 2 des Nä hmaschinenoberteils durch einen Steg 3 mit Hilfe einer Schraube befestigt wird. An (lein entgegengesetzten Ende der Grundplatte sind zwei Führungsschienen d vorgesehen. in denen sich der Schieber 3 bewegt, der durch eine Schraube i i, die ini Klobelt io drehbar ist, verstellt wird. Die Feststellung des Schiebers auf der Grundplatte erfolgt durch die :Mutter 12.
- An (lern anderen Ende des Schielfers ist drehbar die Stütze 6 befestigt, mit welcher der zweiarmige Stofführungsteil 7 verbunden ist. Dieser trägt an dem der Nähmaschine zugekehrten Ende ein Stofführungsrad 8, oder das Ende 24 des Stofführungsteiles 7 ist etwas abgebogen und dient selbst als Führungszunge (Fig. 2).
- Der kurze Arm des Stoffiihrungsteiles 7 nimmt eine Einzelmutter 1 4 für die Feder 13 auf, die sich auf den Schieber abstützt. Die Einstellung des Führungsrades 8 gegenüber der Nadel erfolgt durch Drehen der Schraube 11. Der Anpressungsdruck des Führungsrades wird durch Einstellen der Schraube 1 4 geregelt. Da es sich nun beim Einstellen der Stofführungseinrichtung gegenüber der Nadel um Bruchteile von Millimetern
'l-Verschiebung der Teile zulassen würde, ausgeschaltet werden. Deswegen wird nach der genauen Einstellung durch Anziehen der Mutter 12 die Pikiervorrichtung fest gegen die Platte i gezogen.(lelt, muß aucli der tote Gang innerhalb der tellvorrichtung, der eine nachträgliche - Will man beim Pikieren ohne Nähfuß arbeiten, so erfolgt der Vorschub des Stoffes lediglich durch den Druck des Führungsrades. Infolgedessen muß dieser Druck durch Verstellung der Schraube 14 der Feder 13 geregelt werden.
- Um die Ausführung von Pikierarbeiten mit und ohne Nähfuß zu ermöglichen, wird der Nähfuß 15 mit einem Gelenk 16 versehen, durch welches der Unterteil 17 aufgeklappt und aus (lern Bereich der Pikiervorrichtung gebracht werden kann. Ein genaues Einstellen des Nähfußes erfolgt mittels der Schraube 18, welche im Schenkel i 9 des Unterteils 17 sitzt und die sich gegen den Knaggen 2o des Nähfußes legt. Durch Einschnappen der Feder 21, die am Knaggen 20 sitzt und hinter den Schenkel icg greift, werden beide Teile des Nähfußes fest verbunden.
- Damit beim Nähen der Stoff gegen die Rundung des Führungsrades gehalten wird, ist die Fußplatte 22 des Nähfußunterteils 17 mit nach unten gebogenen Lappen 23 versehen, deren Form der Rundung des Rades oder der Zunge angepaßt ist. Um eine gute Stofführung des Rades zu erreichen, ist dieses an seiner Unterfläche geriffelt, -,wobei die Riffelung schräg zum Radius des Rades mit entsprechend der Drehrichtung gewählter Voreilung der Riffelrichtung, am Umfang des Rades gemessen, verläuft.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE; i. PikiervorrichtungfürNähmaschinen nach Patent 615V2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stofführungseinrichtung als zweiarmiger Schwinghebel (7) ausgebildet ist mit einer im rechten Winkel nach unten ragenden, an ihrem Ende die Schwingachse tragenden Stütze (6), und an (lern kurzen Arm des zweiarmigen Schwinghebels eine regelbare Druckfeder (13) angreift, welche auf der Grundplatte (i) aufsitzt.
- 2. Pikiervorrichtung nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse des Halters auf einem Schlitten (5) angeordnet ist, der in Führungen an der Grundplatte (i) der Pikiervorrichtung längs verschiebbar ist. 3.
- Pikiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (i) im Deckschiebersitz der Nähmaschine beispielsweise durch ein Spanneisen (3) befestigt wird.
- Pikiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Stoffführung vorgesehene Rad (8) an seiner Unterfläche geriffelt ist, wobei die Riffelung schräg zum Radius des Rades mit entsprechend der Drehrichtung gewähltes Voreilung der Riffelrichtung am Umfange des Radces gemessen verlaufen kann.
- 5. Pikiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte winkelförmig abgebogene Nähfuß (17) mit einem Gelenk (16) versehen ist, so daß er von der Stofführung (7) weggeschwenkt «-erden kann.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (2)
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| DE644497C true DE644497C (de) | 1937-05-05 |
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Family Applications (1)
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| DEM120459D Expired DE644497C (de) | 1932-07-18 | 1932-07-19 | Pikiervorrichtung fuer Naehmaschinen |
Country Status (2)
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| GB (1) | GB397325A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004027B (de) * | 1953-10-23 | 1957-03-07 | Anker Werke Ag | Mehrteiliger Pikierfuss fuer Naehmaschinen |
Families Citing this family (1)
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1932
- 1932-07-19 DE DEM120459D patent/DE644497C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB397325A (en) | 1933-08-24 |
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