DE642674C - Universalwalzwerk - Google Patents

Universalwalzwerk

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DE642674C
DE642674C DEST50739D DEST050739D DE642674C DE 642674 C DE642674 C DE 642674C DE ST50739 D DEST50739 D DE ST50739D DE ST050739 D DEST050739 D DE ST050739D DE 642674 C DE642674 C DE 642674C
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rollers
rolling mill
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/14Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/224Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic acid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Universalwalzwerk Die Erfindung bezieht sich auf Walzwerke zum ' Herunterwalzen von Rohren auf einen kleineren Durchmesser. Diese Walnverke arbeiten ohne Dorn, enthalten eine Anzahl von hintereinander aufgestellten Gerüsten -und sind als ununterbrochen arbeitende Reduzierwalzwerke -bekannt.
  • Durch .entsprechende Zunahme der Geschwindigkeit nach den kleineren Kalibern hin und !einen dadurch im Walzgut hervorgerufener)- Zug kann man beim Reduziervorgang die Wandstärke im mittleren Rohrteil nahezu unverändert erhalten. An den Enden der Rohre fehlt jedoch die Voraussetzung für . die Übertragung der Zugkraft, solange die Rohrenden frei in das Kaliber hinein- oder aus ihm herauslaufen Und infolgedessen nicht gleichzeitig in mindestens zwei Kalibern eingespannt sind.
  • Die Folge ist eine Verdickung der Rohrwand an den Rohrenden und ein damit verbundener Abfall. Diese Erscheinung tritt an den ReduzIerwalzwerken um so stärker auf, je größer die Verminderung des Durchmessers ist. Die Verdickung der Rohrenden verläuft auf eine Länge, die ungefähr dem Kaliberabstand mal dem Verlängerungsmaß entspricht.
  • Da der Kaliberabstand für die Länge der verdickten Rohrenden maßgebend - ist, hat man versucht, ihn möglichst zu verkleinern. Neuere Rohrreduzierwalzwerke erreichen eine gewisse Verkleinerung durch Walzgerüste, die aus zwei zu beiden Seiteneines Gerüstkörpers angeordneten gemeinsam angetriebenen Walzsätzen biestehen. Der Antrieb erfolgt meist durch Zahnräder irgendwelcher Art, z. B. Kegelräder, Stirnräder, Hyperbelräder und Schneckenräder. Allen diesen bekannten An-,ordnungen ist gemeinsam, daß die genannten Antriebsmittel teilweise zwischen den beiden anzutreibenden Walzkalibern angeordnet sind. Infolgedessen wird der Kaliberabstand bestimmt durch den Platzbedarf, den deinerseits die Antriebsmittel zwischen. den beiden Kalibern und andererseits die Bestandteile der beiden Kaliber selbst haben, soweit sie der Antriebsseite zugewandt sind. Einer Verringerung des Kaliberabstandes über das bis dahin erreichte Maß hinaus steht bei diesen bekannten Bauarten der Umstand ;entgegen, daß ,ein -Teil der Antriebsmittel zwischen den beiden Walzkalibern angeordnet ist.
  • Demgegenüber ist ein Kaliberabstand anzustrebexi, der möglichst allein durch die Kaliber selbst bestimmt wird, also durch die Walzen mit -ihren Achslagern und die tragenden Gerüstteile zur Befestigung der Achslager.
  • Die Erfindung erfüllt die vorstehend aufgeführten Anforderungen durch eine neuartige Bauart des Antriebes. Als Vorlegeräder dienen die an sich bekannten Kegelräder. Gemäß der Erfindung sollen diese Räder ganz an. den Umfang des Walzgerüstes, das von den in der Mitte liegenden zwei Walzkalibern gebildet wird, verlegt werden. Durch diese Anordnung wird vermieden, den Antrieb zwischen die - Walzensätze zu bringen, tmd .es wind erreicht, daß die Walzensätze nahe aneinander zu liegen kommen, so daß alle Vorzüge, die zwei dicht aneinanderliegende Walzensätze aufweisen, dem F-rfixi% dungsg@egenstand zukommen. D,er mittlere '£"e'U:, des Gerüstes bleibt also von Antriebsteile: frei und ist lediglich dem Aufbau der beidem? Walzkaliber nebeneinander vorbehalten.
  • Mit der Verlegung der Kegelräder an den Umfang des Gerüstes würde zur Aufrechterhaltung des Eingriffs ,eine solche Vergrößerung ihres Durchmessers verbunden sein, daß dadurch eine zu große Verbreiterung des Walzgerüstes eintreten würde. Infolgedessen sind Zwischenräder zwischen je zwei Kegelrädern angeordnet, die zur Übertragung der Antriebskraft von einem Kegelrad- auf das benachbarte dienen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Abb. i zeigt ein Kaliber, welches von vier Walzen i gebildet ist, die auf, den Achsen z sitzen und in den Lagern 3 und 4 gelagert sind. Stirnräder 5 auf den Enden der vValzenachsen dienen zum Antriebe. Alle bisher aufgeführten Teile liegen in der Ebene I- I, d. h. in der Ebene des ersten Walzkalibers. Dieser Ebene ist die Ebene der Kammwalzen, welche in Abb. a mit II-II bezeichnet ist, parallel und benachbart. In der letztgenannten Ebene liegen die Achsen 6, auf welchen die Stirnräder 7 sitzen. Diese Stirnräder stehen mit den vorher erwähnten Stirnrädern 5 in Eingriff. Die Achsen 6 sind in den Lagern 8 und 9 gelagert und tragen, ganz nach außen angeordnet, die Kegelräder io, welche im nachstehenden als Kammwalzen bezeichnet werden sollen, :entsprechend der bei Walzwerken üblichen Benennung für die Antriebszahnräder der Walzgerüste.
  • Die Kammwalzenachsen 6 sind, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, radial angeordnet. Vorhanden sind 16 solcher Achsen mit daraufsitzenden Kammrädern. Letztere sind im Kreise herum angeordnet und stehen miteinander in Eingriff. Die in Abb.3 mit io bezeichneten vier Kammräder dienen über die Stirnräder 5 und 7 zum Antriebe des in der Ebene I-I liegenden Kalibers. Die um 45' versetzten vier Kammräder io' sind mit vier Antriebszahnrädern 7' verbunden, welche zum Antriebe des zweiten, um 45" versetzten Kalibers dienen. Letzteres ist in der Ebene III-III angeordnet (Abt. z). Die zwischen den Kammrädern io und io' angeordneten Räder i i sind sogenannte Zwischenräder, d. h. sie dienen nur zur Übertragung der Drehbewegung von den Rädern i o auf die Räder io' bzw. umgekehrt. Ihre Achsen sind nicht mit Antriebsrädern für Walzkaliber versehen.
  • Wie aus Obigem ersichtlich ist, sind die Kammräder i o und i o' und die Zwischenräder i i am äußeren Umfang der Mittelebene II-II angeordnet. Diese Bauart ermög->ht im Gegensatz zu den bekannten Bauatten, die beiden Ebenen I-I und III-111 so t@eix: aneinander zu nähern, wie dies durch :die Abmessungen der Walzen, ihrer Achsen, Lager und Antriebsräder möglich ist. Infolgedessen haben die Kammwalzen und ihre Zubehörteile keinen Einflluß auf den Kaliberabstand; @er kann so klein gemacht werden, wie ges überhaupt nur möglich ist. Es entsteht ein Abstand der beiden in einem Gerüst gelagerten Kaliber, wie er bis dahin nicht zu erreichen war, und der ungefähr dem Durchmesser der Walzen selbst .entspricht.
  • Da -ein Walzwerk von mehreren hintereinander angeordneten Walzgerüsten gebildet wird, darf aueh der Kaliberabstand zwischen den äußeren Kalibern zweier benachbarter Gerüste nicht größer sein, als der Abstand zwischen den beiden Kalibern desselben Gerüstes. Auch diese Bedingung wird bei der geschilderten Bauart erreicht, da nichts im Wege steht, die aufeinanderfolgenden Gerüste ganz nahe aneinanderzurücken.
  • Der Erfolg der Erfindung beruht nicht allein darin, daß die Länge der Abfallenden ungefähr halb so groß' wird wie bisher, sondern ererstreckt sich auch auf eine erhebliche Ersparnis an Anlagekosten. Durch die dichte Aufeinanderfolge der Kaliber, die durch diese Neuerung möglich ist, wird die ganze Länge eines solchen Walzwerkes auf weniger als die Hälfte dessen beschränkt, was bis jetzt als Kleinstwert angesehen wurde. Hiermit ist selbstverständlich auch eine entsprechende Werkstoff- und Kostenersparnis verbunden, so daß ein solches Walzwerk in der Anschaffung und Aufstellung billiger wird, weniger Anlagekosten für Unterbau und Arbeitsraum erfordert und isi der Bedienung übersichtlicher wird, als es bisher möglich war. Aber auch in walztechnischer Hinsicht ergeben sich Vorteile, weil sich bei der raschen Aufeinanderfolge der Kaliber die Abkühlung des Walzgutes verringert. Die zu reduzierenden Rohre durchlaufen also das Walzwerk mit höherer Temperatur als- bisher, wodurch die Güte des Walzerzeugnisses verbessert wird.
  • Wenn in obiger Beschreibung nur vier Walzen angeführt wurden, so sollen damit Ausführungen mit drei Walzen oder mit mehr als vier Walzen im Kaliber nicht ausgeschlossen sein; der Erfindungsgedanke kann auch auf Walzwerke mit anderer Walzenzahl als vier angew=endet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Universalwalzwerk, das aus zwei zu beiden Seiten eines Gerüstkörpers angeordneten gemetisam angetriebenen Walzensätzen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenvorgelegeräder von auf dem äußeren Umfang des Gerüstkörpers gelagerten, radial angeordneten Kegelrädern (i o, i o') angetrieben werden, die durch Zwischenräder (i i) miteinander in Eingriff stehen, und daß die beiden Walzensätze lediglich durch die Gehäusewand getrennt sind.
DEST50739D 1933-04-04 1933-04-04 Universalwalzwerk Expired DE642674C (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST50739D DE642674C (de) 1933-04-04 1933-04-04 Universalwalzwerk
GB12519/34A GB423978A (en) 1933-04-04 1934-04-25 Improvements in rolling mills
FR772536D FR772536A (fr) 1933-04-04 1934-04-28 Laminoir universel
BE402900D BE402900A (de) 1933-04-04 1934-04-30
US726378A US2041271A (en) 1933-04-04 1934-05-18 Rolling mill

Applications Claiming Priority (1)

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DEST50739D DE642674C (de) 1933-04-04 1933-04-04 Universalwalzwerk

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DE642674C true DE642674C (de) 1937-03-12

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ID=40602293

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DEST50739D Expired DE642674C (de) 1933-04-04 1933-04-04 Universalwalzwerk

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US (1) US2041271A (de)
BE (1) BE402900A (de)
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GB (1) GB423978A (de)

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FR772536A (fr) 1934-10-30
BE402900A (de) 1934-05-31
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