DE642912C - In einem Schutzkasten eingeschlossene Praezisionsbalkenwaage - Google Patents
In einem Schutzkasten eingeschlossene PraezisionsbalkenwaageInfo
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Description
- In einem Schutzkasten eingeschlossene Präzisionsbalkenwaage Es sind bereits Präzisionsbalkenwaagen bekannt, die von einem Schutzkasten umgeben sind und bei denen unmittelbar auf beiden Balkenseiten Gewichte .einwirken, die mit aus dem Schutzkasten herausragenden Schalteinrichtungen betätigt werden.
- Bei derartigen Waagen treten verschiedene Schwierigkeiten auf: einmal verlangen sie eine überaus größe Sorgfalt in der Bedienung, und zum anderen ist die Feststellung des endgültigen Gewichtes infolge des notwendigen Zusammenzählens und Abziehens der verwendeten Gewichte nicht ganz einfach und bietet Fehlermöglichkeiten.
- Die Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen und :eine Waage der geschilderten Gattung zu schaffen, die außerordentlich einfach zu bedienen ist und bei der das Endergebnis ohne weitere Rechnung ablesbar ist, so daß jede Fehlermöglichkeit ausscheidet. Dieses angestrebte Ziel wird dadurch erreicht, daß beiderseits der Drehachse des Waagebalkens die gleiche Anzahl von untereinander in an sich bekannter Weise dekadisch gestaffelten Gruppen gleich großer Gewichte angeordnet ist, von denen immer die gleichen Gruppen durch ein Schaltglied mit einem Schrittschalter für das Schalten der Einzelgewichte kuppelbar sind. Diese Kupplung ist so gestaltet, daß in der einen Schaltrichtung des Schrittschalters die Einzelgewichte der betreffenden Gruppe auf der Gewichtsseite des Waagebalkens aufgebracht werden, «nährend in der anderen Schaltrichtung die Einzelgewichte der gleichen, auf der Lastseite des Waagebalkens angeordneten Gruppe dort aufgebracht werden. Hierbei sind Mittel vorgesehen, die vorgenommenen Schaltungen der Einzelgewichte der entsprechenden Gruppen sinngemäß auf die zugehörigen Ziffernräder eines Zählwerkes zu übertragen. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Außenansicht der Waage. Abb.2 stellt den Waagebalken rrlit den dekadisch gestaffelten Gewichtsgruppen dar.
- Abb. 3 und @ ¢ lassen die Betätigung der Einzelgewichte einer Gewichtsgruppe erkennen.
- Abb. 5 zeigt die Betätigung zweier zusammengehöriger Gewichtsgruppen von der gleichen Größenordnung, von denen die eine rechts, die andere links von der Balkendrehachse liegt.
- Abb.6 läßt in mehreren Darstellungen die Zehnerschaltung im Zählwerk erkennen, und Abb. j zeigt die Nullstellvorrichtung desselben.
- Die eingeschlossenen Gewichte sind nach dem Dezimalsystem geordnet; :es gibt nur bestimmte Gewichtssätze 9, die aus Einzelgewichten von i o g, i g, 1;'1o g, i;`100 g usw. bestehen. Die Anordnung dieser Sätze gegenüber dem Waagebalken W ist aus Abb. 2 zu ersehen. Die Gewichte werden einzeln durch Drehen am Handrad i (Abb. 1, 5) abgeworfen, die jeweils benötigten Sätze werden mit
rad 2 für die Einstellung der einzelnen Ger; wichtssätze. Die Schalteinrichtung ist so ausgebildet, daß man die Größe eines Winkels andenHandrädern,schalterartig fühlt (Sprungrasten). Eine normale Wägung wird nun so vorgenommen: Schätzt man das Gewicht eines zu wiegenden Teiles z. B. zwischen i und i o g, so werden mit dem Handrad 2 die i -g-Sätze eingestellt, und dann wird am Handrad i so weit gedreht, bis ein i-g-Gewicht zuviel aufgelegt worden ist. Ohne weitere überlegung dreht man min das Handrad i um einen Schaltwinkel zurück, wobei zu dem auf der Gewichtsseite zuviel abgeworfenen Gewicht nunmehr auf die Lastseite des Waagebalkens ein i-g-Gewicht als Gegengewicht geworfen wird; das auf die Gewichtsseite zuviel aufgegebene Gewicht wird also wieder ausgeglichen. Nun «-erden mit dem Handrad 2 die Il i",-g-Sätze eingestellt, und das Handrad i wieder so weit gedreht, bis ein 1/,@-g-Gewicht zuviel auf die Ge«vichtsseite abgeworfen ist, das dann in der eben beschriebenen Weise bei Rückdrehung des Handrades i durch Abwurf eines gleichen Gewichts auf die Lastseite der Waage wieder ausgeglichen wird usf. Das Spiel wiederholt sich bei jedem Gewichtssatze.dem Handrad 2 eingestellt. Zum Abw er kn@, eines Gewichtes wird das Handrad 1 um eitz bestimmten Winkel gedreht, ebenso das Häng - Der Zeiger 3 am Zählwerk 3' gibt an, welcher Gewichtssatz- gerade eingestellt ist. Er bewegt sich unter dem Fenster des Zählwerkes: die Stellenzahl, die er anzeigt, entspricht der eingestellten Gewichtsgruppe. Der Zeiger 3 kann natürlich auch eine besondere Skala für sich haben.
- Um die Waage wieder in ihre Ausgangslage zurückzubringen, wird an der Kurbel 4 gedreht, etwa zwei Umdrehungen. Dabei wird die Waage festgestellt: alle Gewichte werden wieder abgehoben und in ihre Behälter gebracht, und das Zählwerk wird auf o gestellt. Vor jeder Wägung wird die Feststellung der Waage durch den Knopf 5 wieder gelöst.
- Mit dem Hebel. 6 (Abb. i ) können außer dieser eben beschriebenen Normalschaltung noch andere Schaltungen eingestellt werden, und zwar so, daß beim Drehen der Kurbel 4. entweder mir die Zahlen des Zählwerkes 3' auf o gestellt oder nur die Waage festgestellt wird und die Gewichte von der Waage abgehoben «-erden.
- Nur die Zahlen auf o zu stellen gilt z. B. für den Fall, daß eine Flüssigkeit in einem Gefäß zu wiegen ist. Es wird zuerst das leere
kardanisch gelagert ist (z. B. mit einem Kugelgelenk).' Das andere Ende der Stange 47 wird in einer Kurve 48 geführt, die der Hakenkrümmung entsprechend gebogen ist. Befindet sich das freie Ende der Stange 47 im obersten Punkt der Kurve 48, so müssen; entsprechend der Höhe des Gewichtestoßes in den Gewichtebehältern, die Gabeln einen bestimmten Abstand zu den in ihrer obersten Stellung befindlichen Stempeln 13 haben. Dieser Abstand ist auf dem Stift 49, mit dem die Gabeln an der Stange 47 befestigt sind, genau einzustellen.Gefäß abgewogen; ist die Waage wieder im Gleichgewicht, so %%-erden nur die Zahlen auf o gestellt, die: abzuwiegende Flüssigkeit wird eil das Gefäß gegossen, und die eigentliche 14 ägung beginnt. Nur die Gewichte abzuheben gilt z. B. für den Fall, daß die Gewichtssumme von meh- reren Teilwägungen zu bestimmen ist, wenn z. B. Teile einzeln gewogen werden müssen, weil sie zusammengenommen für eine Wä- gung entweder zu schwer oder zu sperrig sein würden. Die Waage hat nur eine Waagschale (Abb.2), auf die nur die zu wiegenden Kör- per gelegt werden, aber keine Gewichte. Diese Waagschale - ist durch das Gegen- gewicht 7 ausgeglichen. Die eigentlichen Gewichte werden auf die unmittelbar am Waagebalken W befindlichen Haken 8 aufge- bracht. Jede Gewichtsgruppe hat auf beiden Seiten der Balkenschwingachse je einen be- stimmten Haken, der am Waagebalken so an- gebracht ist, daß der Schwerpunkt der aufge- gebenen Gewichte in der durchdie Schwerpunkt- linie des Waagebalkens gelegten waagerechten Ebene liegt, so daß mit dem Aufgeben der Gewichte die Waage nicht stabiler oder labil wird. Der Haken S (Abb. 2, 3) hat nach oben eine geschwungene Verlängerung, die den Zweck hat, die im Gewichtebehälter 9 auf- gespeicherten Gewichte aufzufangen und an die richtige Stelle des Waagebalkens zu lei- ten. Da die Haken über die ganze Länge des Waagebalkens verteilt sind, so sind die Gewichte der einzelnen Gewichtsgruppen, um das notwendige Moment zu erzeugen, dem Abstand vom Drehpunkt entsprechend schwe- rer oder leichter, als das Zählwerk anzeigt. Ein Behälter einer Gewichtsgruppe ist in Abb. 3 dargestellt. Die Gewichte i o sind kreisrunde Scheiben, in der Mitte mit einem Loch, in dem die Verlängerung der Haken ä frei schwingt. Die Gewichte werden in dem Behälter gehalten mit dem federnden Ring i i, der mehrere radial gestellte Platten 12 an das unterste oder an mehrere untere Ge- wichte herandrückt. Herausgeschoben wer- den die Gewichte mit dem hohlen Stempel 13, dessen schrittweise Bewegung entsprechend der Stärke der Gewichtsscheiben erfolgt. Be- vor der Stempel zum Stillstand kommt, hat er immer volle Hubteilungen zurückgelegt. Mit Hilfe der Gabel 46 (Abb.3) werden die Gewichte wieder in den betreffenden Ge- wichtebehälter zurückgeschoben; die Berüh- rungsfläche der Gabel zu den Gewichten muß immer senkrecht zu der Hakenmittellinie stehen. Deshalb sind die Gabeln jeder Waage- balkenhälfte auf einer Stange 47 angebracht (Abb.3, 4), die an dem einen Ende genau oder in der Nähe der Waagebalkendrehachse - Abb. 5 zeigt, wie das die Einzelaufgabe der Gewichte regelnde Handrad i mit den Gewichtebehältern 9 und dem Zählwerk verbunden ist. Jede Drehung der Handrades i wird durch Zahnräder Z auf eine im Waagengehäuse drehbar gelagerte Hohlwelle 2o übertragen und von dort auf die ebenfalls im Waagengehäuse drehbar gelagerte Hohl-,velle 21 oder 22 weitergeleitet. Die Welle 2o hat für die rechte und linke Welle je eine Schaltklinke 24, und die Wellen 21 und 22 haben je ein Schaltrad 25. Das eine dieser Schaltgetriebe spricht nur auf Vorwärtsdrehung das andere nur auf Rückwärtsdrehung des Handrades i an, so daß also zum Schalten jeder Welle 21 oder 22 je eine bestimmte Drehrichtung am Handrad i gehört. Jede Gewichtsgruppe hat auf der Welle -->i und 22 je ein Hubrad 26 und auf der Welle 2o ein Zählrad 27. Hub- und Zählräder sitzen lose auf den Wellen. Für die jeweils eingestellte Gewichtsgruppe muß nun das bestimmte Zählrad mit den zwei betreffenden Hubrädern eingeschaltet sein; das wird erreicht mit den drei Keilstangen 30, 31 und 32, in denen je ein Keil 29 bzw. 28 sitzt, der, in Schlitzen der Hohlwellen geführt, in Nuten des Zählrades bzw. des Hubrades eingreift, so daß die Heilstangen nur die vom Handrad 2 herrührende Schiebebewegung zum Einstellen der Gewichtsgruppen, die Hohlwellen nur die Drehbei vegung vom Handrad i auf den Keil übertragen. Die Keilstangen werden mit dem vom Handrad 2 aus verstellbaren Bügel 33 zusammengehalten. Die Hubräder 26 haben Gewinde, das in die entsprechend verzahnten und durch Bremsen oder durch ähnliche Vorrichtungen festhaltbare Räder 34 eingreift. Die bei festgestellten Rädern 34 entstehende feine geradlinige Axialb:ewegung der Hubräder 26 wird durch Hebelübersetzungen H auf die Stempel der zugehörigen Gewichtebehälter 9 übertragen. Die Feder 14 macht einen toten Gang in den Lagern der Hebel und in den Gewindezähnen unmöglich und wirkt als Rückstellvorrichtung. Werden nämlich die Gewichte vom Waagebalken wieder abgehoben und mittels der Stange 47 wieder in die Gewichtebehälter geschoben, so werden gleichzeitig die Bremsen, welche die Räder 3 4. festhalten, gelöst, und die Federn 14 schieben über die Hebelübersetzungen H die Hubräder 26 zurück. Der hohle Stempel 13 des Gewichtebehälters 9 wird durch die heraufgeschobenen Gewichte mitgenommen. Anschlagkämme 35 bilden für jedes Hubrad 26 die Hubbegrenzung in beiden Verschieberichtungen. Mit der Stellschraube 36 in der Hebelübersetzung H wird beim Zusammenbau die Verbindung so eingestellt, daß im Gewichtebehälter 9 mindestens immer das unterste Gewicht io in seiner ganzen Höhe von den Platten 12 gefaßt wird (Abb. 3).
- Bei einem aus mehreren Zehnerrädern bestehenden Zählwerk müssen bekanntlich die einzelnen Zählräder miteinander durch eine sog. Zehnerschaltung gekuppelt sein, d. h. zeigt das Zählwerk z. B. o,9- an und wird noch o, i g zugegeben, so muß das Zählrad der Zehntel mit dem Zählrad der Einer entsprechend gekuppelt werden, damit das Zählwerk richtig die Summe von i g anzeigt. Soll umgekehrt von diesem i g o, i g abgezogen werden, so muß das Zählrad der Zehntel das Zählrad der Einer wieder zurück auf o stellen, damit das Zählwerk den Unterschied von o,9 g anzeigt; oder zeigt z. B. das Zählwerk io g an und wird davon o,oo i g abgezogen, so müssen die betreffenden fünf Zählräder so miteinander gekuppelt sein, daß nach -dem Schaltvorgang o9,999 g angezeigt werden. Wird also ein Zählrad von 9 auf o oder von o auf 9 gedreht, so muß es immer das linke Rad mitnehmen, gleichgültig, ob es vom Keil 29 oder vom rechten Zählrad angetrieben wird. Diese Zehnerschaltung wird durch die Schalträder 37 (Abb. 6) erreicht, die federnd auf den Stiften 38 der Zählräder aufliegen. Die Zählräder haben, vom Fenster des Zählwerkes aus gesehen, auf der rechten Seite für jede Zahl je einen Stift, auf der linken Seite nur einen Stift, nämlich für o und 9. Das Zählrad, das mit dem Keil 29 im Eingriff ist, darf nie die rechten Zählräder mitnehmen. Zu diesem Zweck hebt der Nocken 39 das Schaltrad 37 aus, das mit dem rechten Zählrad eine Verbindung herstellen könnte. Dieser Nocken ist mit dem Bügel 33 verbunden (Abb. 5 und 6).
- Der zum Nullstellen dienende Mitnehmer 4o (Abb. 5 und 7) dreht auf folgende Weise die Zählräder 27 wieder auf o. Nachdem beim Drehen am Handgriff 4 die Schalträder 37 von den Zählrädern bis zu einem gewissen Abstand abgehoben sind und der Hebel 41 den Mitnehmer 40 angehoben hat, um ihn in den Bereich der auf dem Umfang der Zählräder 27 sitzenden Anschläge 44 zu bringen, macht der Mitnehmer 40 eine oder mehrere Umdrehungen; dabei kommt er mit den Anschlägen 44 in Berührung und nimmt dadurch die Zählräder mit. Mit dem Anheben des Mitnehmers ao werden die Nasen 42 aus ihren Nuten gehoben, die beim Drehen des Mitnehmers auf den ortsfesten Lagern 4 3 gleiten. Diese Nasen sorgen für den jeweils notwendigen Abstand des Mitnehmers zu den Anschlägen. Wenn die Nasen wieder in ihre Nuten hineingerückt sind, ist zwischen den Anschlägen und dem Mitnehmer wieder genügend Spielraum, und die Zählräder stelzen wieder auf o. Bei der Darstellung nach Abb. 5 wird für die Nullstellung die Welle des Handrades z mit der Kurbel 4. gekuppelt; dabei wird zunächst nur das Zählrad 27 mitgenommen, das mit dem Keil 29 im Eingrill= ist. Dieses Zählrad nimmt aber mit seinem Anschlag 44 der angehobenen Mitnehmer 4o mit, der weiter die übrigen Zählräder mitnimmt. Die Zählräder dürfen sich nur drehen, wenn sie entweder vom Keil 29, von den Zehnerschalträdern 37 oder vom Mitizehmer angetrieben werden. Sind die Zählräder mit einem dieser drei Teile nicht in Verbindung, so dürfen sie sich nicht mit der Hohlwelle 20 mitdrehen. Das verhindern die Schleiffedern .15, die auf dem Umfang der Zählräder aufliegen.
Claims (2)
- PATENTA\SPRÜCHE : i. In einem Schutzkasten eingeschlossene Präzisionsbalkenwaage mit unmittelbar auf beiden Balkenseiten einwirkenden Gewichten, die mit aus dein Schutzkasten nach außen ragenden Schalteinrichtungen betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Drehachse die gleiche Anzahl von untereinander in an sich bekannter Weise dekadisch gestaffelten Gruppen gleich großer Gewichte angeordnet ist, von denen immer die gleichen Gruppen durch ein Schaltglied (2) mit eirein Schrittschalter (i .i für das Schalten der Einzelgewichte kuppelbar sind, und zwar derart. daß in der einen Schaltrichtung des Schrittschalters (i) die Einzelgewichte (i o) der betrei=ienden Gruppe auf der Gewichtsseite des Waagebalkens (LV) aufgebracht werden, -während in der anderen Schaltrichtung die Einzelgewichte der gleichen, auf der Lastseite des Waagebalkens angeordizeten Gruppe dort aufgebracht werden, wobei Mittel vorgesehen sind, die vorgenommenen Schaltungen der Einzelgewichte der entsprechenden Gruppen sinngemäß auf die zugehörigen Ziffernräder (27) eines Zählwerkes (3') zu übertragen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt-
Übertragungsglieder (H) beeinflußten federbelasteten (14) Glieder (18) schrittweise einwirken, während am Ausgang der Bohrung des Gewichtebehälters (9) eine federnde Haltevorrichtung (I I, 12) mindestens die unterste Gewichtsscheibe (i o) in ihrer vollen Höhe erfaßt hält, gegen deren Wirkung diese Gewichte (io) entsprechend der Betätigung des Schrittschalters (i) @einzeln herausgedrückt werden und auf den Waagebalken gelangen. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Waagebalken (W) sitzende, jedem der Gewichteb,ehälter (9) zugeordnete, nach ,ob:en gekrümmte Haken (8) mit ihren @obenen Enden in den durch die mittleren öffnungen der in den Gewichtebehältern (9) übereinandergestapelten Gewichtsscheiben (i o) gebildeten Hohlraum und weiterhin in das Innere des auf die Gewichtsscheiben drückenden hohlen Stempels (13) frei hineinragen, so daß beim Betätigen des Schrittschalters (i) freigegebene Einzelgewichte (i o) sich an diesen Haken (8) aufhängen, und daß für jede Balkenseite eine in der Nähe der Balkendrehachse kardanisch gelagerte Stange (47) mit daran sitzenden Rückführgabeln (46) für jede Gewichtsgruppe an ihrem freien Ende in einer der Krümmung der Haken (8) entsprechenden Führung (48) gleitet und nach beendeter Wägung zum Zurückschieben der Gewichte (io) in ihre Behälter (9) dient. -7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Rückführen der Einzelgewichte (io) in ihre Behälter (9) dienenden Rückführgabeln (46) auf Stiften (49) der Stangen (47) @einstellbar angeordnet sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß den auf den die Schaltbewegungen des Schrittschalters (i) übertragenden Hohlwellen (31, 32 sitzenden Schalträdern (26) Anschlagkämme (35) zugeordnet sind, die, in die Reihe dieser Schalträder eingreifend, die axiale Verschiebung derselben in beiden Verschieberichtungen begrenzen. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 8, gekennzeichnet durch ein Rückstellglied (4), bei dessen Schaltung einmal die mit dem Gewinde der Schalträder (26) zusammenarbeitenden Räder (34) aus ihrer Feststellung gelöst werden, worauf die Federn (14) die Schalträder (26) in ihre Ausgangslage zurückführen, während weiterhin die Stange (47) zum Zurückführen der Einzelgewichte (i o) in ihre Behälter (9) betätigt wird und schließlich auch das Zählwerk (3`) in seine Nullstellung gebracht wird, indem die Kurbel (4) beim Drehen sich selbst mit der Welle des Schrittschalters (i) kuppelt, um zunächst nur das mit dem Keil (29) der Keilwelle (3o) in Eingriff stehende Zählrad (27) mitzunehmen, das aber mit seinem Anschlag (44) den durch die Kurbelbewegung in den Bereich der Anschläge (44) aller Zählräder (27) gebrachten Mitnehmer (40 mitnimmt, um somit alle Zählräder in ihre Nullage zurückzuführen. i o. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen Einstellhebel (6), der die Rückstellkurbel (4) so schaltet, daß bei ihrem Drehen entweder nur die Nullstellung des Zählwerkes (3') erfolgt oder- nur die Feststellung der Räder (34) gelöst und die Einzelgewichte (i o) in ihre Behälter (9) zurückgeschoben werden oder aber beides vorgenommen wird.schalter (1 1 für das Schalten der Einzel- gewichte (i o) in den entsprechenden, rechts und links der Balkendrehachse lie- genden Gewichtsgruppen mit einer die lose aufsitzenden Ziffernräder (27) des Zählwerkes (3' tragenden, im Waagen- gehäuse drehbar gelagerten Hohlwelle (20) etwa über Zahnräder (Z) in Triebverbin- dung steht, die weiter über einseitig und in entgegengesetzten Richtungen wirkende Klinkenschaltwerke (24, 25) weitere, eben- falls im Waagengehäuse drehbar gelagerte Hohlwellen (21 bzw. 22) wechselweise an- treibt, auf denen lose den einzelnen Ge- %vichtsgruppen zugeordnete Schalträder (26) sitzen, während im Inneren dieser gleichachsig liegenden Hohlwellen (20, 21, 22) Keilwellen (30, 31, 32) mit durch Schlitze der Hohlwellen herausragenden und mit den verschiedenen Ziffernrädern (27) bzw. Schalträdern (26) in Eingriff zu bringenden Keilen (29 bzw. 28) und durch einen mit dem äußeren Schaltglied @@2! bewegbaren Bügel (33) einstellbar sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß der die Keil- wellen (30, 31, 32) verschiebende Bügel (33) einen Nocken (39) besitzt zum sinn- gemäßen Ausrücken des jeweils nicht be- nötigten Zehnerschaltgliedes (37) der Zif- fernräder (27) sowie zweckmäßig mit einem Zeiger (3) versehen ist, der die jeweils eingestellte Gewichtsgruppe (Stellenzahl) anzeigt. . Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Keilwellen (31, 32) kuppelbaren Schalt- räder (26) mit auf ihrem Umfang ein- geschnittenem Gewinde in entsprechend ge- schnittene feststell- und lösbar angeordnete Zahnräder (34) eingreifen, so daß sie bei Feststellung dieser Zahnräder (34) beim Drehen .eine axiale Verschiebung erfahren, die über zweckmäßig mit Einstellmitteln (36) versehene Übertragungsglieder (H) entgegen einer Federwirkung (14) auf Glieder (i8) übertragen wird, die je Schaltschritt des aus dem Gehäuse ragenden Schrittschalters ( i `,, ein Gewicht (i o) der jeweils eingeschalteten Gewichtsgruppe auf den Waagebalken aufgeben. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus mit einer mittleren öffnung versehenen Kreis- scheiben bestehenden Einzelgewichte (10) jeder Gewichtsgruppe in der Bohrungeines Gewichtebehälter (9) aufgestapelt sind und unter dem Druck eines hohlen Stempels (13) stehen, auf den die von dem Schritt- schalter (1 ) über die Schalträder (26) und
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN38008D DE642912C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | In einem Schutzkasten eingeschlossene Praezisionsbalkenwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN38008D DE642912C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | In einem Schutzkasten eingeschlossene Praezisionsbalkenwaage |
Publications (1)
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|---|---|
| DE642912C true DE642912C (de) | 1937-03-24 |
Family
ID=7347668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEN38008D Expired DE642912C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | In einem Schutzkasten eingeschlossene Praezisionsbalkenwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE642912C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2662762A (en) * | 1949-08-18 | 1953-12-15 | Meinig Friedrich | Precision balance |
-
1935
- 1935-04-10 DE DEN38008D patent/DE642912C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2662762A (en) * | 1949-08-18 | 1953-12-15 | Meinig Friedrich | Precision balance |
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